• HOME
  • news-archiv
  • offizielle pdf-magazine
  • elektrospieler DIGITAL
  • die print-ausgabe
  • elektrischer Blog
  • elektrischer SHOP
  • KONTAKT
  • artikel-archiv
Newsletter

elektrospieler-Newsletter abonnieren und immer auf dem Laufenden sein!

Info: Der Newsletter kann jederzeit abbestellt werden.

Jetzt am Kiosk und im elektrischen SHOP: Printausgabe 15 – mit der ganzen Wahrheit über Booker DeWitt, Night of the Rabbit, Metro: Last Light, Tomb Raider, Luigi's Mansion 2, Defiance, Injustice u.a.! 

NEWS-BLOG

EA's Finanzchef Blake Jorgensen spricht jetzt nach den Mutmaßungen der letzten Wochen Klartext: Rund zehn Prozent der Mitarbeiter werden entlassen, und zwar verstärkt in der Entwicklung und im Mobile-Bereich – d.h. etwa 900 Personen verlieren ihren Job. Obwohl der Konzern zuletzt schwarze Zahlen geschrieben hat, muss dieses Geld herhalten, um die Verluste der vorangegangenen Quartale aufzufangen.

"Assassin's Creed"-Mitschöpfer Patrice Desilets scheint vom Pech verfolgt: Nach seinem Weggang von Ubisoft suchte er mit einem neuen Projekt Unterschlupft bei THQ – doch nach der Pleite des US-Publishers wurde seine neue Entwicklung ausgerechnet von seinem Ex-Arbeitgeber gekauft. Jetzt musste Desilets seinen Platz unfreiwillig räumen.

Der deutsche Engine- und Ego-Shooter-Experte CryTek beschäftigt inzwischen über 30 Mitarbeiter von "Darksiders"-Entwickler Vigil Games, darunter der einstige Studioboss David Adams. Jetzt wird die Marke versteigert – und CryTek (die zunächst kein Interesse an "Darksiders" gezeigt hatten) will kräftig mitbieten. 

Nur wenige Monate nach dem Kauf des "Star Wars"-Imperiums macht Disney die altehrwürdige Spieleschmiede Lucas Arts dicht: Die meisten der 200 Mitarbeiter verlieren ihren Job… (MEHR)

Noch dieses Jahr erscheint der "Deus Ex Director's Cut" exklusiv für Nintendos WiiU. Neben einer Gamepad-optimierten Steuerung (z.B. mit Hacken per Touchscreen) soll der Titel von Haus die beiden DLCs "Tongs Rettung" und "Missing Link" mitbringen und flüssiger in die übrige Handlung integrieren als bisher.

EA-Chef John Riccitiello räumt seinen Posten zum 30. März. Als Grund gibt der Manager die schlechten Bilanzzahlen (angeblich unter den Prognosen) an. Als Nachfolger wird EA-Sports-Leithammel Peter Moore gehandelt… (MEHR)

Bereits 17 Tage vor dem Ende der Kickstarter-Kampagne hat Richard Garriott das Ziel von einer Mio. Dollar für sein Rollenspiel "Shroud of the Avatar" erreicht. Sollte weiterhin eifrig gespendet werden, verspricht 'Lord British' Extras wie Wetter-Simulation und wehrhafte Helden-Schoßtiere.

Ex-Sony-Ingenieur Seijiro Tomita sieht in Nintendos 3DS-Handheld eines seiner Patente verletzt: Darin soll er bereits 2003 festgehalten haben, wie sich ohne Brille stereoskopische Bilder erzeugen und wahrnehmen lassen. Jetzt hat ein New Yorker Gericht Tomita 30,2 Mio. Dollar zugesprochen. Nintendo will in Berufung gehen.

Nach dem Abschluss von "The Cave" verlässt Point'n'Click-Legende Ron Gilbert ("Monkey Island") Double Fine – die Firma seines ehemaligen Lucast-Arts-Kollegen Tim Schafer. In seinem BLOG schreibt Gilbert, dass er sich neuen Projekten zuwenden möchte – wie z.B. dem iOS-Spiel "Survy Scallywags in The Voyage to Discover the Ultimate Sea Shanty: A Musical Match-3 Pirate RPG". Uff, langer Titel für ein kleines Appstore-Icon… 

Fr

04

Mai

2012

Völlig schwerelos: GRAVITY RUSH

Gehen wir doch einmal kurz die Klischees durch. Geheimnisvolle Stadt? Check. Attraktive, weibliche Protagonistin? Check. Amnesie? Sowas von Check. Zugegeben. So wirklich spannend klingt die Prämisse von Sonys "Gravity Rush" zunächst nicht. Doch ein genauerer Blick lohnt, denn hinter der zunächst etwas beliebig wirkenden Headline und der generischen Handlungsgrundlage um Heldin Kat verbirgt sich das wohl bislang spannendste Spiel im Line-Up von Sonys PlayStation Vita. Keiishiro Toyama, der kreative Kopf hinter "Gravity Rush" erklärt, dass er die Idee für das Spiel schon seit Jahren mit sich herumträgt: Kat und ihr Abenteuer nahmen im Toyamas Kopf bereits Gestalt an, bevor er an Fan-Lieblingen wie dem ersten "Silent Hill" und der "Siren"-Reihe arbeitete.

 

Es waren vor allem die Comics des kürzlich verstorbenen französischen Comic-Künstlers Jean Giraud, besser bekannt als Moebius, die ihn zu "Gravity Rush" inspirierten. Das Motiv von Menschen, die frei im Raum schweben und die typische Moebius-Ästhethik sind für das Gesamtwerk dabei aber ebenso wichtig wie die Einflüsse der Popkultur von Toyamas Heimatland. Während die Umgebung sich an den Werken des französischen Künstlers orientiert, ist Heldin Kat fest in japanischen Manga-Motiven verwurzelt. Zusammen mit der spannenden Farbwahl ergibt diese Design-Mixtur ein irgendwie vertrautes, aber trotzdem ebenso originelles wie frisches Setting für ein herrlich innovatives Geschicklichkeits-Abenteuer.

Der Name deutet es an: In "Gravity Rush" dreht sich alles um die Manipulation der Schwerkraft im dreidimensionalen Raum. Das liest sich kompliziert, ist es aber nicht. Im Grunde ist das Spielsystem recht einfach zu verstehen: Jeder Fläche der Stadt kann Kat Anziehungskraft verleihen, sie quasi zum Boden der Tatsachen machen. Egal, ob es sich dabei um einen fahrenden Zug, eine Decke, oder eine Häuserwand handelt. All das führt schnell zu atemberaubenden Ansichten der verwinkelten Steampunk-Stadt und einem beeindruckend dynamischen Spielgefühl. Auf Tastendruck erhebt sich Kat in die Luft und sieht sich um: Jede Fläche, auf die sie blickt, kann dann zum neuen Gravitationszentrum bestimmt werden. Das steuert sich recht flott mit dem rechten Analogstick, noch besser fühlt es sich aber überraschenderweise über die Neigungssensoren der Vita an! So steuert sich Gravity Rush einfach noch ein wenig präziser und eleganter. Trotzdem ist es Toyama und seinem Team hoch anzurechnen, dass der Spieler nicht zur Bewegungssteuerung gewzungen wird, sondern ihm die Wahl zwischen Gyroskop und Analogstick bleibt.

So ganz scheint es aber, als würde Keiichiro Toyama der tollen Ästhethik und dem feinen Spielprinzip noch nicht so ganz trauen, denn neben der exzellenten Gravitationswechsel-Mechanik bietet "Gravity Rush" auch noch ein Kampfsystem: Kat kann auf-leveln und neue Talente erlernen, und auch das eine oder andere Subquest wird seinen Weg ins Spiel finden. Ob diese Ergänzungen "Gravity Rush" nun eher verwässern oder vielleicht sogar aufwerten, das werden ausführlichere Anspiel-Sessions zeigen, wenn das Spiel dann endlich am 13. Juni, immerhin gute vier Monate nach der Japan-Veröffentlichung, auch in Europa erscheint. Diesen Tag können sich dann Besitzer von Sonys neuem Edel-Handheld auch gleich dick im Kalender markieren. (tn)

 

Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!

Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

  • loading
Impressum | AGB | Rückgaberecht | Datenschutz | druckversionDruckversion | Sitemap
Jimdo-Logout | Bearbeiten
zuklappen