05.12. • "Lost Legacy": Zwei Power-Frauen für ein neues "Uncharted". (MEHR)

 

05.12. • Naughty Dog kündigt neues "The Last of Us" an. Diesmal ist Ellie der Star. (MEHR)

 

02.12. • Das sind die Weihnachtsgeschenke für PS-Plus-Abonnenten. (MEHR)

 

02.12 • Endlich: Neues Nearby-Feature für "Pokémon Go" jetzt auch bei uns. (MEHR)

 

29.11. • Basis-Bau und neue Spielmodi: "The Foundation" erweitert "No Man's Sky". (MEHR)

 

17.11. • Aus "Game One" wird "Game Two": Rückkehr der Kult-Show. (MEHR)

 

15.11. • Arbeitet Telltale an Adventure zu "Guardians of the Galaxy"? (MEHR)

 

15.11. • Zu teuer oder gerade richtig? So viel soll Nintendos "Switch" kosten. (MEHR)

 

15.11. • Ridley Scotts "Marsianer" bekommt eigenes VR-Spiel… (MEHR)

 

07.11. • Blizzard kündigt neue Inhalte für "Diablo 3" & Co. an… (MEHR)

 

01.11. • Bekommt Nintendos "Switch" eigenes VR-Headset spendiert? (MEHR)

 

01.11. • "Titanfall 2" laut Analysten kein großer Erfolg beschieden. (MEHR)

 

27.10. • Adventures, B-Movies und Kostüme: PlayStation-Plus-Spiele im November. (MEHR)

 

27.10. • Monströses Aus: "Evolve" wird nicht mehr weiterentwickelt. (MEHR)

 

25.10. • Diese Spiele versüßen Gold-Xbox'lern den November. (MEHR)

 

25.10. • Welche Switch-Features verschweigt uns Nintendo bisher? (MEHR)

 

20.10. • Aus NX wird "Switch": Nintendo stellt endlich seine neue Konsole vor. (MEHR)

 

19.10. • US-Schauspieler wollen mehr Geld von Spieleherstellern. Sonst: Streik. (MEHR)

 

17.10. • Bildhafter Hinweise auf neues "Red Dead Redemption"? (MEHR)

 

13.10. • "Robinson: The Journey" für PS-VR auf November verschoben. (MEHR)

 

13.10. • Bethesda gibt Systemanforderungen für "Skyrim Special Edition" bekannt. (MEHR)

 

13.10. • Blizzard freut sich über 20 Mio. registrierte "Overwatch"-User. (MEHR)

 

10.10. • "Wasteland 3" dank "Fig"-Funding erfolgreich finanziert. (MEHR)

 

10.10. • "Star Citizen"-Kampagne auf Umbestimmt verschoben. (MEHR)

 

10.10. • "Oculus Touch"-Controller erscheinen im Dezember. (MEHR)

 

07.10. • "Styx: Shards of Darkness" auf 2017 verschoben. (MEHR)

 

07.10. • "Frontiers": Letzte Erweiterung für "Anno 2205" veröffentlicht. (MEHR)

 

30.09. • Britische Werbeaufsicht ermittelt gegen "No Man's Sky"-Entwickler. (MEHR)

 

30.09. • Auf diese Spiele freuen sich "PS Plus"-Abonnenten im Oktober. (MEHR)

 

30.09. • Ubisoftwird nicht von Vivendi geschluckt – vorerst. (MEHR)

 

27.09. • Jetzt wird's bossig: "Boss-Update" für "Minecraft" angekündigt. (MEHR)

 

27.09. • Happy Birthday: Ubisoft feiert 30jähriges Bestehen. (MEHR)

 

25.09. • Erzieherisch wertvoll: Die "Education-Edition" von "Minecraft". (MEHR)

 

25.09. • Systemspaltung: Neuer DLC für "Deus Ex: Mankind Divided" veröffentlicht. (MEHR)

 

23.09. • Yves Guillemot deutet an: Möglicherweise auch 2017 keine neue "Assassin's Creed"-Episode. (MEHR)

 

23.09. • Blizzard will sich vom Namen Battle.net trennen. (MEHR)

 

23.09. • Oktober-Geschenke für Abonnenten von Xbox Live Gold. (MEHR)

 

22.09. • Touch-Controller für Oculus Rift kostet wohl 200 Euro. (MEHR)

 

22.09. • Netflix-Animationsserie "Skylanders Academy" startet am 28. Oktober. (MEHR)

 

21.09. • Voll verzockt: Let's-Player-Crew PietSmiet veröffentlicht Buch. (MEHR)

 

20.09. • Oculus Rift jetzt auch bei Saturn und Media Markt zu haben. (MEHR)

 

19.09. • Viel Lärm um die Pixel: Sony und Microsoft zum Zankapfel "4K". (MEHR)

 

19.09. • NX-Gerüchte: Möglicher Termin und neue Details bekannt geworden. (MEHR)

 

19.09. • Flatterhaft: Episode 2 von "Batman: The Telltale Series" startet bald. (MEHR)

 

18.09. • "We are Ubisoft": Französischer Hersteller kämpft mit viraler Kampagne um seine Unabhängigkeit. (MEHR)

 

16.09. •  "South Park: Die rektakuläre Zerreißprobe" auf 2017 verschoben. (MEHR)

 

15.09. • Offiziell bestätigt: Ubisoft bringt "Ezio Collection" für PS4 und Xbox One. (MEHR)

 

15.09. • Führ Dein Monster Gassi: "Pokémon Go" jetzt mit neuem Buddy-Feature. (MEHR)

 

14.09. • Mehr Komfort und HDR: Das bringt PS4-System-Update 4.0. (MEHR)

 

12.09. • Running-Gag: "The Last Guardian" verschiebt sich schon wieder. (MEHR)

 

12.09. • "Titanfall" bekommt F2P-Brüderchen für Smartphones. (MEHR)

 

09.09. • Von praktisch bis cool: Neue Peripherie für alle PS4-Modelle. (MEHR)

 

07.09. • Sony kündigt kleineres PS4-Modell und "PS4 Pro" an. (MEHR)

 

07.09. • Mario hupft bald für iOS. (MEHR)

 

07.09. • Gemein: Nintendo lässt 562 Fan-Projekte aus dem Netz nehmen. (MEHR)

 

06.09. • "Duke Nukem 3D" bekommt Jubiläums-Edition mit neuen Levels. (MEHR)

 

02.09. • Warum Ezio ein HD-Remake bekommt, und Shepard nicht. (MEHR)

 

02.09. • "Battlefield 1"-Beta-Start wird von Hacker-Attacke sabotiert. (MEHR)

 

01.09. • "Eve Online" wechselt auf Free-to-play-Geschäftsmodell. (MEHR)

 

01.09. • "Lords of the Fallen" und "Journey" für lau: PS-Plus-Games im September. (MEHR)

 

30.08. • Neue Klassen, Gebiete und Artefakte: "World of Warcraft: Legion" gestartet. (MEHR)

 

30.08. • Computerspiel-Genuss soll gegen Altersdemenz helfen. (MEHR)

 

29.08. • "Game of Thrones"-Komponist liefert Soundtrack für "Gears of War 4". (MEHR)

 

26.08. • Auf diese Gratis-Games dürfen sich Gold-Xbox'ler im September freuen. (MEHR)

 

25.08. • PlayStation Now: Nathan Drake und Kratos toben sich auf dem PC aus. (MEHR)

 

25.08. • "Der letzte Windmönch": Adventure-Erfolg "Inner World" wird fortgesetzt. (MEHR)

 

23.08. • Das bessere "Zelda"? Cornfox & Brothers kündigt "Oceanhorn 2" an. (MEHR)

 

11.08. • Das ging ja fix: Youtuber erspielt schon jetzt Ende von "No Man's Sky". (MEHR)

 

10.08. • Denkt Sony über mehr Performance-Pferdestärken für PS4 Neo nach? (MEHR)

 

10.08. • Niantic testet neues "Nearby"-System für "Pokémon Go". (MEHR)

 

10.08. • So authentisch wie möglich: neue Details zum Mini-NES. (MEHR)

 

08.08. • 15 Millionen Spieler in zwei Monaten: Triumphaler Erfolg für "Overwatch". (MEHR)

 

08.08. • Iran und andere islamische Länder verbieten "Pokémon Go". (MEHR)

 

04.08. • Eine Konsole zwischen Handy und PS4? Neue Details zu Nintendo NX. (MEHR)

 

31.07. • 8Bit-Fan konstruiert eigene "NES Mini"-Variante. (MEHR)

 

31.07. • Schräg und unfertig, aber trotzdem gut: "We Happy Few" geht ins' Early-Access-Stadium. (MEHR)

 

29.07. • "Life is Strange" bekommt eigene Live-Action-Serie. (MEHR)

 

29.07. • ProSieben Maxx stoppt eSport-Übertragungen von Counterstrike. (MEHR)

 

26.07. • Rätsel um Nintendo-NX endlich gelüftet? (MEHR)

 

26.07. • Kickstarter-Kampagne für "Shadow of the Colossus"-Hommage. (MEHR)

 

26.07. • Warum es beinahe einen "XBoy" gegeben hätte. (MEHR)

 

22.07. • Pokémon Go: Clevere App erleichtert Monster-Sammlern die Jagd. (MEHR)

 

22.07. • Ab ins All: "Anno 2205"-Erweiterung "Orbit" ab sofort erhältlich. (MEHR)

 

18.07. • Mit aller Macht: Diese "Star Wars"-Spiele erwarten uns in Zukunft. (MEHR)

 

18.07. • Veröffentlichungtermin für Xbox One S bekanntgegeben. (MEHR)

 

18.07. • Siegeszug für Rollenspiel-Hexer Geralt von Riva. (MEHR)

 

18.07. • AddOn für "Total War: Warhammer": Die Beastmen kommen! (MEHR)

 

15.07. • Todesstern im Anflug: Neue Inhalte für "Battlefront". (MEHR)

 

14.07. • Große Überraschung: Nintendos NX in Wahrheit Neuauflage von 8Bit-NES? (MEHR)

 

12.07. • Sterben im Weltraum: "System Shock" erfolgreich gekickstarted. (MEHR)

 

12.07. • Der totale "Battlefield"-Krieg – bald auch im Fernsehen. (MEHR)

 

11.07. • Grausiger Fund bei der "Pokémon"-Jagd (MEHR)

 

08.07. •  Turtle Rocks Kreatur wird kostenlos: "Evolve" mutiert zum F2P-Spiel. (MEHR)

 

08.07. • Epic-Chef Tim Sweeney spricht sich für neue Konsolen aus. (MEHR)

 

06.07. • Australier und Neuseeländer jagen etwas früher. "Pokémon Go"-Start. (MEHR)

 

06.07. • Ubisoft wappnet sich gegen feindliche Übernahme durch Vivendi. (MEHR)

 

05.07. • Gigantische Werbekampagne trotz Lieferengpass: "PlayStation VR". (MEHR)

 

05.07. • SEGA kauft französisches Entwickler-Studio Amplitude. (MEHR)

 

01.07. • PlayStation VR setzt auf Dual Shock als Eingabe-Lösung. (MEHR)

 

01.07. • Sony soll auf Tokyo Game Show gleich zwei neue PS4-Modelle zeigen. (MEHR)

 

30.06. • Also doch: 2K bestätigt "Bioshock-Collection". (MEHR)

 

30.06. • Also doch: 2K bestätigt "Bioshock-Collection". (MEHR)

 

30.06. • "PlayStation Plus"-Spiele für Juli bekanntgegeben. (MEHR)

 

30.06. • Zehn Milliarden Dollar schwere Finanzspritze für VR-Projekte. (MEHR)

 

29.06. • Microsoft verkauft eine Million Elite-Controller für Xbox One. (MEHR)

 

29.06. Über diese "Games with Gold"-Titel freuen sich Xbox-Besitzer im Juli. (MEHR)

 

28.06. • Batman-Remake verspätet sich: "Return to Arkham" verschoben. (MEHR)

 

28.06. • 4K only? Verwirrung um die neuen Konsolen. (MEHR)

 

28.06. • Nur noch eingeschränkte Unterstützung für PS3- und Xbox-360-"Destiny".  (MEHR)

 

 27.06. •  Darum ist Spideys nächstes Spiele-Abenteuer PS4-exklusiv. (MEHR)

 

27.06. • eSports auch in Deutschland auf dem Vormarsch? (MEHR)

 

24.06. • Analysten prophezeien Microsofts Ausstieg aus dem Konsolengeschäft… (MEHR)

 

22.06. • "Clash of Clans"-Hersteller Supercell jetzt mit chinesischem Häuptling… (MEHR)

 

22.06. • NINTENDO NX doch auf Performance-Augenhöhe mit "PS4 NEO"? (MEHR)

 

22.06. • "Fahrenheit" von Quantic Dream erfährt PS4-Remake… (MEHR)

 

22.06. • "Yooka-Laylee" – Jump'n'Run-Feeling wie in der Ära "Banjo Kazooie"… (MEHR)

 

22.06. • "PS4 NEO" soll die Spieler-Lager nicht entzweien… (MEHR)

 


MELDUNG VOM 14.06. • "Skyrim Special Edition" angekündigt:  Wer bei Bethesdas E3-Pressekonferenz auf die Ankündigung eines neuen "Elder Scrolls"-Rollenspiels gehofft hat, wurde zwar enttäuscht, darf sich aber dennoch freuen: Das Kult-Rollenspiel erfährt eine Neuveröffentlichung als überarbeitete "Special Edition", für die der Entwickler noch einmal tief in die Grafikeffekt-Kiste gegriffen hat. Dynamische Tiefenschärfe, mehr Plastizität, neue Shader für die Darstellung von Wasser bzw. Schnee und eine Anpassung an die 64-Bit-Architektur aktueller Systeme: Das Studio hat seine Hausaufgaben gemacht – und als Resultat ist "Skyrim" bald so schön wie nie! Die neue Fassung soll am 28. Oktober für Windows, PS4 und Xbox One erscheinen. Wer die PC-Version mitsamt aller Add-Ons ("Dawnguard", "Hearthfire" und "Dragonborn") besitzt und auf Steam registriert hat, bekommt das Update sogar kostenlos.

 

MELDUNG VOM 14.06. • Das neue Spiel von Hideo Kojima: "Metal Gear"-Mastermind Hideo Kojima meldet sich nach den Querelen mit Konami zurück und präsentierte bei der E3-Messe in Los Angeles einen ersten Trailer zu seinem neuen Spiel: Das PS4-exklusive "Death Stranding" zeigt den angeblich in Echtzeit gerenderten Schauspieler Norman Reedus ("The Walking Dead") an einem Küstenstück voller gestrandeter Wale und toter Fische. Außerdem verstört der Trailer mit einer bizarren Alptraum-Sequenz, in der Reedus über eine Art künstliche Nabelschnur mit einem Säugling verbunden ist. Laut Kojima handelt es sich bei dem Titel um ein Action-Adventure in der Machart von "Uncharted", außerdem lobte der  Designer die kreativen Freiheiten, die man ihm bei Sony gewährte.

 

MELDUNG VOM 14.06. • Kratos ist wieder da! Gehörnte Riesen statt Zyklopen, Drachen und Troll-Getier anstelle von Bestien aus der griechischen Mythologie: Die Gerüchte über das neue "God of War" haben sich bestätigt: Ein circa zehnminütiges Gameplay-Video bei Sonys E3-Pressekonferenz hat den kahlköpfigen Action-Gott Kratos dabei gezeigt, wie er Monstrositäten aus der Edda - der nordischen Götter- und Heldensage - zusammenschlägt. Ebenfalls mit dabei: ein verschüchterter, kleiner Junge, offenbar der Sohn des streitbaren Spartiaten. Sony betitelt das visuell imposante Monster-Massakrieren schlicht mit "God of War", Kratos selber bezeichnet das bevorstehende Abenteuer am Ende des Gameplay-Videos als "new beginning" (Neuanfang). Da der Held sichtlich gealtert ist (mit reichlich Falten und buschigem Bart), könnte das neue Abenteuer vielleicht eine Art Generationenwechsel darstellen: Ob Kratos hier am Ende an seinen Sprössling übergibt? Ein Veröffentlichungsdatum hat Sony noch nicht in Aussicht gestellt.

 

MELDUNG VOM 02.06. • Nintendo NX jetzt auch mit VR-Schnittstelle? Nach dem Misserfolg der WiiU will Nintendo mit seiner neuen Konsole - Code-Name "NX" - nächstes Jahr das Ruder wieder herumreißen. Ob das von Mario-Hersteller immer wieder als "revolutionär" definierte Spielkonzept dann wirklich so bahnbrechend ist - daran kommen aktuell die ersten Zweifel auf. Schuld ist ein Gerücht, das sich auf eine Quelle beim Hardware-Zulieferer Foxconn stützt - denn hier werden Nintendos NX-Konsolen zusammengeschraubt. Angeblich würde sich die Massenproduktion des neuen Geräts verzögern, weil der Hersteller noch im letzten Moment eine zunächst nicht geplante Virtual-Reality-Schnittstelle integrieren wollte. Sämtliche Vermutungen, bei der NX könnte es sich um eine reine VR-Konsole handeln, wären damit hinfällig. Fraglich ist allerdings, wie überzeugt Nintendo vom Potential seines eigenen Konzepts noch ist, wenn man sich jetzt schon dazu genötigt sieht, nachzubessern und einem anderen Trend nachzueifern. Außerdem will der Foxconn-Kontakt erfahren haben, dass der japanische Spiele-Hersteller das anfänglich geplante Volumen von 20 Mio. Stück bereits um die Hälfte gesenkt hätte - angeblich wegen des allgemein stagnierenden Konsolenmarkts und der dürftigen WiiU-Performance.

 

MELDUNG VOM 26.05. • Nordic Games bringt "Spellforce 3": Von Nordic Games und ihrem Haus- und Hof-Studio "Grimlore" kommt ein neues "Spellforce": Dieser dritte Teil ist laut Entwickler die letzte Chance der einst populären Marke, um wieder auf die Beine zu kommen. Einmal mehr wird das Fantasy-Scharmützel auf einer Mixtur aus Rollenspiel und Echtzeit-Strategie fußen - tatsächlich will man sich besonders stark am ersten Teil von Original-Entwickler Phenomic (2003) orientieren. Während der rund 30-stündigen Kampagne entwickelt der Spieler mit Talentbäumen und Zweitklassen seinen ganz persönlichen Charakter - in der Zwischenzeit baut er Spielsektor für Spielsektor sein Reich aus und verknüpft die einzelnen Bereiche über Rohstoff- beziehungsweise Handelsrouten. Zugänglich werden diese Sektoren erst, nachdem man sie dem Feind abgerungen hat - anschließend dürfen der Spieler und seine Truppen einen eigenen Vorposten errichten. Der bisher exklusiv für den PC angekündigte Genre-Cocktail soll noch dieses Jahr erscheinen.

MELDUNG VOM 24.05. • "Sacred" lebt auf iOS und Android weiter: Das ungewohnt Action-betonte "Sacred 3" ist bei den Fans der deutschen Rollenspielreihe zwar nur auf wenig Gegenliebe gestoßen – aber trotzdem hält Hersteller Deep Silver an der Marke fest. Darum lässt man die beiden deutschen Studios Fishlabs und Chimera an "Sacred Legends" arbeiten. Das soll noch diesen Sommer für iOS- und Android-Gerätschaften erscheinen und sich spielerisch eher an den beiden ersten "Sacred"-Teilen orientieren. Auch erzählerisch knüpft man bei den Klassikern an: "Sacred Legends" soll die Handlung der 2005 veröffentlichten Erweiterung "Sacred Underworld" fortführen.

 

MELDUNG VOM 17.05. • Microsoft macht "Project Spark" dicht: Es wurde als neue Dimension des User-seitig generierten Inhalts gefeiert, aber jetzt ist nach nicht mal drei Jahren Laufzeit Schluss: Das exklusiv für Xbox One und PC erhältliche "Project Spark" wird eingestellt. Das Online-Portal zum Spiel fährt der Hersteller am 12. August runter - ab diesem Zeitpunkt stehen alle damit verknüpften Dienste nicht mehr zur Verfügung. Wer seine per "Spark" erstellten Spielwelten und Games auch weiterhin verwenden möchte, der müsse sie bis dahin herunterladen und sichern - so die Entwickler. Laut offizieller Microsoft-Verlautbarung wird das Angebot nicht weiter zur Verfügung gestellt, weil man die entsprechenden Personal-Ressourcen habe um verlegen müssen - und zwar im Zuge der Umstellung des Geschäftsmodells von PC beziehungsweise Xbox auf "Universal Windows Platform". Erste Hinweise auf den ausbleibenden Erfolg des zunächst hartnäckig angepriesenen "Bau Dir Dein eigenes Spiel"-Editors war die allmähliche Umstellung auf ein fast vollständig kostenloses Angebot. Vermutlich war "Spark" trotz umfangreicher Tutorials für die meisten Entwicklungs- und Programmierungs-Einsteiger schlicht zu komplex - die halten sich nach wie vor lieber an das handlichere "Minecraft", bei dem man ebenfalls die Kreativ-Muskeln spielen lassen darf. Wer dagegen ernsthaftere Entwicklungs-Ambitionen hat, der greift lieber zu Profi-Tools wie "Unity" beziehungsweise "Unreal Engine". Oder er wird mit schnell erlernten 2D-Prototyping-Werkzeugen wie "Gamesalad" tätig. Denn all diese Engine gibt's ebenfalls für lau.

MELDUNG VOM 12.05. • Firaxis und 2K kündigen "Civilization 6" an: Taktieren, simulieren, kultivieren - und das Zug für Zug: "Sid Meiers Civilization" gehört seit 20 Jahren zu den ganz großen Nummern im Strategie-Fach. Wo andere Strategiespiele aufhören, da fängt die Serie von Microprose-Mitgründer Sid Meier erst an: "Civilization" bildet Kulturen und ihre Konflikte ab, während sie dem Wandel der Zeitalter unterliegen. Jetzt geht das bekannte Erfolgskonzept in die nächste Runde: Entwickler Firaxis (zuletzt "Xcom 2") und Hersteller 2K haben am 11. Mai "Civilization 6" angekündigt. Hier soll der Spieler auf "neue Art mit seiner Welt interagieren", die eigene Kultur voranbringen und "sich an den größten Anführern der Geschichte messen, um eine Zivilisation zu etablieren, die wirklich die Zeit überdauert" - so der Hersteller. Neu ist außerdem die dynamische und eigenständige Ausdehnung der eigenen Städte: Je mehr sie florieren, desto mehr Fläche belegen sie - und stoßen dabei eventuell an das Territorium verfeindeter Kulturkreise. Ebenfalls auffällig: Die ehemals auf Realismus getrimmte Grafik der Serie weicht diesmal einem bunteren, Comic-inspirierten Stil.

 

MELDUNG VOM 12.05. • EA terminiert "Mass Effect Andromeda": Wer darauf gehofft hat, noch in diesem Jahr mit einer Fortsetzung zu Biowares futuristischer Rollenspiel-Reihe zu den Sternen aufbrechen zu dürfen, der wird enttäuscht: Auf der Homepage der Serie hat der Entwickler die Verschiebung von "Mass Effect Andromeda" bekanntgegeben. Als voraussichtlichen Veröffentlichungstermin peilt man jetzt das Frühjahr 2017 an. "Als wir den Titel neulich bei uns im Studio gespielt haben, da konnten wir erkennen, dass sich das Projekt in die korrekte Richtung bewegt", meint Bioware-Chef Aaryn Flynn in einem Blog-Post auf Masseffect.com. Und weiter: "Aber wir wissen auch, dass wir noch mehr Zeit benötigen, um genau das Produkt abzuliefern, das ein "Mass Effect"-Spiel sein kann und sein sollte. Aber wir können es kaum erwarten, Euch den aktuellen Stand des Spiels zu zeigen - auf der Presse-Konferenz "EA PLAY" am 12. Juni ist es soweit."

MELDUNG VOM 11.05. • Disney schließt Interactive-Division und stellt "Infinity" ein: Mit "Disney Infinity" hatte das Micky-Maus-Imperium neben den "Skylanders" von Activision das zweite heiße Eisen im Feuer, bei dem Videospiel und Action-Figuren in einer gemeinsamen Erfahrung einträchtig vereint waren. Doch jetzt hat der Hersteller überraschend den Stecker gezogen: In einem offenen Brief an Community und Medien gibt "Infinity"-Erfinder John Blackburn die Einstellung der Marke bekannt. Die bereits angekündigten und sich in Produktion befindlichen Figuren zum neuen "Alice"-Kinoabenteuer sowie das Playset zum kommenden Pixar-Film "Finding Dory" würden noch wie geplant veröffentlicht - doch danach wäre endgültig Schluss. Für die Entscheidung verantwortlich sind vermutlich die im gesamten "Toys to Life"-Bereich stagnierenden Verkaufszahlen: Auch Activisions "Skylanders" und Nintendos amiibo-Figuren blieben 2015 weit hinter den Erwartungen zurück.
Wallstreet-Journal-Autor Ben Fritz berichtet außerdem, dass sich Disney nach einem Verlust von 147 Millionen Dollar in seiner Interactive-Division vollständig aus dem Games-Geschäft zurückzieht: Laut Fritz wolle man auch künftig mit Lizenznehmern wie Activision oder Electronic Arts zusammenarbeiten, um die Produktion von Disney-Games anzustoßen. Doch der Konzern selbst möchte nicht mehr als Spiele-Entwickler oder -Hersteller aktiv werden. Für den zuständigen Entwickler Avalanche hat das "Infinity"-Aus ebenfalls gravierende Folgen: Das seit 1994 in Salt Lake City beheimatete Studio wird geschlossen, ca. 300 Angestellte müssen sich einen neuen Job suchen.

 

MELDUNG VOM 08.05. • Neues "Battlefield" im Ersten Weltkrieg: Keine modernen automatischen Waffen und erst recht keine Laser-Geschütze wie beim nächsten "Call of Duty": Während Activision seinen Ego-Shooter-Platzhirsch immer weiter in die Zukunft und von der Erde ins Sternenmeer verlegt, da wagt der schwedische Entwickler DICE für sein nächstes "Battlefield" den Schritt zurück. Der inzwischen fünfte Teil der "Battlefield"-Reihe wird auf den blut- und schlammverspritzten Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs ausgetragen - mit Schlachtrössern, urtümlichen Panzern, Zeppelinen und zwischen viel, viel Stacheldraht. Vermutlich wegen des massiven Zeitsprungs zurück zum Anfang der modernen Kriegsführung betitelt DICE sein neues Multiplayer-Großaufgebot nicht etwa mit "Battlefield 5" - stattdessen wird das KI- und Spielersterben zu Beginn des 20. Jahrhunderts stilecht mit "Battlefield 1" betitelt. Laut Entwickler-Studio würde man sich für die Gestaltung von Mehrspieler-Schlachten und Singleplayer-Kampagne zwar an geschichtliche Eckdaten halten - aber eine realistische Kriegssimulation wird nicht angestrebt.

 

MELDUNG VOM 08.05. • Inafune gibt neuen Termin für "Mighty No. 9" bekannt: Darauf mussten Fans und Kickstarter-Unterstüzter lange warten: Designer-Legende und "Mega Man"-Vater Keiji Inafune hat die Entwicklung seines Action-Spiels "Mighty No. 9" endlich für abgeschlossen erklärt. Laut Inafune erscheint der horizontal scrollende Geschicklichkeits- und Reflextest am 24. Juni. Zuletzt war das von Fans mitfinanzierte Projekt wegen anhaltender Release-Verschiebungen immer wieder in Kritik geraten - erst im Januar 2016 hatte man den Termin zwei Wochen vor Veröffentlichung kurzfristig gekippt.

MELDUNG VOM 25.04. • Hinweise auf neue Konsolengeneration verdichten sich: Die Informationen zu neuen Videospielkonsolen von Sony, Nintendo und Microsoft verdichten sich: So hat Lisa Su - die Chefin von Grafikchip-Hersteller AMD - zugegeben, dass man für 2017 an gleich drei neuen Chip-Sätzen für Konsolen arbeite. Einer davon würde bereits im zweiten Halbjahr 2016 in Produktion gehen, allerdings sollen alle entsprechenden Geräte erst 2017 veröffentlicht werden. Obwohl die Managerin keine näheren Angaben zu Auftraggebern beziehungsweise den entsprechenden Konsolen machte, dürfte es sich bei zumindest einem System um die in den vergangenen Wochen immer wieder erwähnte "PS 4.5" oder "PS4 Neo" handeln. Die anderen Chips könnten zum Beispiel in Nintendos NX Platz finden oder in einer neuen Xbox-One-Version. Auf alle Fälle untermauert Sus Aussage die Angaben diverser Entwickler und US-Händler, die immer wieder auf die Veröffentlichung gleich mehrerer neuer Konsolen-Systeme in 2017 verweisen.

Parallel dazu machen Informationen von einem Gespräch zwischen Oddworld-Chef Lorne Lanning und Sonys Worldwide-Studio-Boss Shuhei Yoshida die Runde: Lanning will den Sony-Manager gefragt haben, wie die PlayStation5 aussehen würde - der hätte daraufhin geantwortet, dass die wichtigere Frage die wäre, ob es überhaupt einen PS5 geben würde. Yoshida könnte sich damit auf ein vermeintliches Ende des bisher bekannten Konsolen-Marktmodells beziehen - oder auf eine schlichte Veränderung der sonst üblichen Veröffentlichungspolitik, bei der eine Konsolengeneration nach fünf bis sieben Jahren durch die nächste abgelöst wird. Vielleicht plant der Hersteller tatsächlich, den Hardware-Zyklus zu verkürzen. Zieht man in Betracht, dass die klassischen Konsolen immer mehr Gegenwind von mobilen Gerätschaften wie Smartphones und Tablets bekommen, könnte eine derartige Politik sogar Sinn ergeben: Würde die aktuelle Konsolen-Generation erst in vier bis fünf Jahren eine Ablöse erfahren, wäre sie laut Analysten bis dahin zumindest von Tablet-Computern technisch überholt worden.

 

MELDUNG VOM 21.04. • Steht uns bald eine neue Konsolen-Generation ins Haus? Üblicherweise dauert es nach Erscheinen einer neuen Konsolen-Generation mindestens sechs Jahre, bis die Nachfolger vor der Tür stehen. Doch im Falle von PS4 und Xbox One könnte es erheblich schneller gehen: Schon seit Wochen häufen sich Aussagen und Gerüchte über Quasi-Nachfolger der aktuellen Sony- und zur Microsoft-Geräte - die Veröffentlichung einer verbesserten "Zwischen-Generation" scheint unmittelbar bevorzustehen… (MEHR)

MELDUNG VOM 21.04. • "Mirror's Edge Catalyst" auf Juni verschoben: Eigentlich hat DICE die Rückkehr von "Mirror's Edge"-Heldin Faith auf den 26. Mai terminiert - doch jetzt wurde der Titel offiziell auf den 9. Juni verschoben. Laut Design-Director Erik Odeldahl benötigt das Team schlicht mehr Entwicklungszeit, um die Vision einer dystopischen Open-World-Spielwelt zufriedenstellend umzusetzen. Was man konkret verbessern möchte, bevor man sich mit "Mirror's Edge Catalyst" in den Verkauf für PS4, Xbox One und PC traut, wollte der Entwickler aber nicht verraten. Bleibt zu hoffen, dass man in den gerade mal zwei Wochen tatsächlich genug Zeit findet, um an dem Abenteuer zu feilen - immerhin richtet sich das Studio mit der Marke an eine überwiegend anspruchsvolle und erwachsene Spielerschaft.

MELDUNG VOM 19.04. • 2K gibt Veröffentlichungsdatum für "Mafia 3" bekannt: Hersteller 2K und Entwickler-Studio Hangar 13 haben endlich die Veröffentlichung ihres kommenden Open-World-Abenteuers "Mafia 3" terminiert: Für den 7. Oktober dieses Jahres kündigt man den Release  von gleich drei unterschiedlichen Versionen an – einer Standard-, einer Collector's- sowie einer Deluxe-Edition für PC, PS4 und PC. In Jedem Fall geht's ins Jahr 1968 und in US-Metropole "New Bordeaux" – ein fiktives Gegenstück zum realweltlichen New Orleans. Frontmann der Gangster-Geschichte ist Lincoln Clay, der  nach sich nach Rückkehr aus dem Vietnam-Krieg in einer veränderten Welt zurechtfinden muss. Eigentlich möchte der Veteran seine kriminelle Vergangenheit ad acta legen, doch als seine Ersatzfamilie Opfer eines Bandenkriegs gegen die italienische Mafia wird, da startet er einen Rachefeldzug von militärischen Dimensionen.

 

MELDUNG VOM 19.04. • "Ghostbusters"-Games von Activision: Mit seinen "Ghostbusters" hat Regisseur Ivan Reitman 1984 einen Kult-Hit erschaffen, der die Filmlandschaft bis heute beeinflusst. Darum bringt Columbia noch dieses Jahr einen neuen Streifen rund um Geisterjäger und schräge Spukgestalten in die Kinos. Allerdings drückt in der Kreuzung aus Remake und Sequel nicht mehr die bekannte Crew aus männlichen US-Comedians den Geisterfallen-Auslöser, stattdessen sind diesmal vier Damen auf ektroplasmischer Spurensuche - namentlich Melissa McCarthy ("Mike und Molly"), Kristen Wig ("Der Marsianer"), Kate McKinnon ("Ted 2") und "Saturday Night Live"-Ulknudel Leslie Jones. Kein Wunder, das die Ankündigung einer passenden Versoftung da nicht lange auf sich warten ließ: Blockbuster-Lieferant Activision verwandelt das Girl-Power-Quartett in gleich zwei spukige Spiele nach Filmvorlage. Im schlicht mit "Ghostbusters" betitelten Action-Rollenspiel für PC, PS4 und Xbox One ballern sich die Spuk-Häscher nach "Diablo"-Art durch gigantische Monster-Horden, währen sie fleißig Ausrüstung und Fähigkeiten verbessern. Das für iOS- und Android-Mobil-Systeme konzipierte "Ghostbusters: Slime City" wiederum setzt laut Hersteller vor allem auf "asynchrones Koop-Spiel, um mächtige Geister zur Strecke zu bringen und sich bis an die Spitze der Rangliste zu kämpfen".

MELDUNG VOM 19.04. • Mercury Steam kündigt Multiplayer-Spiel an: Schon vor geraumer Zeit hat der spanische "Castlevania"-Entwickler Mercury Steam ("Lords of Shadow") auf seiner Website Gerüchte über die Entwicklung eines neuen Action-Spiels gestreut. Jetzt wurde das Geheimnis gelüftet: Für das Projekt "Raiders of the Broken Planet" verspricht Mercury Steam eine "asymmetrische Multiplayer-Erfahrung in einer fernen Zukunft". Hier treten mehrere Teams gegeneinander an, um die wertvolle Substanz "Aleph" zu erbeuten. Die kann menschliche Fähigkeiten verstärken und lockt deshalb scharenweise Ganoven sowie Söldner auf den Planeten. Für die Konflikte zwischen den Aleph-Jägern setzt Mercury Steam auf eine Mixtur aus Ballerei, Kampfspiel und Taktik-Scharmützel. Solo-Gamer werden nicht völlig enttäuscht: Derzeit plant Mercury Steam, das Multiplayer-Hauptspiel durch die episodische Veröffentlichung einer Einzelspieler-Kampagne zu flankieren. Die hätte das Potenzial, das Hintergrunduniversum hinter "Raiders of the Broken Planet" detaillierter einzuführen. Das Hauptspiel soll laut Studio noch dieses Jahr für PC, PS4 und Xbox One erscheinen, außerdem können sich Interessenten schon jetzt auf der Projekt-Website für die Open-Beta-Teilnahme registieren.

 

MELDUNG VOM 15.04. • Valve äußert sich zum Lieferstatus von HTC Vive: Valves VR-Headset "HTC Vive" wird von der Kritik hochgelobt, doch viele Besteller machen im Internet ihrem Unmut Luft. Grund der Kritik: Noch immer haben viele Kunden ihre Cyber-Brille nicht bekommen. Jetzt äußerst sich Valve zum Liefer-Status: Laut Entwickler gingen die ersten Exemplare bereits am 5. April an die Vertriebszentren in Nordamerika, Asien und Europa. Den genauen Liefermonat kann man - so Valve - in der per Mail verschickten Bestell-Bestätigung ablesen. Weitere Exemplare sollen außerdem in der Reihenfolge verschickt werden, in der die betreffenden Bestellungen eingegangen sind - und zwar unabhängig davon, ob der jeweilige Kunde per PayPal oder Kreditkarte bezahlt hat. Sollten User, die ausdrücklich eine Expresslieferung angegeben haben, ihr Headset trotzdem auf normalem Postwege bekommen, dann wird der entsprechende Differenzbetrag zurückerstattet. Jene Vorbesteller, die von einer Stornierung betroffen sind, werden wieder dort in die Liefer-Warteschlange eingereiht, an dem sie sich vor der Stornierung befanden - und das, sobald sie die Order wiederhergestellt haben. 

Wer seine Vive endlich in Händen hält und sich vielleicht über das noch ausbaubare Software-Angebot ärgert, kann die Auswahl an Vive-kompatiblen Titeln durch einen simplen Trick zumindest zeitweilig vergrößern: Normalerweise lassen sich exklusiv für das Oculus-Rift-Headset entwickelte Titel nicht auf der Vive abspielen. Doch ein Homebrew-Patch hilft dabei, das Exklusiv-Stigma zu umgehen. So können Spieler zum Beispiel das sonst nur Rift-Besitzern vorbehaltene Jump&Run-Adventure "Lucky's Tale" doch noch auf ihrem HTC-Headset ausprobieren. Dafür wird nicht mehr benötigt als ein Patch. Allerdings ist es wahrscheinlich, dass mindestens einer von beiden Headset-Herstellern diese Lücke mit einem seiner nächsten Systemsoftware-Updates wieder schließt.

MELDUNG VOM 12.04. • Kollektives Abmurksenim Teststadium – "Doom"-Beta startet: Wer die für den 13. Mai angepeilte Veröffentlichung von "Doom" gar nicht mehr erwarten kann, der darf schon jetzt einen Blick auf das Revival des legendären Ego-Shooters werfen: Vom 15. bis zum 17. April lädt Bethesda alle Neugierigen zur offenen Mehrspieler-Beta des dämonischen Baller-Infernos. Interessenten laden den ab Freitag bereitgestellten Client für PC, PS4 oder Xbox One, um sich 5,4 bis zehn Gigabyte später in die Schlacht Mann gegen Mann und Mann gegen Monster zu stürzen. Mit von der Multiplayer-Partie sind die Karten "Heatwave" beziehungsweise "Infernal", als Spielmodi winken "Team Deathmatch" und "Warpath". Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich: Hier darf jeder durchladen, der will.

 

MELDUNG VOM 12.04. • "Dungeons 2" und "Tropico 5" endlich für Konsole: Der deutsche Hersteller Kalypso hat sich zum Experten für virtuelle Tyrannei gemausert: Mit der launigen Diktatoren-Simulation "Tropico 5" (2014) und "Dungeons 2 (2015) hat der Publisher aus Worms gleich zwei satirische Eisen im Feuer, in denen der Spieler als Alleinherrscher nach Belieben in seinem Reich schalten und walten darf wird. In "Tropico" regiert man mit eiserner Faust über eine aufstrebende Bananen-Republik, in "Dungeons" ist man Herr und Meister einer Horde monströser Kerker-Bewohner, die stolzen Rittern, Einhörnern und anderen magischen Wesen den Krieg erklärt haben. Die Konsolen-Umsetzungen der beiden PC-Erfolge haben auf sich warten lassen, aber am 27. Mai ist es endlich so weit: Dann erscheint "Tropico 5" für Xbox One, "Dungeons 2" dagegen für PS4. Der Kerkermeister bringt dabei gleich eine ganze Schatztruhe voller Zusatz-Inhalte mit - darunter "Pixieville", "Morningwood, "A Chance of Dragons", "A Song of Sand and Fire" sowie "A Clash of Pumpkins". Die "Tropico 5 Penultimate Edition" wiederum kommt mit den Add-Ons "The Big Cheese" beziehungsweise "Hostile Takeover" und fünf neuen, Xbox-One-exklusiven Karten.

MELDUNG VOM 12.04. • Evolution Studios von Codemasters gerettet: Der rund 60 Mann starke "DriveClub"-Entwickler Evolution Studios wurde im März zwar überraschend von Sony geschlossen, doch jetzt dürfen die Briten aufatmen. Die englischen Kollegen von Codemasters, ebenfalls ausgewiesene Rennspiel-Experten, sind kurzerhand in die Bresche gesprungen und haben das komplette Studio übernommen. Bekannte Marken wie "MotorStorm" oder "DriveClub" bleiben allerdings in Besitz von Sony, das Team wird sich deshalb bald um die Erstellung von neuen Projekten kümmern. Der ehemalige Evolution-Director Mick Hocking indes steigt bei Codemasters in den Posten des Vizepräsidenten für Produktentwicklung auf und hat damit alle künftigen Spiele-Titel von Codemasters zu verantworten.

 

MELDUNG VOM 06.04. • Termin und Sammler-Edition für neues "Star Ocean": Mit "Final Fantasy 15" hat Square Enix das vermutlich heißeste Rollenspiel-Eisen des Jahres im Feuer. Aber bevor die Heldentruppe um Fürstensohn Noctis ran darf, veröffentlicht der japanische Hersteller noch einen anderen Genre-Vertreter: "Star Ocean: Integrity and Faithlessness" wird der sechste Teil der 1996 auf dem Super Nintendo gestarteten Reihe. Auf Genre-Freunde mit PS4 im Wohnzimmer wartet eine mit viel Pathos angereicherte Kombination aus Fantasy und Science Fiction. Neben dem Veröffentlichungsdatum 1. Juli hat der Konzern zudem eine Collector's Editon angekündigt: Die limitierte Fassung des Rollenspiels wird in einer besonders schicken Sammlerbox geliefert. Die enthält neben der Spiele-Disc und dem passendem Steelbook ein 80 Seiten starkes Artbook, eine Soundtrack-CD mit 16 Liedern und acht exklusive Sammelkarten mit großformatigen Charakter-Porträts aus der Zeichenfeder des bekannten "Street Fighter"-Künstlers Akiman. Ebenfalls mit dabei: eine greifbare Nachbildung des Ingame-Ausweises der "Pangalaktischen Föderation", fünf Bonus-Inhalte für das Spiel und sechs flotte Kampf-Melodien, die Fans aus anderen Square-Enix-Titeln wie "Valkyrie Profile", "Valkyrie Profile 2: Silmeria" und dem allerersten "Star Ocean" kennen.

MELDUNG VOM 06.04. • Holo-Schach im "Star Wars"-Stil:  Zu den beliebtesten Szenen in George Lucas Original-"Krieg der Sterne" von 1977 zählt ein Partie Holoschach an Bord von Han Solos Rasendem Falken: Der pelzige Copilot Chewbacca und Robo-Dolmetscher C-3PO schubsen virtuelle Monsterchen über eine holographische Projektionsfläche - und dabei entpuppt sich der Wookie als ausgesprochen schlechter Verlierer. Die drolligen Monsterchen der damals revolutionären Effekt-Szene gehen auf das Konto von Special-Effekt-Magier und Monster-Designer Phil Tippett. Die Beliebtheit der kosmischen Schachpartie hat jetzt Folgen: Zusammen mit dem Indie-Studio HappyGiant arbeitet Tippet an einer VR-Variante des legendären Brettspiels. Die darf sich zwar weder "Star Wars" nennen noch die Figuren des Originals enthalten - aber abgesehen davon kommt "Hologrid: Monsterbattle" dem Vorbild verblüffend nahe.
Hierfür werden von Tippet modellierte Skulpturen mithilfe der Spezial-Software "Photoelemetry" in 3D-Figuren verwandelt und anschließend mit einem digitalen Animations-Skelett veredelt. Details zu dem ehrgeizigen Projekt sollen bald folgen.

 

MELDUNG VOM 06.04. • PS4-Firmware 3.50 ab heute verfügbar: Ab heute steht die PS4-Firmware Version 3.50 zum Download bereit - und mit ihr kommen jede Menge neue Features. Darunter die Möglichkeit, PS4-Inhalte auf einen PC beziehungsweise Mac zu streamen: Mithilfe der Funktion lassen sich PlayStation-Higlights wie "Uncharted 4" bald auf dem Computer zocken - vorausgesetzt natürlich, der Spieler stöpselt vorher das passende Dual-Shock-Pad in den USB-Slot des Rechners. Ebenfalls nützlich: Dank neuer System-Software dürfen User ihr Profil künftig auf offline stellen - zum Beispiel, um nicht mehr von anderen Nutzern gestört zu werden. Gleichzeitig erfährt man jetzt, ob andere Mitglieder der Kontaktliste online gegangen sind. Auch in PSN-Parties wird's nun übersichtlicher: Hier erkennt man auf einen Blick, was wo gespielt wird - und mithilfe eines schlichten Tastendrucks darf man in die laufende Partie eintauchen. Ebenfalls zu den neuen Social-Features gehört die Organisation von "Events": Derartige Ereignisse dürfen jetzt erstellt, geplant und zusammen mit den geladenen Freunden begangen werden. Aber es wird noch sozialer: Frische Features für die PSN-Pinwand, Twitter und Facebook machen den User und sein Profil noch kontaktfreudiger. Wo die PS4 in die Hände von Jugendenlichen wandert, dürfen derartige Funktionen auf Wunsch auch eingeschränkt werden: Die neue Konto-Erstellung für Jugendliche von 13 bis 17 Jahren soll potentielle Sicherheits-Lecks schließen. Apropos "Lecks schließen": Der neue "PlayStation Plus Hub" macht die Verwaltung des Online-Speichers für PS-Plus-Kunden endlich übersichtlicher.

MELDUNG VOM 01.04.Die volle Ladung "Final Fantasy 15": Der japanische Games-Hersteller Square Enix baut offenbar sehr auf den Erfolg seines kommenden Rollenspiel-Highlights "Final Fantasy 15": Auf seinem "Uncovered: Final Fantasy"-Event in Los Angeles hat der Konzern jetzt bekanntgegeben, dass die Veröffentlichung des Spiels am 30. September von der Anime-Serie "Brotherhood: Final Fantasy 15" begleitet wird. Im Zentrum des Fünfteilers stehen Spiele-Held Noctis und seine Freunde. Noch überraschender kommt die Ankündigung eines abendfüllenden, Computer-animierten Spielfilms: "Kingsglaive: Final Fantasy XV" (Trailer HIER) soll ebenfalls pünktlich zur Veröffentlichung des Spiels zu haben sein und erzählt ein Epos um verfeindete Königreiche. Für die englische Version des Films hat Square Enix prominente Namen wie Sean Bean und Lena Headey (beide "Game of Thrones") beziehungsweise Aaron Paul ("Breaking Bad") als Sprecher verpflichtet. Ebenfalls interessant: Für den Titelsong des Spiels setzt Square auf eine Cover-Version des 1961er Blues-Klassikers "Stand by me" von Ben E. King.
Ausgesprochene Serien-Fans dürfen sich außerdem auf eine ganze Reihe unterschiedlicher Sammler-Editionen freuen: Neben der obligatorischen "Day One Edition" (60 Euro) wird der Hersteller für 90 Euro die "Deluxe Edition" (inklusive "Kingsglaive"-Film auf Bluray) und die auf 30.000 Exemplare limitierte "Collector's Edition" (ca. 270 Euro) anbieten. Letztere enthält außer dem Spiel und "Kingsglaive" noch die Anime-Reihe "Brotherhood", ein Artbook und Held Noctis als Figur.

 

MELDUNG VOM 30.03. • Kann "PlayStation VR" auch mit dem PC? Bereits Monate vor seinem Erscheinen ist Sonys "Virtual Reality"-Headset "PlayStation VR" so erfolgreich, dass der Konzern seine Pläne offenbar ändert: Nicht nur, dass der überraschend starke Vorverkauf der Cyber-Brille vermutlich eine Release-Verschiebung des Systems um einige Monate zur Folge hat - obendrein denkt der Hersteller jetzt über eine Anpassung des VR-Konzepts nach. Oder konkreter: Im Interview mit der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei weist Sony-Manager Masayasu Ito darauf hin, dass eine Verknüpfung des Headsets mit dem PC nicht mehr ausgeschlossen sein. Laut ihm wäre die PS4 ohnehin ein PC-verwandtes System - offenbar stellt eine Windows-Unterstützung der PS4-Brille deshalb kein allzu großes Problem dar. Für die Vorstellung der genauen VR-Pläne wäre es noch zu früh, aber laut Ito wäre "eine Erweiterung auf verschiedene Felder" jenseits der PlayStation bereits geplant. Tatsächlich würde eine PC-Kompatibilität des Systems gut zur aktuellen Konzern-Strategie passen: Der scheint sich ebenso wie Konsolen-Konkurrent Microsoft zusehends in Richtung PC zu öffnen - bis vor einigen Jahren noch undenkbar. Für die Öffnung sprechen unter anderem die Zunahme von Cross-Play-Features, bei denen Konsolen- und PC-User zusammenspielen. Ebenso wie Pläne für eine Windows- und OSX-App, mit der PS4-Games auf PC beziehungsweise Macintosh gestreamed werden. Eine Veröffentlichung einer "PlayStation-VR für PC"-Lösung wäre gerade kommerziell vielversprechend: Das kundenseitige Interesse an der Technologie ist gigantisch - aber Headsets wie "Oculus Rift" oder "HTC Vive" für die meisten Kauf-Interessenten zu kostspielig. Eine nur etwa halb so teure "PlayStation VR" für Heimcomputer wäre da eine attraktive Alternative.

Zur dezenten Release-Verschiebung des Headsets auf das Jahresende passt außerdem die angebliche Veröffentlichung einer verbesserten und 4K-tauglichen PS4: Die wird Informationen des Youtube-Formats "The Know" zufolge im selben Zeitraum vermarktet wie "PlayStation VR". Sollte das neue Modell wie vermutet über eine stärkere Grafik-Performance verfügen als die aktuelle PS4, würde sie das Abspielen von VR-Games mit deutlich verbesserter Optik ermöglichen. Gegen die Annahme spricht allerdings der mutmaßliche Verkaufspreis des neuen Systems: Die scherzhaft mit "PlayStation 4.5" betitelte Konsole soll zwischen 350 und 400 Dollar kosten - ein Spottpreis, für den sich keine Hardware realisieren lässt, die Spiele in standardmäßiger 4K-Auflösung ermöglicht. Damit tun sich selbst Spiele-PCs jenseits der 2.000-Euro-Schallmauer schwer. Wahrscheinlicher ist, dass es sich lediglich um eine "Slim"-Variante der PS4 handelt, die das Abspielen von 4K-Blurays ermöglicht und unter Umständen im Bundle mit "PlayStation VR" angeboten wird.

MELDUNG VOM 23.02. • Stellt Nintendo schon Ende des Jahres die WiiU-Produktion ein? Gerüchte über Nintendos mutmaßliche neue Konsole "NX" kursieren schon lange - aber bestätigt hat der Hersteller die Veröffentlichung des Systems bis heute nicht. Beschlossene Sache scheint dagegen der rasche Niedergang des Vorgängers zu sein: Informationen des japanischen Wirtschaftsmagazins Nikkei zufolge will Nintendo die Produktion seiner Heimkonsole WiiU schon Ende dieses Jahres einstellen. Die Herstellung von einigen WiiU-Accessoires wurde laut Report bereits gestoppt. Zuletzt kündigte der Hersteller an, dass WiiU noch immer Teil einer langfristigen Strategie wäre - entsprechend kommt das mutmaßlich rasche Ende der Hardware überraschend. Bis zum 31. Dezember hat Nintendo nur knapp über zwölf Millionen WiiU-Systeme verkauft: Damit ist WiiU die bisher am wenigsten verbreitete Heimkonsole des Konzerns. Von seiner Modul-Hardware "Nintendo 64" hat der Hersteller knapp 33 Millionen Stück verkauft, der Nachfolger "Gamecube" ist knapp 22 Millionen mal über die Ladentheke gegangen. Dass die WiiU bis Ende des Jahres zu dieser Marke aufschließen kann, ist unwahrscheinlich.

 

MELDUNG VOM 23.03. • Evolution Studios ade: Vor einigen Wochen hat Microsoft sein traditionsreiches Entwickler-Studio "Lionhead" geschlossen, die Entwicklung von "Fable Legends" eingestellt und damit für eine Welle der Entrüstung gesorgt. Ausgerechnet Konkurrent Sony sprang in die Bresche und kündigte ein PR-trächtiges Rekrutierungs-Event für die Entlassenen an: Auf diese Weise wolle man so viele der ehemaligen Lionhead-Mitarbeiter wie möglich in den Schoß der Sony-Familie überführen - so der PlayStation-Hersteller. Vor diesem Hintergrund mutet es fast schon wie Ironie an, dass jetzt ausgerechnet Sony ein - ebenfalls in England beheimatetes - Studio schließt: Den bisher im britischen Cheshire beheimateten Entwickler Evolution gibt es nicht mehr. Das 1999 von Martin Kenwright und Ian Hetherington gegründete Studio ist vor allem für seine PlayStation-exklusiven Rennspiele bekannt - darunter die "MotorStorm"-Reihe, aber vor allem das 2014 veröffentlichte "Driveclub". Letzteres sollte das Racing-Genre mit einer persistenten Online-Welt kreuzen, hatte aber zuerst mit zahlreichen Release-Verschiebungen und später mit Problemen bei der Online-Stabilität zu kämpfen. Zu guter Letzt bliebt auch der große Verkaufserfolg aus: Um die zwei Millionen verkaufte Exemplare - das gilt bei einer Produktion dieser Größenordnung fast schon als Flop. Vermutlich deshalb hatte man bereits im vergangenen Jahr fast die Hälfte der rund 120 Mann starken Belegschaft entlassen.

MELDUNG VOM 23.03. • Neue Abenteuer für Adventure-Lady Lara: Der britischen Extrem-Archäologin stehen neue Abenteuer ins Haus: In einer verlassenen Militärbasis aus der Ära des Kalten Krieges taucht eine Rotte blutrünstiger Kreaturen auf - inzwischen breit sich eine Seuche aus, die Anhänger der Trinity-Sekte in Zombie-artige, rasende Monstrositäten verwandelt. All das erlebt Lady Croft in der neuen "Rise of the Tomb Raider"-Erweiterung "Cold Darkness Awakened". Die erscheint bereits am 29. März für Xbox One, Xbox 360 und PC - und ist damit neben dem neuen Ausdauer-Modus und "Baba Yaga: Der Tempel der Hexe" der dritte Zusatz-Inhalt für das hochgelobte Action-Adventure. Einzeln kosten die Erweiterungen jeweils zehn Euro - wer stattdessen für 30 Euro den Season-Pass ersteht, der bekommt außerdem zusätzliche Waffen und Outfits für seine Heldin.

 

MELDUNG VOM 18.03. • Microsoft über Pläne für "UWP" und "Xbox Live": Zuletzt hat der Redmonder Software- und Hardware-Riese durch die Ankündigung seiner "Universal Windows Platform" für Aufsehen gesorgt: Die Software-Schnittstelle, die den Windows-10-seitigen Schulterschluss von PCs, Xbox und Micrsoft Mobile-Geräten sucht, hat weltweit Diskussionen um die Zukunft des verspielten Mediums entfacht. Bekannte Spiele-Entwickler wie Epic-Chef Tim Sweeny mutmaßen hinter dem Schritt sogar den Versuch Microsofts, den Spiele-Markt vor allem vertriebsseitig zu monopolisieren. Jetzt hat der Konzern auf der Game Developers Conference in San Francisco seine Pläne genauer vorgestellt: Die betrafen nicht allein die "UWP"-Strategie – außerdem ging es um die langfristigen Pläne für Xbox Live. So hat Jason Ronald – Chef der "Xbox Advanced Technology Group"" – einen dramatischen Ausbau des Netzwerks angekündigt: Auf diese Weise möchte man dessen Kapazitäten und Stablität verbessern. Ende des Jahres sollen dann die Online-Stores von PC und Xbox zusammengelegt werden. Für Spiele-Entwickler bedeutet das unter anderem, dass sie ihre Produkte über eine einheitliche Schnittstelle für alle Hardware-Plattformen einreichen können.

Darüber hinaus sollen PC-Spieler bald in den Genuss einiger bisher Xbox-exklusiver Netzwerk-Features kommen – darunter die übersichtliche Gliederung in Game-Hubs, die bekannten Gamercards und Extras fürs Social-Networking. Gleichzeitig schraubt man bei Microsoft an einer Performance-Verbesserung für DirectX-12, um die visuelle Qualität von Spielen spürbar zu verbessern. Ebenfalls interessant: Der Xbox-Hersteller kooperiert künftig mit den E-Sports-Profis von ESL. Die soll es Entwickler-Studios und Spiele-Publishern ermöglichen, ohne größeren Aufwand digitale Turniere auszurichten. Den Mammutteil der Arbeit übernehmen dabei Microsoft und ESL – darunter die Erstellung von Ranglisten, Matches sowie das gültige Regelwerk. Und natürlich die Übertragung der Turniere, damit die Zuschauer dem verspielten Ereignis beiwohnen können.

 

Einen ersten Ausblick auf die Funktionen der "Universal Windows Platform" wiederum gewährt der Konzern schließlich im April: Dann wird Remedys Zeitreise-Adventure "Quantum Break" zeitgleich für Xbox One und PC veröffentlicht, und zwar auf Basis der "UWP"-Technologie. Aktuell werden laut Jason Ronald noch Verbesserungen eingearbeitet, mit denen man auf das Feedback von Beta-Testern reagiert, darunter Details wie deaktivierbarer V-Sync und Support für G-Sync beziehungsweise Freesync. Auf die Vorwürfe über seinen Wunsch nach Markt-Monopolisierung ging der Hersteller zwar nicht ein – allerdings beteuerte man, es würde bei "UWP" vor allem darum gehen, Entwicklern sowie Herstellern ein Modell anzubieten, mit dem sie ihre Produkte einheitlich verpacken und digital ausliefern können. Voraussichtlich ab Spätsommer dieses Jahres wird man endlich erfahren, was wirklich dahintersteckt: Dann will Microsoft die fertige Version von "UWP" eingeführt werden.

MELDUNG VOM 16.03. • "PlayStation VR" bereits ausverkauft: Kaum hat Sony seinem PS4-exklusiven Virtual-Reality-Headset "PlayStation VR" offiziell Termin (Oktober 2016) und Preis (399 Euro) verpasst, da ist das Erst-Kontingent der Cyber-Brille auf amazon.de und amazon.co.uk auch schon vergriffen. Das Gleiche gilt für die PS4-Kamera: Das 45 Euro teure Zubehörteil ist nicht im Lieferumfang von "PlayStation VR" enthalten, wird aber für das Headtracking der Brille benötigt. Auf amazon.de ist die Lieferzeit des Zubehört-Teils aktuell mit "drei bis vier Wochen" gelistet. Außerdem hat Sony angekündigt, dass sich auf dem Headset auch herkömmliche, also nicht speziell auf VR ausgelegte Spiele und Filme konsumieren lassen – ein spezieller "Cinematic-Modus" macht's möglich. Die entsprechenden Inhalte werden dann in einer von drei möglichen Zoom-Stufen dargestellt und auf eine Art virtuelle 360-Grad-Leinwand projiziert. Vermutlich ist diese Art des  Konsums aber weniger erstrebenswert als der per Monitor bzw. HDTV.

 

MELDUNG VOM 16.03. • Alle Macht dem Bösen! Obsidian kündigt "Tyranny" an: Nach dem Erfolg von "Pillars of Eternity" bringt US-Entwickler Obsidian Entertainment (unter anderem bekannt für "Fallout New Vegas") bald das nächste Rollenspiel, das auf klassischen Genre-Pfade wandelt. Titel des Projekts, das der Entwickler zusammen mit Publisher Paradox Interactive auf der Game Developers Conference vorgestellt hat: "Tyranny". Das bildet seine finstere Fantasy-Welt von schräg oben ab und bietet neben klassischen Rollenspiel-Tugenden wie taktischen Gefechten erneut jede Menge Entscheidungs-Situationen, die den weiteren Verlauf des Abenteuers und das Schicksal seiner Bewohner beeinflussen. Die Geschichte hinter "Tyranny" ist ungewöhnlich: Anders als in den meisten Rollenspielen ist der entscheidende Kampf zwischen Gut und Böse bereits vorbei – und die Finsternis hat die Schlacht für sich entscheiden können. Nun herrscht der düstere Overlord Kyros mit eiserner Despoten-Faust über das Land – und als einer seiner Schergen muss der Spieler den Willen seines bösen Herrschers ausführen. Je nachdem wie skrupellos der "Held" dabei vorgeht, wachsen in der Bevölkerung entweder Loyalität oder Angst. Wann das ungewöhnliche RPG-Aufgebot erscheint, haben Obsidian und Anbieter Paradox Interactive noch nicht verraten – aber bereits 2016 sollen Fantasy-Begeisterte das Tyrannen-Zepter schwingen dürfen.

MELDUNG VOM 16.03. • So viel wird "PlayStation VR" kosten: Auf der Game Developers Conference hat Sony Preis und  Veröffentlichungsfenster für sein Virtual-Reality-Headset "Playstation VR" bekanntgegeben: Laut Hersteller kommt die PS4-exklusive Cyberbrille im Oktober dieses Jahres, außerdem will man das System für 399 Euro anbieten. Damit liegt "PlayStation VR" preislich spürbar unter den PC-Lösungen "Oculus Rift" (circa 750 Euro) und "HTC Vive" – aber vielen PS4-Besitzern dürfte das noch immer zu kostspielig sein. Immerhin kostet das Accessoire damit genauso viel wie die Konsole selber – die Kombi aus PS4 und "PlayStation VR" würde dann mit satten 800 Euro zu Buche schlagen. Darum soll ein imposantes Start-Lineup Interessierte trotzdem vom Kauf überzeugen: Mit rund 50, teils extra auf "PlayStation VR" zugeschnittene Titeln will man das kostspielige Gimmick attraktiv machen. Außerdem haben Lucas Arts und das Electronic-Arts-Studio DICE gerade ein VR-exklusives "Star Wars"-Action-Spiel angekündigt: Nähere Infos zum "Krieg der Sterne"-Spektakel wurden keine verraten – allerdings wird es sich dabei angeblich um eine "Battlefront"-ähnliche Erfahrung handeln. Nach eigenen Ausführungen hat Sony sein Headset noch mal dezent überarbeitet: Das fertige Produkt hat eine Auflösung von 960 mal 1.080 Bildpunkten pro Auge, dabei setzt sich jeder Pixel aus drei Subpixeln zusammen. "PlayStation VR" beherrscht eine Bildwiederholrate von 120 Hertz, außerdem deckt es einen Blickwinkel von bis zu hundert Grad ab.

 

MELDUNG VOM 15.03. • Endlich – Oddworld Inhabitants kündigen Fortsetzung der alten Abe-Abenteuer an: Auf der allerersten PlayStation-Generation gehörten die "Abe"-Abenteuer der kalifornischen "Oddworld Inhabitants"-Studios zu den ganz großen Verkaufsschlagern. Doch nachdem US-Publisher GT Interactive (unter anderem bekannt für das erste "Driver", "Unreal" und "Discworld Noir") in finanzielle Schieflage geriet, sah es für die Inhabitants nicht mehr gar so rosig aus: Das von Microsoft verlegte "Munch's Oddysee" floppte, auch "Oddworld Stranger" (damals Electronic Arts) war kein großer Erfolg beschieden. Das Ende vom Lied: Die geplante Oddworld-Quintologie wurde nie zu Ende erzählt. Aber es gibt Hoffnung: Seit einigen Jahren engagieren sich die beiden Oddworld-Erfinder Lorne Lanning und Sherry McKenna für eine großangelegte Rückkehr der putzigen "Mudokons" und der anderen Oddworld-Bewohner: Mit HD-Editionen und digital distribuierten Neuauflagen der alten Titel spülten die Inhabitants wieder ordentlich Geld in die Oddworld-Kassen – zuletzt brachte man mit dem "Abe's Oddysee"-Remake "Oddworld: New'n'Tasty" einen regelrechten Verkaufsschlager in die Donwload-Stores von PS4, XBox One, WiiU und PC. Ein Erfolg, der positive Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der Saga hat: Unter dem Titel "Oddworld: Soulstorm" will man bereits 2017 den lang erwarteten Nachfolger zu Abes Geschichte veröffentlichen. Der Titel deutet auf einen erzählerischen Bezug zum 1998er-Sequel "Abe's Exoddus" hin – denn hier ging es um die Bekämpfung seines süchtig  machenden Gebräuse namens "Soulstorm". Trotzdem handelt es sich laut Lanning zum ersten Mal seit über zehn Jahren um ein völlig neues Abe-Spiel: Das soll zwar vom ursprünglichen Nachfolger inspiriert sein, sich aber im Wesentlichen von dessen Erzählung und Spiel-Mechanismen lösen. Auf der Website will man den kosmetisch überarbeiteten Helden Körperteil für Körperteil enthüllen – und zwar sobald die jeweiligen Facebook-Seiten genügend Follower haben.

MELDUNG VOM 15.03. • "Cross Network" – kann Xbox One bald mit der PS4? Microsoft öffnet sein Xbox-One-System für das Plattform-übergreifende Multiplayer-Spiel: Laut offizieller Ankündigung sind Xbox-One-Besitzer beim Rudel-Zock bald nicht mehr auf das Zusammenspiel mit anderen Xbox-One-Spielern beschränkt - stattdessen darf man sich dann auch mit solchen Gamern ins Gefecht stürzen, die zum Beispiel einen PC, eine PS4 oder eine WiiU besitzen. Voraussetzung für das Konsolen-seitige Miteinander ist natürlich, dass sich Sony und Nintendo auf das von Microsoft geplante "Cross-Networking" einlassen. Den Anfang macht der beliebte Auto- und Ballsport-Crossover "Rocket League": PS4-Spieler dürfen hier bereits seit Längerem gegen Besitzer der PC-Fassung antreten - darum plant man für die Xbox-One-Version ein ähnliches Cross-Platform-Feature. Dann können Käufer von "Rocket League" für Xbox One ebenfalls gegen PC-Profis antreten. Sollten Microsoft und Sony zu einer entsprechenden Einigung kommen, dann dürfte demnächst auch spannenden Matches zwischen Angehörigen beider Konsolen-Lager nichts mehr im Wege stehen - ein Beispiel, das auch für anderen Spiele Schule machen könnte. Eine weitere Voraussetzung hierfüre wäre allerdings, dass die Entwickler des jeweiligen Spiels ein solches Feature unterstützen: Nicht jedes Studio besitzt wie die großen Hersteller eigene Server-Strukturen - viele sind auf die Nutzung von Online-Strukturen wie Microsofts Azure-Server oder Steamworks angewiesen. Hier dürfte ein Zusammenspiel zwischen den unterschiedlichen Versionen nicht so leicht zu bewerkstelligen sein.

 

MELDUNG VOM 14.03. • 15 Jahre nach Veröffentlichung – "Diablo 2" bekommt Update: Blizzard verpasst dem Begriff "Produktpflege" eine völlig neue Dimension: Tatsächlich veröffentlicht der US-Hersteller für sein prominentes Action-Rollenspiel "Diablo 2" über 15 Jahre nach seiner Veröffentlichung noch ein Update. Das verhilft dem Metzel-Opa zwar nicht zu neuen Inhalten, macht es aber immerhin zukunftssicher: Ohne das Update ist der Titel unter aktuellen Betriebssystemen entweder gar nicht oder nur eingeschränkt lauffähig – dieser Misstand wird mit dem Patch behoben, denn "Diablo 2" erfreut sich trotz seines fortgeschrittenen Alters noch immer einer begeisterten Fan-Gemeinde. Eine entsprechende Stelle schrieb Blizzard vor einem knappen halben Jahr aus: Darin suchte der Publisher nach Fachkräften, um neben "Diablo 2" noch die beiden altehrwürdigen Scharmützel "Starcraft" (1998) und "Warcraft 3" (2002) aufzupolieren. Laut Blizzard ist dieser erste "Diablo 2"-Patch seit fünf Jahren nur der Anfang: Die Klassiker sollen auch weiterhin unterstützt werden – solange es genug Spieler dafür gibt.

MELDUNG VOM 14.03. • "Flüstern der alten Götter" soll "Hearthstone" einfacher machen: Mit seiner iOS- und Android-App "Hearthstone: Heroes of Warcraft" hat US-Hersteller Blizzard ("World of Warcraft", "Diablo") erfolgreich den Einstand in die Welt der Mobile- und Free-to-Play-Spiele geschafft. Zu den größten Trümpfen des digitalen Sammelkartenspiels gehört seine hohe Zugänglichkeit: Auch Trading-Card-Einsteiger haben bei Matches mit den kunterbunten, Comic-artig illustrierten Karten eine Chance. Zumindest war das anfangs so. Doch inzwischen ist das mit über 40 Millionen registrierten Spielern extrem erfolgreiche "Hearthstone" auf dem besten Weg dazu, ein Komplexitäts-Monstrum zu werden. Denn ein steter Nachschub aus neuen Erweiterungen hat das virtuelle Blatt inzwischen auf über 500 verschiedene Karten anwachsen lassen: Für Profis ein Traum, für Einsteiger dagegen ein Grauen. Darum will Blizzard mit dem nächsten Add-On Abhilfe schaffen: Das für den Zeitraum zwischen Ende April und Anfang Mai geplante Zusatz-Set "Das Flüstern der alten Götter" wird nicht weniger als 134 neue Karten ins "Hearthstone"-Universum schleudern – das klingt zunächst mal eher nach weiterer Komplizierung denn Vereinfachung. Aber jetzt der Clou: Beginnend mit dem neuen Set will Blizzard sein Trading-Card-Game in zwei unterschiedlichen Varianten anbieten. Im "Wild"-Modus dürfen ausgesprochene "Hearthstone"-Profis auf den vollen Karten-Fundus zurückgreifen – das "Standard"-Spiel dagegen beschränkt sich auf eine besser überschaubare Auswahl und soll künftig auch für E-Sport-Turniere maßgebend sein. Hier werden vor allem die neuen Karten und solche aus dem Starter-Set ins Spiel gebracht. Auf diese Weise möchte Blizzard den alternden Mobile-Hit gerade für neue Spieler attraktiver machen. Außerdem wird man mit "Das Flüstern der alten Götter" ungewohnt finstere Töne anschlagen – für das sonst humorig gestaltete "Hearthstone" ein Novum: Das Set wird neben vier garstigen Gottheiten überwiegend fiese Kultisten und bizarre Monstrositäten ins Spiel bringen. Zur Einführung des Sets bekommen die Fans eine Handvoll Karten gratis – darunter die Gottheit 'C'Thun', die ihre Anhänger beim Ausspielen stärker macht. Wer mehr Karten haben möchte, der bezahlt die Neuzugänge wie gewohnt mit der während des Spiels erkämpften Ingame-Währung – oder er zückt die Echtgeld-Börse.

 

MELDUNG VOM 11.03. • Spony plant Rekrutierungs-Event für Lionhead-Mitarbeiter an: Am Montag, dem 7. März hat Microsoft bekanntgegeben, die Entwicklung seines Multiplayer-Abenteuers "Fable Legends" einzustellen und das von Peter Molyneux gegündete Traditionsstudio Lionhead zu schließen. Laut Studio-Mitarbeitern kam beides völlig überraschend. Umso größer ist jetzt die Solidarität von Seiten der Entwickler-Szene: Auf Twitter und Facebook hagelt es Kondolenz-Bekundungen von anderen Teams – darunter Sony Santa Monica ("God of War"), Naughty Dog ("Uncharted"), Hello Games ("No Man's Sky") und Rocksteady ("Batman: Arkham Knight"). PlayStation-Hersteller Sony indes nutzt die Gunst der Stunde: Der Hersteller plant für den kommenden Montag ein Rekrutierungs-Event im britischen Guildford – also genau der Ortschaft, in der Lionhead bisher ansässig war.

Hintergrund der Veranstaltung: Ehemalige Lionhead-Mitarbeiter sollen hier die Gelegenheit bekommen, eventuell bei Sony anzuheuern. Microsoft selber hatte zwar schon angekündigt, viele Lionhead-Mitarbeiter in die eigene Konzern-Struktur übernehmen zu wollen – doch nach der Studio-Schließung dürfte manch einem Ex-Mitarbeiter die Lust darauf vergangen sein, weiterhin auf Microsofts Gehaltsliste zu stehen.

MELDUNG VOM 11.03. • Sony plant scheinbar Neu-Design des PlayStation-Stores: Aktuellen Erkenntnisse der Website "Dualshockers" zufolge plant Sony wohl in nächster Zeit eine drastische Neu-Strukturierung des PlayStation-Stores. Das Re-Design ist offenbar abgeschlossen und muss nur noch freigeschaltet werden. Der Hersteller hat das neue Design schon mal für ganz kurze Zeit hochgeladen, es dann aber wieder gegen die bekannte Version ausgetauscht – ob unbeabsichtigt oder zu Testzwecken, das ist unbekannt. Diese kurze Zeitspanne nutzten die Mitarbeiter von Dualshockers, um Screenshots von der neuen Shop-Oberfläche zu schießen. Die weisen unter anderem auf eine prominentere Platzierung von Spiel-Features und Dateigröße der abgebildeten Produkte hin, außerdem laufen im HIntergrund wohl hochaufgelöste Trailer des betreffenden Titels ab. Von jedem vorgestellten Spiel wird zuerst eine Hauptseite mit allgemeinen Produkt-Merkmalen aufgeführt, darauf folgen Unter-Seiten mit Informationen über weiterführende Produktdetails, Bundle-Angebote, Hintergrund-Themen, Avatare und mit dem jeweiligen Game verknüpfte andere Medien.

 

MELDUNG VOM 10.03. • Valve kündigt "The Lab" an: Um die Funktionalität seines VR-Headsets "HTC Vive" zu demonstrieren, hat "Portal"-Entwickler und Steam-Betreiber Valve die eindrucksvolle "Aperture Robot Repair"-Demo erstellt. Die ist bei "Virtual Reality"-Gläubigen so gut angekommen, dass der Hersteller die Idee in eine Art Minispiel-Sammlung verwandelte. Die hat Valve wie die Demo speziell auf seine Cyber-Brille zugeschnitten: "The Lab" soll noch dieses Frühjahr kommen und wird auf Steam zum kostenlosen Download bereitgestellt. Mehr Details verrät das Studio auf der kommenden "Games Developer Conference", die vom 14. bis zum 18. März in San Francisco stattfindet. "The Lab" unterstützt außerdem die Tracking-Controller der "HTC Vive", um dem Spieler ein möglichst authentisches Gefühl des Raumes zu vermitteln, durch den er sich bewegt.

MELDUNG VOM 09.03. • Blizzard terminiert Release und Beta für "Overwatch": Mit "Overwatch" startet Blizzard als erster Hersteller ein ehrgeiziges Multiplayer-Experiment: "Overwatch" wird eine Kreuzung aus Ego-Shooter und "Multiplayer Online Battle Arena", kurz "MOBA". Jetzt hat der Hersteller von Online-Dauerbrennern wie "World of Warcraft" und "Diablo 3" den Veröffentlichungstermin für das Projekt bekanntgegeben: Sowohl PC- als auch Konsolen-Versionen (PS4 und Xbox One) des blitzschnellen Scharmützels erscheinen am 24. Mai 2016. Wer es gar nicht erwarten kann, der stürzt sich einige Wochen zuvor in die offene Beta-Phase, die von 5. bis zum 9. Mai stattfindet. Oder er bestellt den Titel gleich vor – und zwar HIER.

 

MELDUNG VOM 09.03. • Keine Hardware-Updates für Xbox One: Erst vor einigen Tagen hat Microsoft mit der Ankündigung einer "Universal Windows Platform" für Verwirrung gesorgt. Die soll sämtliche unter Windows 10 laufenden Produkte des Herstellers zusammenführen – also PCs, Smartphones, Tablets und natürlich die Xbox. Außerdem machte Xbox-Chef Phil Spencer vage Angaben darüber, dass man dafür Sorge tragen wolle, dass die Performance der Xbox One den jeweils aktuellen Anforerungen an ein Spielsystem nicht hinterherhinkt. Darum wurde die Meldung vielfach missinterpretiert: Gerüchte über mögliche modulare Upgrades für die Konsole machten die Runde – denn die würde damit endgültig zum PC werden. Jetzt hat Microsoft die Meldungen kommentiert: Es hätte zu keiner Zeit der Plan existiert, das Konsolen-System in eine nach PC-Vorbild aufrüstbare Hardware zu verwandeln – vielmehr ginge es darum, den Lebenszyklus der Xbox eventuell zu verkürzen. Also nicht erst nach sechs bis acht Jahren, sondern unter Umständen spürbar früher einen Nachfolger einzuführen. Entwicklungen wie der rasche Performance-Zuwachs bei Tablet-Computern und der potentielle Siegeszug von "Virtual Reality"-Headsets würden von Hard- und Software-Herstellern wie Microsoft eine hohe Flexibilität einfordern – so Spencer. Und weiter: "Das Besondere an Konsolen ist, dass Du sie einfach an Deinen Fernseher stöpseln und loslegen kannst. Wir werden unsere Xbox auch künftig nicht nicht mit einem Schraubenzieher-Set ausfliefern!"

 

MELDUNG VOM 09.03. • Präsident Underwood spielt "Agar.io": In der erfolgreichen Netflix-Serie "House of Cards" mimt Kinostar Kevin Spacey den US-Präsidenten – ein skrupelloser Politiker, der auch mal über Leichen geht. Allerdings ist der Machtmensch in der Serie auch ein ausgesprochener Zocker: In der jüngsten Folge der Reihe hat Präsident Underwood das Game "Agar.io" entdeckt – ein knackiger Geschicklichkeitstest, in dem der Spieler eine hungrige Zelle steuert, die durch den Verzehr anderer Zellen wächst – die Parallelen zum Naturell des Politikers sind also unübersehbar. Weil Underwood das Spielkonzept zunächst nicht versteht, hilft ihm sein ärgster Konkurrent dabei auf die Sprünge: Der von Joel Kinnaman gespielte Will Conway gibt dem Präsidenten Schützenhilfe beim Browser-Zock. Das im echten Leben als Browser-Spiel und Mobile-App erhältliche "Agar.io" kommt vom Londoner Entwickler Miniclip und wurde bis heute mehr as eine halbe Milliarde Mal runtegeladen. Dabei ist der organische Reflex- und Geduldstest nicht das einzige Game, das Underwood bisher deutlich sichtbar in den Fingern hatte: In der Serie spielt Spacey unter anderem "Call of Duty" – also genau die Serie, in der er bereits als per Motion-Capturing eingefangener Bösewicht aufgetreten ist ("COD: Advanced Warfare").

 

MELDUNG VOM 07.03. • Microsoft schließt Lionhead Studios: Die 1996 von Designer-Promi Peter Molyneux gegründeten Lionhead Studios sind offenbar geschlossen worden – das geht zumindest aus einer Pressemeldung von Microsoft hervor. Das Studio, das sich mit engagierten Projekten wie "Black & White" oder der Xbox-nativen Rollenspiel-Reihe "Fable" einen Namen machte, geriet 2006 in finanzielle Schieflage und wurde daraufhin von Microsoft übernommen. Der neueste Titel des britischen Teams sollte das zunächst Xbox-One-exklusive "Fable Legends" werden – eine Kreuzung aus Mehrspieler-Rollenspiel und modernem MOBA-Gewusel: Ein Spieler übernimmt die Rolle des Bösewichts, während die restliche Gruppe gegen seine Fallen und Monstrositäten antritt. In der Beta-Phase traf das Projekt aber nur auf wenig Gegenliebe von Spieler-Seite, vermutlich aus diesem Grund hat Microsoft jetzt den Projekt-Stecker gezogen und die Firma dicht gemacht. Noch unverständlich ist dagegen die Schließung der kleineren Press-Play-Studios: Der dänische Entwickler hat unter anderem das launige Puzzle-Jump'n'Run "Max: The Curse of the Brotherhood" entwickelt und bis zuletzt am Multiplayer-Titel "Project: Knoxville" gearbeitet. Die Entscheidung der beiden Standort-Schließungen steht zumindest auf den ersten Blick im krassen Gegensatz zur aktuellen Xbox-Produkt-Politik, die vor allem auf Exklusiv-Entwicklungen setzt.

 

MELDUNG VOM 06.04. • Darauf dürfen sich Nintendo-Fans dieses Jahr freuen: In der jüngsten Ausgabe seines Videoformats "Nintendo Direct" hat der  WiiU- und 3DS-Hersteller sein bisheriges Programm für 2016 bekanntgegeben. So dürfen "Star Fox"-Fans endlich aufatmen: Die WiiU-Inkarnation des plüschigen Action-Helden ist im Anflug – "Star Fox Zero" erscheint wie geplant am 22. April. Parallel dazu wird außerdem das ausschließlich als Download erhältliche Puzzle-Game "Star Fox Guard" in den eShop gestellt. Auch für Freunde der Strategie-Serie "Fire Emblem" hat das Warten bald ein Ende: Die Veröffentlichungstermin für die neue 3DS-Episode der beliebten Strategie-Reihe wurde offiziell bestätigt – "Fire Emble: Fates" erscheint am 20. Mai.

Auch Fans der quietschbunten Multiplayer-Ballerei "Splatoon" haben Grund zu Freude: Obwohl die spritzfidele Ballerei laut Nintendo keine Updates mehr erfahren sollte, hat man gleich mehrere Patches angekündigt. Die sollen bis April veröffentlicht werden und vor allem Spielbalance beziehungsweise Match-Making verbessern. 

 

Ebenfalls interessant: Mit "Paper Mario Clash" bekommt die WiiU eine Inkarnation der beliebten Rollenspielserie, in der Mario mit Hilfe seines Hammers die Spielwelt ein- oder umfärbt. 3DS-Besitzer wiederum lauern auf die Veröffentlichung von "Monster Hunter Generations" (in Japan "Monster Hunter X"), das bereits diesen Sommer aufschlägt. Ebenfalls für Nintendos Hosentaschen-Konsole kommt "Hyrule Warriors: Legends": Die mobile Antwort auf das erfolgreiche WiiU-Game "Hyrule Warriors" bekommt später vier Zusatzinhalte nebst passendem Season-Pass – außerdem wird ein Code beiliegen, der Zusatz-Inhalte für das WiiU-Original freischaltet. Darunter fünf neue spielbare Figuren und die Extrawaffe "Ganodorfs Dreizack". Inzwischen hat Level 5 "Dragon Quest 8: Fragmente der Vergangenheit" komplett überarbeitet, außerdem hat das japanische Studio eine neue Inkarnation seiner beliebten RPG-Reihe "Yo-Kai Watch" fertiggestellt. Das "Dragon Quest"-Abenteuer kommt irgendwann im Laufe des Jahres, "Yo-Kai Watch" am 29. April. Weniger abenteuerlich, aber dafür umso rhythmischer wird's bei "Rhythm Paradise Megamix": Der geistige Nachfolger von "Rhythm Paradise" für den DS soll über hundert Musik-Spielchen in sich vereinen und noch es dieses Jahr auf den 3DS schaffen. Jump'n'Run-Freunde wiederum schauen der Veröffentlichung einer neuen "Kirby"-Episode entgegen: In "Kirby: Planet Robobot" wird sich Nintendos bekannte Hupf-Kugel in neue Formen verwandeln – auch sonst wird der kleine Wonneproppen nicht um neue Spiel-Elemente verlegen sein.

 

Besonders gute Nachrichten gibt's für Freunde von Nintendos legendärem 16-Biter zu vermelden: Neu-Veröffentlichungen von alten Super-Nintendo-Klassikern kommen künftig exklusiv für die Mitglieder der 3DS-Familie – und zwar zwei Stück pro Woche. Zum Start der Aktion bringt Nintendo deshalb eine limitierte Version des Handhelds: Die Chassis der Pocket-Konsole ist hier im SNES-Design gehalten – leider ist das Schmuckstück zunächst nur in Japan zu haben. Die Software-Aktion wiederum startet der Hersteller mit 3DS-Fassungen von "Earthbound" und "Super Mario World". Beide sind bereits seit vergangener Woche erhältlich, diese Woche folgen "The Legend of Zelda: A Link to the Past" und "Super Metroid". Gefolgt von "F-Zero", "Super Mario Kart" und beiden "Donkey Kong Country"-Episoden in den Wochen danach. (VIDEO)

 

MELDUNG VOM 04.03. • "Just Cause 3"-Erweiterung "Sky Fortess" angekündigt: Entwickler Avalanche und Hersteller Square Enix kündigen die ersten Erweiterung für ihr Action-Spektakel "Just Cause 3" an: "Sky Fortress" wird für Käufer des "Air, Land & Sea"-Season-Passes ab dem 8. März verfügbar sein – wer das Add-On separat kaufen muss, kann es ab dem 15. März für 11,99 Euro laden. Neben diversen Performance-Verbesserungen und neuen Missionen im Kampf gegen eine fliegende Endgegner-Festung bietet "Sky Fortress" eine aufpolierte Version des bekannten Bavarium Wingsuits aus dem Hauptspiel: Das ist jetzt erweiterungsfähig, wird von Raketen angetrieben und schraubt sich außerdem mitsamt schultermontierter MG in den Himmel. Außerdem stellt das Add-On dem Helden Rico Rodriguez eine persönliche Räumungsdrohne zur Seite. Wer für 24,99 Euro den Season Passes ersteht, der bekommt außer "Sky Fortress" zwei weitere Add-Ons, die noch vor Ende des Sommers erscheinen sollen.

MELDUNG VOM 03.03. • "Uncharted 4" schon wieder verschoben: Fans von Naughty Dogs preisgekrönter Action-Adventure-Reihe "Uncharted" müssen jetzt ganz stark sein: Teil 4 der Reihe (mit dem Untertitel "A Thief's End") wurde gerade zum dritten Mal verschoben. Neuer Termin ist der 10. Mai – dann soll Nathan Drake endlich aufbrechen dürfen, um an der Seite seines Bruders einen alten Piratenschatz zu suchen. Im offiziellen PlayStation-Blog entschuldigt sich der Hersteller für die wiederholte Verspätung: Das Spiel würde zwar wie geplant Ende März den Gold-Status erlangen und in Produktion gehen – doch um die enorme Nachfrage befriedigen zu können, müsste man zusätzliche Zeit für die Herstellung von Discs, Verpackung usw. einplanen. Darum würde sich der Veröffentlichungstermin zum letzten Mal verschieben. "Die gute Nachricht: Das Spiel ist phänomenal geworden – und wir sind uns sicher, dass es das ganze Warten wert ist" – so Entwickler Naughty Dog.

 

MELDUNG VOM 03.03. • "Universal Windows Platform" – wird die Xbox zum PC? Seit der vermasselten Markteinführung seiner Xbox One befindet sich Hersteller Microsoft in Erklärungsnot – darum bemüht man sich zusehends darum, den verlorenen Boden zurückzugewinnen. Zum Beispiel mit interessanten Exklusiv-Spielen und der Rückwärtskompatibilität zur Vorgänger-Konsole Xbox 360. Oder der zunehmenden Kontaktfreudigkeit der Xbox zu PCs mit Windows 10 als Betriebssystem. Jetzt hat Xbox-Chef Phil Spencer zum ersten Mal durchblicken lassen, was der Konzern für die Zukunft der Xbox-Marke plant: Tatsächlich will man sich zusehends vom klassischen Konsolenmarkt entfernen – oder ihn am besten gleich neu erfinden. Und das soll ungefähr so funktionieren: Mit Hilfe der universellen, vermutlich Software-seitigen "Universal Windows Platform" ("UWP") will man alle Hardware-Lösungen des Herstellers zusammenführen. Unter Windows 10 entwickelte Games könnten dann theoretisch auf allen Geräten mit Win10-Support laufen – ganz gleich, ob PC, Konsole oder Windows-Smartphone beziehungsweise -Tablet. Entwickler müssten ihre Titel dann nicht extra an die jeweils anderen Geräte anpassen – vorausgesetzt natürlich, die bringen genug Performance mit. Hier wird es auf Konsolen-Seite problematisch: Weil Geräte wie die Xbox in der Regel dafür konstruiert werden,  für einen Lebenszyklus von sechs oder mehr Jahren zu überleben, verlieren sie mit der Zeit immer stärker der Leistungs-Anschluss. Also sind Entwickler dazu gezwungen, ihre Spiele im Zweifelsfall für das schwächste Glied der Hardware-Kette zu konzipieren – die Konsole. Entsprechend werden Systeme wie die Xbox One oder die PS4 häufig als technologische Bremse bezeichnet. Um Abhilfe zu schaffen, erwägt man bei Microsoftr scheinbar alternative Lösungen – wie zum Beispiel eine Upgrade-fähige Version der Xbox One oder die Verkürzung des konsolischen Lebensyzklusses. Kunden, die auf dem aktuellen Stand der Technik sein wollen, könnten sich dann unter Umständen nicht nur alle sechs oder sieben, sondern sogar alle zwei oder drei Jahre eine neue und damit leistungsfähigere Konsole kaufen. Allerdings bringt ein derartiges Modell auch Probleme mit sich: Einige der größten Vorzüge der Konsolen gegenüber dem PC würden dadurch verschwinden – darunter ihre Erschwinglichkeit und Benutzerfreundlichkeit. Vermutlich schmiedet man bei Microsoft derartige Pläne, um die Xbox-Marke zu retten: Die würde durch eine derartige Maßnahme zurück in den Windows-Schoß des erstarkenden PC-Marktes überführt – und müsste nicht mehr unmittelbar gegen die klar als Spielkonsole definierte PS4 von Sony antreten.

 

MELDUNG VOM 01.03. • Wie viel Performance hat Nintendos neue Konsole? Und wieder will die Gerüchteküche Neues von Nintendos mutmaßlicher neuer Konsole mit dem Projetnamen "NX" erfahren haben: Laut einem angeblichen Insider (der bereits in der Vergangenheit mit vielen Ausführungen richtig lag) soll es sich um eine auf den ersten Blick konventionelle Wohnzimmer-Konsole wie die Systeme von Microsoft oder Sony handeln – mit dem Unterschied allerdings, dass sich das System via Bluetooth mit nahezu jeder anderen Hardware koppeln lässt, darunter auch Smartphones und Tablets. Selbst die Verbindung zum Fernseher wird drahtlos hergestellt – hier muss jedoch ein entsprechender Dongle in den HDMI-Eingang des TV-Sets gestöpselt werden. Vernetzt man die NX zum Beispiel mit dem Notebook, dann lassen sich auf diesem Wege auch Anrufe tätigen oder Textnachrichten verschicken.

Sollten die Behauptungen zutreffen, dann will der japanische Hersteller damit offenbar eine Art modernen Entertainment-Hybriden schaffen, der mit so ziemlich jeder gängigen Hardware-Lösung kann. Die Performance des Systems indes soll überschaubar sein: Bisher wurde immer wieder von Hardware-Daten berichtet, die NX einen großen Leistungsvorsprung gegenüber den Mitbewerbern verschaffen würden – aber tatsächlich soll sich die Konsole ungefähr auf Augenhöhre mit Xbox One bewegen. Auf diese Weise wären Umsetzungen aktueller Blockbuster-Highlights zwar möglich, aber vermutlich würden die entsprechenden Versionen spürbare schwächer ausfallen als beim aktuellen Konsolen-Primus PS4. Darum stieß das Gerücht in den meisten Communities auf wenig Gegenliebe. Die aktuelle Konsolen-Generation, aber insbesondere die Xbox One wird in Bezug auf ihre Leistungs-Spezifikationen meist als wenig zukunftsweisend eingestuft.

Aktuell wird von einer Veröffentlichung des Geräts Ende 2016 spekuliert – außerdem gilt eine verschönerte NX-Version des ursprünglich als WiiU-exklusiv angekündigten "Zelda"-Titels fast schon als beschlossene Sache.

 

MELDUNG VOM 29.02. • "Pokémon Sonne" und "Pokémon Mond" angekündigt: Gute Nachrichten für Fans von Nintendos putzigen Hosentaschen-Monsterlein: Die Pokémon Company hat in einer Spezialausgabe von "Nintendo Direct"-Format die neue Spiele-Generation der kleinen Rollenspiel-Kreaturen angekündigt – und die wird noch Ende dieses Jahres durch die Veröffentlichung der beiden 3DS-Titel "Pokémon Sonne" beziehungsweise "Pokémon Mond" eröffnet. Am Entwicklungs-Ruder sitzt wieder das japanische Studio GAME FREAK. "Die Pokémon-Hauptspieleserie bildet den Mittelpunkt des Pokémon-Universums und sorgt bei unseren Fans für unvergessliche Momente", kommentiert J. C. Smith, Senior Consumer Marketing Director bei der Pokémon Company. Und weiter: "Ich kann es kaum erwarten, was die Fans von den neuesten Abenteuern halten, die in Pokémon Sonne und Pokémon Mond auf sie warten." Außerdem kündigt der Hersteller an, dass beide Titel mit der "Pokémon Bank"-Software kompatibel sind – einer Art Online-Lagereinrichtung, mit deren Hilfe man die gesammelten Monster drahtlos zwischen unterschiedlichen "Pokémon"-Spielen transferieren kann. In diesem Fall bedeutet das: Mit Hilfe der App lassen sich Pokémon aus "Pokémon Rote Edition", "Pokémon Blaue Edition", "Pokémon Gelbe Edition: Special Pikachu Edition", "Pokémon Omega Rubin", "Pokémon Alpha Saphir", "Pokémon X" sowie "Pokémon Y" auf "Pokémon Mond" und "Pokémon Sonne" übertragen.

MELDUNG VOM 29.02. • Sony meldet Patente für möglichen Datenhandschuh an: Angesichts zu hoher Preise für Oculus Rift beziehungsweise HTC Vive hat sich die Euphorie um die vermeintliche Revolution der "Virtual Reality" wieder etwas gelegt – aber vom Tisch ist das Thema damit noch lange nicht. So sind gerade Patentanträge aufgetaucht, in denen Sony die Funktionsweise von Datenhandschuhen und Datenhandschuh-ähnlichen Geräten skizziert: Für welchen Einsatzzweck die Entwürfe gedacht sind, wird nicht erwähnt – naheliegend wäre allerdings eine Koppelung des Konzepts an das PS4-exklusive Headset "PlayStation VR", das noch im ersten Halbjahr 2016 erscheinen soll. Das wird Gerüchten zufolge zwischen 400 und 500 Euro kosten und wurde bisher in Kombination mit PlayStation-Move-Controllern oder einem normalen Dual Shock präsentiert. Der potentielle Datenhandschuh scheint unter Zuhilfenahme einer PlayStation-Kamera zu arbeiten und die Fingerbewegungen des Users zu vermessen – andere Entwürfe wiederum weisen wohl auf eine Form von Feedback-Mechanismus hin, mit dessen Hilfe der Spieler virtuelle Objekte regelrecht ertasten kann.

 

MELDUNG VOM 29.02. • PlayStation TV offenbar vor dem Aus: Der Mikrokonsole "PlayStation TV" war kein langes Leben beschert: Laut VG247.com kündigt Hersteller Sony auf seiner japanischen Website die Einstellung der Streaming-Box an. Ein Grund wird zwar nicht geschildet, aber vermutlich steckt der bis heute ausbleibende Verkaufserfolg dahinter. Sony hat das Gerät konzipiert, damit User Inhalte wie Filme, PS-One-Klassiker und Spiele für PSP beziehungsweise PS Vita von einer im selben Haushalt aufgestellten PS4 auf einen anderen Fernseher streamen. In Europa ist das System seit Ende 2014 verfügbar, der anfängliche Preis von rund hundert Euro ist rasch auf 30 bis 40 Euro gesunken. Obwohl "PlayStation TV" einigen Komfort bereithält, hat Sony es versäumt, das Angebot an verfügbaren Apps zeitnah zu erweitern. So ist es bis heute nicht möglich, zum Beispiel Netflix über das Gerät zum streamen – für vergleichbare Settop-Boxen wie "Apple TV" schon lange eine Selbstverständlichkeit.

 

MELDUNG VOM 29.02. • Neue Lovecraft-Versoftung – "Call of Cthulhu": PC- und Konsolenspiele zu den gruseligen Visionen des verstorbenen Horror-Autors H. P. Lovecraft gibt es bereits zuhauf - vor allem sein legendärer Cthulhu-Mythos (nach seiner Kurzgeschichte "Cthulhus Ruf" über gruselige Tentakel-Gottheiten) ist eine beliebte Vorlage. Umso verblüffender, dass bisher keine einzige Umsetzung den psychischen Abgründen von Lovecrafts Romanen auch nur ansatzweise nahe kommt. Wesentlich besser hat das schon vor Jahrzehnten die beliebte Pen&Paper-Umsetzung von Chaosium Games hinbekommen: Hier wurden die Untiefen des lovecraft'schen Universums mit Bleistift, Charakterbogen, Würfeln und viel, viel Fantasie ergründet - vor allem der schleichende Wahnsinn, der die Abenteurer allmählich befällt, spielte eine wichtige Rolle. Jetzt dient das beliebte Brettspiel als Vorlage für ein Videogame: In "Call of Cthulhu" möchte das französische Studio Cyanide ("Of Orcs and Men", "Styx: Master of Shadows") vor allem die Auswirkungen des Terrors auf den menschlichen Geist beleuchten. Außerdem wird das Ganze auf den Regeln der Chaosium-Vorlage fußen. Das Rollenspiel-Abenteuer für PC, PS4 und Xbox One soll 2017 erscheinen.

 

MELDUNG VOM 25.02. • "Deponia Doomsday" angekündigt: Seinen bisher größten Erfolg hat der deutsche Adventure-Experte Daedalic mit seinem "Deponia"-Dreiteiler gefeiert: Die Abenteuer um den schrulligen Antihelden Rufus haben sich über 1,5 Millionen mal verkauft – nicht nur für ein Point'nClick-Adventure made in Germany ein gigantischer Erfolg. Kein Wunder, dass die Hamburger im Geheimen an einer Fortsetzung gewerkelt haben: In "Deponia Doomsday" wird Rufus von einer apokalyptischen Vision aufgeschreckt, in der die fliegende Metropole Elysium aus dem Himmel stürzt. Also bricht der Held zu einer turbulenten Reise durch die Zeit auf, um das grausige Ereignis rechtzeitig abzuwenden. "Deponia Doomsday" ist nach "Goodbye Deponia" das erste Spiel, bei dem Serien-Erfinder und Kult-Entwickler Jan Müller-Michaelis alias Poki wieder am Hebel saß. Schon am 1. März ist es soweit: Dann erwarten den "Deponia"-Fan über 20 spannende Spielstunden mit mehr als hundert wundervoll gezeichneten Hintergründen und unzähligen Puzzles. (VIDEO)

 

MELDUNG VOM 25.02. • Neuer "Uncharted 4"-Trailer mit Copyright-Patzer: Das für den 27. April angekündigte "Uncharted 4: A Thief's End" ist aktuell der am heißesten erwartete Exklusiv-Titel für PS4. Mit der Veröffentlichung eines neuen Story-Trailers wollte Entwicklerstudio Naughty eigentlich die Vorfreue auf den Action-geladenen Blockbuster erhöhen – stattdessen hat man sich beim Rendering des Filmchens einen groben Copyright-Schnitzer erlaubt. In einer Szene des Trailers wirft Held Nathan Drake einen sehnsuchtsvollen Blick auf ein über dem Kamin stehendes Bild – darauf zu sehen ist die Abbildung einer karibischen Insel. In der nächsten Szene sieht man, wie Drake vor exakt derselben Landzunge gestrandet ist. Und jetzt der Schnitzer: Das Bild über dem Kamin zeigt in der ursprünglichen Version des Trailers eine Konzept-Abbildung des Ubisoft-Titels "Assassin's Creed IV: Black Flag" – und zwar ohne Genehmigung des französischen Herstellers. Inzwischen hat sich Naughty Dog offiziell für den Fauxpas entschuldigt, das Motiv ausgetauscht und eine überarbeitete Version des Videos veröffentlicht. (VIDEO)

 

MELDUNG VOM 24.02. • "Doom" kommt ungeschnitten nach Deutschland: Rasend schnelle, beinharte und vor allem ultra-brutale Action: Die Wiederbelebung von id's Ego-Shooter-Großvater "Doom" möchte nicht nur das Baller-Gefühl einer verflossenen Action-Ära zurückholen – sie soll auch ein ungewöhnlich herftiges Schlachtfest werden. Schon jetzt zeigen Trailer süffisante Spielmomente wie durch Kettensägen-Attacken tranchierte Monster, aus aufgeschnittenen Bäuchen hervorquellendes Gedärm und ausgerissene Beine . Darum hat auch keiner so recht daran geglaubt, dass es die Schlachtplatte an den deutschen Jugendschutzwächtern vorbeischafft. Umso größer jetzt die Überraschung: Die USK hat der von Bethesda vertriebenen Baller-Groteske tatsächlich grünes Licht gegeben. Mehr noch: "Doom" bekommt nicht nur ein hochoffizielles "frei ab 18 Jahren" – es erscheint auch noch ungeschnitten! Warum die Prüfer so entschieden haben, ist unbekannt – vermutlich war aber der offenkundig fiktive HIntergrund des infernalischen Action-Spektakels ausschlaggebend.

Der für PC, PS4 und Xbox One angekündigte Titel erscheint am 13. Mai. Vorbesteller der Xbox-One-Fassung bekommen außerdem Teil 1 und 2 der Klassiker-Reihe als digitale Gratis-Dreingabe.

MELDUNG VOM 24.02. • Gratis-Spiele im März für Premium-Abonnenten: Wie jeden Monat schenken Microsoft und Sony den Abonnenten ihrer Premium-Service-Pakete Download-Games: Wer Microsofts "Games with Gold" im Monatsabo hat und über eine Xbox One verfügt, der darf im Zeitraum vom 01. bis zum 31. März das Kriminal-Adventure "Sherlock Holmes: Crimes and Punishments" aus dem Xbox-Store laden – vom 16. März bis zum 15. April wiederum steht das Action-Rollenspiel "Lords of the Fallen" aus der deutschen Spieleschmiede Deck 13 zum Gratis-Download bereit. Auch Xbox-360-Besitzer gehen nicht leer aus: Vom 1. bis zum 15. März winkt "Supreme Commander 2", vom 16. bis zum 31. März Gearbox' bekanntes Ego-Shooter-RPG "Borderlands". Beide 360-Titel dürfen außerdem auf Xbox One gespielt werden. Für "PlayStation Plus"-Kunden dagegen winkt die PS4-Fassung des gepixelten Horizontal-Scrollers "BroForce": Der konnte sich in einer User-Abstimmung Anfang Februar gegen den Twin-Stick-Shooter "Assault Android Cactus" und "Action Henk!" durchsetzen. Ebenfalls kostenlos für Plus-Mitglieder sind die beiden Arcade-inspirierten Titel "Galak-Z" (PS4) und "Super Stardust HD" (PS3). PS3-Besitzer freuen sich außerdem auf "The Last Guy", Vita-Spieler dagegen bekommen "Reality Fighters" spendiert.

MELDUNG VOM 24.02. • Kein Hololens für Endverbraucher? Erscheint Microsofts Augmented-Reality-Brille "Hololens" bis auf Weiteres nicht für Endverbraucher? Das hat zumindest Alex Kipman auf der TED-Konferenz in Vancouver gegenüber Journalisten bestätigt. Und der sollte es wissen – immerhin gehört Kipman zum führenden Designer-Team um das High-Tech-Gimmick des Herstellers. Angeblich wegen des Misserfolgs der Kinect-Kamera wäre der Konzern bei der Einführung ungewöhnlicher Peripherie-Lösungen extrem vorsichtig geworden. Darum will man Hololens vorerst nur einem kleinen Kreis aus Entwicklern und Unternehmen zugänglich machen – und zwar zum Kostenpunkt von 3.000 US-Dollar. Kipman beteuert, dass die Welt noch nicht reif wäre für eine breite Einführung der Technologie – außerdem mangele es aktuell an relevanten Anwendungen und realistischen Einsatzmöglichkeiten für das Gerät.

 

MELDUNG VOM 19.02. • Neue Details zu "Master of Orion"-Remake: "World of Tanks"-Hersteller Wargaming.net will die kultige Weltraum-Handels- und Strategie-Simulation "Master of Orion" wieder beleben – so viel ist bereits bekannt. Jetzt hat das Studio erstmals die Sprecher-Besetzung für den Titel bekanntgegeben – und die liest sich wie ein "Who is Who" des filmischen SciFi-Genres: "Star Wars"-Legende Mark Hamill ist ebenso mit von der Partie wie Alan Tudyk ("Firefly"), TV-Klingone Michael Dorn ("Star Trek"), Dwight Schultz ("A-Team", "Babylon 5") und John de Lancie (ebenfalls "Stark Trek"). Außerdem sind einige Games-versierte Stimmen mit an Bord – darunter Nathan-Drake-Sprecher Nolan North und Troy Baker (Joel aus "The Last of Us"). Wer die Reinkarnation der klassischen Marke schon am 25. Februar erleben will, der legt sich die digital verfügbare Collector's Edition des Titels zu, die den Titel als Early-Access-Version verfügbar macht. Für 45,99 Euro bekommt der Fan hier zusätzliche Retro-Raumschiff-Skins, die ersten drei Episoden der legendären Spiele-Reihe, den Soundtrack, eine exklusive Rasse und ein digitales Artbook.

MELDUNG VOM 18.02. • Browser-Minigame – Leonardo DiCaprio jagt den Oscar: Eine besondere Form der Karikatur liefert mit "Red Carpet Rampage" das englische Indie-Studio "The Line" ab: Der kostenlos im Computer-Browser spielbare Runner lässt den Spieler in eine kleine Pixel-Version von Hollywood-Star Leondardo Di Caprio schlüpfen. Der wetzt auf Tastatur-Kommando so schnell wie möglich über den berühmten roten Hollywood-Teppich – dabei liefert sich der Mime ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Schauspielkollegen wie Matt Damon. Ziel der Hatz: Endlich einen Oscar erheischen – und natürlich ordentlich punkten! Hindernisse wie eine aufdringliche Lady Gaga und witzige Mini-Herausforderungen verleihen der Flitzerei einen gelungene satirische Note. Unter Zeitdruck ausdrucksstarke Grimassen schneiden oder ächzend zum Sportwagen des Stars kriechen – das ist nicht nur urkomisch, es macht auch noch jede Menge Spaß. Kurzum: Das passende Browsergame-Vergnügen zu den Oscar-Verleihungen am 28. Februar!

 

MELDUNG VOM 18.02. • ZX Spectrum als Handheld: Eine gute Nachricht für Retro-Fans mit Faible für frühe Heimcomputer-Systeme: Die britische Firma Retro Computers veröffentlicht bald den "Sinclair ZX Spectrum Vega Plus" – ein Handheld-System, auf alle 14.000 Spiele laufen sollen, die während der 80er-Jahre auf dem 8Bit-Klassiker "ZX Spectrum" erschienen sind. Tausend Stück sind bereits auf dem handlichen Gerät vorinstalliert, das sich unter anderem mit einem Monitor beziehungsweise HDTV verstöpseln lässt. Ermöglicht wurde das Projekt mit Hilfe einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne auf "Indiegogo" über 100.000 britische Pfund. Retro-Computer-Anteilseigner Sir Clive Sinclair ist übrigens der Erfinder des Original-Computers.

 

MELDUNG VOM 17.02. • Zusatzinhalte für "Fallout 4": Der US-Publisher Bethesda hat zum ersten Mal über kommende Inhalte für "Fallout 4" gesprochen: Bis Mai sollen drei Erweiterungen für das Endzeit-Rollenspiel erscheinen – darunter vor allem das Story-Add-On "Far Harbor". Hier begibt sich der Spieler auf die Suche nach einer verschollenen jungen Frau und einer versteckten Synth-Kolonie – fündig wird er schließlich auf der Insel "Far Harbor" vor der Küste des postapokalyptischen Maines. Hier ist die Umwelt infolge des nuklearen Fallouts besonders stark mutiert – dementsprechend handelt es sich wohl um einen Zusatz-Inhalt für besonders hochstufige Charaktere. Bethesda zufolge wird das neue Gebiet mit all seinen Quests, Fraktionen, Siedlungen, Dungeons und arglistigen Kreaturen der bisher größte Bonus-Content, den das Studio je für eines seiner Spiele erstellt hat. Vor "Far Harbor" (Mai) bringt man außerdem "Automatron" (März) und den "Wasteland Workshop" (April) – beides Inhalte, die vor allem den Kreativ-Part des Rollenspiels erweitern. Mit "Automatron" darf der Held bösartige Roboter zerlegen, um anschließend aus ihren Einzelteilen eigenen Robis zu konstruieren. Im "Wasteland Workshop" wiederum sind es die bestialischen Bewohnern des Ödlands, die gezähmt und dem Helden zur Seite gestellt werden. Neben den Käfigen, mit denen Monstrositäten wie Todeskrallen in handzahme Haustierchen verwandelt werden, bietet die Mini-Erweiterung weitere Siedlungs-Objekte – darunter Nixie-Röhren, Buchstabensätze und zusätzliche Tier-Präparate, wie gehabt alles zur Verschönerung des verstrahlten Eigenheims. Aber es kommt noch besser: Nach diesen neuen Inhalten will der Hersteller weiteren Content ankündigen – offenbar plant man, das RPG noch lange am Leben zu erhalten.

Weniger erfreulich: Wegen des schieren Umfangs der kommenden Add-On- und Update-Breitseiten wird Bethesda den Preis des Season-Passes ab dem 1. März von 29,99 auf 49,99 Euro anheben. Entwarnung gibt es für alle, die sich den Season Pass bis dahin bereits gekauft haben: Die bekommen die gleichen Inhalte für weniger Geld.

 

MELDUNG VOM 18.02. • Action-geladenes Sparpaket: Mit einem neuen Preis-Angebot will Activision wohl mehr Spieler zum Verkauf seines Ego-Shooters "Call of Duty: Black Ops 3" verführen. Die digital erhältliche PC-Fassung des Titels ist noch bis zum 29. Februar für den schmalen Zirkapreis von 15 Euro zu haben. Allerdings birgt diese reduzierte Version des Spiels nicht mal annähernd alle Inhalte des Vollpreis-Produkts: Die Kampagne fehlt ebenso wie der beliebte Zombie-Modus, außerdem lassen sich im Mehrspieler-Bereich keine eigenen Spielpartien eröffnen. Auch wer sein Profil neu starten will, guckt in die Röhre - außerdem herrscht jenseits von Stufe 55 Aufstiegs-Stopp.

MELDUNG VOM 18.02. • Entlassungen und mögliche Standortschließungen bei Activision: Womöglich aufgrund der enttäuschenden Verkaufszahlen von "Skylanders: Superchargers" (bisher knapp zwei Millionen Stück weltweit) und dem letzten "Guitar Hero" kam es bei Activsion Blizzard kürzlich zu zahlreichen Entlassungen. Dem britischen Fachmagazin Gameinformer zufolge wurd der Firmenstandort in Minneapolis gleich komplett geschlossen. Der Hersteller selber hat bisher aber nur die Entlassungen bestätigt. Laut einem Konzernsprecher führt man die schwache Performance von "Skylanders" und "Guitar Hero" im vergangenen Jahr darauf zurück, dass die Zielgruppe der "Casual-Gamer" oder Gelegenheitsspieler noch nicht auf den neuen Konsolen angekommen sei. Mindestens genauso wahrscheinlich ist aber, dass Activision die "Skylanders"-Marke seit ihrer Erstveröffentlichung 2011 schlicht überstrapaziert hat: Die jährliche Neuveröffentlichung von Spiel und Figuren hat das Budget der überwiegend kindlichen Zielgruppe sowie ihrer Eltern wohl überlastet – außerdem hat die Rennspiel-Polung der jüngsten Episode stark polarisiert.

 

MELDUNG VOM 14.02. • Nintendo ändert für Europa Story von "Fire Emblem: Fates": Nintendo hat angekündigt, an der europäischen Version seines kommenden Strategie-Highlights "Fire Emblem: Fates" (2016 für WiiU) Änderungen vorzunehmen. Grund sind Beschwerden über ein Handlungs-Element aus dem japanischen Original: Hier nimmt homosexuelle Kämpferin Soleil regelmäßig ein magische Tinktur zu sich, um ihre Nervosität in Gegenwart schöner Frauen zu reduzieren. Das Getränk sorgt für eine Art vorgegaukelten Geschlechtertausch: Frauen nimmt Soleil nach der Einnahme als Männer wahr, Männer dagegen als Frauen. Als ihr der Wirkstoff im Laufe des Spiels ohne ihr Wissen verabreicht wird, verliebt sich Soleil in einen Mann – und zwar weil sie ihn als Frau sieht. Als die Wirkung des Zaubers nachlässt, liebt sie ihren männlichen Kollegen immer noch, hat aber kein sexuelles Interesse mehr an ihm. Dieser erzählerische Kniff wurde von vielen als eine Art Umwandlungstherapie für Homosexuelle missverstanden – darum hat Nintendo of America nun angekündigt, die Story des Titels entsprechend zu ändern. Kritiker von Nintendos Vorgehensweise wiederum beharren darauf, dass die Autoren des Spiels ein Recht darauf hätten, die Originalversion ihrer Geschichte veröffentlicht zu sehen – außerdem pochen sie darauf, dass homosexuelle Gefühle hier nicht kritisiert oder diffarmiert, sondern lediglich humorig reflektiert werden.

 

MELDUNG VOM 12.02. • Termin und PC-Fassung von "Quantum Break" bekanntgegeben: Microsoft hat das Veröffentlichungsdatum für sein Action-geladenes Zeitreise-Abenteuer "Quantum Break" bekanntgegeben. Der Thriller-artig inszenierte Shooter von "Alan Wake"- und "Max Payne"-Erfinder Remedy kommt am 5. April dieses Jahres – außerdem wird parallel zur Xbox-One-Version eine PC-Fassung erscheinen. Vorbesteller des Xbox-Spiels bekommen die Windows-10-Version als kostenlose Dreingabe, Spielstände dürfen zwischen beiden Fassungen des Spiels hin- und hergetauscht werden. Wer sich extra für "Quantum Break" eine Xbox zulegen will, der liebäugelt mit dem angekündigten Bundle aus Xbox One und Spiel: Das Paket soll zum selben Termin kommen wie "Quantum Break", Xbox und Joypad dieser Spezial-Edition sind weiß.

 

MELDUNG VOM 12.02. • Ubisoft kündigt Spiele-Veröffentlichungen bis April 2017 an: Bei seinem Finanzbericht für das dritte Quartal des auslaufenden Geschäftsjahres hat der französische Hersteller Ubisoft einen Ausblick auf sein kommendes Programm gewährt: Bis April 2017 will der Publisher gleich mehrere Blockbuster-Spiele veröffentlichen – namentlich das "South Park"-Rollenspiel "The Fractured but Whole", das mittelalterliche MMO-Scharmützel "For Honor" und das Open-World-Abenteuer "Ghost Recon: Wildlands". In letzterem jagt die bekannte Spezialeinheit aus dem Tom-Clancy-Universum Ganoven und Drogen-Dealer durch Bolivien. Auch Freunde des Cyber-Krimis "Watch Dogs" dürfen sich freuen: Die moderne Antwort auf "Assassin's Creed" wird wohl wieder ein futuristisches Hacker- und Action-Spektakel in einer offenen Spielwelt – ob Held Aiden zurückkehrt, ist allerdings unbekannt. Eine Überraschung erwartet auch die Fans von Ubisofts Assassinen-Abenteuern: Seit Erstveröffentlichung der Serie Ende 2007 wird 2016 das erste Jahr, in dem kein Teil der "Assassin's Creed"-Hauptreihe erscheint. Damit reagiert der Konzern vermutlich auf die vielen negativen Reaktionen zu den beiden letzten Episoden – "Unity" (2014) und "Syndicate" (2015) waren beide weder ausgesprochene Kritiker- noch Publikumslieblinge. Die nächste Episode soll der angeschlagenen Reputation der Reihe wieder auf die Beine helfen – immerhin sind die meuchelnden Kuttenträger die wichtigsten Einnahmequelle des Herstellers. Gerüchten zufolge wird der nächste Teil im alten Ägypten angesiedelt sein. Die beiden letzten Teil aus dem Spin-Off-Dreiteiler "Assassin's Creed Chronicles" sind damit die einzigen Vertreter der Marke in diesem Jahr – außerdem soll noch diesen Dezember die Verfilmung mit Michael Fassbender in die Kinos kommen.

 

MELDUNG VOM 10.02. • "Overload": Kickstarter-Kollekte für geistigen Nachfolger von "Descent": Mitte der 90er gehörte die PC-Ballerei "Descent" von Parallax und Interplay zu den bahnbrechenden Revolutionen des Action-Genres – und ganz nebenbei hat man damit das Sub-Genre des "Six Degrees of Freedom"-Shooters erfunden. Gemeint sind damit Vehikel, die sich völlig frei über alle Achsen eines dreidimensionalen Koordinatesystems und in alle Richtungen bewegen. Bei Weltraum-Ballereien dagegen kann der Spieler zwar einen neuen Kurs definieren, aber danach bewegt er sich meist auf derselben Achse – Grund sind die Triebwerke seines Vehikels. Die sind in der Regel hinten angebracht und erlauben deshalb nur eine Beschleunigung nach vorne. Bei "6DOF"-Titeln dagegen besitzen die Fluggeräte so viele Antriebsdüsen, dass  der Pilot unmittelbar in jede erdenkliche Richtung streben kann. Das Ergebnis ist eine völlig freie, aber auch extrem anspruchsvolle Steuerung: Bereits mit "Descent" ist längst nicht jeder Action-Spieler klargekommen – die sensible Navigation durch ein spaciges Tunnelsystem war revolutionär, aber auch extrem knifflig. Trotzdem unternehmen die Erfinder des Originals jetzt einen weiteren Anlauf: MIt Hilfe von Kickstarter will man den geistigen Nachfolger "Overload" an den Start bringen – und zwar mit Hilfe von 300.000 Dollar.

 

MELDUNG VOM 10.02. • Größer, besser, Action-geladener: Neues Sherlock-Holmes-Abenteuer: Bereits am 27. Mai erscheint das neue Knobel-Adventure rund um den britischen Meister-Detektiv Sherlock Holmes: "Sherlock Holmes: The Devil's Daughter" wird wie der Vorgänger "Crimes & Punishments" von der ukrainischen Spiele-Schmiede Frogwares entwickelt, Hersteller sind diesmal nicht Focus Home Interactive und deren deutschen Partner Deep Silver, stattdessen kommt die Fortsetzung über BigBen. Über die Handlung hat sich das Studio bisher kaum geäußert – bekannt ist nur, dass es darum geht, "in den dunkelsten Ecken Londons zu ermitteln und den menschlichen Geist zu ergründen, um das Böse dingfest zu machen". Das Spielterrain soll dementsprechend größer sein und ganze Stadtviertel der britischen Metropole abbilden, auch am Hinweis- und Dialog-System hat man gearbeitet. Außerdem deuten zumindest die ersten Screenshots darauf hin, dass "Devil's Daughter" eine deutlich höhere Dosis Action-Adrenalin injiziert bekommt als die bisherigen Episoden der Reihe.

 

MELDUNG VOM 10.02. • "Fallout 4"-Update 1.3 jetzt auch für Konsolen verfügbar: Auf dem PC ist das neue "Fallout 4"-Update schon seit einiger Zeit verfügbar – Konsoleros sind gerade erst in den Genuss gekommen: Der neue Patch macht Bethesdas verstrahlten Rollenspielhit nicht nur stabiler und fehlerfreier – vor allem an der Sichtweite der PS4- und Xbox-One-Version haben die Entwickler ordentlich gefeilt. Gerade Detail-Objekte wie Grasbüschel oder Bäume sind jetzt auch auf größere Entfernung sichtbar. Mindestens genauso schwer wiegen aber die spielerischen Verfeinerungen: Wer seine Siedler jetzt im Bau-Modus anwählt, der sieht ab sofort in einem extra Fenster die dem Bewohner zugewiesenen Ressourcen und Geschäfte (siehe Bild). Ebenfalls nützlich: Händisch aufgehobene Inventar-Gegenstände dürfen jetzt um ihre X- und Y-Achse rotiert werden, um ihre anschließende Platzierung im selbst errichteten Eigenheim zu erleichtern.

Der anhaltende Erfolg des Spiels indes (fast 14 Millionen verkaufte Einheiten weltweit) hat für seinen leitenden Game-Director Todd Howard positive Folgen: Er wird auf der Game Developers Conference im März mit einem "Lifetime Achievement Award" für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Howard ist seit 1994 bei den Bethesda Game Studios, seit "Morrowind" hat Howard jeden "Elder Scrolls"- und "Fallout"-Titel des Studios als leitender Entwickler zu verantworten. Einzige Ausnahme: "Elder Scrolls Online".

 

MELDUNG VOM 10.02. • Lumberyard: amazon stellt eigene Game-Engine vor: "Unreal Engine", "CryEngine", "Unity", "id Tech": Prominente und leistungsfähige Entwicklungs-Umgebungen gibt es so einige – der Konkurrenzdruck auf die Entwickler dieser Technologien ist gewachsen. War bis vor wenigen Jahren noch Epic Games mit seiner "Unreal Engine" der unangefochtene Platzhirsch, hat man mittlerweile ordentlich Gegenwind von "Unity" bekommen. Auch der Siegeszug der unabhängigen Kleinst-Studios oder "Indies" hat das Geschäftsmodell der Firmen geändert. Früher mussten die Entwicklungs-Tools für viel Geld gekauft werden, inzwischen sind sie allesamt frei verfügbar – Geld verdienen die Bereisteller der Engines erst dann, wenn die damit entwickelten Produkte Gewinn abwerfen. Jetzt verändert sich das Geschäft erneut: Ausgerechnet Online-Handelsriese amazon tritt mit einer eigenen Engine auf den Plan. "Lumberyard" will die komfortable Erstellung kleiner Spiele erlauben – auch Groß-Produktionen sollen problemlos möglich sein. Für Studios und Hersteller besonders interessant: Die Technologie ist komplett kostenlos – erst dann, wenn die Entwickler auf die Server- und Cloud-Strukturen von amazon zurückgreifen (zum Beispiel für Multiplayer-Features), bittet sie der Online-Händler zur Kasse. Ebenfalls innovativ könnte sich die Implementierung von Twitch-Features gestalten: Die Nutzung des erfolgreichen Video- und Live-Portals können angeblich mit wenigen Klicks in Lumberyard-Spiele integriert werden. Denkbar wäre hier das Zurückgreifen auf Live-Chats – oder die Bereistellung eines Features, mit dessen Hilfe Twitch-Zuschauer das gezeigte Spiel installieren und direkt ins Spielgeschehen springen können, ohne das Video-Portal dafür verlassen zu müssen. Entwickler und Analysten zufolge hat Lumberyard das Zeug dazu, den Spielemarkt umzukrempeln.

 

Lumberyard entstand auf Basis von Cryteks "CryEngine": Als der deutsche Games- und Technologie-Experte vergangenes Jahr in finanzielle Schieflage geraten war, ermöglichte der lukrative Millionen-Deal mit amazon die Weiterführung des Geschäftsbetriebs. (VIDEO)

 

MELDUNG VOM 10.02. • Kein "Binding of Isaac: Rebirth" für den App Store: Mit seinem bockschweren Rätsel- und Geschicklichkeitsabenteuer "The Binding of Isaac" feierte "Super Meat Boy"-Erfinder Edmund McMillen phänomenale Erfolge – das mit gesellschaftskritischen Motiven aufgeladene Spiel verkaufte sich bis heute über drei Millionen mal. Trotzdem versagt Apple  der Neuauflage "The Binding of Isaac: Rebirth" jetzt den Einzug in seinen App Store. Grund der Absage: Gewalt gegen Kinder.  Und tatsächlich: In McMillens Spiel geht es um einen von seiner fanatischen und mordgierigen Mutter verfolgten Jungen. Der kämpft sich durch einen Dungeon-artig strukturierten Keller, um dem sicheren Tod zu entkommen. Die Botschaft des Spiels ist also kritisch gemeint – Apple indes scheint die reflexive Natur der Gewaltdarstellung nicht weiter zu interessieren. Bereits Nintendo hatte dem Titel ursprünglich eine Absage erteilt, sich dann jedoch umentschieden: Der kleine Isaac ist inzwischen auch für WiiU und 3DS verfügbar.

 

MELDUNG VOM 08.02. • Weltenbau mit VR-Headset und "Unreal Engine 4": Virtual-Reality-Headsets wie Oculus Rift, PlayStation VR oder die HTC Vive von Steam-Betreiber Valve: Diese neue Technologie könnte nicht nur die Art und Weise verändern, in der Spiele erlebt werden – sie haben auch das Potential, die Games-Entwicklung selber zu transformieren. Technologie-Experte Epic zeigt schon jetzt, wie das aussehen könnte: Anhand eines Updates für seine beliebte Entwicklungs-Umgbung "Unreal Engine 4" illustriert Firmenchef Tim Sweeney, wie seine Entwickler ihre Levels direkt im virtuellen Raum bauen. Mit einem Headset auf dem Kopf und den passenden Motion-Control-Geräten in den Händen werden die Welten direkt dort konstruiert, wo der Spieler sie später begeht und erfährt. Mit Hilfe von "Laser-Strahlen" werden die virtuellen Bau-Elemente zum Beispiel fixiert, verschoben und aufeinandergestapelt. Im Youtube-Video wirkt das Handling des Headset-Weltenbaus noch etwas fummelig – trotzdem birgt der Ansatz klare Vorteile: Spiel-Umgebungen für Headsets zu bauen, das ist gerade in Hinblick auf die Proportionen der Umgebung eine größere Herausforderung als bei der herkömmlichen Games-Entwicklung. Bauen Designer die Umgebung direkt dort, wo sie auch bespielt wird – dann reduzieren sie das Risiko verzerrter Dimensionen.

MELDUNG VOM 08.02. • Wissenschaft und Magie im Roboter-Krieg – Neue Infos zu "Titanfall 2":
 Vermutlich im ersten Quartal 2017 soll die Fortsetzung zu Respawns erfolgreicher Roboter-Ballerei "Titanfall" kommen – so viel ist bereits bekannt. Doch jetzt hat Chef-Autor Jesse Stern neue Informationen verraten: Anders als beim Vorgänger will man in "Titanfall 2" (diesmal für Xbox One, PS4 und PC) neben den Multiplayer-Schlachten auch einen klassischen Kampagnen-Modus bieten. Laut Stern habe man es versäumt, im Verlauf des ersten Teils die Hintergrundwelt des Spiels gebührend vorzustellen – das will man jetzt mit Hilfe der Kampagne nachholen. Die soll ein Szenario einführen, in dem Magie ebenso eine reale Rolle spielt wie Wissenschaft. "Wir wollen die Vision eines Kolonialkrieges vermitteln", erklärt Stern. "Wir transportieren die Geschichte des amerikanischen Bürgerkriegs zu den Sternen. Die nächste Generation von Immigranten zieht es nicht zu anderen Kontinenten, sondern Planeten."

 

MELDUNG VOM 05.02. • Diese Verbesserungen bringt "Twilight Princess HD": Nach dem erfolgreichen HD-Remake von "Wind Waker" bringt Nintendo noch eine "Zelda"-Neuauflage für seine WiiU-Konsole: Am 3. März erscheint die überarbeitete und grafisch aufpolierte Version des Gamecube- und Wii-Klassikers "The Legend of Zelda: Twilight Princess". Jetzt hat Nintendo die Ergänzungen und Zusatz-Features des Titels bekanntgegeben: So wird laut Hersteller nicht nur die Auflösung der 3D-Geometrie und der Texturen aufpoliert – außerdem gibt es neue Inhalte, Spielmodi und reichlich amiibo-Unterstützung. Wer zum Beispiel die Figuren "Toon Link" und "Link" mit seinem Gamepad scannt, bei dem füllt sich der Pfeilköcher des Elfen wieder auf. Die Figur zu Serien-Bösewicht Ganondorf wiederum verdoppelt den Schaden, den Link kassiert, wenn er von Gegnern attackiert wird. Wer es gerne so richtig schwer hat, der freut sich außerdem über den neuen "Hero"-Modus: Wird diese Spielart direkt nach Wahl einer neuen Partie gewählt, teilen Feinde 200 Prozent mehr Schaden aus als gewöhnlich. Knackschwer wird außerdem ein neues Dungeon: Dieses Profi-Verlies darf nur durchforsten, wer die physische Version von "Twilight Princess HD" kauft – denn allein diese Fassung des Spiels kommt mit einem exklusiven "Wolf Link"-amiibo, der zum Freischalten des Dungeons benötigt wird. Spieler, die den Boss dieses neuen Gebiets bezwingen, bekommen zur Belohnung den "Bodenlosen Rubinbeutel", der das Zehnfache des normalen Täschleins fasst. Etwas einfacher wird's dagegen mit Hilfe der "Geisterlaterne": Dieser neue Gegenstand erleichtert das ehemals so komplizierte Erkennen und Einsammeln von Seelen.

 

MELDUNG VOM 04.02. • Doom: Release-Termin, Collector's Edition und neuer Trailer: Mit "Doom" hat das US-Studio id vor 23 Jahren das moderne Ego-Shooter-Genre begründet – bald geht der Klassiker in die vierte Runde. Das diesmal schlicht mit "Doom" betitelte Sequel versteht sich als eine Art Serien-Neustart und soll die Ideen-seitig stagnierende Spiele-Gattung der Ego-Ballereien endlich einen Schritt weiterbringen – ohne dabei die DNA des Originals zu vergessen. Ob id das hochgesteckte Ziel erreicht, das erfahren die Fans ab dem 13. Mai dieses Jahres –  denn Hersteller Bethesda hat die Veröffentlichung des infernalischen Action-Titels endlich terminiert. Aber es gibt noch mehr Neuheiten rund um die dämonische Schießbude: So hat Bethesda eine besonders edle Collector's Edition des Titels angekündigt. Die bringt neben dem Spiel eine stolze 30 cm hohe Figur des "Revenant"-Dämonen – höllisch beleuchtet von LED-Lichtquellen im Standfuß. Wer den Titel vorbestellt, der bekommt obendrein das "Demon-Multiplayer-Pack" mit einem extra Rüstungsset, drei Skins, sechs Metallik-Farben, drei Mustern für Waffen beziehungsweise Rüstungen sowie sechs Hacking-Modulen. Ein neuer Trailer zeigt erstmals Einblicke in die Kampagne der ultra-brutalen Ballerei – ob der Titel auch in Deutschland erscheint, ist wegen des hohen Gewaltanteils allerdings unklar. Bei amazon ist "Doom" noch gelistet, doch im Falle einer Ablehnung durch die USK könnte sich das schnell ändern – dann wären Fans dazu gezwungen, das Spiel zu importieren. (VIDEO)

 

MELDUNG VOM 02.02. • Warner kündigt "LEGO Star Wars: Das Erwachen der Macht" an: Eigentlich hat aktuell Electronic Arts die verspielte "Star Wars"-Lizenz im Sack – erst kürzlich hat der Publisher mit "Battlefront" eindrucksvoll sein neues Territorium markiert. Trotzdem kommt das nächste Spiel zum populären Lucas-Universum über Warner. Grund der Verwirrung: "LEGO Star Wars: Das Erwachen der Macht" wird wie alle Titel zum dänischen Bauklotz-Kosmos in den britischen Traveller's-Tales-Studios entwickelt – und die gehören nun mal Warner. Weil es nach der Übernahme der "Star Wars"-Marke durch Disney Gerüchten zufolge Lizenz-Gerangel gab, stand eine weitere LEGO-Versoftung der Materie wohl buchstäblich in den Sternen. Umso mehr dürfen sich Fans jetzt freuen: Warner und Traveller's Tales nutzen die Chance nicht nur, um spannende Geschichten zwischen "Rückkehr der Jedi-Ritter" und "Das Erwachen der Macht" zu erzählen – obendrein will man endlich die neuen Spiel-Elemente einführen, nach denen Freunde der LEGO-Games schon seit einiger Zeit verlangen. Dazu sollen unter anderem die "Multi-Builds" gehören: Mit deren Hilfe darf der LEGO-Baumeister aus demselben Klotzhaufen mehrere unterschiedliche Formen konstruieren – für die Serie ein Novum… (MEHR)

 

MELDUNG VOM 02.02. • Topware Interactive meldet Insolvenz an: Das war wohl nur eine Frage der Zeit: Nach den katastrophalen Verrissen und schlechten Verkäufen seines Action-Adventures "Raven's Cry" hat der deutsche Spiele-Hersteller TopWare Interactive / Zuxxez Entertainment Insolvenz angemeldet. Das geht aus einem offiziellen Eintrag im europäischen Insolvenzregister hervor, eine offizielle Meldung des Publishers selber steht  noch aus. Am 20. November 2015 veröffentlichte TopWare unter dem Titel "Vendetta: Curse of Raven's Cry" eine überarbeitete Neuauflage seines letzten Spiels, aber das wurde nur kurz darauf wieder aus dem Online-Store von Steam entfernt – angeblich ging es dabei unter anderem um gekaufte Kunden-Kritiken. Das letzte erfolgreiche Spiel des Publishers war "Two Worlds 2" (2010 für PC, Mac, Xbox 360 und PS3) vom polnischen Entwickler Reality Pump. Letzterer wurde 2013 dazu verdonnert, das ursprünglich von Octane Games entwickelte "Raven's Cry" zu übernehmen und zu reparieren – ein Leidensweg, der sich offenbar bis zuletzt hingezogen ha. Und der jetzt allem Anschein nach auch für Reality Pump in der Geschäftsaufgabe gipfelt. Das neu veröffentlichte "Raven's Cry" trägt scheinbar zurecht ein "The Curse of…" ("Der Fluch von…") im Titel.

 

MELDUNG VOM 02.02. • Ego-Shooter-Doku im ZDF: Verspielte Freizeithistoriker aufgepasst! Das ZDF strahlt ab dem 6. Februar (23.15 Uhr) eine dreiteilige Doku-Reihe mit dem Titel "Killerspiele! Der Streit beginnt" aus. Titel-gemäß geht es dabei um die Entwicklung des ego-perspektivischen Shootouts und der Gewaltdebatte, die er angezettelt hat. Ideengeber hinter dem Dreiteiler ist Redakteur und Radiomoderator Christian Schiffer, der mit seiner Magazin-Publikation "WASD" schon seit Längerem die kulturelle Seite des jüngsten Unterhaltungs-Mediums beleuchtet. Gäste wie der ehemalige Games-Journalist Boris Schneider-Johne ("PowerPlay", "PC Player") und Gamestar-Ex-Chefredakteur Gunnar Lott kommen ebenso zu Wort wie Genre-Pionier John Romero. Unbedingt vormerken!

 

MELDUNG VOM 02.02. • Verkaufserfolg für "The Witness" trotz Raubkopien: Ein in stiller Schönheit erstarrtes Insel-Paradies und jede Menge knallharte Kopfnüsse: Der neue Indie-Hit von "Braid"-Erfinder Jonathan Blow sahnt jede Menge Höchstwertungen ab – aber die offene Rätselwelt ist längst nicht jedermanns Sache. Trotzdem scheint sich der Titel für seinen Entwickler bereits jetzt auszuzahlen: Laut Blow verläuft der Download-Trend so positiv, dass sich "The Witness" vermutlich schon eine Woche nach seinem Start besser verkaufen wird als "Braid" nach einem Jahr – und das trotz des hohen Preises von fast 40 Euro. Dabei sah es zunächst gar nicht gutr aus für den Titel: Gerade die PC-Version von "Braid" wird Blow zufolge fleißig raubkopiert – für die Verkäufe eines Spiels ist das natürlich Gift .

 

MELDUNG VOM 02.02. • Neues Conan-Spiel von Funcom: Die norwegischen MMO-Experten von Funcom zücken wieder die "Conan"-Karte: Nach dem (aber nur mäßig erfolgreichen) Online-Rollenspiel "Agen of Conan" wird "Conan Exiles" der zweite Titel des Studios, der mit der Lizenz auf Robert E. Howards bekannte Fantasy-Welt entsteht. Obwohl Barbaren-Fans "Exiles" auch alleine spielen dürfen, ist der Titel Funcom-typisch vor allem auf das Spiel miteinander und gegeneinander ausgerichtet. Spiel-Elemente wie das Hochziehen selbstgebauter Siedlungen, die Konstruktion von Ausrüstungsstücken und Survival-Gameplay rücken das Spielkonzept in die Nähe von "Ark: Surival Evolved". Eine weitere Verwandtschaft zum Dino-Spektakel: Wie "Ark" wird auch "Conan Exiles" zunächst auf dem PC in die Early-Access-Phase gehen, die finale Version dagegen soll für Konsole erscheinen.

 

MELDUNG VOM 22.01. • "Pixel Piracy" von "Terraria"-Machern bald auch für Konsole: "Terraria"-Macher Re-Logic geht mit seinem Indie-Hit "Pixel Piracy" in die nächste Runde: Die pixelige Piraterie verlässt noch diesen Februar ihre angestammten PC-Gewässer, um PS4- und Xbox-One-See unsicher zu machen. Dann dürfen auch Konsoleros mit viel List und Finesse ihre eigenen Freibeuter-Pötte konstruieren – um dann mit einer Mannschaft aus herzigen Kopffüßern feindliche Schiffe zu entern. Oder ihnen eine ordentliche Breitseite in die Pixel-Planken zu ballern. Wie im PC-Original wird zuerst eine eigene Crew angeheuert, dann der dazu passende Pott gebastelt – und anschließend geht's in der offenen 2D-Spielwelt auf Kaperfahrt. Die wird wie in "Terraria" zufällig generiert – darum hat jeder Hobby-Pirat ein anderes Spielerlebnis. Damit das schurkige Handwerk richtig gut von der Hand geht, hat Re-Logic das Spielsystem extra an das Gamepad angepasst. Außerdem bringt die Konsoleversion von Haus alle Verbesserung und Zusatz-Inhalte der PC-Fassung mit: Darunter vor allem ein Tutorial, das den Einstieg in die komplexe Welt der kleinen Pixel-Piraten erheblich erleichtert. In diesem Sinne: Arrr! (Hier geht's zum Video)

 

MELDUNG VOM 22.01. • Nintendos "NX" in Wahrheit nur Streaming-Box? Die Gerüchte zum neuen Nintendo-System mit dem Code-Namen "NX" reißen nicht ab: Bis vor kurzem ist man noch davon ausgegangen, dass es sich primär um eine stationäre Konsole handelt, deren Controller sich auf Wunsch zum portablen Games-Begleiter á la 3DS umfunktionieren lässt. Jetzt gibt es Hinweise auf ein ganz anderes Konzept: So will Takashi Mochizuki vom Wall Street Journal erfahren haben, dass es sich bei NX nicht um eine Konsole im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr um eine Art "Streaming-Box" handelt. Die arbeitet auf Wunsch mit PCs, Smartphones, Tablets und sogar Konkurrenz-Systemen wie PS4 oder Xbox One zusammen, um ihre Spielinhalte zum Beispiel auf Monitor oder Fernseher zu spiegeln. Die vergleilchsweise kleine Box soll der Spieler immer mit sich führen können, um die NX-Spiele überall und jederzeit zu spielen.

MELDUNG VOM 19.01. • Iron Maiden bald mit eigenem Free2Play-Rollenspiel: Die britischen Traditions-Metaller von "Iron Maiden" sind nicht nur für ihre harten Riffs und ihre Lautstärke bekannt – die seit 1975 aktiven Alt-Rocker haben außerdem ein Faible dafür, mit ihren Songs durch die unterschiedlichsten Epochen und Mythen der Menschheit zu springen. Entsprechend ist Band-Maskottchen Eddie ein echtes Chamäleon: Der ewig grinsende Zombie musste im Laufe seiner illustrativen Karriere als Cover-Motiv und Konzert-Deko schon die unterschiedlichsten Gestalten mimen – darunter Weltkriegspilot, Pharao, Mumie, Cyberpunk und geifernder Insasse einer Gummizelle. Jetzt gehen Band und Maskottchen den nächsten logischen Schritt: Eddie wird der Star eines neuen Free-toPlay-"Rollenspiels". In "Iron Maiden: Legacy of the Beast" wütet der mumifizierte Scherge durch die unterschiedlichsten Epochen und Szenarien. Entwickelt wird das Action-lastige RPG von Roadhouse Interactive und 50CC Games. Roadhouse hat mit der Umsetzung finsterer Zeitegenossen bereits Erfahrung: "Warhammer 40.000: Carnage" entstand ebenfalls bei dem in Vancouver ansässigen Team. Wie Letzteres soll auch das "Iron Maiden"-Game für iOS und Android erscheinen, und zwar im Laufe dieses Sommers. "Viele unserer Fans sind Gamer – darum dachten wir schon lange, dass sich unsere Musik und unser Maskottchen perfekt für ein Spiel eignen", erklärt Maiden-Bassist und Band-Leader Steve Harris in der Pressemeldung. Tatsächlich handelt es sich bei "Legacy of the Beast" nicht um den ersten Versuch der Kombo, im Games-Bereich Fuß zu fassen: Schon 1999 durfte Maskottchen Eddie in "Ed Hunter" aufräumen und zu den Gitarren-Klängen der Band jede Menge Böslinge von der Platte putzen – nach Art eines primitiven Gamegun-Shooters.

 

MELDUNG VOM 19.01. • Stacey Sher wird Co-Produzentin der "Activision Blizzard Studios": Vor einigen Wochen hat der bekannte Spiele-Drittanbieter Activision Blizzard bekanntgegeben, ein eigenes Filmstudio eröffnet zu haben: Das soll sich künftig darum kümmern, bekannte Marken des Konzerns in Filme oder TV-Serien zu verwandeln – darunter prominente Spiele-Serien wie "Skylanders", "Call of Duty", "Warcraft" und "Diablo". Die Besetzung des Präsidenten-Posten durch den einstigen Disney-Manager Nick van Dyk ist bereits bekannt – jetzt stößt eine weitere Größe aus der Traumfabrik zur Führungsspitze: Die prominente Filmproduzentin Stacey Sher wird Co-Präsidentin der "Activision Blizzard Studios". Sher hat laut Activision mehr als 20 große Kinofilme zu verantworten, unter anderem gehen der neue Tarantino-Hit "The Hateful Eight" und "Django Unchained" auf ihr Konto. "Stacey verfügt über außergewöhnliches Talent und mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung, in denen sie preisgekrönte Fernsehserien und -filme produziert hat. Sie hat mit den besten und begabtesten Leuten der Unterhaltungsbranche gearbeitet und sich voll und ganz der Kreativität verschrieben. Das macht sie zur perfekten Ergänzung für die Activision Blizzard Studios", erklärt Activision-Blizzard-Boss Bobby Kotick. Stadey Sher selber hierzu: "Die große und treue Fangemeinde von Activision Blizzard beweist, dass das Unternehmen in den letzten 35 Jahren zahlreiche Marken erschaffen hat, die dem Publikum immens viel bedeuten. Ich freue mich sehr, dass wir nun Verfilmungen von Activision Blizzards Spielen erschaffen können, die genauso großartig wie die Spiele selbst sind."

 

MELDUNG VOM 19.01. • "Tomb Raider"-Game-Director wechselt zu "Call of Duty": Für "Rising of the Tomb Raider" hat Brian Horton den Posten des "Game Directors" ausgefüllt, beim Vorgänger "Tomb Raider" war er als Senior Art Director beschäftigt. Jetzt verlässt Horton das Entwickler-Studio Crystal Dynamics. Sein neues Ziel: Die "Call of Duty"-Schmiede Infinity Ward. "Es war mir eine Ehre Ehre, Teil der "Tomb Raider"-Marke und von Entwickler Crystal Dynamics zu sein. Ich habe Fans aus aller Welt getroffen, sowohl online als auch persönlich, um unsere Hingabe an Lara Croft zu teilen. Ich bin traurig, meine Kollegen bei Crystal Dynamics zu verlassen – aber ich werde ihre Spiele weiterhin verfolgen, diesmal als Fan" – so Horton in einem Statement zu seinem Wechsel. Bei seinem ehemaligen Brötchengeber hat man unterdessen die Arbeit an einem neuen "Tomb Raider"-Teil und einer Rückkehr der "Legacy of Kain"-Marke aufgenommen.

 

MELDUNG VOM 14.01. • Postumer Tribut: Virtueller Lemmy Kilmister in "GTA 5": Lemmy Kilmister: Er war nicht nur eine Ikone des Rock'n'Roll – er zählte auch zu den wenigen schillernden Persönlichkeiten, die die Entstehung einer Musikrichtung zu verantworten haben. Der Frontmann und Gründer der antiken Rock-Kapelle "Motörhead" gehörte zu den Architekten des Heavy-Metal – darum war der kleine Mann mit der großen Warze schlicht Kult. Am 28. Dezember 2015 ist Lemmys rauchiges Organ für immer vestummt: Eine nur wenige Tage zuvor diagnostizierte Krebserkrankung hat den britischen Musik-Promi kurz nach seinem 70. Geburtstag an die himmlische Tafel der Metal-Krieger geschickt. Aber seine Fans werden den Alt-Star so schnell nicht vergessen – und einige davon gehören zur engagierten Community rund um Rockstars "GTA 5". Darum haben sie Mr. Kilmister durch die Entwicklung eines Mods wieder zum (zumindest virtuellen) Leben erweckt: Mit dessen Hilfe verwandelt sich der "GTA 5"-Avatar des Spielers in die backenbärtige Metal-Ikone. Danach darf der metallische Avatar stilecht einen dicken Feuerstuhl herbeirufen oder sich von einer Gruppe leichter Mädchen umschwärmen lassen. Außerdem greift auch der digitale Lemmy gerne zu Alkholol und Zigaretten, außerdem darf er wie das verblichene Original in die Gitarren-Seiten hauen oder die Drum-Sticks kreisen lassen.

 

MELDUNG VOM 14.01. • PS2-Klassiker "Psychonauts" bald auch auf PS4 spielbar: Fans von Double Fines Kult-Adventure "Psychonauts" dürfen sich gleich doppelt freuen: Dank erfolgreicher Kickstarter-Kampagne sind Finanzierung und Entwicklung eines Nachfolgers sicher. Aber damit nicht genug: Noch dieses Frühjahr bringt Sony eine Version des PS2-Klassikers, die auch auf der PS4 spielbar ist. Auf Xbox One beziehungweise Xbox 360 und PS3 ist die knuffige Knobelei schon seit längerer Zeit erhältlich. Wer außerdem mit Sonys Headset "PlayStation VR" liebäugelt, der bekommt für das System eine exklusive Episode: "Psychonauts in the Rombus of Ruin" überbrückt die Geschichte zwischen Teil 1 und 2.

 

MELDUNG VOM 13.01. • "EA Access"-Service jetzt auch auf PC: Nachdem das "EA Access"-Programm von Electronic Arts bereits auf der Xbox One erfolgreich angelaufen ist, erweitert der Hersteller den Abo-Service jetzt auf den PC. Für vier Euro im Monat können Spieler nach Herzenslust solche Vollversionen von EA-Titeln spielen, die der Publisher dafür bereitstellt. Die lassen sich ohne Einschränkung installieren und so lange nutzen, wie der Kunde das Angebot nutzt. Am Anfang will man eine Auswahl von 15 Spielen bereitstellen, allerdings soll die Auswahl schnell vergrößert werden. Ein weiterer Bonus des "Access"-Programms: Neue Titel werden noch vor ihrer Veröffentlichung spielbar sein – wenn auch nur für einen eingeschränkten Zeitraum. Wer sich danach die Vollversion zulegt, der kann sämtliche Spielfortschritte des Vorab-Zocks übernehmen. Wer Interesse hat, der kann das Programm schon heute über EA's Origin-Plattform abonnieren.

MELDUNG VOM 13.01. • Sony will sich "Let's Play"-Begriff schützen lassen: "Let's Play" – das ist eine der ganz großen Erfolgsgeschichten auf Youtube. Gamer wie der Schwede Felix Kjellberg ("PewDiePie") oder der Deutsche Erik Range ("Gronkh") kommentieren ihre Spielerlebnisse in Echtzeit, laden die aufgezeichneten Filmchen dann auf Youtube hoch und verdienen damit Millionen. Neben den Stars der Szene produzieren weltweit hunderttausende Spieler mit wachsender Begeisterung "Let's Plays", und für die meisten von ihnen ist der Videokommentar nicht mehr als ein Hobby. Jetzt sorgt Sony für schlechte Stimmung in der Community: Zumindest in den USA hat der Hersteller versucht, sich den Begriff "Let's Play" markenrechtlich schützen zu lassen. Bisher wurde dem Antrag offenbar nicht stattgegeben – sollte er jedoch akzeptiert werden, dann könnte das weitreichende Folgen haben. Gerüchten zufolge hat Sony Vorstoß den getan, um einer ähnlichen Initiative von Konkurrenz-Seite zuvorzukommen.

 

MELDUNG VOM 13.01. • "Homefront: The Revolution" kommt im Mai: Endlich hat die Fortsetzung zur bekannten Ego-Ballerei "Homefront" einen zuverlässigen Termin: Der deutsche Hersteller Deep Silver hat die Verteidigung der von Nordkorea überrannten USA auf diesen Mai terminiert – dann erscheint der Titel für PS4, Xbox One und PC. Xbox-One-Besitzer können theoretisch schon etwas früher loslegen: Wer das Glück hat, einen seltenen Beta-Zugänge zu ergattern, der darf das Spiel bereits ab Februar und während seiner Testphase begutachten. Mit einem "Beta-Token" steigt die Chance auf die Beta-Teilnahme zumindest dezent: Hier werden Interessierte auf der offiziellen Spiele-Website fündig. Ursprünglich gehörte "Homefront" zum Marken-Katalog von US-Hersteller THQ. Nachdem der erste Teil geflopt war, wurde der verantwortliche Entwickler "Kaos" geschlossen, stattdessen beauftragte man das britische Studio von Crytek (ehemals "Free Radical Design") mit dem Nachfolger. Als THQ bankrott ging, übernahm Crytek selber die Marke – und zwar für die vergleichsweise niedrige Summe von 544.218 US-Dollar. Als auch Crytek in finanzielle Schieflage geriet, sprang Deep Silver in die Bresche.

 

MELDUNG VOM 12.01. • "Gears of War 4" kommt früher: Release-Verschiebungen von wichtigen Titeln sind Gamer längst gewöhnt – und in der Regel bedeuten sie, dass man auf ein herbeigesehntes Spiel noch länger warten muss. Bei "Gears of War 4" allerdings liegt der Fall allerdings anders: Der Veröffentlichungszeitraum des ursprünglich für Weihnachten 2016 angekündigten Action-Games wird vorverlegt – und zwar auf Herbst. Wer einen ersten Blick auf die Xbox-One-exklusive Ballerei werfen will, der muss sich unter Umständen nicht ganz so lange gedulden: Bereits für Frühjahr hat Microsoft die Betatest-Phase des Titels eingeplant. Garantiert ist die Teilnahme dabei für rund eine Million Kunden, die sich letztes Jahr die "Ultimate Edition" vom ersten "Gears of War" gekauft haben.

 

MELDUNG VOM 10.01. • Oculus Rift und PlayStation VR keine Konkurrenten? Nachdem US-Hersteller Oculus VR den Preis seines VR-Headsets "Oculus Rift" bekanntgegeben hat, sieht sich das Unternehmen zunehmend in der Kritik: 600 Dollar soll die Cyber-Brille in den USA kosten, für Europa will man sogar über 700 Euro aufrufen. Den meisten Gamern ist das zu teuer, ein Gros der Presse prognostiziert inzwischen eine Totgeburt der teuren Technologie. PlayStation-4-Besitzer indes hegen noch immer die bange Hoffnung, dass Sonys PS4-exklusive VR-Lösung entscheidend günstiger wird. Und das, obwohl "PlayStation VR" erst kürzlich im kanadischen Angebot von amazon aufgetaucht ist, und zwar für einen ähnlich hohen Preis wie die Rift von Oculus. Jetzt äußert sich Oculus-Boss Palmer Luckey zur Sachlage: Auf Reddit erklärt der Manager, dass er PlayStation VR und sein eigenes Produkt weder als Konkurrenten noch als Alternativen zum jeweils anderen betrachte. Seine Schätzung: Wer einen hochgezüchteten und teuren Spiele-PC besitzt, der kann sich auch eine Rift leisten, und dürfte sich daher kaum für eine PS4 oder "PlayStation VR" interessieren. Die wäre eine qualitativ weniger hochwertige Lösung für solche Gamer, die  sich schon allein aus Kostengründen auf die günstigere PS4 beschränken müssten. "Sony will Virtual Reality einer ganz anderen Zielgruppe näherbringen. Und die sehe ich überhaupt nicht als Teil unseres Marktes" – so Luckey.

 

MELDUNG VOM 10.01. • Collector's Edition zu "Deus Ex: Mankind Divided" angekündigt: Konfusion bei Vorbestellern von Square Enix' Cyber-Thriller "Deus Ex: Mankind Divided": Das Zerstückeln der Inhalte in unterschiedliche Vorbesteller-Boni sorgte bei den Fans zunehmend für Verwirrung und schlechte Stimmung. Darum hat der Hersteller jetzt die unterschiedlichen Zusatz-Inhalte zusammen mit dem Hauptspiel in einer "Day One Collector's Edition" gebündelt: Zum Gesamtpaket gehören unter anderem eine zusätzliche Ingame-Mission sowie das "Klassik-Paket" mit Adam Jensens Kampfrüstung, Trenchcoat und Revolver aus dem Vorgänger-Spiel "Human Revolution". Noch mehr kultige Ingame-Items gibt's im ebenfalls dazugehörigen "Enforcer-Paket" und "Angreifer-Paket". Sammler freuen sich außerdem über jede Menge digitale Gimmicks, darunter Soundtrack, ein kleiner Roman, eine Sammlung mit Entwicklungs-Motiven und ein Comic, die allesamt das futuristische Hintergrunduniversum der Serie weiter aufschlüsseln. Aber neben all den digitalen Extras gibt's auch etwas Greifbares: Eine 23 Zentimeter hohe und detailverliebt modellierte Figur lässt Held Adam Jensen so nah erscheinen wie nie zuvor, das 48-seitige Artbook wiederum lädt zum Schmökern und "Immer wieder ansehen" ein. Und das Beste: All diese Inhalte stecken in einem besonders schicken Steelbook, dessen Artwork die Verbindung zwischen dem "Deus Ex"-Universum und der Welt der griechischen Mythologie verbildlicht.

 

MELDUNG VOM 07.01. • Teurer VR-Spaß: "Oculus Rift" kostet 600 Dollar: Das neue Jahr soll im Zeichen von Virtual-Reality-Headsets wie Oculus Rift oder PlayStation VR stehen. Sonys PS4-exklusives Headset wird wohl als erstes den Weg in die Läden finden – aber den Verkaufsanfang macht trotzdem die bekannte "Rift". Das inzwischen zum Zuckberberg-Facebook-Imperium gehörige Unternehmen Oculus bietet sein immersives Spaß-System seit heute im Vorverkauf an. Im Shop-Bereich der Unternehmens-Website kann "Oculus Rift" ab sofort bestellt werden – als voraussichtlichnr Liefertermin gibt man Mai an. Das Paket wird vorerst mit einem Xbox-One-Controller ausgeliefert, das eigentlich für die Rift bestimmte Eingabegerät "Oculus Touch" dagegen verspätet sich bis zum zweiten Halbjahr 2016. Software-seitig wird das Action-Game "Lucky's Tale" mitgeliefert, das von US-Journalisten als die "VR-Antwort auf Mario 64" bezeichnet wird. Ebenfalls mit dabei ist die Weltraum-Ballerei "Eve Valkyrie" vom isländischen Hersteller CCP.
Hört sich alles ganz toll an – hat allerdings einen fiesen Haken: Seit Start des Vorverkaufs ist endlich auch der Preis des Headsets bekannt, und der liegt bei stolzen 600 Dollar. Wer sich das Headset nach Deutschland liefern will, der muss – Versand und Steuer einkalkuliert – also mit rund 700 Euro rechnen. Sonys PlayStation VR wird vermutlich nur unwesentlich günstiger: Die PS4-Brille soll ähnlich vie kosten wie die mit ihr kurzgeschlossene Spielkonsole.

 

MELDUNG VOM 07.01. • Drachenreiter-Duo verspätet sich: Neuer Termin für "Scalebound": Auf der letzten E3-Messe gehörte das Action-Rollenspiel „Scalebound“ zu den Games, mit denen Microsoft seine Spielkonsole Xbox One wieder ins rechte Licht rücken wollte. Bei vergangenen Präsentationen hatte sich der Konzern vor allem auf die Multimedia-Features des Geräts gestützt, die Spiele-Fans aber straflich vernachlässigt – darum hatte man mit schweren Image-Probleme zu kämpfen. Projekte von beliebten Star-Entwicklern sollen die Reputations-Schlagseite jetzt wieder gerade richten, darunter auch „Scalebound“ aus der japanischen Kult-Spieleschmiede Platinum. Die konnten zuletzt mit der WiiU-exklusiven Fortsetzung ihrer schrägen Action- und Handkanten-Orgie „Bayonetta“ punkten. Mit „Scalebound“ für Xbox One will das Team bald sein bisher größtes Projekt abliefern: In dem Mega-Rollenspiel kämpft sich Japano-Held Drew durch eine beinharte Fantasy-Welt – zur Seite steht ihm dabei sein Drachen-Kumpel Thuban. Jetzt hat Platinum bekanntgegeben, dass sich die ursprünglich für 2016 geplante Odyssee des Rollenspiel-Duos verzögert: „Scalebound“ kommt erst 2017. Grund für die Verspätung: Das Team um Hideki Kamiya, den Autoren JP Kellams und Atsushi Inaba braucht schlicht mehr Zeit, um seine Vision einer Action-geladenen, offenen Spielwelt zu verwirklichen.

 

MELDUNG VOM 07.01. • Diese Spiele bekommen PS-Plus-Kunden im Januar gratis: Wie jeden Monat beschert Sony seinen „PS Plus“-Abonnenten auch im Januar attraktive Gratis-Games: PS4-Besitzer freuen sich diesen Monat über die Action-geladene Raserei „Hardware: Rivals“ und die neu gemasterte Auflage des Adventure-Klassikers „Grim Fandango“. Interessant wird es auch für Spieler mit PS3 unter dem TV-Set: Sie bekommen Biowares Rollenspiel-Klassiker „Dragon Age: Origins“ spendiert, auch der Ego-Shooter „Medal of Honor: Warfighter“ gehört zum monatlichen PS-Plus-„Geschenkpaket“. Auch PS-Vita-Spieler gehen nicht leer aus: Zuerst verführt der melancholische Geschicklichkeitstest „Nihilumbra“ aus dem spanischen Independent-Studio BeautiFun Games zum Zock, dann geht’s mit „Legends of War: Patton's Campaign“ in historisch inspirierte Strategie-Schlachten.

 

MELDUNG VOM 25.12. • Das neue Spiel der "Lords of the Fallen"-Macher – "The Surge": Bereits mit seinem Action-Rollenspiel "Lords of the Fallen" (2014 für PS4, Xbox One und PC) konnte der deutsche Entwickler Deck 13 erfolgreich in die gleiche Kerbe schlagen wie die Spiele von From Software. Denn wie ein "Dark Souls" waren die Erlebnisse von Fantasy-Knasti Harkin vor allem eins: Bockhart. Wo die meisten modernen Gamer auf Komfort und hohe Zugänglichkeit setzen, da wirft man dem Spieler hier mit voller Absicht Knüppel zwischen die Beine – je mehr, desto besser. Wo man bei anderen Spielen flott und dynamisch zuschlägt, da findet hier jeder Hieb mit tödlicher Präzision sein Ziel – und wird jede Waffe so mühsam geschwungen, dass man ihr Gewicht fast schön körperlich fühlt. Das hat für Deck 13 ähnlich gut funktioniert wie für From – denn Spiel-Erlebnissen aus den Abgründen der Schwierigkeits-Hölle, die sind gerade voll im Trend. Kaum verwunderlich, dass die Frankfurter mit ihrem nächsten Spiel ähnliche Wege einschlagen: Anders als "Lords of the Fallen" spielt "The Surge" in einer dystopischen Zukunft – aber auch hier wird aus jedem kleinen Gefecht ein fast schon Endgegner-artiges Duell. Auf Leben und Tod. Im Zuge des Szenario-Wechsels sind es diesmal keine Schwerter und Äxte, mit denen die feindlichen Kreaturen fachgerecht zerlegt werden, stattdessen macht sich das Alter Ego des Spielers mit Werkzeugen wie Säge und Schweißgerät an "die Arbeit". Tatsächlich ist der Held diesmal kein berüchtigter Krieger – vielmehr geht es um einen einfachen Fabrikarbeiter. Der hat sogar ein paar massive körperliche Gebrechen, erst mit Hilfe eines robusten, elektronisch betriebenen Exo-Skeletts läuft er zur Höchstform auf. Das eignet sich obendrein hervorragend dafür, regelmäßig aufgerüstet zu werden: Die Hinterlassenschaften gefällter Feinde lassen sich an dem Ex-Skelett und machen den Helden noch tödlicher. Doch bis man in "The Surge" beherzt die Kreissäger drehen und den Schweißbrenner glühen lassen darf, ist es noch etwas hin: Das neue Spiel von Deck 13 kommt nicht vor 2017, 2016 gibt es erstmal neue Details zum Projekt.

 

MELDUNG VOM 25.12. • Endlich fertiggestellet und Produktions-reif: Oculus Rift: In virtuellen Welten spazierengehen als wäre man tatsächlich da – das ist ein lang gehegter Gamer-Traum – und das anfangs kleine Startup 'Oculus VR' hat dafür gesorgt, dass dieser Traum endlich in greifbare Nähe gerückst ist. Doch nach einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne für seine "Oculus Rift", viel Hype und einer milliardenschweren Übernahme durch Facebook wurde es erstmal still um das Virtual-Reality-Headset: Offenbar waren die Entwickler um Firmengründer Palmer Luckey und Technologie-Profi John Carmack ("Doom") mit Fein-Tuning beschäftigt. Immerhin ist das Wettrennen um die Marktführerschaft bereits jetzt spannend – wer bei Start der "Generation VR" im Jahr 2016 der Platzhirsch sein will, der muss ein überzeugendes Produkt haben. Doch was lange wärt, das wird jetzt scheinbar endlich gut: Oculus VR hat gemeldet, das Headset wäre endlich fertig – darum dürfen solche Spiele-Studios, die es besonders eilig haben, ihr altes "Rift" schon jetzt gegen die neue Version eintauschen. Inwiefern sich die finale "Rift" von den Vorgänger-Varianten unterscheidet, hat der Hersteller allerdings nicht verraten – ebenso wie ein genaues Erscheinungsdatum. das ist man den Fans noch immer schuldig. Interessante Nachrichten gibt es auch aus dem Lager von Smartphone-Fabrikant HTC und Steam-Betreiber Valve: Die haben zusammen den Rift-Konkurrenten "HTC Vive" entwickelt. Der soll bereits im April 2016 auf den Markt kommen. Außerdem hat HTC-Boss Cher Wang auf einer Konferenz in Peking erst kürzlich verraten, dass man kurz vor Fertigstellung des finalen Prototypen seinen "sehr, sehr großen technischen Durchbruch" erzielt hätte. Wie der genau aussieht, das hat der Manager allerdings für sich behalten. Es bleibt also spannend: 2016 könnte das Jahr werden, in dem Virtual Reality endlich den Durchbruch schafft – oder aber wieder auf unabsehbare Zeit in der Versenkung verschwindet.

 

MELDUNG VOM 25.12. • Veröffentlichung von "Uncharted 4" verzögert sich erneut: Naughty Dogs schlacksiger Action-Haudegen Nathan Drake verspätet sich schon wieder: Zuletzt ist sein neues Abenteuer "Uncharted 4: A Thief's End" von Ende 2015 auf März 2016 gerutscht – jetzt verspätet sich der Schatzsucher um einen weiteren Monat. Das neue Erscheinungsdatum ist der 27. April 2016. Entwickler Naughty Dog beteuert abermals, dass es "keine leichte Entscheidung" wäre, die Veröffentlichung abermals zu verschieben – aber man glaube daran, dass es für das Spiel das Beste wäre. Man benötige einfach mehr Zeit.

MELDUNG VOM 25.12. • Wikinger-Epos: "The Banner Saga" kommt auch für Konsole: Das kleine Software-Haus Stoic ist vor allem für sein Fantasy-Abenteuer "The Banner Saga" bekannt: Das auf frostiges Wikinger-Epos getrimmte Rollenspiel wurde von ehemaligen Bioware-Mitarbeitern konzipiert – dementsprechend geht es vor allem um Charaktere sowie erzählerischer Feinheiten. Und natürlich um solche Entscheidunge, die vom Spieler getroffen werden und die später den weiteren Verlauf der Geschichte maßgeblich beeinflussen. Doch auch abseits der packenden Story um Nordmänner, Riesen und von dunkler Magie erfüllte Feinde hat die "Banner Saga" einiges zu bieten: Fein gezeichnete Trickfilm-Grafik lässt das Abenteuer wie einen klassischen Animationsfilm erscheinen, die rundenweise ablaufenden Gefechte wiederum haben echten taktischen Tiefgang. Grund zur Freude: Bereits am 12. Januar 2016 kommt das bereits vom PC bekannte Independent-Game für Konsole – dann dürfen auch PS4- und Xbox-One-Rollenspieler den rauen Fantasy-Norden erkunden.

MELDUNG VOM 22.12. • "Das Erwachen der Macht": Neues Playset für Disney Infinity 3.0: Die Welt ist im "Star Wars"-Fieber: Gerade ist der lang erwartete, siebte Kinofilm endlich gestartet, da bringt Disney auch schon das passende Playset für sein Action-Figuren-kompatibles Videogame "Infinity 3. "Das Erwachen der Macht" kommt mit einem neuen Abenteuer, das man dem neuen Leinwand-Abenteuer nachempfunden hat. Ebenfalls in der Packung enthalten sind die beiden Filmhelden Rey und Finn, als einzelne Charaktere sind Widerständler Poe Dameron und Fieslings-Jedi Kylo Ren erhältlich. Alle vier Figuren sind spielbar und verfügen wie gewohnt über ein steigerbares Set individueller Fertigkeiten. Wie im Kinofilm geht es darum, den verschwundenen Luke Skywalker aufzuspüren, damit der den Finsterlingen der "Ersten Ordnung" die Stirn bieten kann.

 

MELDUNG VOM 22.12. • Die Monsterchen sind wieder da – "Pokémon Super Mystery Dungeon": Fans von Nintendos kleinen Hosentaschen-Monsterchen dürfen sich für kommendes Jahr auf ein neues Abenteuer freuen: Am 19. Februar 2016 bringt der Hersteller "Pokémon Super Mystery Dungeon" für den 3DS, in dem sich der Held wieder mal selber in ein Pocket-Monsterchen verwandelt. Nach der Mutation streift er durch ein gigantisches Verlies und schließt Freundschaft mit anderen Pokémon, um zusammen mit ihnen taktische Gefechte zu bestehen. In denen wird Serien-typisch Spielrunde für Spielrunde gezogen, auch die Fähigkeiten der Pocket-Monster und machtvolle Gegenstände spielen eine wichtige Rolle. Für das nötige Training sorgt ein gigantisches "Bestiarium" Porftolio aus 720 Pokémon – außerdem sehen die Dungeons bei jedem Betreten anders aus. So werden die Streifzüge durch die Welt der Mini-Monster nie langweilig. Wer "Super Mystery Dungeon" im eShop des Herstellers vorbestellt, der bekommt obendrein ein neues Menü-Design im "Pokémon"-Look geschenkt.

 

MELDUNG VOM 22.12. • Hideo Kojima gründet neues Studio: "Metal Gear Solid"-Mastermind Hideo Kojima hatte es dieses Jahr nicht leicht: Seit Anfang 2015 mehrten sich Hinweise darauf, dass sich der japanische Designer-Promi mit seinem bisherigen Brötchengeber Konami überworfen hat. Zuerst hatte der Hersteller sämtliche Hinweise auf Kojima und seine Produktionsfirma aus dem jüngsten "Metal Gear" und von der Spiele-Box entfernt – dann wurde die Einstellung des Horror-Games "Silent Hills" bekanntgegeben, das unter seiner Leitung hätte entstehen sollen. Als Kojima dann nicht mal bei den "Video Game Awards" erscheinen durfte, um die Auszeichnung für das beste Adventure des Jahres entgegenzunehmen – da war klar, dass die Gerüchte zutreffen: Konami und Kojima, das war einmal. Trotzdem scheint die Sache gut auszugehen für den bekannten Spiele-Macher: In einem Video ist er an der Seite von PlayStation-Boss Andrew House zu sehen – gemeinsam gibt man eine wegweisende Partnerschaft bekannt. Kojima habe bereits ein neues Studio gegründet, angeblich wird hier bereits an einem neuen Titel gerarbeitet. Der habe aber weder etwas mit "Metal Gear" noch mit "Silent Hill" zu tun, vielmehr arbeite Kojima an etwas "völlig Neuem". Das erste Produkt der "Kojima Productions" würde ausschließlich für Konsole erscheinen, außerdem wäre eine zeitlich befristete Exklusivität für PlayStation 4 vereinbart.

 

MELDUNG VOM 16.12. • "Ark: Survival Evolved" jetzt auch für Xbox One: Zu den großen Überraschungs-Hits des auslaufenden Spiele-Jahres gehört das bisher Steam-exklusive Survival- und Sandbox-Abenteuer "Ark: Survival Evolved" von Studio Wildcard. Jetzt ist die Hatz um Dinosaurier, Ressourcen und Basen-Bauen auch auf Xbox One zu haben. Hier gehört der Titel zu Microsofts neuem "Game Preview"-Programm – der Xbox-Entsprechung zum "Early Access"-Konzept auf Steam. Will heißen: Vorabversionen der jeweiligen Spiele für den vollen Preis. Sinn und Zweck der Aktion: Noch unfertige Spiele bereits vor der offiziellen Veröffentlichung genießen und gleichzeitig den Entwickler unterstützen. Die Preview-Fassung von "Ark" kostet 35 Euro und bietet alle Features der aktuellen PC-Version. Außerdem sollen Spieler der Xbox-One-Version eigene Server aufsetzen können. Das fertige Spiel erscheint laut Studio Juni 2016.

 

MELDUNG VOM 16.12. • Kommt nach Xbox One noch eine weitere Microsoft-Konsole? Mit seiner Xbox One ist Microsoft bisher kein allzu großer Wurf gelunge – Akzeptanz und Verbreitung des Systems bleiben weiter hinter Sonys PS4 zurück. Selbst der direkte Vorgänger XBox 360 war erfolgreicher. Darum glauben viele Presse-Vertreter und Konsumenten, es handele sich bei der Xbox One vermutlich um die letzte Konsole des Konzerns. Jetzt widerspricht Xbox-Chef Phil Spencer den Gerüchten: "Ich gehe stark davon aus, dass man noch eine Konsole von uns sehen wird", meint der Manager in einem Interview mit "The Verge". Außerdem meinte Spencer, er würde sich "zu hundert Prozent dazu verpflichtet fühlen", die Xbox-Kunden auch weiterhin bei der Stange halten. Details zu einem möglichen Xbox-One-Nachfolger gab Spencer keine bekannt, trotzdem scheint man bereits die Folge-Generation im Blick zu haben.

 

MELDUNG VOM 16.12. • Gewinnt "PlayStation VR" das "Virtual Reality"-Wettrennen? Die Analysten von IHS Technology glauben, dass der Markt für Virtual-Reality-Headsets 2016 von Sony und "PlayStation VR" dominiert wird: Sonys Brille ist ebenso für nächstes Jahr angekündigt wie die "HTC Vive" und die "Oculus Rift". Letztere hat die Technologie überhaupt erst wieder ins Gespräch gebracht – trotzdem sind das von Facebook übernommene Unternehmen und seine "Rift" nicht der Favorit. Die PS4-native rLösung wiederum messen die Informations-Forscher das meiste Potential bei, weil die schiere Verbreitung der Sony-Konsole einen Verkaufserfolg nahe legt. Aktuell besitzen rund 30 Mio. Spieler weltweit die Sony-Konsole – weit weniger dagegen verfügen über die Sorte Hochleistungs-Spiele-PC, die für einen reibungslosen Betrieb der anderen Headsets nötig sind. Die Schätzung der Analysten für das erste große Virtual-Reality-Jahr: 1,5 Millionen verkaufte "PlayStation VR"-Geräte, rund 560.000 "Oculus Rift"- und 440.000 "HTC Vive"-Einheiten.
Ein paar heimliche VR-Marktführer gibt es allerdings schon: Auf den Mobile-Betrieb spezialisierte und vergleichsweise günstige Lösungen wie "Google Cardboard" und Samsungs "Gear VR" sind unter Headset-Fans bereits stark verbreitet. Die Smartphone-Brillen würden sogar 2016 noch mindestens die Hälfte des Headset-Markts ausmachen – so die Analysten von IHS.

MELDUNG VOM 15.12. • Der lange Weg nach Albion: "Fable Legends" verspätet sich: Ursprünglich gehörte "Fable" zu den beliebtesten Exklusiv-Marken für Microsofts Xbox-Konsolen – das von Star-Designer Peter Molyneux erdachte Fantasy-Universum gehörte zu den ersten Rollenspielen, in denen die Entscheidungen des Spielers das Gesicht der Welt entscheidend prägen. Seit Veröffentlichung des dritten Teils sind fünf Jahre vergangen – seitdem sind nur meist mittelprächtige Spin-Offs wie das von Kritikern verrissene "Fable: The Journey" erschienen. Leider ist auch für die Xbox One keine Fortsetzung angekündigt, vielmehr beschert Entwickler-Studio Lionhead den Serien-Fans erneut einen bloßen Ableger: "Fable Legends" spielt wieder in Albion und wird daher einige charakteristische Serien-Merkmale wie die altebekannten Monster-Gattungen bieten – aber damit haben sich die Parallelen zu den Hauptspielen der Reihe auch schon erledigt. Anders als die wird "Legends" nämlich kein erzählerisches Schwergewicht für Solo-Abenteurer, stattdessen ist Multiplayer-Action angesagt. Eine Gruppe aus vier Helden bestreitet die Reise durch Albion im Koop-Modus, inzwischen übernimmt ein fünfter Spiel die Rolle des Bösewichts, der seinen vier Kollegen die Leviten lesen soll.  Eigentlich war "Fable Legends" für Ende 2015 angekündigt, doch inzwischen wurde der Online-Spaziergang durhc Albion offiziell verschoben. Creative Director David Eckelberry gibt an, dass man die Closed-Beta-Phase des Spiels um einige Monate verlängern würde, um erst im Frühling 2016 mit der offenen Beta-Phase durchzustarten. Will heißen: Dann darf jeder mal. Angeblich wird "Legends" das größe und am meisten ambitionierte Spiel des Teams – darum habe man den Aufwand unterschätzt.

 

MELDUNG VOM 10.12. • Top oder Flop? "Skylanders" & Co. im Jahr 2015: Einer aktuellen Studie des BIU zufolge ("Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware) erfreuen sich Spiele und Spielzeuge wie "Skylanders" oder "LEGO Dimensions" immer größerer Beliebtheit: Allein in diesem Jahr wäre das "Toys to Life"-Segment (so wird die Kombination aus Spiel und Spielzeug genannt) in Deutschland um 45 Prozent gewachsen – so die Schätzung des Marktforschungsinstitut GfK. Im vergangenen Jahr wurde allein hierzulande mit der Games-Figuren-Symbiose 46,6 Millionen Euro Umsatz erzielt – 2015 waren es im Zeitraum von Januar bis September bereits 45 Millionen. Darum erwarten GfK und BIU einen signifikanten Anstieg: Immerhin wird das Gros des Umsatzes während des Weihnachtsgeschäfts erzielt. Allerdings stehen diese Aussagen im krassen Gegensatz zu den aktuellen Verkaufszahlen, wie man sie auf www.vgchartz.com findet: Laut der US-Website bringt es das aktuelle "Skylanders" (mit dem Untertitel "Superchargers") bisher nur auf schwache 640.000 Verkäufe weltweit, auch "LEGO Dimensions" hat gerade mal 740.000 Stück geschafft. Zum Vergleich: "Skylanders: Trap Team" hat sich 2104 knapp vier Millionen mal verkauft, der Vorgänger "Skylanders: Swap Force" hat es auf 5,5 Millionen Stück gebracht. Auch die Figuren-Verkäufe sind Händler-Aussagen zufolge in diesem Jahr stark zurückgegangen.

 

MELDUNG VOM 08.12. • Erste Details und Bilder zu neuem "Witcher 3"-Add-On veröffentlicht: Gerade erst wurde CD Projekts Mega-Rollenspiel "Witcher 3"  zum Spiel des Jahres gekürt, da veröffentlicht man endlich die ersten Screenshots aus dem kommenden Add-On "Blood & Wine": Das soll im ersten Halbjahr 2016 erscheinen, rund 20 Eur kosten und Hexer Geralt zum ersten Mal in die paradiesische Region Toussaint versetzen. Die soll rund 20 Spielstunden und eine neue packende Geschichte bieten. Die Region selber erinnert nicht von ungefähr an Italien: Auch das Fantasy-Reich ist für sein reichen Weingüter und einen heimeligen, mediterranten Look bekannt. Das ursprünglich von Elfen besiedelt Toussaint ist ein Vasallenstaat, darum bliebt es vom Krieg in Novigrad und Velen komplett verschont. Außerdem sorgt ein Orden aus stolzen Rittern für Recht und Ordnung.

 

MEDUNG VOM 08.12. • "Ace Combat 7" für PS4 und PlayStation VR angekündigt: Namco Bandai hat den siebten Teil seiner traditionsreichen Luftkampf-Serie "Ace Combat" angekündigt: Vorerst hat man nur über eine PS4-Version geredet, außerdem soll der Titel das Headset PlayStation VR unterstützen. Dank "Unreal Engine 4"-Technologie soll die Schlacht über den Wolken mit fotorealistischer Grafik begeistern – außerdem implementieren die Entwickler ein veränderliches Ökosystem, das sich stark laut Namco Bandai auf den Verlauf der Gefechte auswirken würde. Die eindrucksvollen Szenen aus dem ersten Ankündigungs-Trailer zeigen angeblich allesamt echte Ingame-Grafik.

 

MELDUNG VOM 08.12. • Frei wie ein Adler: Ubisoft bringt "Eagle Flight" für VR-Headsets: Wer schon immer mal so frei wie ein Vogel sein wollte, der liebäugelt mit Ubisofts "Eagle Flight": Das ungewöhnliche Flugspiel soll 2016 für PC und Konsolen erscheinen – konzipiert wurde der Titel extra für Headsets wie Oculus Rift und Sonys "PlayStation VR". Hier versetzt "Eagle Flight" den Spieler in einen Adler, der über ein menschenleeres Paris der Zukunft gleitet, wahlweise dürfen sich auch Mitspieler und Widersache in Vögel hineinversetzen. Um die Immersion des grafisch imposanten Vogelflugs zu steigern und VR-typische Probleme zu kompensieren, hat der französische Hersteller eine neue  VR-Kontroll-Technologie entwickelt. Auf diese Weise sollen unschöne Nebeneffekte wie Übelkeit und Schwindelgefühle auf ein Minimum reduziert werden. (Hier geht's zum VIDEO)

 

MELDUNG VOM 08.12. • "Ni No Kuni 2: Revenant Kingdom": Das Kult-Rollenspiel wird forgesetzt
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Auf der letzten Konsolen-Generation waren Rollenspiel-Hits made in Japan eine echte Rarität – doch auch hier sind Kult-Titel des Genres entstanden. Einer davon ist "Ni No Kuni: Der Fluch der weißen Königin". Der japanische Rollenspiel-Spezialist Level 5 hat das liebevoll präsentierte Comic-Abenteuer am Stil des bekannten Animationsstudios "Ghibli" ("Chihiros Reise ins Zauberland") orientiert – tatsächlich hat die bekannte Trickfilm-Crew um Hayao Miyazaki tatkräftig an dem PS3-Spiel mitgewirkt.
Das ist bei den Fans so gut angekommen, dass man jetzt einen Nachfolger bekanntgegeben hat: "Ni No Kuni 2: Revenant Kingdom" wird wie der Vorgänger über Namco Bandai veröffentlicht, auch die visuelle und erzählerische Gangart des Vorgängers will man beibehalten. Held der Geschichte ist der junge König Evan, der sein Königreich gegen eine finstere Gefahr verteidigen muss. Außerdem geht es wie im ersten Teil geht es um die Berührung des Fantasy-Reichs und unserer eigenen Welt: So zeigt erste Teaser-Trailer des Spiels neben Evan den Menschen Roland, der offenbar unvorbereitet in der Märchenwelt landet. Über weitere Spieldetails hat sich Level 5 bisher ausgeschwiegen, auch das Veröffentlichungsdatum ist noch unbekannt.

 

MELDUNG VOM 08.12. • Geralt von Riva geht, der "Witcher" bleibt: "The Witcher 3" vom polnischen Entwickler CD Projekt ist laut "Video Game Awards" ganz offiziell der beste Spiele-Titel des auslaufenden Jahres – außerdem gehört das Mammut-Rollenspiel zu den Top-Sellern der Spiele-Saison 2015. Trotzdem war der Erfolg des weißhaarigen Monsterjägers für viele Gamer auch ein Anlass zur Enttäuschung – immerhin soll es das letzte Spiel sein, in dem sich alles um den prominenten Hexer Geralt von Riva dreht. Trotzdem kein Grund, nach Spielende Abschiedstränen zu vergießen: In einem Interview mit dem polnischen Fernseh-Sender TCN24 BiS hat Firmen-Chef Adam Kicinski jetzt Entwarnung gegeben. "Witcher 3" wäre zwar Geralts letzter Auftritt als Spieler-Avatar – doch das Ende der Serie wäre es nicht. Keinen Ausflug mehr in die Witcher-Welt zu unternehmen, das wäre den Fans gegenüber unfair – so Kicinski. Doch bevor es soweit ist, dürfte noch einige Zeit ins Land gehen: Aktuell arbeitet man am  "Witcher 3"-Add-On "Blood & Wine" und dem düsteren Science-Fiction-Rollenspiel "Cyberpunk 2077".

 

MELDUNG VOM 08.12. • Kunst oder  Spiel? "Bound" für PS4 in Wahrheit ein Indie-Game: Vor einigen Monaten hat "God of War"-Entwickler Sony Santa Monica ein neues Spiel angekündigt, doch außer ein paar Brocken undefinierbarer Optik nichts davon gezeigt. Darum freuten sich viele Fans des Studios schon auf einen neuen Metzel-Exkurs von Hau-drauf-Wüterich Kratos. Jetzt wurde das rätselhafte Projekt "Bound" enthüllt: Tatsächlich kommt der kunstvoll anmutende Titel um eine springende und tanzende Ballerina nicht von Sony Santa Monica selber, stattdessen steht die kleine Independent-Schmiede "Plastic Studios" hinter dem PS4-exklusiven Hüpfspiel. Das Team ist eigentlich auf kurze Demo-Filmchen spezialisiert, hat sich mit "Datura" (PS3) aber schon in der Vergangenheit an einem Spiel versucht. Die skurrile Reise durch eine wirre Ansammlung von Erinnerungs-Fragmenten wurde ebenso wie "Bound" mit Unterstützung von Sony Santa Monica inszeniert. Die Presse hat das wenig zugängliche Spiel- und Gedanken-Experiment allerdings größtenteils verrissen.

 

MELDUNG VOM 04.12. • Blutsauger im alten London: Der "Vampyr" kommt: Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Adventure-Fünfteilers "Life is Strange" wendet sich der französische Entwickler Dontnod einem anderen Genre zu: "Vampyr" wird ein Rollenspiel im London des ersten Weltkriegs. Hauptdarsteller ist der bekannte Arzt Jonathan E. Reid, der aus dem Krieg in die Metropole an der Themse heimkehrt. Doch nicht nur Jonathans Heimat hat sich verändert – auch er selber ist nach seinen Erlebnissen im Krieg ein anderer. Und das nicht zuletzt deshalb, weil sich der Mediziner in einen Blutsauger verwandelt hat: Wieder daheim, muss sich Jonathan gut überlegen, wen er anzapft – und wen er leben lässt. Denn seinen Hunger stellen muss der "Vampyr" so oder so. Dieses Element will Dontnod verwenden, um den Spieler wieder mal vor schwerwiegende moralische Entscheidungen zu stellen – inzwischen ein echtes Fachgebiet des Studios. Der blutdurstige Raffzan wird wohl bis 2017 auf sich warten lassen, dann soll das Rollenspiel für PS4, Xbox One und PC erscheinen.

 

MELDUNG VOM 02.12. • Kostenloser Bonus-Inhalt für "Battlefront": Die "Schlacht von Jakku" Obwohl Electronic Arts und Entwickler DICE mit "Star Wars: Battlefront" einen riesigen Erfolg feiern, wird das Spiel allgemein für seinen geringen Umfang kritisiert. Darum schiebt man jetzt zusätzliche Karten nach, und zwar kostenlos! Den Anfang macht die "Schlacht von Jakku": Das Mini-Add-On umfasst die beiden neuen Maps "Gigantenfriedhof" und "Goazanisches Ödland" – außerdem wird der neue Multiplayer-Modus "Wendepunkt" für gigantische Schlachten zwischen 40 Spielern mitgeliefert. Hier sollen die Streitkräfte der Rebellen drei imperiale Kontrollpunkte erobern – bei Erfolg werden weitere Kontrollpunkte freigeschaltet, am Ende winkt schließlich die Endschlacht in einer imperialen Basis. "Die Schlacht von Jakku" knüpft erzählerisch an den neuen Kinofilm "Das Erwachen der Macht" an: Im "Battlefront"-Add-On erfahren die Spieler, wie der Planet Jakku zum lebensfeindlichen Ödland wurde, das man im im Film sieht. Wer "Star Wars: Battlefront" vor der Veröffentlichung vorbestellt hat, der darf ab sofort loslegen – alle anderen müssen sich bis zum 8. Dezember gedulden. Das Schlachtengetümmel auf Jakku ist aber so oder so kostenlos.

 

MELDUNG VOM 02.12. • Verkauft Nintendo bereits 2016 20 Millionen NX-Konsolen? Das Geschäft mit Xbox One und selbst PlayStation 4 schwächelt dieses Jahr, auch Nintendo bricht mit seiner WiiU und den passenden Produkten keine Verkaufs-Rekorde. Umso mehr klammern sich viele an die Hoffnung, dass Nintendos geheimnisvoller WiiU-Nachfolger bald alles richten wird und dem klassischen Konsolen-Markt die dringend nötige Frischzellenkur verpasst: Das Projekt "NX" des Mario-Herstellers macht schon lange von sich Reden – immerhin soll es sich um nicht weniger handeln als das leistungsstärkste Spielsystem. Außerdem will Nintendo wohl mit einer innovativen Kombination von mobiler und stationärer Spiel-Lösung auftrumpfen. Jetzt behauptet die taiwanesische Website "Digitimes", der Hersteller würde extrem ambitionierte Verkaufsziele verfolgen: So ginge ein Zubehör-Zulieferer der "NX" davon aus, dass Nintendo noch im kommenden Jahr zehn bis zwölf Millionen Konsolen ausliefern könnte – der Konzern selber ginge sogar von rund 20 Millionen im Markt installierten Geräten für 2016 aus. Produziert wird der WiiU-Nachfolger angeblich bei Foxconn, allerdings schweigt sich der in Taiwan ansässige Hardware-Zusammenbauer bisher aus, wenn es um das Thema "NX" geht.

 

MELDUNG VOM 30.11. • "Rise of the Tomb Raider": Bisher nur dürftige Verkaufszahlen: Die Xbox-Exklusivität von Lady Croft hat ihren Preis: Laut VGChartz hat sich Laras neues Abenteuer "Rise of the Tomb Raider" bisher nur knapp über 300.000 mal verkauft. Rund 76 Prozent der Verkäufe sollen dabei auf die XBox One entfallen, die übrigen 24 auf Xbox-360-Besitzer. Am besten lief die Grabräuberei in den USA, aber gerade mal 41 Prozent der Kunden kommen aus Europa. Zum Vergleich: Vom Vorgänger "Tomb Raider" konnte Anbieter Square Enix bereits während der ersten 48 Stunden über eine Million absetzen – mehr als von jedem anderen "Tomb Raider". Innerhalb des ersten Monats schaffte das Reboot circa drei Millionen Verkäufe. Das klingt zwar ordentlich, doch in Anbetracht der hohen Produktionskosten gab sich Square Enix zunächst enttäuscht. Inzwischen ist "Tomb Raider" allerdings über acht Millionen mal über die Ladentheke gegangen und gilt als kommerzieller Erfolg

Dass "Rise of the Tomb Raider" bis zur Veröffentlichung der PS4-Fassung Ende 2016 ähnliche Höhenflüge schafft, darf allerdings bezweifelt werden: Schuld an den bescheidenen Verkaufszahlen hat wohl unter anderem die Veröffentlichung von "Fallout 4" während derselben Woche – aber vor allem die Beschränkung auf Xbox-System dürfte es sein, die für den aktuellen Misserfolg der Grabräuberin verantwortlich ist. Bleibt nur zu hoffen, dass Microsoft für die zeitlich befristete Exklusivität so viel Geld auf den Tisch gelegt hat, dass die schwachen Verkäufe für die Lady nicht zu schmerzhaft werden. Die Hoffnung, mit der jungen Croft einen potentiellen System-Seller unter den Weihnachtsbaum zu legen, ist für Microsoft vermutlich dahin.

 

MELDUNG VOM 30.11. • Mehr Performance für die PS4? Zusätzlicher Kern freigeschaltet: Scheinbar hat Sony bei seiner PlayStation 4 jetzt auch den siebten der insgesamt acht CPU-Kerne für Entwickler freigegeben. Diesen Rückschluss lässt eine Zeile in den Patch-Notes für eine Entwickler-Software zu. Sollte sich das Gerücht bestätigen, dann hätten PS4-Entwickler bald Zugang zu mehr System-Ressourcen – das wiederum könnte sich durch zumindest dezent aufgehübschte Spiele-Grafik bemerkbar machen. Unüblich ist ein derartiges Verfahren nicht: Anfangs sind die CPU-Kerne einer neuen Konsole für Aufgaben wie die Verwaltung des Betriebssystems reserviert – doch mit zunehmender Entwickler-Erfahrung und System-Stabilität gibt der Hardware-Hersteller dann peu a peu auch diese Performance-Reserven frei. Microsoft griff für die Xbox One auf einen ähnlichen Trick zurück: Hier hat man den sonst für Kinecte zuständigen Teil des Systems freigegeben.

 

MELDUNG VOM 27.11. • Kostenlose Xbox-One- und PS4-Spiele im November: Wie jeden Monat locken Microsoft und Sony die Abonnenten ihrer jeweiligen Premium-Angbote auch im Dezember mit Gratis-Games. So beschert der Xbox-Hersteller den Kunden seines Gold-Pakets bereits vor Heiligabend ein paar besonders schicke Download-Präsente – darunter das bereits vom PC bekannte Action-Rollenspiel "The Incredible Adventures of Van Helsing". Aber es wird noch besser: Wer das Gold-Abo und eine Xbox One sein Eigen nennt, der darf sich vom 16. bis zum 31. Dezember die Vollversion von Square Enix' grandiosem Heimlichtuer-Abenteuer "Thief" aus dem Store laden. Noch reichhaltiger beschenkt werden Xbox-360-Kunden: Obwohl eigentlich längst ein Auslauf-Modell, gibt es für den Klassiker in Microsofts Konsolen-Stall noch immer jede Menge Spiele-Highlights – und einige davon werden vor dem Fest umsonst unters Gamer-Volk geworfen. So verführt vom 1. bis zum 15. Dezember das fantastische Taktik- und Tower-Defense-Spektakel "Castle Storm" zum Runterladen, vom 16. bis zum 31. Dezember warten dann das Rollenspiel "Sacred 3" und die Kriegs-Simulation "Operation Flashpoint: Dragon Rising" auf ihren Download.

 

MELDUNG VOM 27.11 • "Total War: Attila – Das Zeitalter Karl des Großen" angekündigt: Wer die historisch gepolten Schlachten der "Total War"-Reine von Creative Assembly schätzt, der darf sich freuen: Die Entwickler veröffentlichen noch am 10. Dezember dieses Jahres das Add-ON "Total War: Attila – Das Zeitalter Karl des Großen". Dementsprechend gibt's eine neue Kampagnen-Karte, die sich am Europa des Jahres 768 AD orientiert. Außerdem ergänzen neue Einheiten wie Ritter und die Huscarls aus der Leibgarde skandinavischer Patrizier das bestehende Einheiten-Angebot. 50 neue Provinzen warten voller Furcht darauf, vom "Total War"-Feldherrn erobert zu werden, zusätzlich hat man an der Spielmechanik der Kampagnen gefeilt. All das soll für gleich mehrere hundert Stunden Spielspaß sorgen.

 

MELDUNG VOM 25.11. • PS4 überschreitet 30-Mio.-Marke: Endlich geschafft: Ziemlich genau zwei Jahre nach seinem Start im November 2013 hat Sonys neues Konsolen-Flaggschiff die nächste wichtige Verkaufsmarke genommen. Laut Hersteller-Angabe wurden von der PlayStation 4 bis heute weltweit 30,2 Millionen Stück abgesetzt. Mitbewerber Microsoft rückt zu seiner Xbox One keine Verkaufszahlen mehr raus, doch Schätzungen von vgchartz.com zufolge rangieren die Verkäufe des Xbox-360-Nachfolgers bei ungefähr 15 Millionen Geräten. Nur noch weiter abgeschlagen und auf dem dritten Platz liegt Nintendo: Der japanische Hersteller konnte von seiner WiiU seit der Markteinführung im November 2012 nur knapp elf Millionen Exemplare absetzen. Bei allen Angaben handelt es sich um den jeweiligen DURCHverkauf, d.h. die tatsächlich an den Endkunden oder Konsumenten veräußerten Geräte. Ganz im Gegensatz zum REINverkauf, mit dem man die Stückzahlen beziffert, die an die Verkaufsstellen ausgeliefern werden. Reinverkäufe sind also grundsätzlich höher als Durchverkäufe.
Sollten Sonys Werte stimmen, dann müsste der Konzern innerhalb von einem Monat fast fünf Millionen PS4-Konsolen verkauft haben – ein rekordeverdächtiges Ergebnis. Ebenfalls rekordverdächtig ist der Durchverkauf von 30 Mio. Einheiten in gerade mal zwei Jahren: Das hat nicht mal die PlayStation 2 geschafft, und die gilt bis heute als das erfolgreichste Konsolen-System überhaupt. Nur noch schneller als die PS4 war Nintendos Wii: Der WiiU-Vorgänger hatte die 30-Millionen-Schallmauer etwa einen Monat schneller geschafft. Trotzdem: Ein gigantischer Erfolg für Sony, zumal die ganz heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts noch immer aussteht.

 

MELDUNG VOM 25.11 • Neue Infos über "Mass Effect Andromeda"?  Ein angblicher Insider will neue Informationen über Biowares neues Science-Fiction-Rollenspiel "Mass Effect Andromeda" in Erfahrung gebracht haben. Mehr noch: Er will das von Serien-Fans herbeigesehnte Spektakel sogar gespielt haben. Laut ihm würden die neuen Helden mit Raketen-Rucksäcken durch die Gegend düsen – außerdem soll ein neues Raumschiff an die Stelle von Shepards legendärer Normandy treten. Das wäre spürbar größer als sein Vorgänger, außerdem hätte sich das Reise-System aus den bisherigen Spielen geändert. Ebenfalls interessant: Am Landefahrzeug Mako soll man künftig wie an einem Rennspiel-Vehikel herumschrauben können. In der Geschichte wiederum geht es angeblich – so der vermeintliche Insider – um die Suche nach einer neuen Heimat für die Menschheit und die anderen Rassen der Citadel. Diese führe schließlich zum Konflikt mit einer anderen, geheimnisvollen Spezies.
Ob diese Details tatsächlich aus "Andromeda" stammen oder aber der Fantasie des Zitatgebers entsammen, das wird sich wohl erst klären, wenn die Entwickler selber mit neuen Details rausrücken. Die haben bisher lediglich verraten, dass das Kampfsystem dem der Vorgänger stark ähneln werde. Außerdem habe man die Handlung einige Jahrzehnte nach dem ursprünglichen Dreiteiler angesiedelt. Allem Anschein nach entsteht "Mass Effect Andromeda" auf Basis der "Frostbite 3"-Engine von Dice, die damit zuletzt ihr grandios aussehendes "Star Wars: Battlefront" umgesetzt habe

 

MELDUNG VOM 25.11. • Adventure-Fuchs auf PlayStation-Kurs: Dass vermenschlichte oder "anthropomorphe" Tiere noch immer hoch im Kurs stehen, beweist das kommende Action-Adventure aus dem kleinen Independent-Studio Spearhead Games im kanadischen Montreal. Die Entwickler von "Tiny Brains" (in dem es ebenfalls um tierische Charakterköpfe ging) wollen Anfang 2016 ihr vorerst PS4-exklusives Abenteuer "Stories: Path of Destinies" veröffentlichen. In dem geht es um den ehemaligen Piraten-Fuchs Reynardo, der jetzt mit viel Grips und Schwertschwingerei einen durchgedrehten Imperator und seine Schergen bezwingen will. Das im bunten Comic-Look gehaltene Action-Adventure entsteht auf Basis der "Unreal Engine 4" und rückt neben dem Helden einen dynamischen Erzähler in den Vordergrund. Will heißen: Der Märchenonkel mit der Off-Stimme reagiert flexibel auf die Aktionen des Spielers und kommentiert sie entsprechend.

 

MELDUNG VOM 25.11. • 70 Mio. VR-Headsets bis Ende 2017? Virtual-Reality-Headsets wie „Oculus Rift“ oder „PlayStation VR“ für die PS4 sind nicht mal erschienen, da prognostizieren Analysten den Geräten bereits eine rosige Zukunft. Laut aktuellen Analyse-Daten von Superdata würden sich rund 70 Millionen Spieler noch bis Ende 2017 ein entsprechendes Headset zulegen. 31 Prozent aller amerikanischen Konsolisten wollten zugreifen, auch 18 Prozent der PC-Spieler hätten Interesse. Den Anfang würden allerdings die VR-Lösungen für Smartphones machen – so Stephanie Llamas, Director of Research bei Superdata. Grund: Mit den vergleichsweise günstigen Smartphone-Geräten lässt sich die Technologie ideal antesten. Bereits jetzt sind VR-Lösungen für mobile Gerätschaften ein echtes Geschäft: Bis Ende dieses Jahres rechnet man mit 18 Millionen Dollar Umsatz.

 

MELDUNG VOM 25.11. • Laufen PS2-Spiele bald auch auf PS4? Microsoft wirbt seit einigen Wochen vertärkt mit der Option, alte Xbox-360-Titel auch auf einer Xbox One spielen zu können. Jetzt kommt Mitbewerber Sony mit einer ähnlichen Lösung um die Ecke: PS3-Spiele auf einer PS4 zu spielen – das wird auch in näherer Zukunft nicht möglich sein. Dafür flimmern wohl bald über zehn Jahre PS2-Games über die moderne HD-Mattscheibe. So enthält ein aktuelles Hardware/Software-Bundle aus PS4-Konsole und "Star Wars: Battlefront" schon einige PS2-Klassiker aus dem "Krieg der Sterne"-Universum. Darunter zum Beispiel der Rennspiel-Opa "Star Wars: Racer Revenge", der bereits auf einer derartigen Emulator-Lösung läuft. Inzwischen hat Sony sogar bestätigt, dass man tatsächlich an einer entsprechenden Emulations-Technologie arbeitet. Völlig überraschend wäre das sowieso nicht: Bereits vor fast zwei Jahren hat der Hersteller angekündigt, PSOne- und PS2-Klassiker auf der PS4 anzubieten – doch dann wurde es still um das Feature.

 

MELDUNG VOM 25.11. • Evtl. Ankündigung von neuem "Bioshock" in 2016: Wo bleibt eigentlich das neue "Bioshock"? Seitdem Fans von 2K's Ego-Ballerei 2013 mit "Bioshock Infinite" über den Wolken spazieren gegangen sind, ist es verdächtig ruhig geworden um die Serie. Weil sich Erfinder Ken Levine danach zumindest vorübergehend aus der Produktion von Blockbuster-Spielen zurückgezogen hat, scheint die Zukunft der bekannten Marke ungewiss. Jetzt hat Take-Two-Boss Strauss Zelnick darauf hingewiesen, dass man unbedingt an der Serie festhalten will – wann genau eine Fortsetzung erscheinen würde, das wäre allerdings Sache der betreuenden Entwickler-Teams bei 2K. Zur Erklärung: 2K gehört ebenso wie "GTA"-Macher Rockstar zu Take Two. Aktuell ist bei Take Two und 2K allerdings noch mit "Mafia 3" beschäftigt.

 

MELDUNG VOM 20.11. • "Beyond: Two Souls" und "Heavy Rain" für PS4: Wer eine Schwäche für kunstvolle interaktive Erzählungen hat, der liebt vermutlich die Spiele des französischen Ausnahme-Studios Quantic Dream: Die Mannschaft um Erzähl-Meister David Cage hat ihre Fans zuletzt mit den beiden PS3-Titeln "Heavy Rain" und "Beyond: Two Souls" fasziniert. Die sind beim Publikum so gut angekommen, dass Sony und Quantic Dream jetzt kurzerhand von beiden Spielen PS4-Versionen veröffentlichen. Den Anfang macht "Two Souls": Die Geschichte um die von einem Geisterwesen begleitete Jodie (Ellen Page) steht ab dem 26. November zum Download im PlayStation-Store bereit. Für die Neuveröffentlichung hat Quantic Dream den Titel noch mal überarbeitet: Die PS4-Fassung läuft in Full-HD-Aufösung, außerdem sind einige neue Effekte wie Motion-Blur hinzugekommen. Wie bei den Spielen von Telltale-Games wird jetzt am Ende jeder Szene eine Übersicht eingeblendet, in der alle just getroffenen Entscheidungen mit denen anderer Spieler vergleicht. Ebenfalls nützlich: Wer möchte, der darf die Ereignisse erstmals in chronologischer Abfolge spielen – und zwar von Anfang an.
Aber es wird noch besser: März 2016 erscheinen die beiden modernen Klassiker – "Beyond" UND "Heavy Rain" – zusammen in einer Box. Faire Sache: Hat man sich "Beyond" vorher bereits als Download zugelegt (für rund 30 Euro), darf man "Heavy Rain" später zum Sonderpreis runterladen.

 

MELDUNG VOM 20.11 • Haben die Paris-Attentäter mit Computer-Spielen trainiert? Was ist eigentlich aus Anti-Computerspieler und Killerspiel-Papst Christian Pfeiffer geworden? Bis vor wenigen Jahren hat der ehemalige Justizminister und Leiter des Kriminologischen Instituts in Niedersachsen geradezu leidenschaftlich die öffentliche Diskussion gegen Computer- und Videospiele geführt. Doch seit einigen Jahren ist es ungewöhnlich ruhig geworden um den passionierten Games-Gegner – und das aus gutem Grund: Pfeiffer ist schlicht und ergreifend in Pension gegangen. Das hindert ihn allerdings nicht daran, dann und wann noch gegen das Medium zu wettern. Wie zum Beispiel beim Interview mit "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Hier erklärt Pfeiffer, dass er einen klaren Zusammenhang zwischen dschihadistischen Attentätern und Computerspielen sieht. Einmal weist er darauf hin, dass Terroristen virtuelle Plattformen wie "World of Warcraft" nutzen könnten, um ungestört miteinander zu kommunizieren. Außerdem trage das Spielen von gewaltverherrlichenden Computerspielen im Internet und auf Konsolen zur "Radikalisierung junger Muslime bei" – so Pfeiffer im Interview. Er halte es darüberhinaus für denkbar, "dass die Attentärer von Paris vor den Anschlägen das Töten virtuell trainierten und sich daran berauscht haben". Klar, irgendjemand muss ja schuld sein.

 

MELDUNG VOM 19.11. • "Deus Ex" verspätet sich: Eigentlich sollte Cyber-Agent Adam Jensen bereits Februar 2016 wieder auf Rollenspiel- und Ego-Shooter-Tour gehen – doch jetzt hat Hersteller Square Enix bekanntgegeben, dass sich der Haudegen um ein sattes halbes Jahr verspätet. Laut Entwickler-Team würde man die zusätzliche Zeit für Feinschliff-Arbeiten benötigen: Beim Durchspielen des eigentlich fertigen Titels hätte man gemerkt, dass die einzelnen Teilstücke nicht so miteinander harmonieren wie geplant, darum muss man jetzt noch mal ran. Neuer Veröffentlichungstermin ist der 23. August.


MELDUNG VOM 19.11. • Neue Erweiterung für "TESO": Mit "Orsinium" hat Bethesda gerade die zweite Erweiterung für sein Multiplayer-Rollenspiel "The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited" veröffentlicht: Die Reise in die Heimat der Orks ist ab sofort für PlayStation 4 und Xbox One erhältlich. Dabei waren die grobschlächtigen Humanoide hier nicht immer zuhause – vielmehr wird das Reich unter dem Kommando von König Kurog neu errichtet. Darum trommelt der Monarch jetzt Abenteuer aus ganz Tamriel zusammen, damit sie ihm und seinem Volk unter die Arme greifen. Die Erweiterung entführt den Spieler dabei in die Berge von Wrothgar und die Ork-Hauptstadt. "Orsinium" ist für Helden jeder Stufe zugänglich, bietet 20 Stunden Inhalt und enthält neben reichlich neuen Missionen eine neue Einzelspieler-Arena. Wer eine "Elder Scrolls Oline"-Plus-Mitgliedschaft sein Eigen nennt, der bekommt "Orsinium" kostenlos, alle anderen müssen 3.000 Kronen im Kronen-Shop des Spiels investieren.

 

MELDUNG VOM 18.11. • "Star Wars"-Hype extrem: Die Multiplayer-Ballerei "Star Wars: Battlefront" ist noch nicht mal erschienen, da reden Entwickler Dice und Hersteller Eletronic Arts auch schön über eine Fortsetzung. Außerdem weist EA's kaufmännischer Geschäftsführer Blake Jorgensen darauf hin, dass der Lizenz-Deal mit Disney satte zehn Jahre umfasst. In dieser Zeit sollen gleich mehrere "Battlefront"-Episoden erscheinen, auch andere "Krieg der Sterne"-Titel für Konsole, PC und mobile Spielsysteme sind geplant. Der bereits vollzogene US-Start des aktuellen "Battlefront"-Titels ist aber nicht gerade reibungslos abgelaufen: Zahlreiche Käufer beklagen überlastete Server, Abstürze und Fehler-Codes beim Starten des Spiels. Wer sich wegen derartiger Schwierigkeiten anderweitig die Zeit vertreiben muss, der greift einfach zur PS4- und PS-Vita-Neuauflage von "Super Star Wars": Das wunderschön gepixelte Super-Nintendo-Action-Spiel von 1992 hat bis heute nichts von seinem Charme eingebüßt und soll noch diese Woche in den PlayStation-Store wandern.

 

MELDUNG VOM 18.11. • "Forza 6" jetzt mit Mikro-Transaktionen: Als Microsoft und Turn 10 Ende 2013 ihr Edel-Rennspiel "Forza 5" veröffentlichen, da bieten sie vom Start weg viele Auto-Modelle zum Kauf an – und zwar gegen echte, harte Währung. Der Verkauf der (obendrein sündhaft teuren) Vehikel kommt bei den Fans allerdings so schlecht an, dass man für den Nachfolger Besserung gelobt. Die Aussage des Entwicklers: Beim nächsten "Forza" keine Mikro-Transaktionen zur Veröffentlichung. Und tatsächlich: "Forza 6" steht seit dem 15. September in den Regalen, und man hat Wort gehalten – zumindest bis zum vergangenen Samstag. Seitdem werden Rennstall-Besitzer auch in diesem Teil der prominenten Racing-Simulation zur Kasse gebeten: Zusätzliche Luxus-Boliden schlagen mit bis zu 25 Euro jeweils zu Buche. Immerhin: Alle gegen harte Euro feilgebotenen Modelle können auch auf klassischem Wege erspielt werden.

 

MELDUNG VOM 18.11. • Planen Terroristen ihre Attentate per PS4? Seit der jüngsten Attentatsserie in Paris befindet sich die westliche Hemisphäre in Alarm-Stellung – und außer der Vorsicht wachsen auch Hysterie und Kontrollwahn. Angeblich noch vor den Anschlägen hat der belgische Innenminister Jan Jambon zu bedenken gegeben, das abgeschottete Kommunikationssystem der PlayStation 4 würde Geheimdiensten ihre Arbeit erschweren. Das wäre so schwer zu knacken, dass es nahezu unmöglich wäre, die Gespräche von Verdächtigen zu überwachen. Die Befürchtung: Terroristen könnten die Konsole als Kommunikations-Plattform benutzen, um ihre Anschläge zu planen. "Die Kommunikation von Terroristen mittels PlayStation 4 ist besonders schwer zu überwachen. Nicht nur für uns, sondern für Behörden weltweit gestaltet es sich extrem schwierig, die Verschlüsselung des Systems zu knacken", meint Jambon. Jetzt hat Sony auf die Vorwürfe reagiert: Der Hersteller meint, er würde die Verantwortung, seine Kunden zu schützen, sehr ernst nehmen – darum würde man die Community auch dazu ermutigen, anstößiges, auffälliges oder gar illegales Verhalten sofort zu melden. Würde man über entsprechende Verstöße informiert, dann würde der Fall sofort an die zuständigen Behörden weitergeleitet. Allerdings hätte die PS4 natürlich wie alle modernen Online-Geräte das Potential, für andere Zwecke missbraucht zu werden.

Doch etwas Gutes hat die die Nachricht über das "fast unknackbare PS4-System" dennoch: Die User können sicher sein, dass sich ihre Daten kaum noch hacken lassen.

 

MELDUNG VOM 16.11. • "Xenoblade Chronicles X" zu groß für eine DVD: Manchmal ist ein Spiel gleich so groß, dass es nicht auf angestammte Speichermedium passt. So geschehen beim kommenden WiiU-Hit "Xenoblades Chronicles X": Das futuristisch-fantastische Mammut-Rollenspiel erscheint am 4. Dezember – und zwar wie gehabt auf DVD. Allerdings war der schiere Umfang des Titels, gegen den angelblich sogar "The Witcher 3" ein echter Umfangs-Zwerg sein soll, für eine DVD offenbar zu viel. Anstatt eine weitere Disc beizulegen, hat Entwickler Monolith Soft die fehlenden Inhalte als Datenpaket zum Download bereitgestellt. Darunter finden sich vor allem solche Datenpakete, die das Spiel schneller machen und die Ladezeiten verkürzen. Damit die Kunden trotzdem pünktlich zum Kauf ihres Spiels loslegen können, dürfen sie den Download der Datenpakete bereits jetzt starten. Das Spiel selber erscheitn am 4. Dezember. Nicht unbedingt nützlich, aber dafür reichlich skurril ist die geplante Streichung eines Features: Das japanische Original des Titels birgt offenbar ein Tool, mit dem sich die Oberweite weiblicher Spielfiguren anpassen lässt. Den Rest der Welt hält man offenbar für zu prüde, denn die Körbchengrößen-Kosmetik wird für alle anderen Märkte außer dem japanischen entfernt.

 

MELDUNG VOM 16.11. • Nintendo Direct: Nintendo hat in der jüngsten Ausgabe seine "Nintendo Direct"-Formats wieder Neuheiten und Updates für seine beiden Konsolen WiiU und 3DS bekannt gegeben: Die größte Überraschung der Episode am 12. November war die Ankündigung einer HD-Version von "The Legend of Zelda: Twilight Princess". Das gehört zu den spektakulärsten Abenteuern des bekannten Nintendo-Spitzohrs und erschien ursprünglich als Starttitel für die Wii-Konsole. In der HD-Version sind die Spielgrafiken spürbar feiner gezeichnet, außerdem funktioniert die überarbeitete Fassung auch ohne die Bewegungssteuerung des Originals. Wer den modernen Klassiker nachholen oder noch mal erleben will, der freut sich den Release am 4. März 2016. Wer Glück hat und bald vorbestellt, der erwischt vielleicht noch eine der limitierten Editionen – denn nur die enthalten einen Sammler-amiibo von dem in einen Wolf verwandelten Helden Link.
Darüber hinaus hat der Hersteller endlich einen konkreten Termin für die Veröffentlichung der Weltraumballerei "Starfox Zero" angekündigt: Das neue Abenteuer um den schießwütigen Meister Reineke und seine tierischen Piloten-Kumpels soll am 22. April 2016 erscheinen. Strategie-Fans dagegen dürfen sich auf das neue "Fire Emblem" freuen: Die Fortsetzung der klassischen Taktik-Reihe kommt am 19. Februar für den 3DS – und das in zwei unterschiedlichen Versionen. "Fire Emblem Fates: Birthright" und "Fire Emblem Fates: Conquest" erzählen dieselbe Geschichte aus einem jeweils anderen Blickwinkel. Die gute Nachricht: Wer einen der beiden Titel kauft, der bekommt den anderen als vergünstigten Download.
Wer im letzten Jahr viel Spaß mit den im "Zelda"-Universum verorteten Massenschlachten aus "Hyrule Warriors" hatte, der merkt sich den 25. März: Dann bringen Nintendo und Tecmo Koei "Hyrule Warriors Legends" für den 3Ds.

 

MELDUNG VOM 13.11. • Anders als erwartet – Nintendos erste Smartphone-App: Jahrelang hat sich Traditions-Konsolist Nintendo gegen den Einstieg ins iOS- und Android-Geschäft gesträubt, doch schließlich hat man dem Druck von Investoren und Fans nachgegeben. Noch unter der Regie des verstorbenen Firmenchefs Satoru Iwata wurde bekannt, dass der Hersteller jetzt doch noch in die Entwicklung von Smartphone-Spielen einsteigt – und zwar an der Seite des japanischen Mobile-Studios DeNA. Der hat jetzt zum ersten Mal verraten, welches Geschäftsmodell Nintendo anstrebt: Laut einem Gespräch mit des "Wall Street Journals" mit DeNA-Boss Isao Moriyasu würden alle Nintendo-Apps kostenlos in die digitalen Stores wandern, demnach dürfte es sich um Free-to-Play-Produkte handel. Ergo: App kostenlos, zur Kasse gebeten wird man stattdessen für Käufe im beziehungsweise aus dem Spiel heraus.

MELDUNG VOM 13.11. • J. J. Abrams macht jetzt auch in Games: Hollywoods Erfolgsregisseur J.J. Abrams liebt "Star Wars", die Werke seines cineastischen Ziehvaters Steven Spielberg – und Videospiele! Darum versucht sich der Mann hinter der neuen "Krieg der Sterne"-Trilogie jetzt auch als Games-Entwickler: Zusammen mit der Epic-Tochter Chair Entertainment arbeitet Abrams an "Spyjinx", das angeblich eine Mischung aus Action, Strategie und Rollenspiel sein soll. Abrams betreut die Entwicklung des Spiels selber,  seine Firma Bad Robot Interactive ist unmittelbar in den Entwicklungsprozess involviert. "Ich bin schon seit Jahre ein Spiele-Fan, und ich bin fast schon neidisch auf die ganzen Künstler und Erzähler, die dabei helfen, diese Welten zu erschaffen", meint Abrams in einem Video auf der Website von Chair Entertainment. "Ich denke, das ist die natürliche Weiterentwicklung dessen, was wir Filmemacher sonst treiben."

 

MELDUNG VOM 12.11. • Bald keine Gesten-Steuerung mehr für Xbox One: Ursprünglich sollte die Bewegungssteuerung per Kinect-Kamera zu den wichtigsten Verkaufsargumenten für Microsofts Xbox-One-Konsole gehören, leider ist das Konzept bei den Kunden nicht gut angekommen. Darum wird das System inzwischen auch ohne Kamera verkauft. Jetzt schlägt der Hersteller den nächsten Nagel in den Kinect-Sarg: In einem Interview mit "WindowsCentral" gab Microsofts Mike Ybarra (Director of Program Management) bekannt, dass sich mit Auslieferung des neuen Betriebssystems ab dem 12. November auch für Kinect-Freunde einiges ändert. Denn ab sofort wird die Kinect-seitige Gesten-Steuerung der Benutzeroberfläche entfernt. Da Kinect aktuell von keinem Spiele-Hersteller mehr unterstützt wird, dürfte das endgültige Ende der einst so verheißungsvollen Motion-Control-Kamera damit besiegelt sein.

 

MELDUNG VOM 11.11. • Künstlicher Arm mit "MGS"-Look: Verliert ein Mensch bei einem Unfall einen Arm oder ein Bein, dann ist das immer tragisch. Umso beeindrucker, wenn er sich trotzdem nicht aufgibt und auch an solchen Hobbies festhält, die eigentlich den Einsatz aller Gliedmaßen erfordern. So ein Mensch ist der 25jährige Brite James Young: James hat bei einem Unfall mit dem Computer-gesteuerten "Docklands Light Railway" in London ein Bein und einen Arm verloren. Trotzdem fröhnt er nach wie vor seinen Leidenschaften – reist um die Welt und spielt Videospiele. Mit nur einer Hand. Und zwar Videospiele wie Konamis "Metal Gear Solid 5: Phantom Pain". Damit James beim "MGS"-Spielen wieder richtig Spaß hat, spendiert ihm der Hersteller jetzt eine besonders fortschrittliche und obendrein schicke Prothese: Die ebenfalls in der britischen Metropole beheimatete Sophie De Oliviera Barata arbeitet im Auftrag von Konami an einem multifunktionellen Ersatzarm, mit von der Partie ist ein ganzes Team aus Ingenieuren und Robotik-Experten. Tatsächlich hält man sich beim Design an den Look genau des Roboter-Arms, den "Metal Gear"-Held Solid Snake in "Phantom Pain" zur Schau stellt. Dabei sind derartige Sonderanfertigungen sind für Sophie nichts Neues: Die Prothesen-Expertin hat bereits Kundenwünsche wie Kunst-Arme im Steampunk-Look oder schillernde Androiden-Beine realisiert. Zu ihren Meisterstücken gehört sogar ein Arm, aus dem sich künstliche Schlange winden. Die Besitzerin Jo-Jo Cranfield gibt an, ihr alternativer Arm würde dafür sorgen, dass sie sich "stark, anders und sexy" fühlt. Ob sich James bald ähnlich sexy fühlt, das stellt sich vermutlich Januar 2016 heraus: Dann will Konami die Enstehungsgeschichte des "Phantom Limb"-Arms in einem extra Blog dokumentieren.

 

MELDUNG VOM 11.11. • Diese Xbox-360-Titel laufen bald auch auf der Xbox One: Microsoft arbeitet hart daran, seine Xbox-One für den Kunden attraktiver zu machen. Entsprechende Maßnahmen sind auch bitter nötig, denn das System hat nach wie vor einen schweren Stand. Ein schlagendes Argument für die Konsole sollen Spiele-Hits sein: Gerade im Weihnachtsgeschäft setzt Microsoft auf die beiden System-exklusiven Hits "Halo 5" und "Rise of the Tomb Raider", während sich Sony aktuell nur auf die Popularität der PlayStation-Marke und seinen starken Verkaufs-Vorsprung verlässt. Weitere Pluspunkte, mit denen Microsoft seit einiger Zeit wirbt, sind die bevorstehende Xbox-One-Konnektivität mit Windows-10-PCs und die Abwärts-Kompatibilität zu alten Xbox-360-Spielen. Letzteres soll sogar ohne das Einlegen der DVD funktionieren: Der Xbox-Live-Account des jeweiligen Users registriert, welche Xbox-360-Titel bisher über dessen Konto gelaufen sind und stellt das Spiel dann für den Download auf der Xbox One zur Verfügung. Jetzt hat Microsoft zum ersten Mal bekanntgegeben, welche 360-Games ab dem System-Update am 12. November auch auf Xbox One laufen. Unter den 104 Titeln finden sich Publikumslieblinge wie "Borderlands", "Mirror's Edge", "Assassin's Creed 2" oder "Rainbow Six Vegas". Einige besonders begehrte Hits dagegen hat Microsoft bisher nicht berücksichtigt: "Call of Duty: Black Ops 2", "Red Dead Redemption", "Skyrim" und "Call of Duty: Modern Warfare 2" landeten bei den Community-Abstimmungen ganz oben. Leider gehören sie noch nicht zum Programm, aber beim übernächsten Update werden sie vielleicht berücksichtigt.

HIER die komplette Aufstellung aller Xbox-360-Titel, die ab dem 12. November auch auf Xbox One spielbar sind – mit Ausnahme von einigen indizierten Spielen aus dem Hause Epic Games, die ebenfalls abwärtskompatibel sind.

 

MELDUNG vom 10.11. • Activision Blizzard eröffnet Filmstudio: Gerade erst hat Activision Blizzard für Schlagzeilen gesorgt, weil man für die wahnwitzige Summe von fast sechs Milliarden Dollar "Candy Crush"-Hersteller King Digital übernommen hat. Jetzt geistern der Branche-Riese und sein Boss Bobby Kotick schon wieder durch die News-Groups. Grund der Aufregung: Der Spielebranchen-Primus hat ein eigenes Film- und Fernseh-Studio gegründet. Die Leitung des neuen Sub-Unternehmens sollen künftig zwei Manager übernehmen – für einen der beiden Chef-Sessel hat man bereits den passenden Podex gefunden. Der gehört Tim von Dyk, der zuvor bei Disney als "Senior Vice President Corporate Strategy und Business Development" gearbeitet hat. Angeblich soll er dort die Übernahmen von Pixar, Marvel und Lucasfilm mitverantwortet haben. Als neuer Chef des Activision/Blizzard-Studios wird sich der ehemalige Disney-Mann um Fernsehserien und Filme zu den "Skylanders" sowie "Call of Duty" kümmern.

 

MELDUNG VOM 10.11. • Bethesda und amazon verlosen Vaultboy-Statue: Der Hype um Bethesdas postapokalyptisches Mammut-Rollenspiel "Fallout 4" hat seinen Höhepunkt erreicht: Um die Veröffentlichung des verstrahlten Spektakels am heutigen Tag zu feiern, verlosen Hersteller Bethesda und amazon eine lebensgroße "Vault Boy"-Statue. Das kultige Maskottchen, das "Fallout"-Spieler vor allem aus dem Interface des Spiel-internen "Pipboy"-Armbands kennen, kommt als 1,81 Meter hohe Figur mit einem Grundflächendurchmesser von ca. 80 cm. Amazon verschickt den Dauer-Grinser in vier Einzelpaketen, die zwischen zehn und 20 Kilo wiegen. Den Zusammenbau muss der Gewinner also selber übernehmen. Letzterer darf übrigens aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommen, Einsendeschluss ist der 13. Dezember.

 

MELDUNG VOM 09.10 • Trailer zum "WoW"-Film gesichtet: Darauf haben Fans von Blizzards "World of Warcraft" lange gewartet: Endlich gibt es den ersten Trailer zur Verfilmung des erfolgreichen Multiplayer-Rollenspiels. Bereits einige Tage vor Blizzards eigener Hausmesse "BlizzCon" hat man einen kurzen Teaser veröffentlicht, doch den echten Ausblick auf das bevorstehende Kino-Spektakel gab es erst zur Con. Dabei stand der Fantasy-Film von Regisseur Duncan Jones ("Moon", "Source Code") von Anfang an unter keinem guten Stern. Zuletzt schien ein Streit zwischen dem Studio Legendary Entertainment und Anbieter Universal sogar die Veröffentlichung des Projekts in Frage zu stellen. Nach Bereitstellung des Trailers brachen im Netz starke Kontroversen los: Viele Fans lobten den authentischen Look des Films, andere kritisierten ihn wegen seiner durchwachsenen Computer-Effekte. Mit einem Budget von knapp hundert Millionen Dollar ist "Warcraft" für einen Effektfilm dieser Größenordnung tatsächlich etwas unterfinanziert. Aktuell befindet sich der Film noch in der Post-Production, am 10. Juni soll der Kampf Mensch gegen Ork auf die Leinwand kommen. Die menschliche Hauptrolle des Sir Anduin Lothar spielt der australische "Vikings"-Darsteller Travis Fimmel.

 

MELDUNG VOM 09.10. • "Overwatch" wird Vollpreisspiel: Auf seiner jüngsten BlizzCon (6. und 7. November) hat "Warcraft"- und "Diablo"-Hersteller Blizzard die jüngsten Gerüchte um seinen Multipayer-Shooter "Overwatch" bestätigt: Die kunterbunte Ballerei wird nicht nur für den PC erscheinen, auch Besitzer von PS4 und Xbox One dürfen sich freuen. Aber noch mehr hat sich geändert: Ursprünglich ist man allgemein davon ausgegangen, dass Blizzard den Titel als "Free2Play"-Titel vermarkten würde. Will heißen: Das Spiel stellt man kostenlos zum Download bereit, anschließend wird der Spieler für Spiel-Beschleuniger, neue Figuren und andere Spiel-Objekte zur Kasse gebeten. Doch weit gefehlt: "Over Watch" wird als klassisches Premium-Spiel für um die 60 Euro angeboten – in diesem Preis sind alle Inhalte enthalten. Laut Entwicklern hätte man die Entscheidung getroffen, damit jeder Spieler die gleichen Chancen hat. Dafür wäre es zum Beispiel wichtig, dass jeder von Anfang an Zugriff auf alle 21 Charakterklassen hat.

 

MELDUNG VOM 05.10. • "Metroid"-Kurzfilm: Wer schon immer mal wissen wollte, wie sich Nintendos "Metroid"-Kopfgeldjägerin Samus Aran auf der Leinwand schlagen würde, der schaut sich unbedingt "Metroid: The Sky Calls" an. Der knapp zwölfminütige Kurzfilm zeigt die bekannte Heldin, wie sie gegen Weltraumpiraten kämpft und von explodierenden Planeten entkommt. Das Resultat ist kinoreif inszeniert, außerdem hat man die Weltraum-Amazone perfekt besetzt: Die bekannte amerikanische IGN-Moderatorin Jessica Chobot ist ins Samus-Kostüm geschlüpft, vor allem bei den Nahaufnahmen im Kampfanzug glänzt die Darstellerin mit ausdrucksstarker Mimik. Allein der Samus-typische Haarschnitt wirkt ein wenig deplatziert: Er sitzt dermaßen unverwüstlich, dass Chobot selbst im dichtesten Kampfgetümmel aussieht, als käme sie frisch vom Friseur. Das ehrgeizige Projekt wurde nicht von Fans, sondern von der Produktionsfirma "Rainfall" umgesetzt. Die hat sich vor allem auf Kurzfilme und Video-Clips spezialisiert. Genauso wie Regisseur Sam R. Balcomb, den Nintendo-Liebhaber für seinen bekannten Live-Action-Trailer zu "Zelda" schätzen. Klarer Fall: So sollte "Metroid" im Kino aussehen. Außerdem macht das Filmchen Lust auf eine technisch zeitgemäße Inkarnation der Spiele-Serie.

 

MELDUNG VOM 05.10. • "Fallout 4", vestrahlte Autos… und mehr: Die Veröffentlichung von Bethesdas postapokalyptischem Rollenspiel steht unmittelbar bevor, und die Hype-Maschine läuft auf Hochtouren: So hat "Forza"-Entwickler Turn10 die "Fallout 4"-Version eines 1956er Ford F100 für "Forza 6" gestaltet und als fahrbaren Untersatz online ins Spiel eingepflegt. Für 2016 dürfen sich "Forza 6"-Besitzer außerdem über den "Chryslus Rocket 69" freuen – einen fiktiven Sportwagen aus dem "Fallout"-Universum. Allerdings bekommen nur solche Rennspieler den schicken Untersatz, die außer "Forza 6" auch "Fallout 4" besitzen. Aber damit nicht genug: Hersteller Bethesda ist jüngst detaillierter auf die Technik hinter seinem Rollenspiel eingegangen. Um die Funktionsweise ihrer "Creation Engine" auf PlayStation 4 und XBox One zu testen, haben die Entwickler zunächst ihr komplettes Mammut-Rollenspiel "Skyrim" auf die neuen Konsolen portiert. Eine HD-Veröffentlichung des Fantasy-Kolosse ist aber nach wie vor nicht geplant – die Umsetzung diente nur als technisches Experiment. Und das hat sich gelohnt: Die Engine wurde in den letzten Jahren gehörig überarbeitet, unter anderem sind jetzt mehr dynamische Lichtquellen gleichzeitig umsetzbar. Darum wirken Objekte plastischer und realistischer, außerdem reflektieren Materialien wie Holz oder Metall das Licht jetzt auf unterschiedliche Weise. Auch den "Material-Renderer" habe man gehörig überarbeitet: Würde zum Beispiel ein Sturm aufziehen, dann könne der Spieler nun beobachten, wie sich Haare oder Pflanzen im Wind bewegen und die Spielwelt allmählich pitschnass wird. Vermutlich möchte Bethesda durch diese Meldung den bisherigen Gerüchten entgegenwirken, die "Fallout 4"-Grafik wäre veraltet.

 

MELDUNG VOM 04.11. • Activision kauft "Candy Crush Saga": Wer glaubt, Disney hätte für den Kauf von Lucasfilm und "Star Wars" (für vier Milliarden Dollar) unverhältnismäßig viel Geld ausgegeben, der wird bei dieser Meldung ächzen: Satte 5,9 Milliarden hat sich "Call of Duty"- und "Destiny"-Hersteller Activision den Kauf des britischen Mobile-Entwicklers King Digital Entertainment ("Candy Crush") kosten lassen. Das ist fast dreimal so viel wie Facebook für das Virtual-Reality-Startup Oculus hingelegt hat (zwei Milliarden Dollar), sogar die "Minecraft"-Übernahme durch Microsoft war günstiger (2,5 Milliarden Dollar). Der "FarmVille"-Entwickler Zynga wiederum ging für gerade mal 750 Millionen an Electronic Arts. Dank des Zukaufs gehören Activision außerdem die Kundendaten des Unternehmens, und die sollen immerhin um die 500 Millionen aktive Nutzer aus fast 200 Ländern umfassen. King Digital hat sich im März 2014 an die Börse getraut und war unmittelbar nach dem Börsengang ungefähr 7,1 Milliarden Dollar wert. Die Spiele des Unternehmens sind als freie Downloads verfügbar, Geld verdient die Firma mit dem Verkauf von Spielobjekten und Angeboten innerhalb der Spiele-Apps. Activision hat zwar selber einige erfolgreiche Apps im Markt installiert, aber im rasch wachsenden Mobile-Geschäft musste man sich bisher immer Firmen wie King Digital geschlagen geben.

 

MELDUNG VOM 04.11. • Die neuen Square-Enix-Helden sind gut bei Stimme: Neues von der Synchro-Front im Hause Square Enix: Der japanische Hersteller hat kürzlich bekannt gegeben, mit welchen Sprechern man die Helden fürs deutsche Weihnachtsgeschäft 2015 vertont. So dankt die bekannte TV- und Kino-Darstellerin Nora Tschirner überrasched als Lara Croft ab – stattdessen leiht ihr in "Rise of the Tomb Raider" (13. November) Mario Koschny die Stimme. Film-Fans kennen die deutsche Sprecherin vor allem als Stimme von Jennifer Lawrence ("Die Tribute von Panem"). Für das "Just Cause 3"-Rauhbein Rico Rodriguez wiederum (1. Dezember) konnte man Moritz Bleibtreu ("Schutzengel", "Der Baader Meinhof Komplex") gewinnen. Der sagt in einem Interview zwar, Rico wäre "kein Mann großer Worte", aber bei der Vertonung des schießwütigen Antihelden hatte der Darsteller sichtlich großen Spaß.

 

MELDUNG VOM 03.11. • Diese Spiele bekommen PS-Plus-Kunden im November: Wie jeden Monat beschenkt Sony auch im November wieder die Abonnenten seines PlayStation-Plus-Services: Während die November-Titel (unter anderem „Broken Age“, „Super Meat Boy“ und „Unmechanical Extended“) aus dem kostenlosen Angebot verschwinden, machen es sich im „Plus“-Reiter des Stores bald ein paar andere Indie-Titel und ehemalige Vollpreistitel gemütlich. Neben dem hierzulande von Koch Media vermarkteten Action-Adventure „Magicka 2“ (PS4) wandert für den November das taktisch angehauchte Retro-Rollenspiel „Dragon Fin Soup“ für PS4, PS3 und PS Vita in den Online-Shop. Ebenfalls mit von der Partie sind die HD-Fassung von Ubisofts Adventure-Klassiker „Beyond Good & Evil“ (PS3) und die „Invizimals“ für PS Vita. Besondere Überraschung: Plus-Kunden dürfen sich nicht nur über die PS3-Version vom Bioware-Hit „Mass Effect 2“ freuen, auch die komplette zweite Staffel von Telltales Adventure-Serie „The Walking Dead“ gehört zu Sonys starkem November-Programm.

 

MELDUNG VOM 02.11. • Mindfield Games kündigt "P.O.L.L.E.N." an: Rätsel und Mysterien auf dem Saturnmond Titan: Dort soll auf einer Forschungsstation an Bienen herumgeforscht werden – doch dann läuft das Projekt aus dem Ruder. Nach und nach verschwindet ein Team-Mitglied nach dem anderen spurlos, außerdem wehen Wolken aus geheimnisvollen Glitzerpollen durch die Korridore und Laboratorien. Der finnische Entwickler Mindfield Games macht aus diesem Szenario ein Puzzle-lastiges Mystery-Adventure: "P.O.L.L.E.N." handelt fast ausschließlich auf der Station, dafür soll hier jedes Objekt zur Untersuchung und Interaktion einladen. Das stimmungsvolle und weitgehend ruhige Abenteuer lässt sich auch auf dem Monitor begehen, allerdings ist "P.O.L.L.E.N." vor allem auf Virtual-Reality-Headsets wie Oculus Rift abgestimmt. Mindfield plant sein Weltraum-Abenteuer für das erste Quartal 2016, Umsetzungen für PlayStation 4 und Mac sind ebenfalls geplant.

 

MELDUNG VOM 02.11. • Gothams dunkler PC-Rächer noch immer in Schwierigkeiten: Als Warner und Rocksteady im Juni mit "Arkham Knight" den Abschluss ihrer Batman-Saga veröffentlichten, da waren nur Konsoleros richtig glücklich: Während der Titel auf PS4 und Xbox One stabil lief, da klagten Käufer der PC-Version über Bugs und Performance-Probleme. Daraufhin zog Hersteller Warner die PC-Fassung des Spiels zurück – bisher. Denn jetzt hat man eine überarbeitete PC-Version auf den Markt gebracht, in der man die gröbsten Schnitzer behoben hat. Leider würden – so Entwickler Rocksteady – manche Schwierigkeiten vermutlich niemals behoben werden können. Das hat das Studio jetzt in einem Status-Update auf Steam eingeräumt. Trotzdem arbeitet man noch immer hart an Updates, um weitgehend ungetrübten Spielgenuss zu ermöglichen. Für alle, die nicht auf die Updates warten wollen, bietet Warner einen Rückgabe-Service an: Bis Ende 2015 darf jeder Besitzer der PC-Fassung sein "Arkham Knight" zurückgehen lassen – unabhängig davon, wie lange der den Titel bereits gespielt hat.

 

MELDUNG VOM 30.10. • Bethesda bringt "Nuka Cola" in Target-Märkte: Mit dem richtigen Erfrischungstrink lässt sich sogar der Weltuntergang überleben: Für die bevorstehende Veröffentlichung von "Fallout 4" am 10. November hat sich Bethesda einen Marketing-Gag der erfrischenden Art ausgedacht. Am selben Tag wie das Spiel kommen "Jones Soda's Berry"-Flaschen mit "Nuka Cola"-Aufdruck in die amerikanischen Target-Märkte - das teilte der Hersteller über Twitter mit. Allerdings entspricht das Label-Design weder dem aus dem Spiel noch findet sich in den Flaschen Cola: Bei dem verstrahlt aussehenden Getränk handelt es sich um schlichtes Soda-Wasser - mit Zitronengeschmack. Im Spiel selber hat das Gesöff bisher den Charakter-Haushalt an Aktionspunkten wieder aufgefrischt, die Kronkorken der Flaschen dienen im "Fallout"-Universum als Währung.

 

MELDUNG VOM 30.10. • "Miimoto" wird erste Mobile-App von Nintendo: Seit Nintendo angekündigt hat, zusammen mit Dena seine Marken auf Smartphones und Tablets zu bringen, können Fans die erste handfeste Spiel-Ankündigung kaum erwarten. Jetzt hat der Hersteller bei einem Treffen mit Investoren zum ersten Mal Details bekannt gegeben: Statt eines echten Spiels plant man für den Anfang die Veröffentlichung von "Miitomo" - einer sozialen Schnittstelle für die Sytsem-übergreifende Kommunikation zwischen Nintendo-Usern. "Miitomo" setzt auf die seit der Wii etablierte Ästhetik der bekannten Mii-Maskottchen. Außerdem soll eine damit verschwesterte Plattform namens "Nintendo Account" den Hardware-unabhängigen Austausch von Speicherdaten und den digitalen Kauf von Spielen ermöglichen. Entgegen den ursprünglichen Plänen will man die erste App nicht 2015, sondern erst 2016 bringen. Bis 2017 will man fünf weitere Mobile-Apps bringen. Eventuell ist die Schnittstellen-Funktion von "Miitomo" ein erster Indiz dafür, dass sich der Hersteller mit seinem Projekt "NX" künftig tatsächlich auf die Multiformat-Entwicklung stürzen möchte.

 

MELDUNG VOM 29.10. • Neues Xbox-One-Dashboard Mitte November: Ab Mitte November ist es soweit: Dann beginnt Microsoft mit der "Auslieferung" des neuen Dashboards für seine Xbox-One-Konsole. Zu gut Deutsch: Die komplett überarbeitete und neu gestalteten Oberfläche wird peu á peu für immer mehr User-Gruppen zum Download bereitgestellt. Technisch steht die Xbox nach dem Update in unmittelbarer Verwandtschaft zu PCs mit Windows 10, außerdem ermöglicht das neue System die angekündigte Abwärts-Kompatibilität zu Xbox-360-Spielen. Dabei machen hundert Titel den Anfang: Klassiker wie das erste "Mass Effect", "Perfect Dark" oder "Super Meat Boy" gehören laut Hersteller zu den Spielen, die sofort zur Verfügung stehen. Die Technik hinter der Xbox-360-Funktionalität ist eine "virtuelle Maschine", daher muss der Programm-Code der Produkte nicht verändert werden. Sony indes erteilt einer vergleichbaren Verschmelzung von PS4 und PS3 weiterhin eine Absage: Laut Sonys Worldwide-Studio-Chef Shuhei Yoshida gäbe es aktuelle keine Pläne, ein vergleichbares Feature für die PS4 einzurichten. Die Xbox One indes wird Microsoft zufolge nächstes Jahr noch weiter zulegen: Dann sind eine Xbox-One-Version der Sprachsteuerung "Cortana" und DirectX-12 geplant. Letzteres soll Studios eine Hardware-nähere Entwicklung ermöglichen, damit sich die Ressourcen des Systems den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend aussteuern lassen.

 

MELDUNG VOM 28.10. • Neuankündigungen vor der Paris-Games-Week: Im Vorfeld der Paris Games Week hat Sony gleich mehrere neue Titel für die PS4 präsentiert, besonders die Ankündigung von "Gran Turismo Sport" hat für Aufsehen gesorgt. Der auf Formel 1 gebürstete Ableger der prominenten Rennspiel-Reihe wurde von Serienschöpfer Kazunori Yamauchi höchstpersönlich vorgestellt. Hier betonte Yamauchi besonders die enge Zusammenarbeit mit dem Motorsportverband FIA, dessen Unterstützung sogar den Aufbau einer waschechten virtuellen Meisterschaft ermöglichen soll. Geplant sind zum Beispiel ein Nationen-Cup sowie eine Rennen-Serie für die Freunde bestimmter Automobil-Marken. Ebenfalls attraktiv: "Gran Turismo Sport" soll das "PlayStation VR"-Headset bedienen.
Für ähnlich viel Rummel sorgte die Ankündigung des neuen Titels von "Heavy Rain"-Macher Quantic Dream: Hier erzählen David Cage und sein Team die Geschichte von Androidin Kara. Kara fristet ihr künstliches Dasein in der titelgebenden US-Metropole "Detroit". Weil die zierliche Roboter-Dame ein eigenes Bewusstsein entwickelt hat, behandelt "Detroit" Fragen wie "Was macht eigentlich ein Bewusstsein aus?".
Ungewöhnlich viel Zeit hat Sony seinem Virtual-Reality-Headset gewidmet: Laut dem Hersteller arbeiten aktuell circa 200 Teams an Spielen für "PlayStation VR", darunter das Dino-starke Urzeit-Adventure "Robinson: The Journey" vom deutschen Grafik-Experten Crytek. Auch Ubisofts "Rayman"-Erfinder Michel Ancel verschlägt es in die Urzeit: In "Wild" kann der Spieler sogar Tiere bändigen. Von Media Molecule wiederum gab es das abstrakte "Dreams" zu bestaunen, das inzwischen allerdings eher nach Adventure denn Kreativ-Baukasten aussieht. Supermassive Games dagegen zeigte eine VR-Fassiung von "Until Dawn", auch das überraschend blutige "Tekken 7" versucht sich an einer Unterstützung des Headsets.
Gute Nachrichten gibt es außerdem für alle, die sich schon lange auf das prozedural konzipierte Weltraum-Abenteuer "No Man's Sky" freuen: Der Indie-Titel soll zwar nicht mehr dieses Jahr erscheinen, aber Juni 2016 ist es dann wohl soweit. (HIER geht's zu den Videos)

 

MELDUNG VOM 27.10. • Künftig keine Xbox-One-Verkaufszahlen mehr: Das wichtigste Indiz für Erfolg oder Misserfolg einer Konsolen-Generation sind üblicherweise die Verkaufszahlen der betreffenden Systeme: Aktuell hat hier Sony mit rund 25 Mio. verkauften PS4-Konsolen die Nase vorn, die Xbox One von Microsoft bringt es auf nur etwa halb so viele installierte Geräte. Offfenbar läuft der Verkauf des Systems aktuelle so schlecht, dass sich der Hersteller jetzt dazu entschieden hat, künftig gar keine Verkaufszahlen mehr zu verraten – stattdessen sollen jetzt die bloßen Umsatzzahlen der Xbox-Sparte und das Online-Engagement der Nutzer Aufschluss darüber geben, wie erfolgreich das System ist. Widersacher Sony dürfte der Rückzieher gefallen, der steht dadurch gleich noch mal so gut da. Und das gleich so gut, dass man im PlayStation-Lager scheinbar schon über ein verbessertes Modell der Hardware nachdenkt: Die soll eventuell schneller sein und das Abspielen von Bluray-Filmen in Ultra-HD-Auflösung erlauben. Laut Masayasu Ito – Senior Vice President bei Sony Computer Entertainment – und einem Interview mit den "Dualshockers" könne die Leistung der Konsole dank x86-Architektur ohne größere Probleme aufgemöbelt werden.

 

MELDUNG VOM 27.10. • Keine PS-Vita-Spiele mehr von Sony: Jetzt ist es offiziell: Sony entwickelt keine Spiele mehr für seine Handheld-Konsole "PS Vita" – das sagte Sony-Manager Masayasu Ito in einem Gespräch mit der US-Website Dual Shockers. Weil einige Drittanbieter nach wie vor an Titeln für das System arbeiten, sieht Sony selber keine Notwendigkeit mehr, die Vita mit Eigen-Entwicklungen zu versorgen. Alle 20 hauseigenen Entwickler-Teams der Herstellers sind deshalb mit PS4-Projekten beschäftigt. Außerdem führ Ito an, die Zielgruppe des mobilen Systems wäre jünger geworden – einer populären "Minecraft"-Umsetzung sei Dank.

 

MELDUNG VOM 23.10. • Schleichen Ubisofts Assassinen bald für Vivendi? Krisenstimmung beim französischen Spiele-Hersteller Ubisoft: Der hat gerade erst erfolgreich "Assassin's Creed Syndicate" veröffentlicht, da machen auch schon Übernahme-Gerüchte die Runde. Erst am 15.10. wurde bekannt, dass sich der kaufwütige Medien-Riese Vivendi 6,6 von Ubisofts Aktien-Portfolion einverleibt hab, auch bei dessen Schwester-Unternehmen Gameloft hat man zugeschlagen – und zwar mit 6,2 Prozent. Jetzt zieht Vivendi die Daumenschrauben weiter an: Inzwischen hält man stolze 10,4 Prozent am Publisher von "Assassin's Creed" und "Far Cry", damit ist der Konzern aktuell der größte Anteilseigner an Ubisoft. Tatsächlich hat sich Vivendi den Spaß bisher 438 Millionen Euro kosten lassen. Auch bei den Gameloft-Anteilen hat man aufgestockt: 10,2 Prozent des auf Mobile-Games spezialisierten Unternehmen unter der Führung von Michel Guillemot gehören jetzt dem Medien-Giganten. Dessen Bruder und Ubisoft-Boss Yves Guillemot hat in einem offenen Brief an seine Angestellten über eine mögliche feindliche Übernahme durch Vivendi spekuliert – ein Szenario, gegen das sich Guillemot mit allen Mitteln wehren möchte. Vor einigen Jahren hatte Vivendi bereits den Schulterschluss von Activision und Blizzard zu verantworten – doch wegen erheblicher Differenzen mit dem Konzern kaufte ein Konsortium unter Leitung von Activision-CEO Bobby Kotick beide Firmen wieder frei.

 

MELDUNG VOM 21.10. • Polarisieren um jeden Preis in "One Life": Ein Survival-Erlebnis der besonders garstigen Art will seinen Käufern der russische Multiplayer-Shooter "One Lilfe" bescheren. Denn hier ist der Name Programm: Jeder Spieler hat nur ein Leben – und ist das verwirkt, darf er nie wieder mitmachen. Zumindest nicht mit dem betroffenen Steam-Account. Einziger Ausweg: Der Spieler, der ihn erledigt hat, lässt Gnade vor Recht ergehen. Will heißen: Er verzichtet auf die Tötung des Opfers und lässt es stattdessen in ein Arbeitslager liefern. Auch kein tolles Schicksal, klar. Aber immer noch besser als einen Titel nicht mehr spielen zu dürfen, für den man rund zehn Euro bezahlt hat. Ebenfalls polarisierend: Besiegte Gegner dürfen ordentlich gedemütigt werden – zum Beispiel, indem man auf ihre virtuellen Überreste uriniert.
Wer trotz (oder gerade wegen) dieser sadistischen Features Interesse anmeldet, der kann über die Projekt-Website vorbestellen. Zuletzt hat sich das assymetrische Mehrspieler-Abenteuer "The Flock" eines ähnlichen Konzepts bedient: Hier werden die Bildschirmtode aller Spieler von einm gemeinschaftlichen Lebenskonto subtrahiert. Und ist das bei null angekommen, vernichtet sich "Flock" quasi selber – es wird für alle unspielbar.

 

MELDUNG VOM 20.10. • Wird PS4 bald günstiger? Wer für sich oder seine Lieben kommendes Weihnachten eine PS4 unter den Baum stellen möchte, der darf sich vermutlich bald freuen: Gerüchten zufolge wird Sony dann den Preis für seine PlayStation 4 senken, und zwar von 399 auf 349 Euro für das herkömmliche Modell mit 500-GB-Festplatte. Das Modell mit ein TB großer Harddisc soll im Zuge der Reduzierung bald nur noch 399 Euro kosten.
Indizien für die angeblich schon kommende Woche anstehende Preissenkung sind im Netz aufgetauchte Werbe-Materialien aus Frankreich, Belgien und Holland. Damit wäre einer der letzten Gründe, die für den Kauf einer Xbox One anstelle einer PS4 sprechen, dahin: Microsoft hat sich bisher damit gebrüstet, immerhin die günstigere Hardware im Angebot zu haben, auch wenn der offizielle Preisvorteil gerade mal 15 Euro beträgt. Der tatsächliche Preis für beide Geräte schwankt sowieso: Viele Indie- und amazon-Marketplace-Händler bieten PS4 und Xbox One für ganz unterschiedliche Preise an. Eine gängige Methode von kleinen Fachgechäften ist zum Beispiel das gezielte "Auseinander-Rupfen" von günstigen Kombi-Angeboten aus Konsole und Spiel. Die Händler demontieren die Spar-Pakete, um Spiel sowie Konsole getrennt und besonders günstig anzubieten.

 

MELDUNG VOM 20.10. • Wird Nintendos "NX" stärker als PS4 und Xbox One? Endlich wird die Informationslage zu Nintendos neuer Konsole "NX" konkreter. Bis vor Kurzem hieß es noch, der Mario-Hersteller würde zugunsten eines ungewöhnlichen Spiel-Erlebnisses erneut auf starke Hardware verzichten. Doch Informationen des Wall Street Journals skizzieren jetzt ein ganz anderes Bild: Angeblich haben namhafte Hersteller wie Square Enix, Ubisoft und Electronic Arts die ersten Entwickler-Versionen der Hardware bekommen – und die soll tatsächlich über die "schnellsten Prozessoren der Branche" verfügen. Außerdem behauptet das Magazin in seinem Artikel, dass "NX" stationäre und mobile Konsole zugleich wäre. Denkbar wäre eine Lösung, bei der sich aus dem Netz geladene Games komplett oder zumindest teilweise auf den Controller des Systems übertragen lassen. Der soll ähnlich wie das WiiU-Gamepad über einen eigenen Touchscreen verfügen und könnte dann im Rucksack verstaut werden, um unterwegs als Handheld-Konsole zu dienen. Während sich zumindest dieser Teil der aktuellen Informationslage mit den bisherigen Vermutungen deckt, so regt der Verweis auf die starken Prozessoren zum Umdenken an: Vielleicht will der Hersteller nach den schwachen WiiU-Verkäufen künftig wieder mehr auf Performance denn ausgefallene Bedien-Konzepte setzen.

 

MELDUNG VOM 20.10. • Erweiterungen für "Anno 2205": Nur wenige Wochen vor Veröffentlichung von "Anno 2205" kündigen Ubisoft und Entwickler Bluebyte die passenden Erweiterungen an: Die Add-Ons "Tundra" und "Orbit" werden beide durch den online verfügbaren Season-Pass freigeschaltet, außerdem sind sie in der Gold- sowie Collector's Edition des Spiels enthalten. Bei "Tundra" durchqueren die Einheiten des Spielers Marschen und Fjords, inzwischen breiten sie sich in der "Vanha-Ebene" aus und kommen den vergessenen "ECO-Refugien" auf die Spur. "Orbit" wiederum erlaubt eine Ausdehnung des Spieler-Territoriums bis in den Weltraum. Hier darf er eigene Raumstationen bauen, um sie anschließend mit Forschungsmodulen und Wissenschafts-Besatzung zu bedenken. Sein futuristisches Strategie- und Simulations-Epos "Anno 2205" veröffentlicht Ubisoft am 3. November, das Release-Datum der Erweiterungen ist noch unbekannt.

 

MELDUNG VOM 16.10. • Neuer Trailer vom "Ratchete & Clank"-Film Das kalifornische Filmstudio Gramercy Pictures ("Being John Malkovich") und Focus Featuers ("Brokeback Mountain") haben einen neuen Trailer zu ihrem kommenden Animationsfilm "Ratchet & Clank" veröffentlicht: Charaktere und Geschichte orientieren sich am ersten "Ratchet & Clank"-Spiel von Insomniac Games (2002 für PlayStation 2). Obendrein bringt man Elemente und Figuren aus weiteren Episoden der erfolgreichen Jump'n'Run-Serie ein, darunter der böse Doktor Nefarious und die Galactic Rangers. Die Story schreibt T. J. Fixman, der schon das Skript für das Spiel lieferte. An den Regie-Hebeln sitzen Jerrica Cleland und Trickfilm-Spezialist Kevin Munroe ("TMNT"). Passend dazu bringen Insomniac und Sony im selben Zeitfenster eine Videospiel-Umsetzung für PlayStation 4, die außerdem eine Neu-Interpretation des PS2-Klassikers darstellen soll. Den Trailer findet Ihr HIER.

 

MELDUNG VOM 15.10. • Vivendi kauft sich bei Ubisoft und Gameloft ein: Der franzöische Medien-Riese Vivendi ist mal wieder in Einkaufslaune: Nachdem das Unternehmen bereits 5,8 Prozent an dem Spiele-Konglomerat Activision Blizzard hält, hat man jetzt auch in Ubisoft und dessen Partner-Firma Gameloft investiert. Obwohl beide Firmen nicht unmittelbar zusammengehören, werden sie doch beide von einem der Guillemot-Brüder geführt –und arbeiten entsprechend eng zusammen. Im Falle von Ubisoft sitzt Yves Guillemot am Steuer, bei Gameloft ist es Michel Guillemot.
Für 140 Mio. Euro hält Vivendi jetzt 6,6 Prozent an dem französischen Games-Giganten hinter Erfolgstiteln wie "Assassin's Creed" und "Far Cry". Den Anteil an Gameloft (6,2 Prozent) gab's bereits für vergleichsweise günstige 19,7 Mio. Euro. Ursprünglich sind Analysten davon ausgegangen, dass der Hunger von Vivendi auf Spiele-Firmen der Vergangenheit anhört – immerhin war man ursprünglich der Initiator des Zusammenschlusses von Activision und Blizzard. Nur um dann alle Anteile bis auf die verbliebenen 5,8 Prozent wieder abzustoßen.

 

MELDUNG VOM 15.10. • Der neue "Fallout 4"-Trailer setzt auf Schauspieler: Für seinen jüngsten "Fallout"-Trailer hat sich Hersteller Bethesda etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Anstatt auf im Computer gerenderte Grafiken zu setzen, lässt man diesmal Schauspieler auftreten. Nettes Detail: Wie im Spiel ist der "Held" immer nur von hinten zu sehen, auch sein treuer Schäferhund ist natürlich mit von der Partie!Kurzum: Die Apokalypse und ihre Folgen als kurzen Realfilm-Schnipsel zu sehen – das ist gleich noch mal so verstörend. Und obendrein macht es Lust auf mehr, zum Beispiel auf einen echten "Fallout"-Film! Bethesdas Spiel erscheint am 10. November und verspricht die bisher umfangreichste Erfahrung in Sachen verspielte Post-Apokalypse. Wer aber schon jetzt in zünftiger Untergangsstimmung ist, der kann sich die Wartezeit mit "Wasteland 2" von InXile vertreiben: Das ursprünglich für den PC entwickelte Profi-Rollenspiel wurde am 16.10. in einer überarbeiteten und dezent verschönerten Fassung für PS4 und Xbox One veröffentlicht, neue Inhalte inklusive. HIER geht's zum Video.

 

MELDUNG VOM 14.10. • Prominente Sprecher für deutsches "Fallout 4": Bethesda hat für die deutsch synchronisierte Fassung seines postapokalyptischen Rollenspiels "Fallout 4" (am 10. November für PC, PS4 und Xbox One) ein hochkarätiges Sprecher-Ensemble angeheuert: Neben den deutschen Stimmen von Daniel Craig (Dietmar Wunder), Johnny Galecki (Ozan Ünal), Marlon Brando (Helmut Krass) und Michael Cain (Jürgen Thormann) stehen Bernd Vollbrecht und Gundi Eberhard am Mikro. Eberhard, die unter anderem Jessica Biel ihre Stimme leiht, spricht die Stimme für das weibliche Spieler-Alter-Ego aus "Fallout 4" ein – ihr Kollege wiederum ist für den männlichen Helden-Part verantwortlich. Vollbrecht ist deutschen Kinogängern vor allem als die Stimme von Antonio Banderas bekannt.
Wer trotz des hochklassigen Sprecher-Aufgebots lieber die US-Version des Titels zelebrieren möchte, der darf sich ebenfalls freuen: Mit "Fallout 4" liefert Bethesda zum ersten Mal ein Spiel, bei dem auch die Original-Tonspur auf der Disc enthalten ist.

 

MELDUNG VOM 14.10. • Kampagne von "Black Ops 3" dauert 14 bis 15 Stunden: Wenn es um ihre Singleplayer-Kampagnen geht, dann hat sich Activisions "Call of Duty"-Reihe in den letzten Jahren nicht eben mit Ruhm bekleckert. Statt den Story-Modus größer und anspruchsvoller zu gestalten, hat man immer stärker auf bombastische Effekte á la Michael Bay gesetzt. Das soll sich mit "Call of Duty: Black Ops 3" ändern: Laut Entwickler-Studio Treyarch dauert die neue Kampagne ganze 14 bis 15 Stunden – ein Umfang also, wie man ihn sonst von Adventure-Spielen gewöhnt ist. Was den Hintergrund der Geschichte angeht, vermitteln die bisherigen Story-Trailer ein eher verwirrendes Bild: Der zeigt Bilder aus einer martialischen Zukunft, scheint aber auch kurze Abstecher in den Zweiten Weltkrieg zu wagen. Und das Ganze dann mit reichlich Verschwörungs-Story zu durchmischen.
Käufer der PS3- und Xbox-360-Fasung müssen allerdings darauf verzichten: Wie erst vor einigen Wochen bekannt wurde, hat man die Kampagne für diese Versionen gestrichen. Laut Treyarch hätte sich eine zwanghafte Implementierung der Kampagne negativ auf die Gesamtqualität ausgewirkt. Darum hat man lieber ganz darauf verzichtet.

 

MELDUNG VOM 13.10. • So viel kostet "Battlefront" mit allen Zusatz-Inhalten: Bis zum 13. Oktober durften sich "Star Wars"-Fans in der "Battlefront"-Beta von "Battlefield"-Entwickler Dice austoben, zur Wahl stand u.a. ein Kampf gegen die gigantischen AT-AT-Walker auf dem Eisplaneten Hoth. Nach dem Erfolg des Stresstest-Spiels schlägt jetzt das Imperium von Hersteller Electronic Arts zurück – denn wer die Online-Ballerei im "Krieg der Sterne"-Universum mit allen Inhalten bestreiten will, der muss tief in die Tasche greifen: Mindestens fünf Erweiterungspakete plant EA für den SciFi-Shooter – und nur für Käufer der Day-One-Edition des Hauptspiels gibt es zumindest den ersten Download-Inhalt kostenlos (mit dem Wüstenplaneten Jakku aus dem neuen Kinofilm als Schlachtfeld). Der Season-Pass für "Battlefront" lässt sich bereits jetzt für 50 Euro vorbestellen. Alternativ gibt's die"Ultimate Edition", die neben dem Hauptspiel den Season-Pass enthält und mit Exklusiv-Items kommt – darunter neue Emotes und den Ionenschock. Nicht exklusiv, aber mit der "Ultimate Edition" früher verfügbar sind Han Solos Blaster DL-44, die Ionengranate und den Ionentorpedo. Sternenkrieger bezahlen für die PC-Version der ultimativen Edition um die 120 Euro, für PS4- bzw. Xbox-One-Besitzer kostet sie zehn Euro mehr. Doch ganz gleich, in welcher Version – "Star Wars Battlefront" erscheint am 19. November für alle drei Systeme.

 

MELDUNG VOM 13.10. • Hollywood-reifes Star-Aufgebot für "Star Citizen": Nach den Pleite- und Problem-Gerüchten gibt es endlich wieder Positives über "Star Citizen" zu vermelden: Für die Raumkampf-Simulation von „Wing Commander"-Schöpfer Chris Roberts treten allerlei Leinwand-Promis vor die Kamera – darunter sogar "Das Fünfte Element"- und "Harry Potter"-Star Gary Oldman. In "Star Citizen" mimt der bekannte Darsteller den Admiral Ernst Bishop, der die Menschheit in den Krieg gegen die außerirdischen Vanduul führt. Die Szenen für das Spiel wurden im Studio von Motion-Capture-Profi Andy Serkis (Gollum) aufgenommen, der für das Roberts-Spiel außerdem selber als Schauspieler auftritt. Ein weiterer "Herr der Ringe"-Mime mit "Star Citizen"-Auftritt ist John Rhys-Davies (Gimli), darüber hinaus sind Gillian Anderson ("Akte X") und Mark Hamill (Luke Skywalker) mit von der Partie. Hamill und Rhys-Davis sind etablierte Darsteller in Roberts' Spielen: Ende der 90er haben beide in "Wing Commander"-Episoden mitgespielt.

 

MELDUNG VOM 13.10. • Spiele-Lokalisierungen per Crowdfunding? Fans japanischer Rollenspiele sehen in den letzen Jahren immer weniger Nachschub, denn die meisten asiatischen Vertreter der Genre-Gattung bleiben in ihrer Heimat. Grund sind die hohen Kosten für Übersetzung und Synchronisation eines Spiels – denn die können durch die vergleichsweise geringen Einspielergebnisse solcher Nischentitel nicht aufgefangen werden. Darum befürwortet Square Enix' Europa-Chef ein Modell, bei dem sich die Fans an den Auslagen beteiligen können: Er hält es für eine gute Idee, die Lokalisierung der Nischentitel mit Hilfe von Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter zu finanzieren. Hier können die Fans beweisen, ob sie ein Spiel wirklich wollen oder nicht. "Zu beobachten, wie viele Fans sich daran beteiligen, das wäre sehr spannend. So könnten wir auch direkt sehen, ob tatsächlich Bedarf herrscht", meint Rogers im Interview mit dem US-Magazin Game Informer.

 

MELDUNG VOM 09.10. • Jetzt "Battlefront"-Beta spielen! Wer sich schon jetzt ein Bild von EA's neuem Multiplayer-Shooter "Battlefront" machen will, der sollte sich beeilen: Nur noch bis zum 12. Oktober (kommender Montag) bietet der Hersteller freien Zugang zur Beta-Phase des Action-Aufgebots im "Star Wars"-Universum. Für den Download des Clients ist keine Voranmeldung erforderlich – allerdings sollte man dafür über genügend Zeit und Bandbreite verfügen, denn das Programm für PS4, XBox One bzw. PC ist um die zehn GB groß. Spielbar sind der "Walker Assault"-Modus auf dem Planeten Hoth sowie der neue Modus "Drop Zone". Auch Koop-Missionen auf der Wüstenwelt Tatooine stehen zur Wahl. Kleiner Wermutstropfen für Konsoleros: Weder auf PS4 noch auf Xbox One fährt "Battlefront" bisher die volle 1080p-Auflösung – Sony-Spieler müssen sich mit 900p zufrieden geben, Besitzer der Microsoft-Hardware gar mit 720p. Auch die Bildwiederhol- bzw. Frame-Rate ist allem Anschein nach nicht sonderlich konstant, die PS4-Version bringt es immerhin die meiste Zeit über auf 60 fps bzw. Einzelbilder pro Sekunde.

 

MELDUNG VOM 09.10. • Sony kauft SoftKinetic: Während der Wii-Ära war Bewegungssteuerung der heiße Trend und hat dabei geholfen, die Zielgruppe des "Gelegenheitsspielers" oder "Casual Gamers" zu erschließen. Inzwischen ist Leztere überwiegend auf mobile Spiele-Gerätschaften wie iPhone bzw iPad umgestiegen, das Konsolenfeld von PS4 und Xbox One dagegen gehört überwiegenden "Core Gamern". Mit bewegungssensitiven Controller-Konzepten wie Microsofts Kinect-Kamera oder PlayStation Move wollte man auch hier immer wieder die Gelegenheitsspieler aktivieren – doch bisher ohne  großen Erfolg. Trotzdem hat sich Sony jetzt dafür entschieden, in den Kauf einer verwandten Technologie zu investieren: Die Übernahme des belgischen Startups "SoftKinetic" bringt den japanischen Entertainment-Konzern u.a. in den Besitz von Bildsensoren, die zur Erfassung von realen Objekten konzipiert wurden, um sie dann in 3D-Daten umzuwandeln. Auch die Kamera-Technologie "Time of Flight" gehört zu den Errungenschaften der Belgier – eine Lösung, die bereits bei Kinect zum Einsatz kam. Bei der Technologie hinter der PS4-Version von "Just Dance" und 3D-Scannern von MakerBot hatten die Belgier ihre Finger ebenfalls im Spiel. Vermutlich hat Sony die auf Bewegungs- und Kamera-Steuerung spezialisierte Firma übernommen, um deren Lösungen für "PlayStation VR" zu verwenden. Außerdem stellt der Konzern unterschiedliche Kamera-Sensoren für die Mobile-Industrie her, die von SoftKinetics Entwicklungen profitieren könnten.

 

MELDUNG VOM 08.10. • CD Projekt über neuen "Witcher 3"-Patch und "Cyberpunk 2077": Das Mammut-Rollenspiel "The Witcher 3" vom polnischen Entwickler CD Projekt RED feiert zwar seit Monaten gigantische Erfolge, doch so richtig rund läuft das Spiel noch immer nicht – die zahlreichen bereits veröffentlichten Patchs haben zwar einige Probleme bereinigt, doch fast jedes Mal neue Bugs mitgebracht. Weil mit "Hearts of Stone" die Veröffentlichung des ersten zahlungspflichtigen Story-Add-Ons unmittelbar bevorsteht, will man außerdem einen besonders umfangreichen Patch für das Hauptspiel bringen: Der soll so dick sein, so viele Bugs bereinigen und so zahlreiche Verbesserungen mitbringen, dass CD Projekt kurzerhand die eigentlich anstehende Versionsnummer 1.09 überspringt und stattdessen gleich zu 1.10 übergeht. Trotz der Schwierigkeiten beim Bug-Fixing lässt das Studio auch künftig nicht vor Open-World- und Größenrekorden ab: So hat man schon jetzt angekündigt, mit dem SciFi-Rollenspiel "Cyberpunk 2077" die Größe der "Witcher 3"-Welt um ein Vielfaches schlagen zu wollen. Kurzum: Die RPG-Großprojekte der Polen werden selbst für engagierte Gamer immer mehr zur Lebensaufgabe.

 

MELDUNG VOM 08.10. • Neues von Capcom: Was ist eigentlich aus "Resident Evil" geworden? Seit der Veröffentlichung des episodisch angelegten Survival-Abenteuers "Resident Evil Revelations 2" hüllt sich der Hersteller in Bezug auf seine wichtigste Marke in Schweigen – vor allem, wenn es um den nächsten und siebten Teil der Hauptserie geht. Jetzt hat sich Producer Masachika Kawata zur Lage geäußert: "Momentan können wir noch nicht über "Resident Evil 7" reden – bitte haben Sie noch etwas Geduld", heißt es von ihm. Ähnliches von seinem Kollegen Hiroyuki Kobayashi: Der würde gerne neue Episoden zum Action-Rollenspiel "Dragon's Dogma" und "Devil may cry" bringen, doch für beide Marken liegen aktuell keinen neuen Pläne auf dem Tisch. Immerhin: Momentan arbeitet der Hersteller am Action-geladenen Spin-Off "Umbrella Corps" für die PS4 sowie weiteren HD-Remakes der klassischen Serie.

 

MELDUNG VOM 07.10. • Definitives "Darksiders" am 27. Oktober: Die Welt von Bungies Multiplayer-Ballerei "Destiny" wird emotionaler: Bereits für den 13. Oktober kündigt der Entwickler die Einführung eines Ingame-Shops für Mikro-Transaktionen an. Das Feature mit dem Titel "Eververse Trading Company" bietet 18 neue 'Emotes' an – also steuerbare Animationen, die der Kommunikation zwischen den Spielern und dem puren Multiplayer-Vergnügen dienen. Gezahlt wird diesmal allerdings nicht mit der Ingame-Währung Glimmer, sondern in Silber. Das wiederum will zunächst gegen Echtgeld im PlayStation- bzw. Xbox-Store gekauft werden. Es handelt sich also um ein rein optionales Feature – die Einführung von solchen Mikro-Transaktionen, die für den Spiefluss wichtige Elemente bergen, ist allem Anschein nach nicht geplant. Ein echter Grund zur Freunde für Fans ist aber vor allem das Gerücht um einen Nachfolger: So will die Website kotaku.com aus dem direkten Umfeld von Entwickler Bungie erfahren haben, dass für "Destiny" künftig nur noch kostenlose DLCs und Add-Ons erscheinen sollen – denn bereits für Herbst 2016 plant man offenbar die Veröffentlichung von "Destiny 2".

 

MELDUNG VOM 07.10. • Gerüchte um "Destiny"-Nachfolger: Die Welt von Bungies Multiplayer-Ballerei "Destiny" wird emotionaler: Bereits für den 13. Oktober kündigt der Entwickler die Einführung eines Ingame-Shops für Mikro-Transaktionen an. Das Feature mit dem Titel "Eververse Trading Company" bietet 18 neue 'Emotes' an – also steuerbare Animationen, die der Kommunikation zwischen den Spielern und dem puren Multiplayer-Vergnügen dienen. Gezahlt wird diesmal allerdings nicht mit der Ingame-Währung Glimmer, sondern in Silber. Das wiederum will zunächst gegen Echtgeld im PlayStation- bzw. Xbox-Store gekauft werden. Es handelt sich also um ein rein optionales Feature – die Einführung von solchen Mikro-Transaktionen, die für den Spiefluss wichtige Elemente bergen, ist allem Anschein nach nicht geplant. Ein echter Grund zur Freunde für Fans ist aber vor allem das Gerücht um einen Nachfolger: So will die Website kotaku.com aus dem direkten Umfeld von Entwickler Bungie erfahren haben, dass für "Destiny" künftig nur noch kostenlose DLCs und Add-Ons erscheinen sollen – denn bereits für Herbst 2016 plant man offenbar die Veröffentlichung von "Destiny 2".

 

MELDUNG VOM 07.10. • Ubisoft kündigt "FarCry Primal" an: Ubisofts "Far Cry"-Serie spielt seit jeher in der fast unberührten Wildnis. Hier bringt man die Helden im Kampf gegen Mann und Tier an ihre Grenzen. Entsprechend stehen Jagd und Ressourcen-Gewinnung spätestens seit Teil 3 im Brennpunkt der Marke: Ob Krokodil, Dickhäuter, Affe oder Wolf – wilde Tiere werdern erlegt, zerlegt und kurzerhand in die Rohstoff-Kette überführt.
Jetzt geht man den nächsten logischen Schritt: Bereits für kommendes Jahr hat Hersteller Ubisoft das Spin-Off "Far Cry Primal" angekündigt – und das reißt der ungezähmten Ego-Shooter-Serie die modernen Ballermänner aus der Hand, um sie gegen Steinaxt, Speer sowie Bogen zu ersetzen. Denn: Die Ubisoft-Studios aus Montréal, Toronto, Shanghai und Kiev verlegen die bekannte Action-Reihe kurzerhand in die Steinzeit. Creative Director Jean-Christophe Guyot hierzu: "Die Steinzeit ist das perfekte Setting für ein 'Far Cry'-Spiel. Normalerweise versetzt uns die Serie an den Rand der bekannten Welt, an eine wunderschöne, gesetzlose und wilde Grenze zur Natur. Die Steinzeit ist gewissermaßen die ersten Grenze der Menschheit zur Wildnis. Es ist die Zeit, als Menschen einen Stab in den Boden rammten und das Land ihr Eigen nannten. Die Zeit, als wir begannen, auf der Nahrungskette emporzusteigen. Hierdurch entwickelten sich die ersten Konflikte unter den Menschen sowie gegen die Natur an sich." Kurzum: Hier geht's ums nackte Überleben – im wilden Land 'Oros'.
Laut Ubisoft beginnt der Überlebenskampf auf PS4 und Xbox One schon am 23. Februar 2016, die PC-Version des Vollpreistitels folgt im März. Hier geht's zum TRAILER.

 

MELDUNG VOM 05.10. • USK lädt zum Tag der offenen Tür: Wer schon immer wissen wollte, wie die Alters-Kennzeichnung von Videospielen funktioniert, der nutzt am 16. Oktober seine Chance: Dann veranstaltet die "Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle" (USK) einen Tag der offenen Tür. Wer den Prüfern bei ihrer Arbeit auf die Finger schauen und die Büros besichtigen möchte, der kann jederzeit und ohne Voranmeldung reinschneien – und zwar von 13.00 bis 18.00 Uhr. Die Angestellten der Prüfstelle beantworten brav alle Fragen der Besucher, außerdem darf man selber in die Rolle eines Prüfers schlüpfen und fiktive Alterseinstufungen vergeben, um ein Gefühl für den Prozess zu bekommen. Schulklassen und Universitätskurse können die Büros außerdem in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr besuchen, werden allerdings darum gebeten, vorher einen Termin zu vereinbaren.

 

MELDUNG VOM 05.10. • Sündenfall "Star Citizen" – Chris Roberts weist Vorwürfe zurück: Offenbar wegen der Vorwürfe des Indie-Entwicklers Derek Smart ("Universal Combat", "Battlecruiser Millennium") sind in den letzten Tagen immer wieder Berichte über Probleme bei "Star Citizen"-Entwickler Cloud Imperium Games aufgetaucht: Angeblich würde die durch Crowd-Funding finanzierte Weltraum-Kampfsimulation von "Wing Commander"-Schöpfer Chris Roberts kurz vor dem Aus stehen. Grund wären ein schlechtes Arbeitsklima unter dem über-perfektionistischen Chris Roberts sowie dessen luxuriöser Lebensstil – letzteren soll Roberts angeblich mit Hilfe der Crowd-Funding-Millionen aufrecht erhalten haben. Jetzt meldet sich der 'Angeklagte' zu Wort: So führt Roberts an, dass er seinen gehobenen Lebensstil allein durch das Geld pflegen würde, das er durch den Verkauf der Entwicklungs-Studios Origin bzw. Digital Anvil eingenommen hätte, außerdem verfüge er durch den Erfolg früherer Werke über genügend Mittel. Privat wäre er bereits seit "Wing Commander" finanziell unabhängig – so Roberts. Zum angeblich rüden Umgangston bzw. den Vorwürfen, dass bei der Einstellung neuer Mitarbeitet diskriminierende Maßstäbe angesetzt würden, wollte sich nicht Roberts nicht näher äußern. Allerdings deutete er zumindest an, dass er die Dinge anders sieht.

 

MELDUNG VOM 05.10. • Button-Belegung von Xbox-One-Controller darf bald Speler-seitig geändert werden: Für manche Games ist eine freie, durch den Spieler bestimmbare Belegung des Controllers selbstverständlich – doch eine System-übergreifenden Lösung für das Problem der Button-Belegung ist selten. Bisher bietet nur die PS4 ihren Usern die Option, die Button-Funktionen des Dual-Shock-Pads selber zu bestimmen – und auch das erst seit kurzer Zeit. Ein derartiges Feature ist besonders für solche Spieler ein Segen, die in ihrer Feinmotorik eingeschränkt sind und z.B. aufgrund einer rheumatischen Erkrankung nicht alle Finger einer Hand zuverlässig bewegen können. Solche Gamer können mit Hilfe des System-nativen, individuellen 'Button-Mappings' z.B. die Funktion eines Kreuz- oder Quadrat-Buttons auf die Schultertasten des Controllers legen. Der kommende "Xbox One Elite Controller" von Microsoft wird derartige Optionen von Haus aus bieten, doch eine verwandte Lösung für das herkömmliche Xbox-One-Joypad gibt es noch nicht. Das könnte sich aber bald ändern – so viel hat kürzlich Mike Ybarra ('Partner Director of Program Management' bei Microsoft) auf seinem Twitter-Account verraten. Der Manager hat damit auf die direkten Fragen von Kunden geantwortet. Wann das Feature verfügbar sein wird, hat er allerdings nicht verraten.

 

MELDUNG VOM 04.10. • Kickstarter-Finanzierung von "Die Zwerge" erfolgreich: Der Rollenspiel-Strategie-Mix "Die Zwerge" nach den gleichnamigen Fantasy-Romanen von Markus Heitz ist finanziert! Vor einigen Wochen ging "Book of Unwritten Tales"-Entwickler King Art für die Budgetierung des ehrgeizigen Großprojekts auf Kickstarter hausieren – vor allem zusätzliche Features sollten mit Hilfe der Crowdfunding-Community ermöglicht werden. Jetzt können die in Bremen ansässigen Entwickler aufatmen: "Die Zwerge" hat sein Kickstarter-Ziel von 260.000 US-Dollar geschafft – und das sieben Tage vor Ablauf der Kampagne. Damit sind laut King Art jetzt neue Features möglich, darunter ein extra fürs Spiel erschaffener Charakter aus der Feder von Original-Autor Heitz und ein Multiplayer-Modus für kooperatives Teamplay.

 

MELDUNG VOM 03.10. • Square Enix ändert Waffenwechsel-System für "FF 15": Der japanische Hersteller Square Enix nutzt die Reaktionen auf seine spielbare "Final Fantasy 15"-Demo mit dem Titel "Episode Duscae", um das kommende Hauptspiel weiter zu verbessern: So haben viele Spieler das bisherige System für den Waffenwechsel im Gefecht kritisiert. Darum soll es im finalen Spiel möglich sein, jederzeit die vier im Gefechtsvorfeld festgelegten Waffen zu tauschen – und zwar per Digital-Steuerkreuz. Laut Game-Director Hajime Tabata (im Gespräch mit der englischsprachigen "Final Fantasy-Website "Nova Crystallis") ermöglicht die Änderung flexiblere und dynamischere Gefechte, in deren Verlauf die Helden sogar während ihrer Angriffs-Kombinationen die Waffen wechseln können

 

MELDUNG VOM 02.10. • Gameboy und "Pokémon" mit Hilfe von "Minecraft" nachgebaut: Gerade denkst Du, Du hättest alles Skurrilitäten gesehen, die sich mit Mojangs "Minecraft" konstruieren lassen – da belehrt Dich die emsige Community schon wieder eines Besseren: Besonders fleißig ist offenbar Reddit-User Magib1. Der sorgt auf der Social-Media-Plattform gerade mit einem "Minecraft"-Projekt der besonders kolossalen Art für Aufsehen: Tatsächlich hat der eifrige Architekt mit dem virtuellen Baukasten einen gigantischen und obendrein funktionstüchtigen Gameboy konstruiert. Aber damit nicht genug: Auf dem "Minecraft"-Nachbau des Nintendo-Handhelds lässt sich eine lauffähige Version des ehemaligen Gameboy-Top-Sellers "Pokémon Rot" spielen. Hierfür hat Magib1 die Grafiken des Spiels als Texturen auf Klötze gebannt. Kommt Bewegung in Spiel, wechseln die Textur-Seits. Das Ergebnis bildet zwar noch nicht das ganze Spiel ab, verblüfft aber schon jetzt.

 

MELDUNG VOM 01.10. • Geht "Star Citizen" bald das Geld aus? "Star Citizen" von "Wing Commander"-Legende Chris Roberts gilt als Vorzeige-Modell des Crowdfunding-Modells: Rund 90 Millionen Dollar hat Chris Roberts durch Community-seitige Spenden eingefahren, um seine Vision des perfekten Weltraum-Kampf-Simulators zu realisieren. Jetzt gehen Gerüchte um, das Studio stünde kurz vor der Pleite: Angeblich verfügt Roberts' Firma "Cloud Imperium Games" nur noch über rund acht Millionen Dollar, die in spätestens zwei Monaten verbraucht wären. Außerdem würden immer mehr Mitarbeiter das Studio auf eigenen Wunsch verlassen – Roberts ist angeblich als extrem pedantischer und unberechenbarer Chef gefürchtet. Sollte "Star Citizen" scheitern, könnte das dem Crowdfunding-Modell insgesamt schaden.

 

MELDUNG VOM 01.10. • Neues "Assassin's Creed" doch wieder mit Ingame-Käufen: Für "Assassin's Creed Unity" hatte Ubisoft u.a. deshalb viel Kritik geerntet, weil zu viele Spielinhalte auf "Micro-Transactions" setzten – also den Echtgeldkauf direkt aus dem Spiel heraus. Für den Nachfolger "Assassin's Creed Syndicate" hat der Hersteller Besserung gelobt – von Online-Features und Ingame-Käufen wollte man sich trennen und stattdessen Story bzw. Einzelspieler-Erfahrung in den Fokus rücken. Jetzt hat Development Director Francois Pelland bestätigt, dass "Syndicate" doch auf Ingame-Käufe setzt, die wären allerdings weit weniger aufdringlich als in "Unity". Angeblich würde die Bezahl-Logik dem spürbar zahmeren Konzept folgen, das der Hersteller bereits für "Black Flag" eingesetzt hat. In dem Piraten-Abenteuer konnten sämtliche Elemente auf herkömmlichem Wege erspielt werden – wer hier zusätzlich in die Tasche griff, der bezahlte lediglich für eine Beschleunigung dieser Eroberungen.

 

MELDUNG VOM 29.09. • "Project Spark" bald kostenlos: Mit seinem Welten- bzw. Games-Editor "Project Spark" (PC, Xbox One) wollte Microsoft eine kleine Revolution unter den Vertretern der Spiele-Sub-Gattung "User Generated Content" auslösen – also unter all jenen Titeln, bei denen nicht das Spielen, sondern die Konstruktion spielbarer Inhalte im Vordergrund steht. So kommt "Project Spark" mit der Möglichkeit, ganze Spielwelten nach Vorstellung des Users zu generieren und anschließend mit solchen Bewohnern bzw. Gegnern zu bevölkern, die der KI-Programmierung ihres Schöpfers folgen. Auch komplette Abenteuer mit komplexer Quest-Logik, interaktiven Elementen und Story sind für das Tool kein Problem – vorausgesetzt natürlich, man ist bereit, sich in die Oberfläche reinzufummeln… (MEHR)

 

MELDUNG VOM 29.09. • Darum hat man "Uncharted 4" verschoben: Naughty-Dog-Chefentwickler Neil Druckmann erklärt in einem Interview mit Games Radar, warum man sich dazu entschlossen hat, "Uncharted 4" auf März kommenden Jahres zu verschieben. Laut dem Creative Director wäre die Entscheidung sehr schwer gefallen – dann zieht er einen Vergleich zu "Last of Us", das ebenfalls unter seiner Regie entstand. Das postapokalyptische Adventure-Drama wäre bis dahin der erste Titel gewesen, den Naughty Dog jemals hätte verschieben müssen. "Es ging dabei um nur einen Monat, aber trotzdem haben wir uns unglaublich schuldig gefühlt", so Druckmann im Interview. Weil "Uncharted 4" nach der aktuellen Planung das Finale der Geschichte um den Schatzjäger Nathan Drake darstellt, wäre es besonders wichtig, den Spielern ein rundum gelungenes und ambitioniertes Ende zu bieten. "Was eine gute klassische Geschichte ausmacht, das ist ein Ende, das sich für den Rezipienten auszahlt. Die ganze Geschichte arbeitet auf diesen Moment hin, der Dir schließlich das Gefühl eines gelungenen Abschlusses vermittelt. Und wenn dabei einige Dinge offen bleiben, dann aus gutem Grund – nicht etwa, um auf eine evtl. Fortsetzung hinzudeuten. Vielmehr geht es darum, interessante Fragen aufzuwerfen – damit sich die Spieler oder Zuschauer weiter mit dem beschäftigen, was sie gerade erlebt haben. Auf der anderen Seite muss ein gelungenes Ende auch überraschend und unerwartet kommen", so Druckmann. Um all das hinzubekommen, hat man "Uncharted 4" schließlich verschoben.

 

MELDUNG VOM 29.09. • Vermutlich keine Handheld-Konsole mehr von Sony: Sonys Studio-Chef Shuhei Yoshida hat sich auf dem britischen Gaming Event EGX 2015 gegen eine neue Handheld-Konsole ausgesprochen: Bereits die PS Vita hat sich wegen der Dominanz von Smartphones und Tablets nur dürftig verkauft, vor allem jenseits von Japan ist der Kleinst-Konsole nie der Durchbruch gelungen. Laut Yoshida hat man viel Geld und Arbeit in die Entwicklung des Handhelds investiert, doch die hat sich kaum ausgezahlt – eine neue Pocket-PlayStation schließt sich deshalb nahezu aus. Der Sony-Manager selber zieht eine Hosentaschen-Hardware mit Joysticks dem Touchscreen-Spiel der Smartphones vor, doch die hätten – so Yoshida – für ein "ungesundes Klima" gesorgt.

 

MELDUNG VOM 28.09. • Kein Story-Modus für Last-Gen-Versionen von "Black Ops 3": Fans von Activisions erfolgreicher Ego-Shooter-Reihe "Call of Duty", die noch immer weder potenten Spiele-PC noch aktuelle Konsole besitzen, die sollten jetzt mehr denn je mit dem Kauf eines solchen Geräts liebäugeln: Erst kürzlich hatte Entwickler Treyarch angedeutet, die Xbox-360- und PS3-Versionen des Action-Titels um einige besonders aufwändige Features kürzen zu müssen. Grund: Diese Features sind auf der alten Konsolen-Generation technisch nicht zu realisieren. Zu den Kürzungen gehörten bisher die eSports-Tools sowie die Klassiker-Karte "Nuketown". Auch der Waffen-Paintshop für die Erstellung eigener Lackierungen musste weichen. Aber jetzt kommt es noch dicker: Treyarch hat die komplette Singleplayer-Kampagne ersatzlos gestrichen. Was bleibt, das ist der Mehrspieler-Modus für den Kampf Spieler gegen Spieler – auch der kooperativ gepolte Zombie-Modus bleibt erhalten. Trotz der exzessiven Kürzungen scheint Activision den Preis des Titels nur unmerklich senken zu wollen – für die US-Version liegt er nach wie vor bei 50 Dollar. Immerhin: Als Gratis-Dreingabe gibt's einen Download-Code für das erste "Black Ops".

 

MELDUNG VOM 28.09. • "Just Cause"-Held im Smartphone-Sturzflug: Wer es nicht erwarten kann, mit "Just Cause 3"-Held Rico Rodriguez durch die Konsolen-Lüfte und über eine gigantische Karibik-Insel zu rauschen, der holt sich bereits jetzt mit der passenden App ein bisschen Karibik-Feeling aufs iOS- bzw. Android-Smartphone: Die "Wingsuit Experience" lässt den bekannten Spielehelden mit einem Wingsuit auf das Südsee-Eiland hinabstürzen – und das aus 360-Grad-Perspektive. Besonders spaßig wird der räumliche Eindruck mit Googles "Cardboard"-Headset oder anderen VR-Brillen für Smartphones. Dank Gyroskop-Funktion von iPhone & Co. lässt sich der fliegende Südsee-Söldner auch dann noch steuern, wenn beide Hände an bzw. auf der VR-Brille ruhen.

 

MELDUNG VOM 24.09. • Bringt Naughty Dog doch keine "Last of Us"-Fortsetzung:  Vor einigen Wochen ist "Uncharted"- und "Last of Us"-Synchronsprecher Nolan North eine Info herausgeflutscht, die er besser für sich behalten hätte: Angeblich arbeitet Sonys Premium-Entwickler Naughty Dog ("Uncharted") bereits an einem zweiten Teil des postapokalyptischen Adventures "Last of Us". Jetzt hat sich Creative Director Neil Druckmann zu den Gerüchten geäußert: Laut ihm berät das Studio noch immer darüber, was der nächste Titel wird – allerdings hätte man auch über die Möglichkeit einer "Last of Us"-Fortsetzung gesprochen, die entweder mit oder ohne die beiden Hauptcharaktere Joel und Ellie stattfinden könnte. Außerdem habe man bereits Prototypen für ein Fantasy- und ein SciFi-Spiel konstruiert – welches davon also tatsächlich das nächste Projekt des Studios wird, ist unklar.

 

MELDUNG VOM 24.09. • XBox-Chef kritisiert Konsolenkrieg und VR-Headsets: Weil sich Xbox-Chef Phil Spencer unlängst lobend zum PlayStation-exklusiven "Bloodborne" und zur Ernennung des neuen Nintendo-Geschäftsführers Tatsumi Kimishima geäußert hat, hagelte es von allen Seiten Kritik: Offenbar finden es sowohl Xbox-Fans als auch die Anhänger der anderen Konsolenlager skurril, wenn ein Manager die Mitbewerber lobt. Jetzt hat sich Spencer dazu geäußert und die Reaktionen der Community als "etwas geschmacklos" bezeichnet. " Vielen scheint es vor allem darum zu gehen, welches Stück Plastik sie besitzen – und nicht um die Games, die man spielt. Und Scheitern scheint attraktiver zu sein als Erfolg. Ich glaube nicht, dass das für unsere Branche eine gesunde Einstellung ist. ", so der Xbox-Chef in einem Gepsräch mit Gamespot.com. Für weiteres Aufsehen hat der Microsoft-Manager gesorgt, als er den aktuellen Virtual-Reality-Trend kritisiert hat: Hier hat Spencer zu Bedenken gegeben, dass er die totale Abschottung von der Umwelt, die ein VR-Headset zwangsläufig mit sich bringt, für bedenklich hält. Laut ihm würden sich einige Spiele zwar hervorragend dafür eignen, aber trotzdem sollte der Einsatz der Headsets eher die Ausnahme bleiben. Er selber hält Spiele für ein sehr soziales Hobby, das von mehreren Leuten gleichzeitig zelebriert werden sollte, während sie zusammen vor dem Fernseher sitzen.

 

MELDUNG VOM 24.09. • "Mario Kart" trifft auf Carrera-Bahn: "Anki Overdrive" von den amerikanischen Robotik- und Gaming-Spezialisten Anki kreuzt auf pfiffige Weise Spielzeug mit Videospiel. Anders als bei "Toys to Life"-Konzepten wie den "Skylanders" oder Nintendos Amiibos steht hier allerdings nicht die Videospiel-, sondern die haptische Spielzeug-Erfahrung im Vordergrund. Die Carrera-artigen Mini-Mobile werden mit Hilfe einer kostenlosen Smartphone-App über frei gestaltbare Rundkurse manövriert… (MEHR)

 

MELDUNG VOM 24.09. • Aktuell kein "Fable 4" in der Mache: Schon seit Jahren hoffen Fans von Lionheads Xbox-Rollenspielreihe "Fable" auf eine Fortsetzung der Serie – zumal der Entwickler erst vergangenes Jahr ein Xbox-360-Remake des zu diesem Zeitpunkt zehn Jahre alten Originals veröffentlichte. Doch wer noch immer auf einen echten vierten Teil hofft, der wird enttäuscht: Laut "Lionhead" arbeitet man nach wie vor ausschließlich am Online- bzw. Multiplayer-Ableger "Fable Legends", den man nach der Veröffentlichung erstmal eine ganze Weile pflegen wird. Ob jemals ein "Fable 4" erscheint, steht also nach wie vor in den Sternen Albions.

 

MELDUNG VOM 24.09. • Will EA sein Access-Programm auf andere Plattformen bringen? Publishing-Gigant Electronic Arts ("FIFA", "Mass Effect") bietet auf Xbox One seit einiger Zeit das "EA Access"-Programm an: Hier steht gegen eine monatliche Abo-Gebühr eine Auswahl von EA-Titeln zum Spielen bereit. Jetzt hat EA eine Umfrage gestartet, die auf eine Ausweitung des Programms auf andere Hardware-Plattformen hindeutet: Die soll u.a. klären, wie viel die Kunden für ein solches Abonnement zu zahlen bereit sind. Außerdem sollen bereits Gespräche mit anderen Blockbuster-Publishern wie Take-Two und Ubisoft stattgefunden haben – scheinbar wird auch die Option erwogen, Titel der Mitbewerber ins Programm aufzunehmen. EA selber hat die Gerüchte bisher nicht kommentiert.

 

MELDUNG VOM 23.09. • Neues Hitman erst März 2016: Ursprüngliche wollten Entwickler Io Interactive und Publisher Square Enix ihr neues "Hitman"-Abenteuer noch dieses Jahr bringen: Am 8. Dezember sollte der sympathische Glatzen-Killer wieder auf die Pirsch gehen. Jetzt hat man die Verschiebung des Titels bekannt gegeben: "47" wird erst im März kommenden Jahres wieder den Schalldämpfer auf die Pistole schrauben. Als Grund für die Verschiebung gibt Io an, man wolle "bereits zum Start mehr Inhalt als ursprünglich geplant anbieten können". "Diese paar zusätzlichen Monate erlauben es uns außerdem, mit einer höheren Frequenz Updates zu veröffentlichen. So entsteht am Ende für jeden ein besseres Spiel. Und das ist doch genau das, was wir alle wollen", so das dänische Entwickler-Studio.

 

MELDUNG VOM 23.09. • "Game of the Year"-Edition von "Dragon Age Inquisition" angekündigt:  Wer bisher Biowares gigantisches Fantasy-RPG "Dragon Age: Inquisition" ausgelassen hat, der bekommt Ende des Jahres die perfekte Nachhol-Gelegenheit: Am 8. Oktober veröffentlicht Hersteller Electronic Arts eine "Game of the Year"-Edition, die neben dem Hauptspiel sämtliche Updates und die drei DLC-Kampagnen "Hakkons Fänge", "Der Abstieg" sowie "Eindringling" enthält. Weitere DLC-Ergänzungen zur Kampagne des Hauptspiels sind nicht geplant, mit "Eindringling" hat Entwickler Bioware die Geschichte des dritten "Dragon Age"-Spiels endgültig abgeschlossen. Hiobsbotschaft für Besitzer der Xbox360- bzw. PS3-Version: Für die Vertreter der letzten Konsolen-Generation ist keine "Game of the Year"-Edition geplant. Bereits auf das Story-Add-On "Der Eindringling" musste man hier verzichten.

 

MELDUNG VOM 23.09. • Bringt Bethesda "Wolfenstein: The New Order"? Scheinbar plant Bethesda eine offizielle Fortsetzung zu seinem erfolgreichen Ego-Shooter "Wolfenstein: The New Order":  Die Synchronsprecherin Alicja Bachleda-Curus (spricht Anya Oliwa in "Wolfenstein: The New Order") hat in einem Interview mit DzienDobry.tvn bestätigt, dass sie in einer entsprechenden Fortsetzung die selbe Rolle wie bisher übernimmt. Laut der Sprecherin ist eine zweijährige Entwicklungszeit geplant – der Titel könnte also bereits 2017 erscheinen. Bethesda selber hat die Meldung bisher nicht kommentiert und selber keine entsprechende Ankündigung vorgenommen. Erst dieses Jahr hat der Hersteller mit "Wolfenstein: The Old Blood" die Vorgeschichte zu "The New Order" veröffentlicht. Außerdem fraglich: Wie soll die bereits bestehende Storyline fortgeführt werden? Immerhin ist Hauptcharakter Blazkowicz am Ende des letzten Spiels verstorben. Erwartet uns für den Fall einer Fortsetzung vielleicht ein neuer Frontmann?

 

MELDUNG VOM 23.09. • Kommt der Elite-Controller doch erst Ende Oktober? Anders als bisher vermutet, könnte der neue "Elite"-Controller für Xbox One und PC statt Anfang Oktober doch erst Ende des Monats erscheinen: Microsofts Larry Hryb alias "Major Nelson" hat jetzt auf Twitter den 27. Oktober als offizielles Veröffentlichungsdatum genannt. Kurz zuvor ging man zumindest hierzulande davon aus, dass der neue Luxus-Controller bereits am 06. Oktober erscheint – denn schon im Juli hat amazon.de das "Elite"-Modell entsprechend terminiert. Die neue Terminangabe von "Major Nelson" bezieht sich allerdings vorerst nur auf die USA – laut Hryb würde sich das Release-Datum in den anderen Regionen nur marginal vom US-Termin unterscheiden. Noch besteht also zumindest die Chance, dass das Joypad hierzulande tatsächlich früher kommt.

 

MELDUNG VOM 22.09. • Neuer Trailer und Collector's Edition schüren Vorfreue auf Laras neues Abenteuer: Am 10. November ist es soweit: Dann bringen Crystal Dynamics, Square Enix und Microsoft das erste Abenteuer der britischen Extrem-Archäologin, das nur auf Xbox erscheint. Oder genauer: Für Xbox One und Xbox 360. Allerdings ist die Exklusivität zeitlich befristet: Anfang 2016 erscheint die PC-Fassung des Abenteuers, Ende kommenden Jahres turnt Lady Croft dann auch über die PS4. Um den "Tomb Raider"-Hunger weiter zu schüren, hat Crystal Dynamics jetzt einen neuen Gameplay-Trailer online gestellt: Der zeigt, wie die neue Lara zum ersten Mal durch gigantische subterrane Knobel-Katakomben kraucht und per Greifhaken durch das verschneite Gebirge in Sibirien schwingt. Hier entdecken Lara und der vierschrötige Jonah Maiavea (bereits aus dem Vorgänger bekannt) u.a. die versunkene Ruinenstadt Kitesch. Hier hat der Legende nach ihr Erbauer Juri II. Wsewolodowitsch das Geheimnis des ewigen Lebens versteckt. Wem dieser Ausflug in die Eiswüste einen besonderen Platz im Regal wert ist, der liebäugelt am besten gleich mit der limitierten Sammler-Edition: Die lässt sich schon jetzt für 140 Euro im Online-Store des Herstellers vorbestellen. (HIER geht's zum Video)

 

MELDUNG VOM 22.09. • Ehemalige "Witcher 3"-Entwickler grünen neues Studio: Bis vor kurzem haben Dan Cordell und Chris Hardwick noch beim "Witcher 3"-Studio CD Projekt Red gearbeitet – doch jetzt gehen die beiden ihren eigenen, unabhängigen Weg. Ihr neues Studio "Wickerman Games" ist in England angesiedelt und soll sich vor allem dem Rollenspiel-Genre widmen. Hardwick und Cordell – beides passionierte Paper'n'Pencil-Rollenspieler – wollen hier Spiele erschaffen, bei denen der Abenteurer die Geschichte und ihren Ausgang maßgeblich mitbestimmen kann.

 

MELDUNG VOM 22.09. • "Ocarina of Time" goes "Unreal": Schon lange belagern alteingesessene Nintendo-Fans den japanischen Hersteller, weil sie statt innovativer Kontroll-Konzepte lieber eine klassische, starke Gaming-Hardware haben wollen, die aktuelle Entwicklungs-Umgebungen beherrscht – wie z.B. die Unreal Engine 4. Entwickler Epic hat das Profi-Tool inzwischen frei verfügbar gemacht, um seine Verbreitung zu steigern. Und es auch Nachwuchs-Entwicklern zu ermöglichen, sich ohne horrende Kosten in die Umgebung einarbeiten zu können. Darum tauchen in letzter Zeit immer mehr Videos auf, die klassische Nintendo-Szenarien aus der Ära der Modulkonsole N64 neu interpretieren. So kommt es, dass Mario das Schloss aus "Mario 64" auf einmal in moderner, Effekt-gespickter HD-Grafik durchstreifen darf – und jetzt auch Spitzohr Link ein Déjà Vu der "unwirklichen" Art erlebt. Der Künstler Ioannis Papazis zeigt auf seinem Youtube-Kanal "ArtistArtoria" einen Teil-Nachbau der "Ocarina of Time"-Welt: Konkret tollt der ungewohnt detailreiche Link hier durch einen Nachbau des heimligen Dorfes Kakariko. Die Fan-Interpretation des prominenten Schauplatzes kommt mit zeitgemäßem Lichtmodell, plastischen Strukturen, reflektierenden Pfützen und wunderbar flauschigem Gras.  (HIER geht's zum Video)

 

MELDUNG VOM 21.09. • Kostet PlayStation VR so viel wie eine PS4? Gerade erst hat Sony sein Virtual-Realilty-Headset von "Project Morpheus" in "PlayStation VR" unbenannt, da kursieren auch schon die ersten Gerüchte über eine mögliche Preisgestaltung für das Gerät. So hat CEO Andrew House erst kürzlich in einem Interview geäußert, dass man "PlayStation VR zum Preis einer neuen Konsole" anbieten werde. Geht man dabei vom aktuellen Preis einer PS4 bzw. Xbox One aus, dann dürfte das Headset damit bei um die 400 Euro liegen. Andererseits machen Mutmaßungen darüber die Runde, dass Microsoft und Sony zum kommenden Weihnachtsgeschäft die Preise für ihre Hardware senken wollen. Auf diese Möglichkeit verweist u.a. Xbox-Chef Phil Spencer, entsprechende Rückschlüsse lässt außerdem das für März kommenden Jahres geplante Bundle aus PS4 und "Uncharted 4" zu: Dessen Preis wird in England (in der 500GB-Variante) mit 299,99 Pfund angegeben. Damit wäre das Bundle immerhin 50 Pfund günstiger als eine normale, nackte 500GB-PS4.
Da auch Sonys "VR"-Headset erst für 2016 geplant ist, könnte sich die Preis-Schätzung von House demnach auf den Kostenpunkt beziehen, zu dem die PS4 nächstes Jahr angeboten wird – das Headset würde dann vermutlich 300 bis 350 Euro kosten. Laut dem Sony-Manager werden zum Start des Zubehörs zehn Spiele angeboten, darunter vor allem Titel von kleinen und ehrgeizigen Teams.

 

MELDUNG VOM 21.09. •Plant 2K eine "Bioshock"-Collection? Fans von 2K's verrollenspielter Ego-Shooter-Reihe "Bioshock" hängen aktuell buchstäblich in der Luft: Seit der erfolgreichen Veröffentlichung von "Bioshock Infinite" und dem Ausscheiden von Serien-Schöpfer Ken Levine hat sich weder unter den Meeren noch über den Wolken etwas getan. Jetzt scheint sich ein erster Hoffnungsschimmer abzuzeichnen: In der Datenbank des südafrikanischen Händlers Raru ist kurzzeitig eine "Bioshock Collection" aufgetaucht. 2K selber ist auf die Gerüchte bisher nicht eingegangen – sollten sie sich allerdings bewahrheiten, dann ist wohl damit zu rechnen, dass die mögliche "Collection" für PS4 bzw. Xbox One erscheint, alle drei Serien-Teile umfassen wird und uns "Remakes" der Originale beschert, die auf dem visuellen Niveau der jeweiligen PC-Versionen rangieren.

 

MELDUNG VOM 21.09. • Sieht so der Controller für Nintendo NX aus? Offenbar hat Nintendo bereits im Februar ein neues Controller-Design zum Patent eingereicht – entsprechende Skizzen und Design-Dokumente geistern aktuell durch div. Online-Communities, darunter vor allem das bekannte Zocker-Forum NeoGAF. Zu sehen ist eine neue Eingabe-Gerätschaft des Mario-Herstellers, die evtl. als Controller für Nintendos Projekt "NX" dient. Den Illustrationen nach verlässt sich das potentielle NX-Joypad wieder auf einen Touchscreen, der einmal mehr von Analog-Reglern und einem digitalen Steuerkreuz flankiert wird – die vier Buttons von WiiU-Gamepad bzw. 3DS wurden auf zwei Knöpfe reduziert. Statt der herkömmlichen Schultertasten beherbergt das Gerät oben links bzw. rechts Rädchen, wie sie bei Computern zum Scrollen, Blättern und Heranzoomen Verwendung finden.

 

MELDUNG VOM 18.09. • Keine Blockbuster mehr von Konami? Wir leben im Zeitalter der Großproduktionen: Ob Kino oder Konsole – überall wird das "Larger than Life"-Motto gelebt und mit gigantischen Millionen-Etats gestützt. Bis vor nicht mal zehn Jahren galt eine Games-Produktion von um die zehn Mio. Dollar bereits als verschwenderisch, heute dagegen verschlingen Mega-Blockbuster wie ein "Assassin's Creed: Syndicate" mindestens 150 Mio. Dollar – die Games-Branche ist endgültig in den selben absurd hohen Budget-Regionen angekommen wie Hollywood. Die Ausnahme: Free2Play- bzw. Mobile-Games und andere Download-Only-Produktionen entstehen mit vergleichsweise kleinen Etats und können ebenfalls ordentlich Kasse machen. Darum will sich Konami jetzt – laut der französischen Gaming-Website "Gameblog" – endgültig aus dem teuren AAA-Geschäft zurückziehen. Ausnahme: Die erfolgreiche Sportspielserie "Pro Evolution Soccer" wird weitergeführt, auch das kommende "Metal Gear Online" wird man wie geplant veröffentlichen. Sollte sich das Gerücht bestätigen, dann kommt diese Entwicklung immerhin nicht sonderlich überraschend: In den vergangenen zehn Jahren hat der japanische Traditionshersteller abseits seiner Kernmarken "Metal Gear Solid" und "PES" kaum noch nennenswerte Titel gestartet, auch die einst so erfolgreiche "Silent Hill"-Reihe hat keinen Höhenflug mehr geschafft. Ein Ausscheiden Konamis aus dem AAA-Markt wird für den Konsumenten also kaum zu spüren sein. Ein untrügliches Indiz war bereits das Zerwürfnis mit "MGS"-Mastermind Hideo Kojima, außerdem hat unlängst auch Fox-Engine-Director Julien Merceron das Unternehmen verlassen. Ob Konami mit dem angeblich geplanten Umschwenken auf Low-Budget-Produktionen wieder an den Geist seiner frühen 8Bit- und 16Bit-Tage anknüpft oder ob man bald ausschließlich auf Free2Play setzt, bleibt abzuwarten.

 

MELDUNG VOM 18.09. • Dass "Fallout"-Monopoly: Das neue "Fallout" steht noch nicht in den Läden, da läuft die Vermarktungs- und Lizenz-Maschine von Publisher Bethesda auch schon auf Hochtouren: Smartphone-Zocker vertreiben sich die Zeit bis zur Veröffentlichung des Hauptspiels am 10. November mit der Free-to-Play-App "Fallout Shelter" – Brettspieler indes freuen sich schon mal auf eine "Fallout"-Version von Monopoly. Die funktioniert wie das bekannte Gesellschaftsspiel von Parker, allerdings wurden alle bekannten Elementen des Board-Games "Fallout"-affin umgestaltet: Gezahlt wird stilecht mit Kronkorken, aus Häusern werden Vaults, als Spielfiguren dienen u.a. eine Nuka-Cola-Flasche, der Vault-Boy, ein Power-Armor-Helm und eine Miniatur-Atombombe. Die Ereigniskarten wiederum zitieren den kommenden "Vault Dweller's Survival Guide" sowie das Ingame-Werk "You're S.P.E.C.I.A.L.". "Fallout Monopoly" lässt sich ab dem 30. Oktober für ca. 40 US-Dollar im Bethesda-Store bestellen. Vermutlich wird auch nach Deutschland geliefert – sicher ist das aber noch nicht.

 

MELDUNG VOM 18.09. • PS4-Bundle mit "AC Syndicate" und "Watch Dogs": Virtualisierte Hobby-Meuchler, die bisher keine PS4 besitzen, liebäugeln schon mal mit einem ganz besonderen Paket: Vermutlich pünktlich zur Veröffentlichung von "Assassin's Creed: Syndicate" am 23. Oktober bringen Sony und Ubisoft ein kolossales Kombi-Paket. Das umfasst neben einer normalen schwarzen PS4-Konsole (mit 1TB Festplattenspeicher) und "Assassin's Creed"-Syndicate noch die Vollversion von Ubisofts erfolgreichem Cyber-Thriller "Watch Dogs". Ein Preis für das ausschließlich in Europa erhältliche Bundle wurde noch nicht genannt. PS4-Käufer von "Syndicate" dürfen sich außerdem über vier exklusive Inhalte freuen, darunter zehn mit "Penny Dreadful" betitelte Extra-Missionen. Die sind von den gleichnamigen Taschenromanen inspiriert, die im London des 19. Jahrhunderts reißenden Absatz gefunden haben. (Hier geht's zum "Penny Dreadful"-Video)

 

MELDUNG VOM 17.09. • "Bloodborne"-Add-On "The Old Hunters" angekündigt: Sony und der japanische RPG-Experte From Software bringen eine Erweiterung für ihren RPG-Hit "Bloodborne": Der DLC "The Old Hunters" soll die finstere Spielwelt aus Froms gothischem Fantasy-Inferno durch neue Details ergänzen. Spieler treffen nach Installation des Add-Ons in der Gothic-Metropole Yharnam neue Charaktere, außerdem soll die Geschichte des Schauplatzes aus einer anderen Perspektive neu aufgerollt werden. Ebenfalls mit dabei: Neue Outfits bzw. Waffen sowie mehr magische Elemente für die Ausarbeitung weiterer Angriffsstrategien. Im Fokus der Story stehen die Jäger, die einst das Geheimnis der Tür von Byrgenwerth bewacht haben. Dahinter verbirgt sich eine Welt, in der diese Jäger noch immer gefangen halten werden – in neuen Levels voller tödlicher Bedrohungen und sagenhafter Belohnungen. "The Old Hunters" ist für den 24.11. geplant und soll 14,99 Euro kosten.

 

MELDUNG VOM 17.09. • Warcraft-Verfilmung auf Eis gelegt?  Zwischen der Produktionsfirma Legendary Pictures und deren aktuellem Filmverleih Universal scheint es zu kriseln: Nach den Mega-Hits der vergangenen Monate ("Minions", "Jurassic World") ist der Film-Major wohl so verwöhnt, dass er keine kleineren Brötchen mehr backen will. Darum hält er den ursprünglich für 2016 geplanten Starts von Guillermo del Toros Roboter-Haudraufs in "Pacific Rim 2" für problematisch – ebenso kritisch beäugt wird aber der fürs selbe Jahr geplante "Warcraft"-Kinofilm. Beiden Projekten misst Warner nicht genügend Blockbuster-Potential bei, darum droht ihnen jetzt scheinbar das Aus. Kurz zuvor hat sich Universal bereits gegen die Finanzierung von del Toros Grusel-Spektakel "Crimson Peak" ausgesprochen, darum übernahm Legendary die Finanzierung kurzerhand selber. Für den "Warcraft"-Film könnte das ähnlich problematisch werden wie für "Pacific Rim 2": Beide Filme sind schlicht zu groß und zu teuer – Produktionen dieser Größe kann Legenday nicht ohne Hilfe des Verleihs stemmen.

 

MELDUNG VOM 16.09. • Leisere PS4 mit stärkerer Wärme-Entwicklung: Das bisher nur in Japan erhältliche PS4-Modell mit der Typen-Bezeichnung CUH-1200 ist jetzt auch in Europa zu haben. Für die dezente Hardware-Revision seiner Konsole hat Sony deren "Innereien" optimiert und sparsamer gestaltet: So verfügt das neue Modell nur noch über die Hälfte der Speicher-Chips, aber an Performance bzw. Speichergröße ändert sich dadurch natürlich nichts. Ebenfalls reduziert wurde der Kühler: Die neue Frischluftzufuhr ist hier einfacher gestaltet wie bisher. Eine von zwei "Heatpipes" wurde nämlich kurzerhand entfernt, außerdem hat man die Lüfterdrehzahl reduziert. Vorteil: Die PS4 ist jetzt deutlich leiser. Nachteil: Eine größere Hitze-Entwicklung. Immerhin: Die Nennleistung des Netzteils ist von 250 auf etwa 230 Watt gesunken, die neue PS4 ist also sparsamer als ihr Vorgänger. Auch der Look des herkömmlichen schwarzen Modells wurde behutsam angepasst: Statt wie bisher auf einen Berührungs-sensitiven Ein/Ausschalter zu setzen, gibt es jetzt einen echten, "ertastbaren" Knopf. Ähnliches gilt für den Disc-Auswurf: Auch für diese Funktion wurde ein herkömmlicher Button angebracht. Für das Oberflächen-Design wiederum hat der Hersteller diesmal auf die glänzende Lackierung verzichtet – die neue PS4 ist rundum matt.
Wer beim PS4-Kauf unbedingt das neue Modell haben will, der legt sich die seit September-Anfang erhältliche Limited Edition im "MGS 4"-Look zu oder liebäugelt mit dem just in die Märkte gelieferten "Destiny: König der Besessenen"-Paket. Wer dagegen zur schwarzen Standard-Variante greifen möchte, der muss auf sein Glück vertrauen: Die "CUH-1200"-Serie ist nicht extra gekennzeichnet und steht gleichberechtigt neben dem nach wie vor verfügbaren Ursprungsmodell im Handel.

 

MELDUNG VOM 16.09. • Rockstar über BBC-Film "Gamechangers": Mit seinem Doku-Drama "The Gamechangers" hat der britische Medien-Riese BBC für Aufregung gesorgt: Die Hintergrundstory über die angebliche Entstehungsgeschichte von Rockstars Millione-Seller "GTA" (mit Daniel Radcliffe in der Rolle von Rockstar-Boss Sam Houser) wurde vor allem aus der Perspektive des ehemaligen Rockstar-Anwalts Jack Thompson gedreht – und bei der kommen Houser & Co. nicht sonderlich gut weg. Darum haben Rockstar und die Firmenmutter Take-Two bereits vor Monaten einen Klage wegen Missachtung von Markenrechten gegen das Produktionsstudio eingereicht. Jetzt haben sich die Entwickler auf Twitter zum BBC-Film geäußert: Hier bezeichnen sie die Doku als "erlogenen Schwachsinn" und stellen außerdem die Qualität der Produktion in Frage.

 

MELDUNG VOM 16.09. • "Last Guardian"-Monster in Lebensgröße: Für die kommende Tokyo Game Show hat sich "Last Guardian"-Macher "genDesign" einen besonderen Gag einfallen lassen: Um das Greifen-artige Kuschel-Monstrum Trico so greifbar und authentisch wie möglich darzustellen, wirft man es auf eine Leinwand – in Lebensgröße. Auf seinem Twitter-Blog verdeutlicht der Entwickler mit einem animierten Gif, wie das aussieht: Das PS4-Fabelwesen steckt hinter einem Käfiggitter – und reagiert von hier aus genauso auf die Passanten wie Trico auf sein Mündel im fertigen Spiel. Genau die Sorte Marketing-Gag, die Messe-Aufgebote lebendiger und interessanter gestaltet!

 

MELDUNG VOM 15.09. • Wird CD Projekt RED von Electronic Arts gekauft? Fans von "Witcher 3"-Macher CD Projekt Red haben am 15. September einen Schock bekommen. Grund der Aufregung: Gerüchte von einer Übernahme des polnischen Studios durch den Blockbuster-Riesen Electronic Arts machten die Runde. Die Gerüchtequelle war offenbar ein Mitarbeiter des Unternehmens. Der wollte Wind davon bekommen haben, dass sich die Führungsspitze des "Witcher"-Entwicklers und GOG-Betreibers gerade in Verhandlungen mit EA befindet. Da in näherer Zukunft kein neues Spiel veröffentlicht wird (bis zum geplanten Dark-Future-RPG "Cyberpunk" ist es noch eine Weile hin), hält er Publishing-Verhandlungen für ausgeschlossen. Entsprechend schlussfolgert der "Whistleblower": Es muss um Übernahme-Gespräche gehen! "Alles Blödsinnn", sagt jetzt CEO Adam Kicinski: "Nein, wir befinden uns nicht in Verhandlungen wegen eines Verkaufs von CD Projekt Red oder GOG. Außerdem ist die zur Verifikation herangezogene Quelle nicht echt!"
Völlig abwegig ist eine derartige Verkaufsthese trotzdem nicht: Allem Idealismus zum Trotz sind auch Spiele-Entwickler in erster Linie Investment-Objekte, und die werden oft genau dann veräußerst, wenn ihr Wert am höchsten ist – z.B. nach der Veröffentlichung eines erfolgreichen Millionen-Sellers wie "The Witcher 3". Prominentes Beispiel: "Bioware" – auch die kanadischen Rollenspiel-Experten gingen während eines ausgesprochenen Höhenflugs in den Besitz von EA über.

 

MELDUNG VOM 15.09. • Project Morpheus heißt jetzt "PlayStation VR: "Project Morpheus" – so heißt Sonys PS4-exklusive Virtual-Reality-Brille, mit der man – zumindest im Konsolen-Kosmos – dem VR-Platzhirsch Oculus zunehmend die Show stiehlt. Bisher. Denn jetzt hat der Hersteller den bekannten Arbeitstitel gestrichen: Aus "Projekt Morpheus" wird offiziell "PlayStation VR". Das klingt zwar nicht sonderlich inspiriert, aber einleuchtend. "Der Name PlayStation VR bezeichnet nicht nur eine völlig neue PlayStation-Erfahrung, die Spielern das Erleben virtueller Gaming-Welten so erlaubt, als wären sie tatsächlich vor Ort. Außerdem illustriert dieser Name unsere Hoffnung, bei diesem Erlebnis auch ein Gefühl der Vertrautheit zu vermitteln", so Masayasu Ito, Vize-Präsident der Software-Design-Division und Chef des "PS Product Business".

 

MELDUNG VOM 15.09. • Assassinen jagen Jack the Ripper: Ende des 19. Jahrhunderts hält eine grausame Mordserie die britische Metropole London in Atem: Die "Whitechapel"-Morde durch den Frauenkiller "Jack the Ripper" erregen weltweit Aufmerksamkeit – und das bis heute! Immerhin sind die Verbrechen nach wie vor ungeklärt. Das ungebrochene Interesse an der vielfach zitierten und verfilmten Thematik hat auch Ubisoft erkannt: Grund genug für den französischen Hersteller, das "Assassin's Creed" mit einem passenden Add-On zu bedenken: Die "Jack the Ripper"-Kampagne spielt 20 Jahre nach der Handlung des Hauptspiels und lässt den Spieler an der Jagd nach dem berüchtigten Serienmörder teilhaben. Käufer des Season-Passes erhalten außerdem die Missions-Sammlung "Der letzte Maharadscha", die Exklusiv-Mission "Eine lange Nacht" sowie das "Die Straßen von London"-Paket. Ebenfalls nett: Ein Jules-Verne-inspirietes Steampunk-Package mit dampfbetriebenen Waffen und Ausrüstungs-Gegenständen sowie ein exklusiver Erfahrungspunkt-Boost, in dessen Genuss nur Season-Pass-Käufer kommen. (MEHR)

 

MELDUNG VOM 14.09. • "Killzone"-Macher wollten Spiel zu Wells' "Zeitmaschine" entwickeln: Das holländische Entwickler-Studio Guerilla Games gehört zu den Vorzeige-Teams von PlayStation-Hersteller Sony – mit "Killzone" hat das 150 Mann starke Team eine der stärksten PlayStation-exklusiven Marken in petto. Ihre Neuankündigung "Horizon: Zero Dawn" gehörte außerdem zu DEN Most-Wanted-Titeln der letzten E3-Messe. Jetzt hat der Entwickler verraten, dass vor der Entwicklung des gegen Maschinen-Monster kämpfenden Steinzeit-Girlies ein anderes Spielkonzept entstehen sollte: Laut Studioboss Herman Huls war lange Zeit eine mögliche Versoftung von H.G. Well's Roman-Klassiker "Die Zeitmaschine" der heißeste Kandidat für das erste PS4-Projekt.

 

MELDUNG VOM 14.09.2015 • Mario hat einen neuen Boss – Kimishima wird neuer Nintendo-Geschäftsführer: Nach dem dramatischen Krebstod von Nintendos japanischem Geschäftsführer Satoru Iwata am 11. Juli haben Designer-Legend Shigeru Miyamoto und Genyo Takeda die kommissarische Leitung des Spiele-Riesen übernommen. Jetzt steht Iwatas Nachfolger fest:  Tatsumi Kimishima wird ab sofort die Geschicke des Mario-Konzerns leiten. Zuvor war der 65 Jahre alte Kimishima bei dem Hersteller u.a. als Personalchef tätig, bis 2013 leitete er als CEO die eigenständige Konzerntochter Nintendo of America. Anders als sein Vorgänger kommt Kimishima nicht aus der Spiele-Entwicklung, stattdessen hat der Manager einen rein wirtschaftlichen Hintergrund. Mit ihm an der Spitze könnte Nintendo bald einem Kurswechsel entgegensehen – weg von idealistisch geprägten, kreativen Ideen und hin zu reiner Profitabilität. Für Investoren und Firmenkasse erstmal eine feine Sache, für Kunden und die langfristige Marken-Entwicklung aber u.U. problematisch. Eine ähnliche Situation ließ sich zuletzt bei Apple beobachten: Nach dem Krebstod des kreativen, charismatischen Wirrkopfs Steve Jobs übernahm der vergleichsweise steife Business-Experte Tim Cook das Ruder. Unter dem läuft der iPhone- und Mac-hersteller  zwar hochprofitabel, doch innovative Neuheiten hat man seitdem keine mehr gesichtet. Positiv: Miyamoto und Takeda können sich jetzt wieder verstärkt ihren Aufgaben als Kreativköpfe des Unternehmens widmen.

 

MELDUNG VOM 14.09.2015 • "Starcraft 2: Legacy of the Void" erscheint am 10. November: Echtzeit-Strategen dürfen sich freuen: Laut  Blizzard erscheint der dritte Teil der "StarCraft 2"-Kampagne bereits am 10. November dieses Jahres. "Legacy of the Void" funktioniert erzählerisch wie eine Erweiterung, läuft aber ohne den ersten Teil und kostet mit 40 Euro auch so viel wie ein eigenständiges Produkt. Im Mittelpunkt der Kampagne steht die hochentwickelte Rasse der Protoss. Erzählerisch wird damit das "Starcraft 2"-Dreigestirn abgeschlossen. Der erste Teil "Wings of Liberty" widmete sich 2010 noch den Terranern, danach übernahm man 2013 in "Heart of the Swarm" die Zerg.

 

MELDUNG VOM 14.09.2015 • Was ist eigentlich aus Kinect geworden? Gute Nachricht für Xbox-Besitzer mit defektem Netzteil: Microsoft bietet den Saft-Lieferanten jetzt endlich separat an. Rund 35 US-Dollar kostet das Netzgerät beim Kundenservice des Herstellers. Damit ist das Xbox-One-Kraftwerk neben dem Joypad das dritte Zubehör des Geräts, das jetzt ohne Konsolen-Kauf erhältlich ist. Dasselbe gilt für die glücklose Motion-Control-Cam "Kinect" – deren Entkoppelung vom Basis-Paket war allerdings eher Not- und Panik-Lösung als Service am Kunden. Ursprünglich sollte sie der entscheidende Unterschied sein, der die Xbox… (MEHR)

 

MELDUNG VOM 11.09.2015 • Assassin's Creed Council: Passionierte Hobby-Assassinen haben jetzt eine neue Plattform, mit der sie sich über ihre Lieblingsserie austauschen können: Auf Ubisofts neuer Website "Assassin's Creed Council" können sich Spieler über Serien-Hintergründe informieren, die Entwickler mit Fragen löchern und über die Spiele diskutieren. Ubisoft verweist darauf, dass viele der dargestellten Hintergründe exklusiv sind und Informationen aus erster Hand bergen. Außerdem lassen sich Struktur und Look der Seite durch die User beeinflussen, indem sie Beiträge bewerten bzw. teilen.

 

MELDUNG VOM 11.09. • Neues Xbox-One-Dashboard bald für Preview-Teilnehmer verfügbar: Wer sich für das Preview-Programm der Xbox One angemeldet hat, der bekommt bereits diesen Monat einen Einblick in die "New Xbox Experience". Die startet offiziell im November, basiert auf Windows 10 und stellt den bisher radikalsten Umbau der Benutzeroberfläche dar. Außerdem sollen durch das Update viele Features um bis zu 50 Prozent schneller reagieren. Preview-Mitglieder können dabei helfen, Fehler zu lokalisieren und das System stabiler zu machen.

 

MELDUNG VOM 11.09. • Überholt der PC bald die Spiele-Konsolen? Einer Marktstudie zufolge könnte die  Vorherrschaft der Konsolen bald gebrochen sein: "Jon Peddie Researches" aus den USA will herausgefunden haben, dass das Geschäft mit dem PC schon seit Jahren schneller wächst als das mit den Konsolen. Die Schlussfolgerung der Studie: Der PC wird die Konsolen schon bald überholt haben – denn aktuell ziehen die meisten Spieler ein flexibles, aufrüstbares System der geschlossenen Konsolen-Umgebung vor.

 

MELDUNG VOM 10.09. • Augmented Reality: Pikachu wird Teil der 'Real World": iOS / Android • Schon vor Monaten hat der japanische Spiele-Riese Nintendo angekündigt, künftig auch auf Apps für Smartphones und Tablets zu setzen – jetzt zeigen sich die ersten Resultate der dezenten Neu-Orientierung: Anfang 2016 bringt der Hersteller in Zusammenarbeit mit "Ingress"-Macher Niantic eine Augmented-Reality-Version der "Pokémon". Unter dem Arbeitstitel "Pokémon Go" entsteht ein Titel für iOS- bzw. Android-Gerätschaften… (MEHR)

 

MELDUNG VOM 10.09.2015 • iOS / Android • Gerade erst hat Apple mit der Spiele-affinen Neuauflage seiner Streaming- und Settop-Box "Apple TV" verblüfft, da kündigen die Deep Silver Fishlabs auch schon die Veröffentlichung eines Titels mit entsprechendem Apple-TV-Support an: "Galaxy on Fire 3: Manticore" wird die Fortsetzung der erfolgreichen Weltraum-Ballerei von 2010… (MEHR)

 

MELDUNG VOM 10.09.2015 • PS4 / PS3 / XBox One / Xbox 360 • Die Erweiterung "König der Besessenen" steht unmittelbar vor dem Release, da unterzieht Entwickler Bungie seinen Multiplayer-Shoter "Destiny" mit Veröffentlichung von Patch 2.0 noch mal einer General-Überholung: Neben kleineren wie größeren Anpassungen wurde auch an der Spielmechanik und Balance gefeilt… (MEHR)

 

MELDUNG VOM 09.09.2015 • 19,99 Euro soll die "Witcher 3"-Erweiterung "Hearts of Stone" kosten, mit der Entwickler CD Projekt Red sein Mammut-Rollenspiel bald aufwertet. Auch ein Veröffentlichungsdatum hat der Entwickler jetzt: Das ungefähr zehn Stunden lange Add-On wird am 13. Oktober verfügbar sein – entweder als Download oder wie das Hauptspiel in der Box. Wer sich für die physische Version entscheidet, der darf sich außerdem über zwei waschechte "Gwint"-Kartensets freuen – also eine greifbare Version des in der virtuellen "Witcher"-Welt gespielten Trading-Card-Games. Käufer des Season-Passes können sich die Karten ebenfalls sichern – und zwar über diese Website! Auch inhaltlich wird einiges geboten: Neben der neuen Runenwort-Magie gibt's reichlich frisches Monster-Schlachtvieh und sogar eine geisterhafte Romanze! Die neue Mini-Kampagne ist auf der bekannten Karte verortet – außerdem muss man das Hauptspiel nicht abgeschlossen haben, um "Hearts of Stone" zu genießen.

 

MELDUNG VOM 08.09.: Hut Bungie die "Destiny"-Story kurz vor Release geändert? • Wer schon immer wissen wollte, warum Bungies erfolgreicher Multiplayer-Shooter "Destiny" eine so dünne Story und viele erzählerische Unstimmigkeiten aufweist, der bekommt jetzt eine mögliche Erklärung: Bei Bungies Rechtsstreit mit dem früheren "Halo"-Komponisten und Mitarbeiter Marty O'Donnel sind Informationen an die Oberfläche gekommen, die nicht nur ein düsteres Bild vom Umgang mit Angestellten durch den US-Entwickler zeichnen – obendrein erhärtet sich der Verdacht, dass der Entwickler (evtl. auf Weisung von Publisher Activision) die Story seines Action-Games im letzten Moment geändert hat. Angeblich (Achtung, dieser Satz birgt potentielle Spoiler!) war ursprünglich geplant, den vermeintlichen Menschheits-Wohltäter "Traveller" als den eigentlichen Schurken zu entlarven, der in Wahrheit selber Schuld an der Invasion durch unterschiedliche Alien-Spezies trägt. Allem Anschein nach sind bisher nur Spieler der frühen Alpha-Testphase in den Genuss dieser "Original"-Storyline gekommen. Ob Bungie im Verlaufe später nachfolgender "Destiny"-DLCs wieder zu seiner ursprünglichen Idee aufschließt, ist unbekannt. Der bekannte Videospiel-Komponist O'Donnell hatte auf jeden Fall Glück: Ein US-Gericht hat Bungie dazu verdonnert, ausstehende Nachzahlungen an den "Halo"-Musikus zu leisten und sein Aktien-Paket zu reaktivieren. Auch andere ehemalige Bungie-Mitarbeiter skizzieren wie O'Donnell das Bild eines skrupellosen Ausbeuter-Betriebs – darunter Ex-Senior-Artist Vic DeLeon und "Halo 3"-Lead-Designer Jaime Griesemer.

 

MELDUNG VOM 07.09.: Freizeitpark um Assassinen und Karnickel • Wenn es darum geht, seine Marken einem breiten Publikum zugänglich zu machen und auf so vielen Kanälen wie möglich zu vermarkten, dann ist Ubisoft ganz vorne mit dabei: Der französische Games-Major bringt Brands wie "Assassin's Creed", "Watch Dogs" die "Rabbids" oder Tom-Clancy-Spiele als TV-Serien, Filme, Comics, Bücher und gießt sie in Figuren-Form – Ubisoft ist einfach überall. Da erscheint die Eröffnung eines Freizeitparks fast wie der nächste logische Schritt – ein Schritt, den man bis 2020 machen will. Bis dahin soll in Zusammenarbeit mit der R-Segari Group – dem Mitbesitzer von "Movie Animation Park Studios" – ein Ubisoft-Themenpark im malaysischen Kuala Lumpur entstehen. Im Zentrum des freizeitlichen Aufgebots werden Ubisoft-Aufgebote zu "Assassin's Creed", "Just Dance", den Rabbids & Co. stehen. "Zusammen erschaffen wir einen Ort, an dem jeder Gast ein Spieler, jedes Fahrgeschäft ein Spielplatz und jeder Besuch ein Spiel ist" – so Ubisoft-Motion-Picture-Vize Jean de Riviéres.

 

MELDUNG VOM 07.09: Gerüchte über Nintendo "NX" und ein neues "Pikmin" • Gerüchte über Nintendos vermeintlichen WiiU-Nachfolger NX kursieren bereits seit Monaten – doch der Hersteller selber schweigt sich bisher aus. Jetzt will ein Insider mehr wissen: Auf Reddit hat der Italiener Informationen zusammengefasst, denen zufolge es sich bei "NX" nicht wie bisher vermutet um eine Konsole, sondern ein Betriebssystem und eine Entwickler-Schnittstelle handelt. Die soll mehrere unterschiedliche Plattformen miteinander kompatibel machen, sodass sich die auf NX basierenden Spiele auf mehreren verschiedenen Hardware-Plattformen spielen lassen. Nintendos angekündigtes Engagement im Smartphone- und Tablet-Segment würde perfekt in dieses Konzept passen – allerdings sollen NX-Spiele laut besagtem Insider auch auf einer neuen mobilen Hardware spielbar sein, die der Hersteller schon nächstes Jahr vorstellen will und die Performance-seitig einen Tick vor Sonys PS Vita liegen soll. Im Wohnzimmer stützt sich der Mario-Hersteller wohl erstmal weiter auf WiiU, den Gerüchten zufolge soll ein stationärer Thronfolger nicht vor 2017 erscheinen. Immerhin dürfen sich Nintendo-Fans bis dahin noch auf ein neues "Pikmin" freuen: Shigeru Miyamoto höchstpersönlich hat bestätigt, dass eine Fortsetzung zum letzten Gemüse-Gewusel (WiiU) fast fertiggestellt ist – über das System indes, auf dem das neue "Pikmin" läuft, wollte der Mario- und "Zelda"-Erfinder noch nichts verraten.

 

MELDUNG VOM 07.09: Ron Gilbert wünscht sich neues "Monkey Island" • 1990 haben Ron Gilbert, Tim Schafer & Co. mit "The Secret of Monkey Island" einen der großen Klassiker des Point'n'Click-Adventures erschaffen. 25 Jahre später liegen die Rechte an der noch immer beliebten Abenteuer-Serie bei Disney: Als "Star Wars"-Schöpfer George Lucas sein Imperium an den Konzern mit der Maus verkauft hat, da haben auch Unternehmen wie "Industrial Light & Magic" oder eben "Lucas Arts" nebst aller angeschlossenen Marken den Besitzer gewechselt. Bisher hat Micky weder Anstalten gemacht, Brands wie "Monkey Island" zu veräußern noch selber an entsprechenden Spielen zu arbeiten. Jetzt kommt aus der Erfinder-Ecke ein gut gemeinter Vorschlag: Ron Gilbert höchstpersönlich hat sich zu Wort gemeldet. "Ich habe mir das Spiel immer als Teil einer Trilogie vorgestellt", meint der Macher – und fügt hinzu, dass ihm die Idee einer Fortsetzung gefällt. Über einen entsprechenden Anruf von Disney würde er sich freuen, so Gilbert.

 

ANGESPIELT / 04.09: Definitives "Dishonored" für XBox One und PC • Als Bethesda und die Arkane Studios 2012 ihr Schleich- und Action-Abenteuer "Dishonored" veröffentlichen, da macht der Meuchel-Exkurs des maskierten Assassinen Corvo Attano dem stagnierenden Stealth-Genre mächtig Dampf. Die Stärke des ehemaligen königlichen Leibwächters ist sein Set aus übernatürlichen Fähigkeiten: Die lassen ihn durch Wände sehen, ruckzuck von einem Ort zum nächsten teleportieren, gefräßige Rattenschwärme auf Gegner hetzen und sich in die Körper ahnungsloser Feinde versetzen. Je pazifisitischer Corvo beim Gang durch die Viertel der finsteren Steampunk-Metropole Dunwall zugange ist, desto weniger deprimierend der Ausgang des düsteren Schleichgangs.
Bevor das Abenteuer nächstes Jahr in die zweite Runde geht, erinnert Publisher Bethesda noch mal mit einer überarbeiteten Neuauflage an das preisgekrönte Heimlichtuer-Spektakel: Die "Definitive Edition" für PS4 und Xbox One kommt mit allen Updates und Add-Ons. Außerdem gleicht sie der 2012er PC-Version aufs Haar und ist damit entsprechend feiner gezeichnet als die vergleichsweise detailarmen sowie pixeligen Fassungen für PS3 bzw. Xbox 360. Wer "Dishonored" bisher verpasst hat oder mit den alten Konsolen-Ports Vorlieb nehmen musste, der greift bedenkenlos zu: "Dishonored" ist bis heute der beste Vertreter seiner Zunft.

 

ANGESPIELT / 04.09: "Tearaway Unfolded" angespielt • Auf der PS Vita gehört "Tearaway" von "Little Big Planet"-Erfinder Media Molecule zu den wenigen lohnenden Exlusiv-Titeln für das Handheld-System. Hintergedanke des im Papier- und Bastel-Look gehaltenen Jump'n'Runs ist es, die besonderen Kontroll-Features von Sonys glückloser Hosentaschen-Konsole zu unterstreichen: So werden mit dem rückseitigen Touchpad solche Flächen "durchstoßen", die aus leichtem Papier bestehen – per Touchscreen wiederum berüht der Spieler Elemente oder drückt sie ein. Bei dem PS4-exklusiven "Tearway Unfolded" übernehmen nun die Bewegungs-Sensitivität und der Licht-Schlitz des Controllers den Job der Berührungs-empfindlichen Vita-Flächen. Mit beiden dirigiert der Spieler einen Scheinwerfer-ähnlichen Lichtkegel durch die Spielwelt: Der lässt Papier-Gewächse wuchern und bringt von den fiesen "Schnipseln" zerstörte Elemente der Spielwelt dazu, wieder zu heilen oder zusammenzuwachsen. Durch Berührung des Touchpads wiederum stimuliert er z.B. die Trampolin-artigen Membranen von Pflanzen, die den putzigen Papierkameraden des Spielers in die Höhe schnalzen lassen. Wie schon der Vita-Vorgänger verlässt sich auch das neue "Tearaway" vor allem auf seine liebevoll ausgerarbeitete Bastel-Kulisse, die tatsächlich wie eine Papier- und Papp-Landschaft wirkt. Passend dazu lassen sich einige Spiel-Elemente mit Hilfe des Touchpas zerschneiden bzw. bemalen – allerdings fallen die Ergebnisse deutlich weniger genau und ansehnlich aus als mit dem präziseren und größeren Vita-Touchscreen.
Leider setzt auch "Unfolded" eher auf Minispiel-artige Herausforderungen und Missionen denn konsistentes Jump'n'Run-Gameplay – darum ist das Abenteuer zwar herzig und fantasievoll, aber manchmal auch ganz schön einschläfernd.

 

 

MELDUNG VOM 03.09.2015 • 420 Seiten MGS im offiziellen "Phantom Pain"-Buch: "MGS"-Fans, aufgepasst! Rechtzeitig zum Release von Hideo Kojimas Open-World-Spektakel "MGS 5: Phantom Pain" veröffentlicht der Hamburger Lösungsbuch-Experte Piggyback das passende Begleitwerk. "Das offizielle Buch" kommt in zwei unterschiedlichen Editionen – und nur in der "Hardcover-Collcetor's-Edition" gibt's eine exklusive Shinkawa-Lithographie, eine riesige Poster-Karte sowie die volle 48 Seiten starke Artwork-Galerie. Macht insgesamt stattliche 420 prall mit Infos und Bildern gefüllte Seiten – das ist der bisherige Verlags-Rekord.

 

MELDUNG VOM 03.09.2015: PS4-FIRMWARE 3.0, FEATURES • Es ist noch nicht bekannt, wann das nächste große System-Software-Update für die PS4 kommt, doch über die Features von Firmware 3.0 informiert Sony schon jetzt: So verrät der Hersteller in seinem offiziellen Blog, dass uns "Kenshin" (der Codename der neuen Version) vor allem neue und komfortablere Social-Features beschert. Darunter z.B. ein neues Event-Center mit einer Aktivitäten-Auflistung der vom jeweiligen Spieler meistgenutzten Games. Hier will Sony u.a. anstehende Double-XP-Wochenende oder saisonale Aktionen aufführen. Ebenfalls interessant ist ein neues Feature, das die Live-Übertragung (per Stream) auf das neue Gaming-Portal von Youtube erlaubt. Problem: Für Deutschland ist dieser Zusatznutzen bisher nur eingeschränkt nutzbar, da Youtube hierzulande rechtliche Probleme mit dem Live-Streaming hat. Umso praktischer sind eine Steigerung des Online-Speichers von einem auf zehn GB, die Erweiterung der Freundes-App um Lieblingsgruppen sowie die Möglichkeit, Screenshots künftig auch im PNG-Format zu speichern (bisher war nur JPG möglich). Ebenfalls nett: Dank "Kenshin" lassen sich demnächst bis zu zehn Sekunden lange Videos auf Twitter teilen, außerdem finden beliebte Broadcasts, Clips und Screens ihren Weg in den Live-Bereich der PS4. Und wer sich die Gameplay-Session eines Freundes ansehen will, der schickt einfach die entsprechende Anfrage ab – ein "Live Broadcast" oder eine "Share Play"-Einladung sind die Folge.

 

ANGESPIELT AM 03.09.2015: RISEN 3 FÜR PS4 • Der Abschluss der "Risen-"Trilogie vom deutschen Rollenspielexperten Piranha Bytes musste viele Rüffel einstecken – vor allem die Konsolenversion wurde harsch kritisiert, denn XBox 360 und PS3 waren einfach überfordert mit dem PC-nativen Titel. Jetzt präsentiert der "Gothic"-Erfinder aus Essen mit der "Enhanced Edition" für PS4 eine Konsolen-Fassung, die mit der hübscheren PC-Version gleichziehen kann, außerdem sind sämtliche Updates und Zusatz-Inhalte auf der Bluray. Wesentlich stimmiger oder ansehnlicher wird das Abenteuer dadurch allerdings nicht: Die im Piraten- und Fantasy-Genre angesiedelte Reise von Insel zu Insel ist jetzt feiner aufgelöst und offenbart mehr visuelle Details – aber das Säbelgerassel Mann gegen Mann bzw. Monster ist unverändert grobschlächtig und plump. Im Vergleich zu aktuellen Genre-Blockbustern wie "Witcher 3" fällt vor allem das fehlende Treffer-Feedback in den Gefechten negativ auf. Sympathisch ist "Risen 3" wegen seines raubeinigen Erzähl-Charmes und der liebevoll ausgearbeiteten Schauplätze. Wer "Witcher 3" durch hat und bis zu "Fallout 4" dringend RPG-Nachschub braucht, der gibt den Störtebekers Erben eine Chance.

 

MELDUNG VOM 03.09.2015: UNCHARTED 4, DLCS • Zusätzliche Download-Inhalte und Extra-Missionen für ein "Uncharted"? Das gab's bei der Adventure-Serie um den verlotterten Abenteurer Nathan Drake noch nie – aber mit genau dieser Regel will Entwickler Naughty Dog jetzt brechen: Das PS4-Debüt der Serie soll früher oder später von einem entsprechenden Story-DLC flankiert werden. Wer beim Kauf von "A Thief's End" gleich zur Deluxe Edition des Spiels greift, der hat übrigens direkt den Season-Pass im Sack – auf diese Weise kommt das Add-On "kostenlos" (sobald veröffentlicht). Naughty Dog hat auch einen gutenGrund, mit der bisherigen "Keine Add-Ons"-Politik zu brechen: Laut "Community Strategist" Arne Meyer spielte Naughty Dogs postapokalyptisches Abenteuer "The Last of Us" bei der Entscheidung eine große Rolle. Dessen Story-Add-On "Left Behind" war so erfolgreich, dass der US-Entwickler prompt umdachte. Details wie Inhalt oder Release-Datum des "Uncharted 4"-DLCs sind noch unbekannt.

 

MELDUNG VOM 01.09.2015: UNCHARTED 4, RELEASE-DATUM UND COLLECTOR'S EDITION • Endlich wissen Fans von Naughty Dogs PlayStation-exklusiver "Uncharted"-Reihe, auf welchen Termin sie sich freuen dürfen: Teil 4 des Action-Adventures um den draufgängerischen Schatzjäger Nathan Drake erscheint am 18. März 2016 – dann darf wieder geklettert, geballert und natürlich ausgiebig geforscht werden. Und all das in schnieker, unglaublich plastischer Full-HD-Grafik. Wem es der schnodderige Drake besonders angetan hat, der liebäugelt schon jetzt mit Special bzw. Collector's Edition: Erstere bietet nebem dem Spiel ein edles Steelbook aus der Ideenschmiede des bekannten Freelance-Illustrators und -Konzept-Künstlers Alexander Iaccarino, der bereits für "The Last of Us" tätig war. Ebenfalls mit dabei: Ein 48 Seiten starkes Artbook, ein Naughty-Dog-Sticker, Mehrspieler-Objekte bzw. -Outfits und "Naughty-Dog-Punkte" für den Multiplayer-Modus. Bei der Collector's Edition wird's noch toller: Die kommt mit einer 30 cm großen Statuen von Hauptcharakter Nathan, reichlich Objekten, Skins bzw. Taunts für den Multiplayer-Modus, einem dymanischen PS4-Theme und natürlich allen Inhalten der Special Edition.

 

MELDUNG VOM 01.09.2015: DIE ZWERGE KOMMEN! • Der Roman vom deutschen Fantasy-Paps Markus Heitz ist hierzulande längst ein Genre-Klassiker – jetzt liefert der Bremer Adventure- und Strategie-Experte King Art ("The Book of Unwritten Tales") das passende Rollenspiel dazu. Mit einer Kickstarter-Kampagne will man den kleinen Kerlen jetzt tüchtig Dampf unter dem Helm machen: Immerhin 260.000 Spenden-Dollar hat King Art angepeilt, um das taktisch orientierte RPG noch größer und besser zu machen, knapp 70.000 hat man bereits zusammen. Wer dabei zusehen will, wie drei behelmte Rauschebart-Hippies bis zu 200 Feinde auf einmal verdreschen, der lässt ebenfalls ein paar Kröten springen. Vermutlich lohnt sich die Investition, bisher hat das kleine deutsche Studio seine Kunden nicht enttäuscht.

 

MELDUNG VOM 01.09.2015: XBOX-ONE-ELITE-BUNDLE • Mit Erfolgsmeldungen will Microsoft das stagnierende Xbox-One-Geschäft immer wieder beschönigen, doch Tatsache ist: Es muss etwas passieren, sonst lässt sich der Vorsprung von Sonys PS4 nicht mehr aufholen. Dabei helfen soll das neue "Xbox One Elite Bundle", das in den USA bereits kommenden November, später weltweit erscheint. Das kommt u.a. mit einer größeren 1TB-Festplatte: Hier verlässt sich der Hersteller aber nicht wie bisher auf eine herkömmliche HD, stattdessen steckt diesmal ein Solid State Hybrid Drive in der Konsole. Das legt besonders oft genutzte Daten auf der SSD-Partition ab, wodurch die Xbox in bestimmten Situationen an Ladegeschwindigkeit zulegt. Z.B. soll die Hardware auf diese Weise rund 20 Prozent schneller starten, wenn man sie aus dem Ruhemodus holt. Neben der größeren und schnelleren Festplatte sowie einer schicken, matt-schwarzen Chassis bringt die Elite-Edition der Xbox One den namengebenden Elite-Controller mit. Der wird ab Oktober separat im Handel erhältlich sein und einzeln um die 150 Euro kosten. Der Preis von 500 Dollar für das US-Bundle erscheint also mehr als fair.

 

ANGESPIELT: FEIST • Mit Stock, Tannenzapfen und Schmeißfliege: Der pelzige, kleine Held aus dem Indie-Abenteuer "Feist" bewaffnet sich mit allem, was er kriegen kann. Er hat auch keine große Wahl: Seine Reise führt den rundlichen Kobold durch einen finsteren Forst, in dem es vor arglistigen Fallen und aggressivem Stachelgetier nur so wimmelt. Um sich gegen die widerborstigen Waldbewohner und rattenschnäuzige Riesentrolle zu wehren, schnappt sich der knuffige Held Stöckchen, schmeißt mit Tannenzapfen bzw. Steinen um sich oder benutzt betäubte Insekten als Stachelgeschütz. Das Schweizer Entwickler-Duo von "Bits & Beasts" hat sich für die Umsetzung seines kniffligen Knobel-Jump'n'Runs überdeutlich beim "Limbo" bedient: Wie der bekannte Independent-Klassiker bildet "Feist" seine Fantasy-Welt als eine Art horizontal scrollendes Schatten-Theater ab – bis auf vereinzelte Details sind sämtliche Figuren und Objekte nur als Silhouette sichtbar. Was dem Kleinst-Projekt an Eigenständigkeit fehlt, das macht es durch seinen Charme und herausforderndes Game-Design wieder wett. Allerdings sorgen die ewig gleichartigen Schatten-Grafiken dafür, dass es dem Titel auf Dauer an Abwechslung mangelt: Mit der dramaturgisch packenden Inszenierung eines "Limbo" kann "Feist" nicht gleichziehen.

 

ANGESPIELT: TEMBO – THE BADASS ELEPHANT • Vom Urwald mit Karacho, Getröte und viel Gestampfe in den Großstadtdschungel: „Badass“-Dickhäuter Tembo wird von seinem alten Kumpan General Krenman zu den Waffen gerufen, um das „Phantom“ dingfest zu machen. Segas Jump’n’Run-Klotz ist dabei nicht gerade zimperlich: Das radikale Rüsseltier rennt und rempelt in vollem Elefanten-Galopp durch massive Stahlwände und Mauern, auch tragende Teile der Level-Architektur gehen mal zu Bruch und bilden anschließend z.B. Brücken oder Übergänge. Die Dächer von Wolkenkratzern werden mit dem blanken Dickhäuter-Podex voran bis zum Erdgeschoss durch-donnert und Brandherde mit einer Sprudelwasserfontäne aus dem Rüssel gelöscht. Obwohl der herzig gestaltete Tembo und die von links nach rechts durchwetzten 3D-Kulissen rundum sympathisch gestaltet und mit drolligen Ideen nur so gespickt sind, will der elefantöse Spielspaßfunke zumindest auf Dauer nicht so recht überspringen: Das Download-Jump’n’Run ist auf Dauer einen Tick zu eintönig geraten. Für kleines Geld aber trotzdem eine lohnende Anschaffung – bereits das Rüsseltier selber ist das Spiel wert.

 

ANGESPIELT: LEGEND OF KA – ANNIVERSARY • In der plüschigen Fabelwelt aus "Legend of Kay" ist der Gorilla los: Die übergroßen Primaten haben kurzerhand die Herrschaft über das herzige Tierreich an sich gerissen – darum ist Kung-Fu-Kater Kay stinksauer. Mit Pfotenkante und Schwertspiel will die Kampf-Mieze dem affigen Treiben jetzt Einhalt gebieten: Dabei entpuppt sich "Legend of Kay" wie bereits bei seiner Erstveröffentlichung vor zehn Jahren (für PS2) als Vertreter der alten (und inzwischen leider sträflich vernachlässigten) Action-Adventure-Schule. Die Neuauflage für PS4, WiiU und PC wartet mit zeitgemäßen Effekten wie Flauschefell, verspiegeltem Parkett und feineren Texturen auf – darum ist die "Anniversary"-Edition des "Adventures made in Germany" die perfekte Gelegenheit, um das launige Abenteuer nachzuholen. Problemchen wie eine konfuse Kameraführung oder die noch immer einen Tick zu altbackene Grafik sind beim schmalen Preis von 25 Euro verschmerzbar. Von Spiel-Design und Präsentation darf man allerdings kein modernes Adventure erwarten, vor allem die zwanghaft auf Hippness getrimmten Sprüche der Charaktere nerven mitunter gewaltig.

 

MELDUNG VOM 28.07.2015 • Also doch: Nachdem bereits seit einiger Zeit Gerüchte über einen Razer-Ouya-Deal durchs Netz geistern, hat der "Forge TV"-Hersteller die Übernahme jetzt bestätigt. Razer verleibt sich den angeschlagenen Hersteller der bekannten Kleinst-Konsole ein – angeblich für zehn Mio. Dollar. An der Hardware indes scheint man wenig Interesse zu haben, dem Käufer geht es vor allem um den OUYA-Store und die Team-Kompetenzen – beide will man künftig für das eigene Android-System nutzen. Firmenchefin und OUYA-Gründerin Julie Uhrman verlässt  das Unternehmen nach der Übernahme.

 

MELDUNG VOM 24.07.2015 • Dass "Rise of the Tomb Raider" eine zeitliche Exklusivität für Xbox One besitzt – das ist bekannt. Jetzt hat sich Square Enix erstmals zur Dauer der Exklusivität geäußert: Die Xbox-One-Fassung des Adventures kommt noch diesen November, Anfang 2016 folgt dann die PC-Version. Die PS4-Variante wird erst Ende kommenden Jahres erhältlich sein.

 

ANGESPIELT: ABSOLUTE DRIFT • Wer früher gerne mit den 16Bit-"Micro Machines" über vogelperspektisch abgebildete Parcours geschlittert ist, der gibt jetzt dem Indie-Rennspiel "Absolute Drift" eine Chance: In der launigen Kurverei gibt es keine Rennen von A nach B, stattdessen geht's um kunstvolle Drifts. Im richtigen Moment bremsen, schlittern, dabei die für das Spiel charakteristischen Reifenspuren hinterlassen und Markierungen sammeln – so werden bei "Absolute Drift" Punkte verdient. Fahrgefühl und Spielidee sind top, leider wird die Drifterei vor minimalistischer, grauer Grafik-Tristesse recht schnell öde. Was anfangs stylish wirkt, verliert schnell an Reiz.

 

MELDUNG VOM 24.07.2015 • Die volle Breitseite "Fallout": Um auf die  Veröffentlichung von Teil 4 einzustimmen, bringt Hersteller Bethesda im Oktober die "Fallout Anthology" für den PC. Die enthält alle drei bisherigen Episoden der RPG-Reihe. Ebenfalls mit dabei ist "Fallout: New Vegas", das genauso wie Teil 3 mit allen verfügbaren Zusatzinhalten kommt. Kostenpunt: 49,99 Euro.

 

MELDUNG VOM 16.07.2015 • Wie gestern bekannt wurde, haben sich der Münchener Publisher Deep Silver und der bisherige "Dead Island 2"-Entwickler Yager getrennt. Heute hat sich das Berliner Studio erstmals zum Ende der Zusammenarbeit geäußert: "Das Team hat mit großem Enthusiasmus an Dead Island 2 gearbeitet. Leider haben sich die Vorstellungen von uns und Deep Silver nicht mehr gedeckt. Dies führte zu der Entscheidung, sich zu trennen", so CEO Timo Ullmann.

 

MELDUNG VOM 16.07.2015 • Konsolen-Hexer dürfen sich freuen: Entwickler CD Projekt Red hat jetzt zum ersten Mal seinen "Witcher 3"-Patch auch für PS4 bzw. Xbox One bestätigt. Der wird vor allem Performance-Probleme fixen, die in manchen Situationen für fiesen Ruckel-Schluckauf gesorgt haben. Mit dabei sind sinnvolle Überarbeitungen des Inventar-Systems – darunter eine Truhe für das Auslagern überzähliger Objekte, die Streichung der Alchemie-Zutaten aus der Belastungs-Regel sowie das Ausgrauen gelesener Schriftstücke.

 

MELDUNG VOM 15. JULI • Koch Media bzw. Deep Silver hat sich vom Berliner Entwickler Yager Development getrennt und das Projekt "Dead Island 2" abgezogen. Yager hat seit zwei Jahren an der Fortsetzung gearbeitet. Der ursprünglich für Anfang 2015 angekündigte Titel wurde zuletzt auf 2016 verschoben. Gründe für das Ende der Zusammenarbeit wurden bisher nicht genannt.