MELDUNG VOM 10.12. • Top oder Flop? "Skylanders" & Co. im Jahr 2015: Einer aktuellen Studie des BIU zufolge ("Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware) erfreuen sich Spiele und Spielzeuge wie "Skylanders" oder "LEGO Dimensions" immer größerer Beliebtheit: Allein in diesem Jahr wäre das "Toys to Life"-Segment (so wird die Kombination aus Spiel und Spielzeug genannt) in Deutschland um 45 Prozent gewachsen – so die Schätzung des Marktforschungsinstitut GfK. Im vergangenen Jahr wurde allein hierzulande mit der Games-Figuren-Symbiose 46,6 Millionen Euro Umsatz erzielt – 2015 waren es im Zeitraum von Januar bis September bereits 45 Millionen. Darum erwarten GfK und BIU einen signifikanten Anstieg: Immerhin wird das Gros des Umsatzes während des Weihnachtsgeschäfts erzielt. Allerdings stehen diese Aussagen im krassen Gegensatz zu den aktuellen Verkaufszahlen, wie man sie auf www.vgchartz.com findet: Laut der US-Website bringt es das aktuelle "Skylanders" (mit dem Untertitel "Superchargers") bisher nur auf schwache 640.000 Verkäufe weltweit, auch "LEGO Dimensions" hat gerade mal 740.000 Stück geschafft. Zum Vergleich: "Skylanders: Trap Team" hat sich 2104 knapp vier Millionen mal verkauft, der Vorgänger "Skylanders: Swap Force" hat es auf 5,5 Millionen Stück gebracht. Auch die Figuren-Verkäufe sind Händler-Aussagen zufolge in diesem Jahr stark zurückgegangen.

 

MELDUNG VOM 08.12. • Erste Details und Bilder zu neuem "Witcher 3"-Add-On veröffentlicht: Gerade erst wurde CD Projekts Mega-Rollenspiel "Witcher 3"  zum Spiel des Jahres gekürt, da veröffentlicht man endlich die ersten Screenshots aus dem kommenden Add-On "Blood & Wine": Das soll im ersten Halbjahr 2016 erscheinen, rund 20 Eur kosten und Hexer Geralt zum ersten Mal in die paradiesische Region Toussaint versetzen. Die soll rund 20 Spielstunden und eine neue packende Geschichte bieten. Die Region selber erinnert nicht von ungefähr an Italien: Auch das Fantasy-Reich ist für sein reichen Weingüter und einen heimeligen, mediterranten Look bekannt. Das ursprünglich von Elfen besiedelt Toussaint ist ein Vasallenstaat, darum bliebt es vom Krieg in Novigrad und Velen komplett verschont. Außerdem sorgt ein Orden aus stolzen Rittern für Recht und Ordnung.

MEDUNG VOM 08.12. • "Ace Combat 7" für PS4 und PlayStation VR angekündigt: Namco Bandai hat den siebten Teil seiner traditionsreichen Luftkampf-Serie "Ace Combat" angekündigt: Vorerst hat man nur über eine PS4-Version geredet, außerdem soll der Titel das Headset PlayStation VR unterstützen. Dank "Unreal Engine 4"-Technologie soll die Schlacht über den Wolken mit fotorealistischer Grafik begeistern – außerdem implementieren die Entwickler ein veränderliches Ökosystem, das sich stark laut Namco Bandai auf den Verlauf der Gefechte auswirken würde. Die eindrucksvollen Szenen aus dem ersten Ankündigungs-Trailer zeigen angeblich allesamt echte Ingame-Grafik.

 

MELDUNG VOM 08.12. • Frei wie ein Adler: Ubisoft bringt "Eagle Flight" für VR-Headsets: Wer schon immer mal so frei wie ein Vogel sein wollte, der liebäugelt mit Ubisofts "Eagle Flight": Das ungewöhnliche Flugspiel soll 2016 für PC und Konsolen erscheinen – konzipiert wurde der Titel extra für Headsets wie Oculus Rift und Sonys "PlayStation VR". Hier versetzt "Eagle Flight" den Spieler in einen Adler, der über ein menschenleeres Paris der Zukunft gleitet, wahlweise dürfen sich auch Mitspieler und Widersache in Vögel hineinversetzen. Um die Immersion des grafisch imposanten Vogelflugs zu steigern und VR-typische Probleme zu kompensieren, hat der französische Hersteller eine neue  VR-Kontroll-Technologie entwickelt. Auf diese Weise sollen unschöne Nebeneffekte wie Übelkeit und Schwindelgefühle auf ein Minimum reduziert werden. (Hier geht's zum VIDEO)

 

MELDUNG VOM 08.12. • "Ni No Kuni 2: Revenant Kingdom": Das Kult-Rollenspiel wird forgesetzt
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Auf der letzten Konsolen-Generation waren Rollenspiel-Hits made in Japan eine echte Rarität – doch auch hier sind Kult-Titel des Genres entstanden. Einer davon ist "Ni No Kuni: Der Fluch der weißen Königin". Der japanische Rollenspiel-Spezialist Level 5 hat das liebevoll präsentierte Comic-Abenteuer am Stil des bekannten Animationsstudios "Ghibli" ("Chihiros Reise ins Zauberland") orientiert – tatsächlich hat die bekannte Trickfilm-Crew um Hayao Miyazaki tatkräftig an dem PS3-Spiel mitgewirkt.
Das ist bei den Fans so gut angekommen, dass man jetzt einen Nachfolger bekanntgegeben hat: "Ni No Kuni 2: Revenant Kingdom" wird wie der Vorgänger über Namco Bandai veröffentlicht, auch die visuelle und erzählerische Gangart des Vorgängers will man beibehalten. Held der Geschichte ist der junge König Evan, der sein Königreich gegen eine finstere Gefahr verteidigen muss. Außerdem geht es wie im ersten Teil geht es um die Berührung des Fantasy-Reichs und unserer eigenen Welt: So zeigt erste Teaser-Trailer des Spiels neben Evan den Menschen Roland, der offenbar unvorbereitet in der Märchenwelt landet. Über weitere Spieldetails hat sich Level 5 bisher ausgeschwiegen, auch das Veröffentlichungsdatum ist noch unbekannt.

 

MELDUNG VOM 08.12. • Geralt von Riva geht, der "Witcher" bleibt: "The Witcher 3" vom polnischen Entwickler CD Projekt ist laut "Video Game Awards" ganz offiziell der beste Spiele-Titel des auslaufenden Jahres – außerdem gehört das Mammut-Rollenspiel zu den Top-Sellern der Spiele-Saison 2015. Trotzdem war der Erfolg des weißhaarigen Monsterjägers für viele Gamer auch ein Anlass zur Enttäuschung – immerhin soll es das letzte Spiel sein, in dem sich alles um den prominenten Hexer Geralt von Riva dreht. Trotzdem kein Grund, nach Spielende Abschiedstränen zu vergießen: In einem Interview mit dem polnischen Fernseh-Sender TCN24 BiS hat Firmen-Chef Adam Kicinski jetzt Entwarnung gegeben. "Witcher 3" wäre zwar Geralts letzter Auftritt als Spieler-Avatar – doch das Ende der Serie wäre es nicht. Keinen Ausflug mehr in die Witcher-Welt zu unternehmen, das wäre den Fans gegenüber unfair – so Kicinski. Doch bevor es soweit ist, dürfte noch einige Zeit ins Land gehen: Aktuell arbeitet man am  "Witcher 3"-Add-On "Blood & Wine" und dem düsteren Science-Fiction-Rollenspiel "Cyberpunk 2077".

 

MELDUNG VOM 08.12. • Kunst oder  Spiel? "Bound" für PS4 in Wahrheit ein Indie-Game: Vor einigen Monaten hat "God of War"-Entwickler Sony Santa Monica ein neues Spiel angekündigt, doch außer ein paar Brocken undefinierbarer Optik nichts davon gezeigt. Darum freuten sich viele Fans des Studios schon auf einen neuen Metzel-Exkurs von Hau-drauf-Wüterich Kratos. Jetzt wurde das rätselhafte Projekt "Bound" enthüllt: Tatsächlich kommt der kunstvoll anmutende Titel um eine springende und tanzende Ballerina nicht von Sony Santa Monica selber, stattdessen steht die kleine Independent-Schmiede "Plastic Studios" hinter dem PS4-exklusiven Hüpfspiel. Das Team ist eigentlich auf kurze Demo-Filmchen spezialisiert, hat sich mit "Datura" (PS3) aber schon in der Vergangenheit an einem Spiel versucht. Die skurrile Reise durch eine wirre Ansammlung von Erinnerungs-Fragmenten wurde ebenso wie "Bound" mit Unterstützung von Sony Santa Monica inszeniert. Die Presse hat das wenig zugängliche Spiel- und Gedanken-Experiment allerdings größtenteils verrissen.

 

MELDUNG VOM 04.12. • Blutsauger im alten London: Der "Vampyr" kommt: Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Adventure-Fünfteilers "Life is Strange" wendet sich der französische Entwickler Dontnod einem anderen Genre zu: "Vampyr" wird ein Rollenspiel im London des ersten Weltkriegs. Hauptdarsteller ist der bekannte Arzt Jonathan E. Reid, der aus dem Krieg in die Metropole an der Themse heimkehrt. Doch nicht nur Jonathans Heimat hat sich verändert – auch er selber ist nach seinen Erlebnissen im Krieg ein anderer. Und das nicht zuletzt deshalb, weil sich der Mediziner in einen Blutsauger verwandelt hat: Wieder daheim, muss sich Jonathan gut überlegen, wen er anzapft – und wen er leben lässt. Denn seinen Hunger stellen muss der "Vampyr" so oder so. Dieses Element will Dontnod verwenden, um den Spieler wieder mal vor schwerwiegende moralische Entscheidungen zu stellen – inzwischen ein echtes Fachgebiet des Studios. Der blutdurstige Raffzan wird wohl bis 2017 auf sich warten lassen, dann soll das Rollenspiel für PS4, Xbox One und PC erscheinen.

 

MELDUNG VOM 02.12. • Kostenloser Bonus-Inhalt für "Battlefront": Die "Schlacht von Jakku" Obwohl Electronic Arts und Entwickler DICE mit "Star Wars: Battlefront" einen riesigen Erfolg feiern, wird das Spiel allgemein für seinen geringen Umfang kritisiert. Darum schiebt man jetzt zusätzliche Karten nach, und zwar kostenlos! Den Anfang macht die "Schlacht von Jakku": Das Mini-Add-On umfasst die beiden neuen Maps "Gigantenfriedhof" und "Goazanisches Ödland" – außerdem wird der neue Multiplayer-Modus "Wendepunkt" für gigantische Schlachten zwischen 40 Spielern mitgeliefert. Hier sollen die Streitkräfte der Rebellen drei imperiale Kontrollpunkte erobern – bei Erfolg werden weitere Kontrollpunkte freigeschaltet, am Ende winkt schließlich die Endschlacht in einer imperialen Basis. "Die Schlacht von Jakku" knüpft erzählerisch an den neuen Kinofilm "Das Erwachen der Macht" an: Im "Battlefront"-Add-On erfahren die Spieler, wie der Planet Jakku zum lebensfeindlichen Ödland wurde, das man im im Film sieht. Wer "Star Wars: Battlefront" vor der Veröffentlichung vorbestellt hat, der darf ab sofort loslegen – alle anderen müssen sich bis zum 8. Dezember gedulden. Das Schlachtengetümmel auf Jakku ist aber so oder so kostenlos.

MELDUNG VOM 02.12. • Verkauft Nintendo bereits 2016 20 Millionen NX-Konsolen? Das Geschäft mit Xbox One und selbst PlayStation 4 schwächelt dieses Jahr, auch Nintendo bricht mit seiner WiiU und den passenden Produkten keine Verkaufs-Rekorde. Umso mehr klammern sich viele an die Hoffnung, dass Nintendos geheimnisvoller WiiU-Nachfolger bald alles richten wird und dem klassischen Konsolen-Markt die dringend nötige Frischzellenkur verpasst: Das Projekt "NX" des Mario-Herstellers macht schon lange von sich Reden – immerhin soll es sich um nicht weniger handeln als das leistungsstärkste Spielsystem. Außerdem will Nintendo wohl mit einer innovativen Kombination von mobiler und stationärer Spiel-Lösung auftrumpfen. Jetzt behauptet die taiwanesische Website "Digitimes", der Hersteller würde extrem ambitionierte Verkaufsziele verfolgen: So ginge ein Zubehör-Zulieferer der "NX" davon aus, dass Nintendo noch im kommenden Jahr zehn bis zwölf Millionen Konsolen ausliefern könnte – der Konzern selber ginge sogar von rund 20 Millionen im Markt installierten Geräten für 2016 aus. Produziert wird der WiiU-Nachfolger angeblich bei Foxconn, allerdings schweigt sich der in Taiwan ansässige Hardware-Zusammenbauer bisher aus, wenn es um das Thema "NX" geht.

 

MELDUNG VOM 30.11. • "Rise of the Tomb Raider": Bisher nur dürftige Verkaufszahlen: Die Xbox-Exklusivität von Lady Croft hat ihren Preis: Laut VGChartz hat sich Laras neues Abenteuer "Rise of the Tomb Raider" bisher nur knapp über 300.000 mal verkauft. Rund 76 Prozent der Verkäufe sollen dabei auf die XBox One entfallen, die übrigen 24 auf Xbox-360-Besitzer. Am besten lief die Grabräuberei in den USA, aber gerade mal 41 Prozent der Kunden kommen aus Europa. Zum Vergleich: Vom Vorgänger "Tomb Raider" konnte Anbieter Square Enix bereits während der ersten 48 Stunden über eine Million absetzen – mehr als von jedem anderen "Tomb Raider". Innerhalb des ersten Monats schaffte das Reboot circa drei Millionen Verkäufe. Das klingt zwar ordentlich, doch in Anbetracht der hohen Produktionskosten gab sich Square Enix zunächst enttäuscht. Inzwischen ist "Tomb Raider" allerdings über acht Millionen mal über die Ladentheke gegangen und gilt als kommerzieller Erfolg

Dass "Rise of the Tomb Raider" bis zur Veröffentlichung der PS4-Fassung Ende 2016 ähnliche Höhenflüge schafft, darf allerdings bezweifelt werden: Schuld an den bescheidenen Verkaufszahlen hat wohl unter anderem die Veröffentlichung von "Fallout 4" während derselben Woche – aber vor allem die Beschränkung auf Xbox-System dürfte es sein, die für den aktuellen Misserfolg der Grabräuberin verantwortlich ist. Bleibt nur zu hoffen, dass Microsoft für die zeitlich befristete Exklusivität so viel Geld auf den Tisch gelegt hat, dass die schwachen Verkäufe für die Lady nicht zu schmerzhaft werden. Die Hoffnung, mit der jungen Croft einen potentiellen System-Seller unter den Weihnachtsbaum zu legen, ist für Microsoft vermutlich dahin.

 

MELDUNG VOM 30.11. • Mehr Performance für die PS4? Zusätzlicher Kern freigeschaltet: Scheinbar hat Sony bei seiner PlayStation 4 jetzt auch den siebten der insgesamt acht CPU-Kerne für Entwickler freigegeben. Diesen Rückschluss lässt eine Zeile in den Patch-Notes für eine Entwickler-Software zu. Sollte sich das Gerücht bestätigen, dann hätten PS4-Entwickler bald Zugang zu mehr System-Ressourcen – das wiederum könnte sich durch zumindest dezent aufgehübschte Spiele-Grafik bemerkbar machen. Unüblich ist ein derartiges Verfahren nicht: Anfangs sind die CPU-Kerne einer neuen Konsole für Aufgaben wie die Verwaltung des Betriebssystems reserviert – doch mit zunehmender Entwickler-Erfahrung und System-Stabilität gibt der Hardware-Hersteller dann peu a peu auch diese Performance-Reserven frei. Microsoft griff für die Xbox One auf einen ähnlichen Trick zurück: Hier hat man den sonst für Kinecte zuständigen Teil des Systems freigegeben.

 

MELDUNG VOM 27.11. • Kostenlose Xbox-One- und PS4-Spiele im November: Wie jeden Monat locken Microsoft und Sony die Abonnenten ihrer jeweiligen Premium-Angbote auch im Dezember mit Gratis-Games. So beschert der Xbox-Hersteller den Kunden seines Gold-Pakets bereits vor Heiligabend ein paar besonders schicke Download-Präsente – darunter das bereits vom PC bekannte Action-Rollenspiel "The Incredible Adventures of Van Helsing". Aber es wird noch besser: Wer das Gold-Abo und eine Xbox One sein Eigen nennt, der darf sich vom 16. bis zum 31. Dezember die Vollversion von Square Enix' grandiosem Heimlichtuer-Abenteuer "Thief" aus dem Store laden. Noch reichhaltiger beschenkt werden Xbox-360-Kunden: Obwohl eigentlich längst ein Auslauf-Modell, gibt es für den Klassiker in Microsofts Konsolen-Stall noch immer jede Menge Spiele-Highlights – und einige davon werden vor dem Fest umsonst unters Gamer-Volk geworfen. So verführt vom 1. bis zum 15. Dezember das fantastische Taktik- und Tower-Defense-Spektakel "Castle Storm" zum Runterladen, vom 16. bis zum 31. Dezember warten dann das Rollenspiel "Sacred 3" und die Kriegs-Simulation "Operation Flashpoint: Dragon Rising" auf ihren Download.

 

MELDUNG VOM 27.11 • "Total War: Attila – Das Zeitalter Karl des Großen" angekündigt: Wer die historisch gepolten Schlachten der "Total War"-Reine von Creative Assembly schätzt, der darf sich freuen: Die Entwickler veröffentlichen noch am 10. Dezember dieses Jahres das Add-ON "Total War: Attila – Das Zeitalter Karl des Großen". Dementsprechend gibt's eine neue Kampagnen-Karte, die sich am Europa des Jahres 768 AD orientiert. Außerdem ergänzen neue Einheiten wie Ritter und die Huscarls aus der Leibgarde skandinavischer Patrizier das bestehende Einheiten-Angebot. 50 neue Provinzen warten voller Furcht darauf, vom "Total War"-Feldherrn erobert zu werden, zusätzlich hat man an der Spielmechanik der Kampagnen gefeilt. All das soll für gleich mehrere hundert Stunden Spielspaß sorgen.

 

MELDUNG VOM 25.11. • PS4 überschreitet 30-Mio.-Marke: Endlich geschafft: Ziemlich genau zwei Jahre nach seinem Start im November 2013 hat Sonys neues Konsolen-Flaggschiff die nächste wichtige Verkaufsmarke genommen. Laut Hersteller-Angabe wurden von der PlayStation 4 bis heute weltweit 30,2 Millionen Stück abgesetzt. Mitbewerber Microsoft rückt zu seiner Xbox One keine Verkaufszahlen mehr raus, doch Schätzungen von vgchartz.com zufolge rangieren die Verkäufe des Xbox-360-Nachfolgers bei ungefähr 15 Millionen Geräten. Nur noch weiter abgeschlagen und auf dem dritten Platz liegt Nintendo: Der japanische Hersteller konnte von seiner WiiU seit der Markteinführung im November 2012 nur knapp elf Millionen Exemplare absetzen. Bei allen Angaben handelt es sich um den jeweiligen DURCHverkauf, d.h. die tatsächlich an den Endkunden oder Konsumenten veräußerten Geräte. Ganz im Gegensatz zum REINverkauf, mit dem man die Stückzahlen beziffert, die an die Verkaufsstellen ausgeliefern werden. Reinverkäufe sind also grundsätzlich höher als Durchverkäufe.
Sollten Sonys Werte stimmen, dann müsste der Konzern innerhalb von einem Monat fast fünf Millionen PS4-Konsolen verkauft haben – ein rekordeverdächtiges Ergebnis. Ebenfalls rekordverdächtig ist der Durchverkauf von 30 Mio. Einheiten in gerade mal zwei Jahren: Das hat nicht mal die PlayStation 2 geschafft, und die gilt bis heute als das erfolgreichste Konsolen-System überhaupt. Nur noch schneller als die PS4 war Nintendos Wii: Der WiiU-Vorgänger hatte die 30-Millionen-Schallmauer etwa einen Monat schneller geschafft. Trotzdem: Ein gigantischer Erfolg für Sony, zumal die ganz heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts noch immer aussteht.

 

MELDUNG VOM 25.11 • Neue Infos über "Mass Effect Andromeda"?  Ein angblicher Insider will neue Informationen über Biowares neues Science-Fiction-Rollenspiel "Mass Effect Andromeda" in Erfahrung gebracht haben. Mehr noch: Er will das von Serien-Fans herbeigesehnte Spektakel sogar gespielt haben. Laut ihm würden die neuen Helden mit Raketen-Rucksäcken durch die Gegend düsen – außerdem soll ein neues Raumschiff an die Stelle von Shepards legendärer Normandy treten. Das wäre spürbar größer als sein Vorgänger, außerdem hätte sich das Reise-System aus den bisherigen Spielen geändert. Ebenfalls interessant: Am Landefahrzeug Mako soll man künftig wie an einem Rennspiel-Vehikel herumschrauben können. In der Geschichte wiederum geht es angeblich – so der vermeintliche Insider – um die Suche nach einer neuen Heimat für die Menschheit und die anderen Rassen der Citadel. Diese führe schließlich zum Konflikt mit einer anderen, geheimnisvollen Spezies.
Ob diese Details tatsächlich aus "Andromeda" stammen oder aber der Fantasie des Zitatgebers entsammen, das wird sich wohl erst klären, wenn die Entwickler selber mit neuen Details rausrücken. Die haben bisher lediglich verraten, dass das Kampfsystem dem der Vorgänger stark ähneln werde. Außerdem habe man die Handlung einige Jahrzehnte nach dem ursprünglichen Dreiteiler angesiedelt. Allem Anschein nach entsteht "Mass Effect Andromeda" auf Basis der "Frostbite 3"-Engine von Dice, die damit zuletzt ihr grandios aussehendes "Star Wars: Battlefront" umgesetzt habe

 

MELDUNG VOM 25.11. • Adventure-Fuchs auf PlayStation-Kurs: Dass vermenschlichte oder "anthropomorphe" Tiere noch immer hoch im Kurs stehen, beweist das kommende Action-Adventure aus dem kleinen Independent-Studio Spearhead Games im kanadischen Montreal. Die Entwickler von "Tiny Brains" (in dem es ebenfalls um tierische Charakterköpfe ging) wollen Anfang 2016 ihr vorerst PS4-exklusives Abenteuer "Stories: Path of Destinies" veröffentlichen. In dem geht es um den ehemaligen Piraten-Fuchs Reynardo, der jetzt mit viel Grips und Schwertschwingerei einen durchgedrehten Imperator und seine Schergen bezwingen will. Das im bunten Comic-Look gehaltene Action-Adventure entsteht auf Basis der "Unreal Engine 4" und rückt neben dem Helden einen dynamischen Erzähler in den Vordergrund. Will heißen: Der Märchenonkel mit der Off-Stimme reagiert flexibel auf die Aktionen des Spielers und kommentiert sie entsprechend.

 

MELDUNG VOM 25.11. • 70 Mio. VR-Headsets bis Ende 2017? Virtual-Reality-Headsets wie „Oculus Rift“ oder „PlayStation VR“ für die PS4 sind nicht mal erschienen, da prognostizieren Analysten den Geräten bereits eine rosige Zukunft. Laut aktuellen Analyse-Daten von Superdata würden sich rund 70 Millionen Spieler noch bis Ende 2017 ein entsprechendes Headset zulegen. 31 Prozent aller amerikanischen Konsolisten wollten zugreifen, auch 18 Prozent der PC-Spieler hätten Interesse. Den Anfang würden allerdings die VR-Lösungen für Smartphones machen – so Stephanie Llamas, Director of Research bei Superdata. Grund: Mit den vergleichsweise günstigen Smartphone-Geräten lässt sich die Technologie ideal antesten. Bereits jetzt sind VR-Lösungen für mobile Gerätschaften ein echtes Geschäft: Bis Ende dieses Jahres rechnet man mit 18 Millionen Dollar Umsatz.

 

MELDUNG VOM 25.11. • Laufen PS2-Spiele bald auch auf PS4? Microsoft wirbt seit einigen Wochen vertärkt mit der Option, alte Xbox-360-Titel auch auf einer Xbox One spielen zu können. Jetzt kommt Mitbewerber Sony mit einer ähnlichen Lösung um die Ecke: PS3-Spiele auf einer PS4 zu spielen – das wird auch in näherer Zukunft nicht möglich sein. Dafür flimmern wohl bald über zehn Jahre PS2-Games über die moderne HD-Mattscheibe. So enthält ein aktuelles Hardware/Software-Bundle aus PS4-Konsole und "Star Wars: Battlefront" schon einige PS2-Klassiker aus dem "Krieg der Sterne"-Universum. Darunter zum Beispiel der Rennspiel-Opa "Star Wars: Racer Revenge", der bereits auf einer derartigen Emulator-Lösung läuft. Inzwischen hat Sony sogar bestätigt, dass man tatsächlich an einer entsprechenden Emulations-Technologie arbeitet. Völlig überraschend wäre das sowieso nicht: Bereits vor fast zwei Jahren hat der Hersteller angekündigt, PSOne- und PS2-Klassiker auf der PS4 anzubieten – doch dann wurde es still um das Feature.

 

MELDUNG VOM 25.11. • Evtl. Ankündigung von neuem "Bioshock" in 2016: Wo bleibt eigentlich das neue "Bioshock"? Seitdem Fans von 2K's Ego-Ballerei 2013 mit "Bioshock Infinite" über den Wolken spazieren gegangen sind, ist es verdächtig ruhig geworden um die Serie. Weil sich Erfinder Ken Levine danach zumindest vorübergehend aus der Produktion von Blockbuster-Spielen zurückgezogen hat, scheint die Zukunft der bekannten Marke ungewiss. Jetzt hat Take-Two-Boss Strauss Zelnick darauf hingewiesen, dass man unbedingt an der Serie festhalten will – wann genau eine Fortsetzung erscheinen würde, das wäre allerdings Sache der betreuenden Entwickler-Teams bei 2K. Zur Erklärung: 2K gehört ebenso wie "GTA"-Macher Rockstar zu Take Two. Aktuell ist bei Take Two und 2K allerdings noch mit "Mafia 3" beschäftigt.

 

MELDUNG VOM 20.11. • "Beyond: Two Souls" und "Heavy Rain" für PS4: Wer eine Schwäche für kunstvolle interaktive Erzählungen hat, der liebt vermutlich die Spiele des französischen Ausnahme-Studios Quantic Dream: Die Mannschaft um Erzähl-Meister David Cage hat ihre Fans zuletzt mit den beiden PS3-Titeln "Heavy Rain" und "Beyond: Two Souls" fasziniert. Die sind beim Publikum so gut angekommen, dass Sony und Quantic Dream jetzt kurzerhand von beiden Spielen PS4-Versionen veröffentlichen. Den Anfang macht "Two Souls": Die Geschichte um die von einem Geisterwesen begleitete Jodie (Ellen Page) steht ab dem 26. November zum Download im PlayStation-Store bereit. Für die Neuveröffentlichung hat Quantic Dream den Titel noch mal überarbeitet: Die PS4-Fassung läuft in Full-HD-Aufösung, außerdem sind einige neue Effekte wie Motion-Blur hinzugekommen. Wie bei den Spielen von Telltale-Games wird jetzt am Ende jeder Szene eine Übersicht eingeblendet, in der alle just getroffenen Entscheidungen mit denen anderer Spieler vergleicht. Ebenfalls nützlich: Wer möchte, der darf die Ereignisse erstmals in chronologischer Abfolge spielen – und zwar von Anfang an.
Aber es wird noch besser: März 2016 erscheinen die beiden modernen Klassiker – "Beyond" UND "Heavy Rain" – zusammen in einer Box. Faire Sache: Hat man sich "Beyond" vorher bereits als Download zugelegt (für rund 30 Euro), darf man "Heavy Rain" später zum Sonderpreis runterladen.

 

MELDUNG VOM 20.11 • Haben die Paris-Attentäter mit Computer-Spielen trainiert? Was ist eigentlich aus Anti-Computerspieler und Killerspiel-Papst Christian Pfeiffer geworden? Bis vor wenigen Jahren hat der ehemalige Justizminister und Leiter des Kriminologischen Instituts in Niedersachsen geradezu leidenschaftlich die öffentliche Diskussion gegen Computer- und Videospiele geführt. Doch seit einigen Jahren ist es ungewöhnlich ruhig geworden um den passionierten Games-Gegner – und das aus gutem Grund: Pfeiffer ist schlicht und ergreifend in Pension gegangen. Das hindert ihn allerdings nicht daran, dann und wann noch gegen das Medium zu wettern. Wie zum Beispiel beim Interview mit "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Hier erklärt Pfeiffer, dass er einen klaren Zusammenhang zwischen dschihadistischen Attentätern und Computerspielen sieht. Einmal weist er darauf hin, dass Terroristen virtuelle Plattformen wie "World of Warcraft" nutzen könnten, um ungestört miteinander zu kommunizieren. Außerdem trage das Spielen von gewaltverherrlichenden Computerspielen im Internet und auf Konsolen zur "Radikalisierung junger Muslime bei" – so Pfeiffer im Interview. Er halte es darüberhinaus für denkbar, "dass die Attentärer von Paris vor den Anschlägen das Töten virtuell trainierten und sich daran berauscht haben". Klar, irgendjemand muss ja schuld sein.

 

MELDUNG VOM 19.11. • "Deus Ex" verspätet sich: Eigentlich sollte Cyber-Agent Adam Jensen bereits Februar 2016 wieder auf Rollenspiel- und Ego-Shooter-Tour gehen – doch jetzt hat Hersteller Square Enix bekanntgegeben, dass sich der Haudegen um ein sattes halbes Jahr verspätet. Laut Entwickler-Team würde man die zusätzliche Zeit für Feinschliff-Arbeiten benötigen: Beim Durchspielen des eigentlich fertigen Titels hätte man gemerkt, dass die einzelnen Teilstücke nicht so miteinander harmonieren wie geplant, darum muss man jetzt noch mal ran. Neuer Veröffentlichungstermin ist der 23. August.


MELDUNG VOM 19.11. • Neue Erweiterung für "TESO": Mit "Orsinium" hat Bethesda gerade die zweite Erweiterung für sein Multiplayer-Rollenspiel "The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited" veröffentlicht: Die Reise in die Heimat der Orks ist ab sofort für PlayStation 4 und Xbox One erhältlich. Dabei waren die grobschlächtigen Humanoide hier nicht immer zuhause – vielmehr wird das Reich unter dem Kommando von König Kurog neu errichtet. Darum trommelt der Monarch jetzt Abenteuer aus ganz Tamriel zusammen, damit sie ihm und seinem Volk unter die Arme greifen. Die Erweiterung entführt den Spieler dabei in die Berge von Wrothgar und die Ork-Hauptstadt. "Orsinium" ist für Helden jeder Stufe zugänglich, bietet 20 Stunden Inhalt und enthält neben reichlich neuen Missionen eine neue Einzelspieler-Arena. Wer eine "Elder Scrolls Oline"-Plus-Mitgliedschaft sein Eigen nennt, der bekommt "Orsinium" kostenlos, alle anderen müssen 3.000 Kronen im Kronen-Shop des Spiels investieren.

 

MELDUNG VOM 18.11. • "Star Wars"-Hype extrem: Die Multiplayer-Ballerei "Star Wars: Battlefront" ist noch nicht mal erschienen, da reden Entwickler Dice und Hersteller Eletronic Arts auch schön über eine Fortsetzung. Außerdem weist EA's kaufmännischer Geschäftsführer Blake Jorgensen darauf hin, dass der Lizenz-Deal mit Disney satte zehn Jahre umfasst. In dieser Zeit sollen gleich mehrere "Battlefront"-Episoden erscheinen, auch andere "Krieg der Sterne"-Titel für Konsole, PC und mobile Spielsysteme sind geplant. Der bereits vollzogene US-Start des aktuellen "Battlefront"-Titels ist aber nicht gerade reibungslos abgelaufen: Zahlreiche Käufer beklagen überlastete Server, Abstürze und Fehler-Codes beim Starten des Spiels. Wer sich wegen derartiger Schwierigkeiten anderweitig die Zeit vertreiben muss, der greift einfach zur PS4- und PS-Vita-Neuauflage von "Super Star Wars": Das wunderschön gepixelte Super-Nintendo-Action-Spiel von 1992 hat bis heute nichts von seinem Charme eingebüßt und soll noch diese Woche in den PlayStation-Store wandern.

 

MELDUNG VOM 18.11. • "Forza 6" jetzt mit Mikro-Transaktionen: Als Microsoft und Turn 10 Ende 2013 ihr Edel-Rennspiel "Forza 5" veröffentlichen, da bieten sie vom Start weg viele Auto-Modelle zum Kauf an – und zwar gegen echte, harte Währung. Der Verkauf der (obendrein sündhaft teuren) Vehikel kommt bei den Fans allerdings so schlecht an, dass man für den Nachfolger Besserung gelobt. Die Aussage des Entwicklers: Beim nächsten "Forza" keine Mikro-Transaktionen zur Veröffentlichung. Und tatsächlich: "Forza 6" steht seit dem 15. September in den Regalen, und man hat Wort gehalten – zumindest bis zum vergangenen Samstag. Seitdem werden Rennstall-Besitzer auch in diesem Teil der prominenten Racing-Simulation zur Kasse gebeten: Zusätzliche Luxus-Boliden schlagen mit bis zu 25 Euro jeweils zu Buche. Immerhin: Alle gegen harte Euro feilgebotenen Modelle können auch auf klassischem Wege erspielt werden.

 

MELDUNG VOM 18.11. • Planen Terroristen ihre Attentate per PS4? Seit der jüngsten Attentatsserie in Paris befindet sich die westliche Hemisphäre in Alarm-Stellung – und außer der Vorsicht wachsen auch Hysterie und Kontrollwahn. Angeblich noch vor den Anschlägen hat der belgische Innenminister Jan Jambon zu bedenken gegeben, das abgeschottete Kommunikationssystem der PlayStation 4 würde Geheimdiensten ihre Arbeit erschweren. Das wäre so schwer zu knacken, dass es nahezu unmöglich wäre, die Gespräche von Verdächtigen zu überwachen. Die Befürchtung: Terroristen könnten die Konsole als Kommunikations-Plattform benutzen, um ihre Anschläge zu planen. "Die Kommunikation von Terroristen mittels PlayStation 4 ist besonders schwer zu überwachen. Nicht nur für uns, sondern für Behörden weltweit gestaltet es sich extrem schwierig, die Verschlüsselung des Systems zu knacken", meint Jambon. Jetzt hat Sony auf die Vorwürfe reagiert: Der Hersteller meint, er würde die Verantwortung, seine Kunden zu schützen, sehr ernst nehmen – darum würde man die Community auch dazu ermutigen, anstößiges, auffälliges oder gar illegales Verhalten sofort zu melden. Würde man über entsprechende Verstöße informiert, dann würde der Fall sofort an die zuständigen Behörden weitergeleitet. Allerdings hätte die PS4 natürlich wie alle modernen Online-Geräte das Potential, für andere Zwecke missbraucht zu werden.

Doch etwas Gutes hat die die Nachricht über das "fast unknackbare PS4-System" dennoch: Die User können sicher sein, dass sich ihre Daten kaum noch hacken lassen.

 

MELDUNG VOM 16.11. • "Xenoblade Chronicles X" zu groß für eine DVD: Manchmal ist ein Spiel gleich so groß, dass es nicht auf angestammte Speichermedium passt. So geschehen beim kommenden WiiU-Hit "Xenoblades Chronicles X": Das futuristisch-fantastische Mammut-Rollenspiel erscheint am 4. Dezember – und zwar wie gehabt auf DVD. Allerdings war der schiere Umfang des Titels, gegen den angelblich sogar "The Witcher 3" ein echter Umfangs-Zwerg sein soll, für eine DVD offenbar zu viel. Anstatt eine weitere Disc beizulegen, hat Entwickler Monolith Soft die fehlenden Inhalte als Datenpaket zum Download bereitgestellt. Darunter finden sich vor allem solche Datenpakete, die das Spiel schneller machen und die Ladezeiten verkürzen. Damit die Kunden trotzdem pünktlich zum Kauf ihres Spiels loslegen können, dürfen sie den Download der Datenpakete bereits jetzt starten. Das Spiel selber erscheitn am 4. Dezember. Nicht unbedingt nützlich, aber dafür reichlich skurril ist die geplante Streichung eines Features: Das japanische Original des Titels birgt offenbar ein Tool, mit dem sich die Oberweite weiblicher Spielfiguren anpassen lässt. Den Rest der Welt hält man offenbar für zu prüde, denn die Körbchengrößen-Kosmetik wird für alle anderen Märkte außer dem japanischen entfernt.

 

MELDUNG VOM 16.11. • Nintendo Direct: Nintendo hat in der jüngsten Ausgabe seine "Nintendo Direct"-Formats wieder Neuheiten und Updates für seine beiden Konsolen WiiU und 3DS bekannt gegeben: Die größte Überraschung der Episode am 12. November war die Ankündigung einer HD-Version von "The Legend of Zelda: Twilight Princess". Das gehört zu den spektakulärsten Abenteuern des bekannten Nintendo-Spitzohrs und erschien ursprünglich als Starttitel für die Wii-Konsole. In der HD-Version sind die Spielgrafiken spürbar feiner gezeichnet, außerdem funktioniert die überarbeitete Fassung auch ohne die Bewegungssteuerung des Originals. Wer den modernen Klassiker nachholen oder noch mal erleben will, der freut sich den Release am 4. März 2016. Wer Glück hat und bald vorbestellt, der erwischt vielleicht noch eine der limitierten Editionen – denn nur die enthalten einen Sammler-amiibo von dem in einen Wolf verwandelten Helden Link.
Darüber hinaus hat der Hersteller endlich einen konkreten Termin für die Veröffentlichung der Weltraumballerei "Starfox Zero" angekündigt: Das neue Abenteuer um den schießwütigen Meister Reineke und seine tierischen Piloten-Kumpels soll am 22. April 2016 erscheinen. Strategie-Fans dagegen dürfen sich auf das neue "Fire Emblem" freuen: Die Fortsetzung der klassischen Taktik-Reihe kommt am 19. Februar für den 3DS – und das in zwei unterschiedlichen Versionen. "Fire Emblem Fates: Birthright" und "Fire Emblem Fates: Conquest" erzählen dieselbe Geschichte aus einem jeweils anderen Blickwinkel. Die gute Nachricht: Wer einen der beiden Titel kauft, der bekommt den anderen als vergünstigten Download.
Wer im letzten Jahr viel Spaß mit den im "Zelda"-Universum verorteten Massenschlachten aus "Hyrule Warriors" hatte, der merkt sich den 25. März: Dann bringen Nintendo und Tecmo Koei "Hyrule Warriors Legends" für den 3Ds.

 

MELDUNG VOM 13.11. • Anders als erwartet – Nintendos erste Smartphone-App: Jahrelang hat sich Traditions-Konsolist Nintendo gegen den Einstieg ins iOS- und Android-Geschäft gesträubt, doch schließlich hat man dem Druck von Investoren und Fans nachgegeben. Noch unter der Regie des verstorbenen Firmenchefs Satoru Iwata wurde bekannt, dass der Hersteller jetzt doch noch in die Entwicklung von Smartphone-Spielen einsteigt – und zwar an der Seite des japanischen Mobile-Studios DeNA. Der hat jetzt zum ersten Mal verraten, welches Geschäftsmodell Nintendo anstrebt: Laut einem Gespräch mit des "Wall Street Journals" mit DeNA-Boss Isao Moriyasu würden alle Nintendo-Apps kostenlos in die digitalen Stores wandern, demnach dürfte es sich um Free-to-Play-Produkte handel. Ergo: App kostenlos, zur Kasse gebeten wird man stattdessen für Käufe im beziehungsweise aus dem Spiel heraus.

MELDUNG VOM 13.11. • J. J. Abrams macht jetzt auch in Games: Hollywoods Erfolgsregisseur J.J. Abrams liebt "Star Wars", die Werke seines cineastischen Ziehvaters Steven Spielberg – und Videospiele! Darum versucht sich der Mann hinter der neuen "Krieg der Sterne"-Trilogie jetzt auch als Games-Entwickler: Zusammen mit der Epic-Tochter Chair Entertainment arbeitet Abrams an "Spyjinx", das angeblich eine Mischung aus Action, Strategie und Rollenspiel sein soll. Abrams betreut die Entwicklung des Spiels selber,  seine Firma Bad Robot Interactive ist unmittelbar in den Entwicklungsprozess involviert. "Ich bin schon seit Jahre ein Spiele-Fan, und ich bin fast schon neidisch auf die ganzen Künstler und Erzähler, die dabei helfen, diese Welten zu erschaffen", meint Abrams in einem Video auf der Website von Chair Entertainment. "Ich denke, das ist die natürliche Weiterentwicklung dessen, was wir Filmemacher sonst treiben."

 

MELDUNG VOM 12.11. • Bald keine Gesten-Steuerung mehr für Xbox One: Ursprünglich sollte die Bewegungssteuerung per Kinect-Kamera zu den wichtigsten Verkaufsargumenten für Microsofts Xbox-One-Konsole gehören, leider ist das Konzept bei den Kunden nicht gut angekommen. Darum wird das System inzwischen auch ohne Kamera verkauft. Jetzt schlägt der Hersteller den nächsten Nagel in den Kinect-Sarg: In einem Interview mit "WindowsCentral" gab Microsofts Mike Ybarra (Director of Program Management) bekannt, dass sich mit Auslieferung des neuen Betriebssystems ab dem 12. November auch für Kinect-Freunde einiges ändert. Denn ab sofort wird die Kinect-seitige Gesten-Steuerung der Benutzeroberfläche entfernt. Da Kinect aktuell von keinem Spiele-Hersteller mehr unterstützt wird, dürfte das endgültige Ende der einst so verheißungsvollen Motion-Control-Kamera damit besiegelt sein.

 

MELDUNG VOM 11.11. • Künstlicher Arm mit "MGS"-Look: Verliert ein Mensch bei einem Unfall einen Arm oder ein Bein, dann ist das immer tragisch. Umso beeindrucker, wenn er sich trotzdem nicht aufgibt und auch an solchen Hobbies festhält, die eigentlich den Einsatz aller Gliedmaßen erfordern. So ein Mensch ist der 25jährige Brite James Young: James hat bei einem Unfall mit dem Computer-gesteuerten "Docklands Light Railway" in London ein Bein und einen Arm verloren. Trotzdem fröhnt er nach wie vor seinen Leidenschaften – reist um die Welt und spielt Videospiele. Mit nur einer Hand. Und zwar Videospiele wie Konamis "Metal Gear Solid 5: Phantom Pain". Damit James beim "MGS"-Spielen wieder richtig Spaß hat, spendiert ihm der Hersteller jetzt eine besonders fortschrittliche und obendrein schicke Prothese: Die ebenfalls in der britischen Metropole beheimatete Sophie De Oliviera Barata arbeitet im Auftrag von Konami an einem multifunktionellen Ersatzarm, mit von der Partie ist ein ganzes Team aus Ingenieuren und Robotik-Experten. Tatsächlich hält man sich beim Design an den Look genau des Roboter-Arms, den "Metal Gear"-Held Solid Snake in "Phantom Pain" zur Schau stellt. Dabei sind derartige Sonderanfertigungen sind für Sophie nichts Neues: Die Prothesen-Expertin hat bereits Kundenwünsche wie Kunst-Arme im Steampunk-Look oder schillernde Androiden-Beine realisiert. Zu ihren Meisterstücken gehört sogar ein Arm, aus dem sich künstliche Schlange winden. Die Besitzerin Jo-Jo Cranfield gibt an, ihr alternativer Arm würde dafür sorgen, dass sie sich "stark, anders und sexy" fühlt. Ob sich James bald ähnlich sexy fühlt, das stellt sich vermutlich Januar 2016 heraus: Dann will Konami die Enstehungsgeschichte des "Phantom Limb"-Arms in einem extra Blog dokumentieren.

 

MELDUNG VOM 11.11. • Diese Xbox-360-Titel laufen bald auch auf der Xbox One: Microsoft arbeitet hart daran, seine Xbox-One für den Kunden attraktiver zu machen. Entsprechende Maßnahmen sind auch bitter nötig, denn das System hat nach wie vor einen schweren Stand. Ein schlagendes Argument für die Konsole sollen Spiele-Hits sein: Gerade im Weihnachtsgeschäft setzt Microsoft auf die beiden System-exklusiven Hits "Halo 5" und "Rise of the Tomb Raider", während sich Sony aktuell nur auf die Popularität der PlayStation-Marke und seinen starken Verkaufs-Vorsprung verlässt. Weitere Pluspunkte, mit denen Microsoft seit einiger Zeit wirbt, sind die bevorstehende Xbox-One-Konnektivität mit Windows-10-PCs und die Abwärts-Kompatibilität zu alten Xbox-360-Spielen. Letzteres soll sogar ohne das Einlegen der DVD funktionieren: Der Xbox-Live-Account des jeweiligen Users registriert, welche Xbox-360-Titel bisher über dessen Konto gelaufen sind und stellt das Spiel dann für den Download auf der Xbox One zur Verfügung. Jetzt hat Microsoft zum ersten Mal bekanntgegeben, welche 360-Games ab dem System-Update am 12. November auch auf Xbox One laufen. Unter den 104 Titeln finden sich Publikumslieblinge wie "Borderlands", "Mirror's Edge", "Assassin's Creed 2" oder "Rainbow Six Vegas". Einige besonders begehrte Hits dagegen hat Microsoft bisher nicht berücksichtigt: "Call of Duty: Black Ops 2", "Red Dead Redemption", "Skyrim" und "Call of Duty: Modern Warfare 2" landeten bei den Community-Abstimmungen ganz oben. Leider gehören sie noch nicht zum Programm, aber beim übernächsten Update werden sie vielleicht berücksichtigt.

HIER die komplette Aufstellung aller Xbox-360-Titel, die ab dem 12. November auch auf Xbox One spielbar sind – mit Ausnahme von einigen indizierten Spielen aus dem Hause Epic Games, die ebenfalls abwärtskompatibel sind.

 

MELDUNG vom 10.11. • Activision Blizzard eröffnet Filmstudio: Gerade erst hat Activision Blizzard für Schlagzeilen gesorgt, weil man für die wahnwitzige Summe von fast sechs Milliarden Dollar "Candy Crush"-Hersteller King Digital übernommen hat. Jetzt geistern der Branche-Riese und sein Boss Bobby Kotick schon wieder durch die News-Groups. Grund der Aufregung: Der Spielebranchen-Primus hat ein eigenes Film- und Fernseh-Studio gegründet. Die Leitung des neuen Sub-Unternehmens sollen künftig zwei Manager übernehmen – für einen der beiden Chef-Sessel hat man bereits den passenden Podex gefunden. Der gehört Tim von Dyk, der zuvor bei Disney als "Senior Vice President Corporate Strategy und Business Development" gearbeitet hat. Angeblich soll er dort die Übernahmen von Pixar, Marvel und Lucasfilm mitverantwortet haben. Als neuer Chef des Activision/Blizzard-Studios wird sich der ehemalige Disney-Mann um Fernsehserien und Filme zu den "Skylanders" sowie "Call of Duty" kümmern.

 

MELDUNG VOM 10.11. • Bethesda und amazon verlosen Vaultboy-Statue: Der Hype um Bethesdas postapokalyptisches Mammut-Rollenspiel "Fallout 4" hat seinen Höhepunkt erreicht: Um die Veröffentlichung des verstrahlten Spektakels am heutigen Tag zu feiern, verlosen Hersteller Bethesda und amazon eine lebensgroße "Vault Boy"-Statue. Das kultige Maskottchen, das "Fallout"-Spieler vor allem aus dem Interface des Spiel-internen "Pipboy"-Armbands kennen, kommt als 1,81 Meter hohe Figur mit einem Grundflächendurchmesser von ca. 80 cm. Amazon verschickt den Dauer-Grinser in vier Einzelpaketen, die zwischen zehn und 20 Kilo wiegen. Den Zusammenbau muss der Gewinner also selber übernehmen. Letzterer darf übrigens aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommen, Einsendeschluss ist der 13. Dezember.

 

MELDUNG VOM 09.10 • Trailer zum "WoW"-Film gesichtet: Darauf haben Fans von Blizzards "World of Warcraft" lange gewartet: Endlich gibt es den ersten Trailer zur Verfilmung des erfolgreichen Multiplayer-Rollenspiels. Bereits einige Tage vor Blizzards eigener Hausmesse "BlizzCon" hat man einen kurzen Teaser veröffentlicht, doch den echten Ausblick auf das bevorstehende Kino-Spektakel gab es erst zur Con. Dabei stand der Fantasy-Film von Regisseur Duncan Jones ("Moon", "Source Code") von Anfang an unter keinem guten Stern. Zuletzt schien ein Streit zwischen dem Studio Legendary Entertainment und Anbieter Universal sogar die Veröffentlichung des Projekts in Frage zu stellen. Nach Bereitstellung des Trailers brachen im Netz starke Kontroversen los: Viele Fans lobten den authentischen Look des Films, andere kritisierten ihn wegen seiner durchwachsenen Computer-Effekte. Mit einem Budget von knapp hundert Millionen Dollar ist "Warcraft" für einen Effektfilm dieser Größenordnung tatsächlich etwas unterfinanziert. Aktuell befindet sich der Film noch in der Post-Production, am 10. Juni soll der Kampf Mensch gegen Ork auf die Leinwand kommen. Die menschliche Hauptrolle des Sir Anduin Lothar spielt der australische "Vikings"-Darsteller Travis Fimmel.

 

MELDUNG VOM 09.10. • "Overwatch" wird Vollpreisspiel: Auf seiner jüngsten BlizzCon (6. und 7. November) hat "Warcraft"- und "Diablo"-Hersteller Blizzard die jüngsten Gerüchte um seinen Multipayer-Shooter "Overwatch" bestätigt: Die kunterbunte Ballerei wird nicht nur für den PC erscheinen, auch Besitzer von PS4 und Xbox One dürfen sich freuen. Aber noch mehr hat sich geändert: Ursprünglich ist man allgemein davon ausgegangen, dass Blizzard den Titel als "Free2Play"-Titel vermarkten würde. Will heißen: Das Spiel stellt man kostenlos zum Download bereit, anschließend wird der Spieler für Spiel-Beschleuniger, neue Figuren und andere Spiel-Objekte zur Kasse gebeten. Doch weit gefehlt: "Over Watch" wird als klassisches Premium-Spiel für um die 60 Euro angeboten – in diesem Preis sind alle Inhalte enthalten. Laut Entwicklern hätte man die Entscheidung getroffen, damit jeder Spieler die gleichen Chancen hat. Dafür wäre es zum Beispiel wichtig, dass jeder von Anfang an Zugriff auf alle 21 Charakterklassen hat.

 

MELDUNG VOM 05.10. • "Metroid"-Kurzfilm: Wer schon immer mal wissen wollte, wie sich Nintendos "Metroid"-Kopfgeldjägerin Samus Aran auf der Leinwand schlagen würde, der schaut sich unbedingt "Metroid: The Sky Calls" an. Der knapp zwölfminütige Kurzfilm zeigt die bekannte Heldin, wie sie gegen Weltraumpiraten kämpft und von explodierenden Planeten entkommt. Das Resultat ist kinoreif inszeniert, außerdem hat man die Weltraum-Amazone perfekt besetzt: Die bekannte amerikanische IGN-Moderatorin Jessica Chobot ist ins Samus-Kostüm geschlüpft, vor allem bei den Nahaufnahmen im Kampfanzug glänzt die Darstellerin mit ausdrucksstarker Mimik. Allein der Samus-typische Haarschnitt wirkt ein wenig deplatziert: Er sitzt dermaßen unverwüstlich, dass Chobot selbst im dichtesten Kampfgetümmel aussieht, als käme sie frisch vom Friseur. Das ehrgeizige Projekt wurde nicht von Fans, sondern von der Produktionsfirma "Rainfall" umgesetzt. Die hat sich vor allem auf Kurzfilme und Video-Clips spezialisiert. Genauso wie Regisseur Sam R. Balcomb, den Nintendo-Liebhaber für seinen bekannten Live-Action-Trailer zu "Zelda" schätzen. Klarer Fall: So sollte "Metroid" im Kino aussehen. Außerdem macht das Filmchen Lust auf eine technisch zeitgemäße Inkarnation der Spiele-Serie.

 

MELDUNG VOM 05.10. • "Fallout 4", vestrahlte Autos… und mehr: Die Veröffentlichung von Bethesdas postapokalyptischem Rollenspiel steht unmittelbar bevor, und die Hype-Maschine läuft auf Hochtouren: So hat "Forza"-Entwickler Turn10 die "Fallout 4"-Version eines 1956er Ford F100 für "Forza 6" gestaltet und als fahrbaren Untersatz online ins Spiel eingepflegt. Für 2016 dürfen sich "Forza 6"-Besitzer außerdem über den "Chryslus Rocket 69" freuen – einen fiktiven Sportwagen aus dem "Fallout"-Universum. Allerdings bekommen nur solche Rennspieler den schicken Untersatz, die außer "Forza 6" auch "Fallout 4" besitzen. Aber damit nicht genug: Hersteller Bethesda ist jüngst detaillierter auf die Technik hinter seinem Rollenspiel eingegangen. Um die Funktionsweise ihrer "Creation Engine" auf PlayStation 4 und XBox One zu testen, haben die Entwickler zunächst ihr komplettes Mammut-Rollenspiel "Skyrim" auf die neuen Konsolen portiert. Eine HD-Veröffentlichung des Fantasy-Kolosse ist aber nach wie vor nicht geplant – die Umsetzung diente nur als technisches Experiment. Und das hat sich gelohnt: Die Engine wurde in den letzten Jahren gehörig überarbeitet, unter anderem sind jetzt mehr dynamische Lichtquellen gleichzeitig umsetzbar. Darum wirken Objekte plastischer und realistischer, außerdem reflektieren Materialien wie Holz oder Metall das Licht jetzt auf unterschiedliche Weise. Auch den "Material-Renderer" habe man gehörig überarbeitet: Würde zum Beispiel ein Sturm aufziehen, dann könne der Spieler nun beobachten, wie sich Haare oder Pflanzen im Wind bewegen und die Spielwelt allmählich pitschnass wird. Vermutlich möchte Bethesda durch diese Meldung den bisherigen Gerüchten entgegenwirken, die "Fallout 4"-Grafik wäre veraltet.

 

MELDUNG VOM 04.11. • Activision kauft "Candy Crush Saga": Wer glaubt, Disney hätte für den Kauf von Lucasfilm und "Star Wars" (für vier Milliarden Dollar) unverhältnismäßig viel Geld ausgegeben, der wird bei dieser Meldung ächzen: Satte 5,9 Milliarden hat sich "Call of Duty"- und "Destiny"-Hersteller Activision den Kauf des britischen Mobile-Entwicklers King Digital Entertainment ("Candy Crush") kosten lassen. Das ist fast dreimal so viel wie Facebook für das Virtual-Reality-Startup Oculus hingelegt hat (zwei Milliarden Dollar), sogar die "Minecraft"-Übernahme durch Microsoft war günstiger (2,5 Milliarden Dollar). Der "FarmVille"-Entwickler Zynga wiederum ging für gerade mal 750 Millionen an Electronic Arts. Dank des Zukaufs gehören Activision außerdem die Kundendaten des Unternehmens, und die sollen immerhin um die 500 Millionen aktive Nutzer aus fast 200 Ländern umfassen. King Digital hat sich im März 2014 an die Börse getraut und war unmittelbar nach dem Börsengang ungefähr 7,1 Milliarden Dollar wert. Die Spiele des Unternehmens sind als freie Downloads verfügbar, Geld verdient die Firma mit dem Verkauf von Spielobjekten und Angeboten innerhalb der Spiele-Apps. Activision hat zwar selber einige erfolgreiche Apps im Markt installiert, aber im rasch wachsenden Mobile-Geschäft musste man sich bisher immer Firmen wie King Digital geschlagen geben.

 

MELDUNG VOM 04.11. • Die neuen Square-Enix-Helden sind gut bei Stimme: Neues von der Synchro-Front im Hause Square Enix: Der japanische Hersteller hat kürzlich bekannt gegeben, mit welchen Sprechern man die Helden fürs deutsche Weihnachtsgeschäft 2015 vertont. So dankt die bekannte TV- und Kino-Darstellerin Nora Tschirner überrasched als Lara Croft ab – stattdessen leiht ihr in "Rise of the Tomb Raider" (13. November) Mario Koschny die Stimme. Film-Fans kennen die deutsche Sprecherin vor allem als Stimme von Jennifer Lawrence ("Die Tribute von Panem"). Für das "Just Cause 3"-Rauhbein Rico Rodriguez wiederum (1. Dezember) konnte man Moritz Bleibtreu ("Schutzengel", "Der Baader Meinhof Komplex") gewinnen. Der sagt in einem Interview zwar, Rico wäre "kein Mann großer Worte", aber bei der Vertonung des schießwütigen Antihelden hatte der Darsteller sichtlich großen Spaß.

 

MELDUNG VOM 03.11. • Diese Spiele bekommen PS-Plus-Kunden im November: Wie jeden Monat beschenkt Sony auch im November wieder die Abonnenten seines PlayStation-Plus-Services: Während die November-Titel (unter anderem „Broken Age“, „Super Meat Boy“ und „Unmechanical Extended“) aus dem kostenlosen Angebot verschwinden, machen es sich im „Plus“-Reiter des Stores bald ein paar andere Indie-Titel und ehemalige Vollpreistitel gemütlich. Neben dem hierzulande von Koch Media vermarkteten Action-Adventure „Magicka 2“ (PS4) wandert für den November das taktisch angehauchte Retro-Rollenspiel „Dragon Fin Soup“ für PS4, PS3 und PS Vita in den Online-Shop. Ebenfalls mit von der Partie sind die HD-Fassung von Ubisofts Adventure-Klassiker „Beyond Good & Evil“ (PS3) und die „Invizimals“ für PS Vita. Besondere Überraschung: Plus-Kunden dürfen sich nicht nur über die PS3-Version vom Bioware-Hit „Mass Effect 2“ freuen, auch die komplette zweite Staffel von Telltales Adventure-Serie „The Walking Dead“ gehört zu Sonys starkem November-Programm.

 

MELDUNG VOM 02.11. • Mindfield Games kündigt "P.O.L.L.E.N." an: Rätsel und Mysterien auf dem Saturnmond Titan: Dort soll auf einer Forschungsstation an Bienen herumgeforscht werden – doch dann läuft das Projekt aus dem Ruder. Nach und nach verschwindet ein Team-Mitglied nach dem anderen spurlos, außerdem wehen Wolken aus geheimnisvollen Glitzerpollen durch die Korridore und Laboratorien. Der finnische Entwickler Mindfield Games macht aus diesem Szenario ein Puzzle-lastiges Mystery-Adventure: "P.O.L.L.E.N." handelt fast ausschließlich auf der Station, dafür soll hier jedes Objekt zur Untersuchung und Interaktion einladen. Das stimmungsvolle und weitgehend ruhige Abenteuer lässt sich auch auf dem Monitor begehen, allerdings ist "P.O.L.L.E.N." vor allem auf Virtual-Reality-Headsets wie Oculus Rift abgestimmt. Mindfield plant sein Weltraum-Abenteuer für das erste Quartal 2016, Umsetzungen für PlayStation 4 und Mac sind ebenfalls geplant.

 

MELDUNG VOM 02.11. • Gothams dunkler PC-Rächer noch immer in Schwierigkeiten: Als Warner und Rocksteady im Juni mit "Arkham Knight" den Abschluss ihrer Batman-Saga veröffentlichten, da waren nur Konsoleros richtig glücklich: Während der Titel auf PS4 und Xbox One stabil lief, da klagten Käufer der PC-Version über Bugs und Performance-Probleme. Daraufhin zog Hersteller Warner die PC-Fassung des Spiels zurück – bisher. Denn jetzt hat man eine überarbeitete PC-Version auf den Markt gebracht, in der man die gröbsten Schnitzer behoben hat. Leider würden – so Entwickler Rocksteady – manche Schwierigkeiten vermutlich niemals behoben werden können. Das hat das Studio jetzt in einem Status-Update auf Steam eingeräumt. Trotzdem arbeitet man noch immer hart an Updates, um weitgehend ungetrübten Spielgenuss zu ermöglichen. Für alle, die nicht auf die Updates warten wollen, bietet Warner einen Rückgabe-Service an: Bis Ende 2015 darf jeder Besitzer der PC-Fassung sein "Arkham Knight" zurückgehen lassen – unabhängig davon, wie lange der den Titel bereits gespielt hat.

 

MELDUNG VOM 30.10. • Bethesda bringt "Nuka Cola" in Target-Märkte: Mit dem richtigen Erfrischungstrink lässt sich sogar der Weltuntergang überleben: Für die bevorstehende Veröffentlichung von "Fallout 4" am 10. November hat sich Bethesda einen Marketing-Gag der erfrischenden Art ausgedacht. Am selben Tag wie das Spiel kommen "Jones Soda's Berry"-Flaschen mit "Nuka Cola"-Aufdruck in die amerikanischen Target-Märkte - das teilte der Hersteller über Twitter mit. Allerdings entspricht das Label-Design weder dem aus dem Spiel noch findet sich in den Flaschen Cola: Bei dem verstrahlt aussehenden Getränk handelt es sich um schlichtes Soda-Wasser - mit Zitronengeschmack. Im Spiel selber hat das Gesöff bisher den Charakter-Haushalt an Aktionspunkten wieder aufgefrischt, die Kronkorken der Flaschen dienen im "Fallout"-Universum als Währung.

 

MELDUNG VOM 30.10. • "Miimoto" wird erste Mobile-App von Nintendo: Seit Nintendo angekündigt hat, zusammen mit Dena seine Marken auf Smartphones und Tablets zu bringen, können Fans die erste handfeste Spiel-Ankündigung kaum erwarten. Jetzt hat der Hersteller bei einem Treffen mit Investoren zum ersten Mal Details bekannt gegeben: Statt eines echten Spiels plant man für den Anfang die Veröffentlichung von "Miitomo" - einer sozialen Schnittstelle für die Sytsem-übergreifende Kommunikation zwischen Nintendo-Usern. "Miitomo" setzt auf die seit der Wii etablierte Ästhetik der bekannten Mii-Maskottchen. Außerdem soll eine damit verschwesterte Plattform namens "Nintendo Account" den Hardware-unabhängigen Austausch von Speicherdaten und den digitalen Kauf von Spielen ermöglichen. Entgegen den ursprünglichen Plänen will man die erste App nicht 2015, sondern erst 2016 bringen. Bis 2017 will man fünf weitere Mobile-Apps bringen. Eventuell ist die Schnittstellen-Funktion von "Miitomo" ein erster Indiz dafür, dass sich der Hersteller mit seinem Projekt "NX" künftig tatsächlich auf die Multiformat-Entwicklung stürzen möchte.

 

MELDUNG VOM 29.10. • Neues Xbox-One-Dashboard Mitte November: Ab Mitte November ist es soweit: Dann beginnt Microsoft mit der "Auslieferung" des neuen Dashboards für seine Xbox-One-Konsole. Zu gut Deutsch: Die komplett überarbeitete und neu gestalteten Oberfläche wird peu á peu für immer mehr User-Gruppen zum Download bereitgestellt. Technisch steht die Xbox nach dem Update in unmittelbarer Verwandtschaft zu PCs mit Windows 10, außerdem ermöglicht das neue System die angekündigte Abwärts-Kompatibilität zu Xbox-360-Spielen. Dabei machen hundert Titel den Anfang: Klassiker wie das erste "Mass Effect", "Perfect Dark" oder "Super Meat Boy" gehören laut Hersteller zu den Spielen, die sofort zur Verfügung stehen. Die Technik hinter der Xbox-360-Funktionalität ist eine "virtuelle Maschine", daher muss der Programm-Code der Produkte nicht verändert werden. Sony indes erteilt einer vergleichbaren Verschmelzung von PS4 und PS3 weiterhin eine Absage: Laut Sonys Worldwide-Studio-Chef Shuhei Yoshida gäbe es aktuelle keine Pläne, ein vergleichbares Feature für die PS4 einzurichten. Die Xbox One indes wird Microsoft zufolge nächstes Jahr noch weiter zulegen: Dann sind eine Xbox-One-Version der Sprachsteuerung "Cortana" und DirectX-12 geplant. Letzteres soll Studios eine Hardware-nähere Entwicklung ermöglichen, damit sich die Ressourcen des Systems den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend aussteuern lassen.

 

MELDUNG VOM 28.10. • Neuankündigungen vor der Paris-Games-Week: Im Vorfeld der Paris Games Week hat Sony gleich mehrere neue Titel für die PS4 präsentiert, besonders die Ankündigung von "Gran Turismo Sport" hat für Aufsehen gesorgt. Der auf Formel 1 gebürstete Ableger der prominenten Rennspiel-Reihe wurde von Serienschöpfer Kazunori Yamauchi höchstpersönlich vorgestellt. Hier betonte Yamauchi besonders die enge Zusammenarbeit mit dem Motorsportverband FIA, dessen Unterstützung sogar den Aufbau einer waschechten virtuellen Meisterschaft ermöglichen soll. Geplant sind zum Beispiel ein Nationen-Cup sowie eine Rennen-Serie für die Freunde bestimmter Automobil-Marken. Ebenfalls attraktiv: "Gran Turismo Sport" soll das "PlayStation VR"-Headset bedienen.
Für ähnlich viel Rummel sorgte die Ankündigung des neuen Titels von "Heavy Rain"-Macher Quantic Dream: Hier erzählen David Cage und sein Team die Geschichte von Androidin Kara. Kara fristet ihr künstliches Dasein in der titelgebenden US-Metropole "Detroit". Weil die zierliche Roboter-Dame ein eigenes Bewusstsein entwickelt hat, behandelt "Detroit" Fragen wie "Was macht eigentlich ein Bewusstsein aus?".
Ungewöhnlich viel Zeit hat Sony seinem Virtual-Reality-Headset gewidmet: Laut dem Hersteller arbeiten aktuell circa 200 Teams an Spielen für "PlayStation VR", darunter das Dino-starke Urzeit-Adventure "Robinson: The Journey" vom deutschen Grafik-Experten Crytek. Auch Ubisofts "Rayman"-Erfinder Michel Ancel verschlägt es in die Urzeit: In "Wild" kann der Spieler sogar Tiere bändigen. Von Media Molecule wiederum gab es das abstrakte "Dreams" zu bestaunen, das inzwischen allerdings eher nach Adventure denn Kreativ-Baukasten aussieht. Supermassive Games dagegen zeigte eine VR-Fassiung von "Until Dawn", auch das überraschend blutige "Tekken 7" versucht sich an einer Unterstützung des Headsets.
Gute Nachrichten gibt es außerdem für alle, die sich schon lange auf das prozedural konzipierte Weltraum-Abenteuer "No Man's Sky" freuen: Der Indie-Titel soll zwar nicht mehr dieses Jahr erscheinen, aber Juni 2016 ist es dann wohl soweit. (HIER geht's zu den Videos)

 

MELDUNG VOM 27.10. • Künftig keine Xbox-One-Verkaufszahlen mehr: Das wichtigste Indiz für Erfolg oder Misserfolg einer Konsolen-Generation sind üblicherweise die Verkaufszahlen der betreffenden Systeme: Aktuell hat hier Sony mit rund 25 Mio. verkauften PS4-Konsolen die Nase vorn, die Xbox One von Microsoft bringt es auf nur etwa halb so viele installierte Geräte. Offfenbar läuft der Verkauf des Systems aktuelle so schlecht, dass sich der Hersteller jetzt dazu entschieden hat, künftig gar keine Verkaufszahlen mehr zu verraten – stattdessen sollen jetzt die bloßen Umsatzzahlen der Xbox-Sparte und das Online-Engagement der Nutzer Aufschluss darüber geben, wie erfolgreich das System ist. Widersacher Sony dürfte der Rückzieher gefallen, der steht dadurch gleich noch mal so gut da. Und das gleich so gut, dass man im PlayStation-Lager scheinbar schon über ein verbessertes Modell der Hardware nachdenkt: Die soll eventuell schneller sein und das Abspielen von Bluray-Filmen in Ultra-HD-Auflösung erlauben. Laut Masayasu Ito – Senior Vice President bei Sony Computer Entertainment – und einem Interview mit den "Dualshockers" könne die Leistung der Konsole dank x86-Architektur ohne größere Probleme aufgemöbelt werden.

 

MELDUNG VOM 27.10. • Keine PS-Vita-Spiele mehr von Sony: Jetzt ist es offiziell: Sony entwickelt keine Spiele mehr für seine Handheld-Konsole "PS Vita" – das sagte Sony-Manager Masayasu Ito in einem Gespräch mit der US-Website Dual Shockers. Weil einige Drittanbieter nach wie vor an Titeln für das System arbeiten, sieht Sony selber keine Notwendigkeit mehr, die Vita mit Eigen-Entwicklungen zu versorgen. Alle 20 hauseigenen Entwickler-Teams der Herstellers sind deshalb mit PS4-Projekten beschäftigt. Außerdem führ Ito an, die Zielgruppe des mobilen Systems wäre jünger geworden – einer populären "Minecraft"-Umsetzung sei Dank.

 

MELDUNG VOM 23.10. • Schleichen Ubisofts Assassinen bald für Vivendi? Krisenstimmung beim französischen Spiele-Hersteller Ubisoft: Der hat gerade erst erfolgreich "Assassin's Creed Syndicate" veröffentlicht, da machen auch schon Übernahme-Gerüchte die Runde. Erst am 15.10. wurde bekannt, dass sich der kaufwütige Medien-Riese Vivendi 6,6 von Ubisofts Aktien-Portfolion einverleibt hab, auch bei dessen Schwester-Unternehmen Gameloft hat man zugeschlagen – und zwar mit 6,2 Prozent. Jetzt zieht Vivendi die Daumenschrauben weiter an: Inzwischen hält man stolze 10,4 Prozent am Publisher von "Assassin's Creed" und "Far Cry", damit ist der Konzern aktuell der größte Anteilseigner an Ubisoft. Tatsächlich hat sich Vivendi den Spaß bisher 438 Millionen Euro kosten lassen. Auch bei den Gameloft-Anteilen hat man aufgestockt: 10,2 Prozent des auf Mobile-Games spezialisierten Unternehmen unter der Führung von Michel Guillemot gehören jetzt dem Medien-Giganten. Dessen Bruder und Ubisoft-Boss Yves Guillemot hat in einem offenen Brief an seine Angestellten über eine mögliche feindliche Übernahme durch Vivendi spekuliert – ein Szenario, gegen das sich Guillemot mit allen Mitteln wehren möchte. Vor einigen Jahren hatte Vivendi bereits den Schulterschluss von Activision und Blizzard zu verantworten – doch wegen erheblicher Differenzen mit dem Konzern kaufte ein Konsortium unter Leitung von Activision-CEO Bobby Kotick beide Firmen wieder frei.

 

MELDUNG VOM 21.10. • Polarisieren um jeden Preis in "One Life": Ein Survival-Erlebnis der besonders garstigen Art will seinen Käufern der russische Multiplayer-Shooter "One Lilfe" bescheren. Denn hier ist der Name Programm: Jeder Spieler hat nur ein Leben – und ist das verwirkt, darf er nie wieder mitmachen. Zumindest nicht mit dem betroffenen Steam-Account. Einziger Ausweg: Der Spieler, der ihn erledigt hat, lässt Gnade vor Recht ergehen. Will heißen: Er verzichtet auf die Tötung des Opfers und lässt es stattdessen in ein Arbeitslager liefern. Auch kein tolles Schicksal, klar. Aber immer noch besser als einen Titel nicht mehr spielen zu dürfen, für den man rund zehn Euro bezahlt hat. Ebenfalls polarisierend: Besiegte Gegner dürfen ordentlich gedemütigt werden – zum Beispiel, indem man auf ihre virtuellen Überreste uriniert.
Wer trotz (oder gerade wegen) dieser sadistischen Features Interesse anmeldet, der kann über die Projekt-Website vorbestellen. Zuletzt hat sich das assymetrische Mehrspieler-Abenteuer "The Flock" eines ähnlichen Konzepts bedient: Hier werden die Bildschirmtode aller Spieler von einm gemeinschaftlichen Lebenskonto subtrahiert. Und ist das bei null angekommen, vernichtet sich "Flock" quasi selber – es wird für alle unspielbar.

 

MELDUNG VOM 20.10. • Wird PS4 bald günstiger? Wer für sich oder seine Lieben kommendes Weihnachten eine PS4 unter den Baum stellen möchte, der darf sich vermutlich bald freuen: Gerüchten zufolge wird Sony dann den Preis für seine PlayStation 4 senken, und zwar von 399 auf 349 Euro für das herkömmliche Modell mit 500-GB-Festplatte. Das Modell mit ein TB großer Harddisc soll im Zuge der Reduzierung bald nur noch 399 Euro kosten.
Indizien für die angeblich schon kommende Woche anstehende Preissenkung sind im Netz aufgetauchte Werbe-Materialien aus Frankreich, Belgien und Holland. Damit wäre einer der letzten Gründe, die für den Kauf einer Xbox One anstelle einer PS4 sprechen, dahin: Microsoft hat sich bisher damit gebrüstet, immerhin die günstigere Hardware im Angebot zu haben, auch wenn der offizielle Preisvorteil gerade mal 15 Euro beträgt. Der tatsächliche Preis für beide Geräte schwankt sowieso: Viele Indie- und amazon-Marketplace-Händler bieten PS4 und Xbox One für ganz unterschiedliche Preise an. Eine gängige Methode von kleinen Fachgechäften ist zum Beispiel das gezielte "Auseinander-Rupfen" von günstigen Kombi-Angeboten aus Konsole und Spiel. Die Händler demontieren die Spar-Pakete, um Spiel sowie Konsole getrennt und besonders günstig anzubieten.

 

MELDUNG VOM 20.10. • Wird Nintendos "NX" stärker als PS4 und Xbox One? Endlich wird die Informationslage zu Nintendos neuer Konsole "NX" konkreter. Bis vor Kurzem hieß es noch, der Mario-Hersteller würde zugunsten eines ungewöhnlichen Spiel-Erlebnisses erneut auf starke Hardware verzichten. Doch Informationen des Wall Street Journals skizzieren jetzt ein ganz anderes Bild: Angeblich haben namhafte Hersteller wie Square Enix, Ubisoft und Electronic Arts die ersten Entwickler-Versionen der Hardware bekommen – und die soll tatsächlich über die "schnellsten Prozessoren der Branche" verfügen. Außerdem behauptet das Magazin in seinem Artikel, dass "NX" stationäre und mobile Konsole zugleich wäre. Denkbar wäre eine Lösung, bei der sich aus dem Netz geladene Games komplett oder zumindest teilweise auf den Controller des Systems übertragen lassen. Der soll ähnlich wie das WiiU-Gamepad über einen eigenen Touchscreen verfügen und könnte dann im Rucksack verstaut werden, um unterwegs als Handheld-Konsole zu dienen. Während sich zumindest dieser Teil der aktuellen Informationslage mit den bisherigen Vermutungen deckt, so regt der Verweis auf die starken Prozessoren zum Umdenken an: Vielleicht will der Hersteller nach den schwachen WiiU-Verkäufen künftig wieder mehr auf Performance denn ausgefallene Bedien-Konzepte setzen.

 

MELDUNG VOM 20.10. • Erweiterungen für "Anno 2205": Nur wenige Wochen vor Veröffentlichung von "Anno 2205" kündigen Ubisoft und Entwickler Bluebyte die passenden Erweiterungen an: Die Add-Ons "Tundra" und "Orbit" werden beide durch den online verfügbaren Season-Pass freigeschaltet, außerdem sind sie in der Gold- sowie Collector's Edition des Spiels enthalten. Bei "Tundra" durchqueren die Einheiten des Spielers Marschen und Fjords, inzwischen breiten sie sich in der "Vanha-Ebene" aus und kommen den vergessenen "ECO-Refugien" auf die Spur. "Orbit" wiederum erlaubt eine Ausdehnung des Spieler-Territoriums bis in den Weltraum. Hier darf er eigene Raumstationen bauen, um sie anschließend mit Forschungsmodulen und Wissenschafts-Besatzung zu bedenken. Sein futuristisches Strategie- und Simulations-Epos "Anno 2205" veröffentlicht Ubisoft am 3. November, das Release-Datum der Erweiterungen ist noch unbekannt.

 

MELDUNG VOM 16.10. • Neuer Trailer vom "Ratchete & Clank"-Film Das kalifornische Filmstudio Gramercy Pictures ("Being John Malkovich") und Focus Featuers ("Brokeback Mountain") haben einen neuen Trailer zu ihrem kommenden Animationsfilm "Ratchet & Clank" veröffentlicht: Charaktere und Geschichte orientieren sich am ersten "Ratchet & Clank"-Spiel von Insomniac Games (2002 für PlayStation 2). Obendrein bringt man Elemente und Figuren aus weiteren Episoden der erfolgreichen Jump'n'Run-Serie ein, darunter der böse Doktor Nefarious und die Galactic Rangers. Die Story schreibt T. J. Fixman, der schon das Skript für das Spiel lieferte. An den Regie-Hebeln sitzen Jerrica Cleland und Trickfilm-Spezialist Kevin Munroe ("TMNT"). Passend dazu bringen Insomniac und Sony im selben Zeitfenster eine Videospiel-Umsetzung für PlayStation 4, die außerdem eine Neu-Interpretation des PS2-Klassikers darstellen soll. Den Trailer findet Ihr HIER.

 

MELDUNG VOM 15.10. • Vivendi kauft sich bei Ubisoft und Gameloft ein: Der franzöische Medien-Riese Vivendi ist mal wieder in Einkaufslaune: Nachdem das Unternehmen bereits 5,8 Prozent an dem Spiele-Konglomerat Activision Blizzard hält, hat man jetzt auch in Ubisoft und dessen Partner-Firma Gameloft investiert. Obwohl beide Firmen nicht unmittelbar zusammengehören, werden sie doch beide von einem der Guillemot-Brüder geführt –und arbeiten entsprechend eng zusammen. Im Falle von Ubisoft sitzt Yves Guillemot am Steuer, bei Gameloft ist es Michel Guillemot.
Für 140 Mio. Euro hält Vivendi jetzt 6,6 Prozent an dem französischen Games-Giganten hinter Erfolgstiteln wie "Assassin's Creed" und "Far Cry". Den Anteil an Gameloft (6,2 Prozent) gab's bereits für vergleichsweise günstige 19,7 Mio. Euro. Ursprünglich sind Analysten davon ausgegangen, dass der Hunger von Vivendi auf Spiele-Firmen der Vergangenheit anhört – immerhin war man ursprünglich der Initiator des Zusammenschlusses von Activision und Blizzard. Nur um dann alle Anteile bis auf die verbliebenen 5,8 Prozent wieder abzustoßen.

 

MELDUNG VOM 15.10. • Der neue "Fallout 4"-Trailer setzt auf Schauspieler: Für seinen jüngsten "Fallout"-Trailer hat sich Hersteller Bethesda etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Anstatt auf im Computer gerenderte Grafiken zu setzen, lässt man diesmal Schauspieler auftreten. Nettes Detail: Wie im Spiel ist der "Held" immer nur von hinten zu sehen, auch sein treuer Schäferhund ist natürlich mit von der Partie!Kurzum: Die Apokalypse und ihre Folgen als kurzen Realfilm-Schnipsel zu sehen – das ist gleich noch mal so verstörend. Und obendrein macht es Lust auf mehr, zum Beispiel auf einen echten "Fallout"-Film! Bethesdas Spiel erscheint am 10. November und verspricht die bisher umfangreichste Erfahrung in Sachen verspielte Post-Apokalypse. Wer aber schon jetzt in zünftiger Untergangsstimmung ist, der kann sich die Wartezeit mit "Wasteland 2" von InXile vertreiben: Das ursprünglich für den PC entwickelte Profi-Rollenspiel wurde am 16.10. in einer überarbeiteten und dezent verschönerten Fassung für PS4 und Xbox One veröffentlicht, neue Inhalte inklusive. HIER geht's zum Video.

 

MELDUNG VOM 14.10. • Prominente Sprecher für deutsches "Fallout 4": Bethesda hat für die deutsch synchronisierte Fassung seines postapokalyptischen Rollenspiels "Fallout 4" (am 10. November für PC, PS4 und Xbox One) ein hochkarätiges Sprecher-Ensemble angeheuert: Neben den deutschen Stimmen von Daniel Craig (Dietmar Wunder), Johnny Galecki (Ozan Ünal), Marlon Brando (Helmut Krass) und Michael Cain (Jürgen Thormann) stehen Bernd Vollbrecht und Gundi Eberhard am Mikro. Eberhard, die unter anderem Jessica Biel ihre Stimme leiht, spricht die Stimme für das weibliche Spieler-Alter-Ego aus "Fallout 4" ein – ihr Kollege wiederum ist für den männlichen Helden-Part verantwortlich. Vollbrecht ist deutschen Kinogängern vor allem als die Stimme von Antonio Banderas bekannt.
Wer trotz des hochklassigen Sprecher-Aufgebots lieber die US-Version des Titels zelebrieren möchte, der darf sich ebenfalls freuen: Mit "Fallout 4" liefert Bethesda zum ersten Mal ein Spiel, bei dem auch die Original-Tonspur auf der Disc enthalten ist.

 

MELDUNG VOM 14.10. • Kampagne von "Black Ops 3" dauert 14 bis 15 Stunden: Wenn es um ihre Singleplayer-Kampagnen geht, dann hat sich Activisions "Call of Duty"-Reihe in den letzten Jahren nicht eben mit Ruhm bekleckert. Statt den Story-Modus größer und anspruchsvoller zu gestalten, hat man immer stärker auf bombastische Effekte á la Michael Bay gesetzt. Das soll sich mit "Call of Duty: Black Ops 3" ändern: Laut Entwickler-Studio Treyarch dauert die neue Kampagne ganze 14 bis 15 Stunden – ein Umfang also, wie man ihn sonst von Adventure-Spielen gewöhnt ist. Was den Hintergrund der Geschichte angeht, vermitteln die bisherigen Story-Trailer ein eher verwirrendes Bild: Der zeigt Bilder aus einer martialischen Zukunft, scheint aber auch kurze Abstecher in den Zweiten Weltkrieg zu wagen. Und das Ganze dann mit reichlich Verschwörungs-Story zu durchmischen.
Käufer der PS3- und Xbox-360-Fasung müssen allerdings darauf verzichten: Wie erst vor einigen Wochen bekannt wurde, hat man die Kampagne für diese Versionen gestrichen. Laut Treyarch hätte sich eine zwanghafte Implementierung der Kampagne negativ auf die Gesamtqualität ausgewirkt. Darum hat man lieber ganz darauf verzichtet.

 

MELDUNG VOM 13.10. • So viel kostet "Battlefront" mit allen Zusatz-Inhalten: Bis zum 13. Oktober durften sich "Star Wars"-Fans in der "Battlefront"-Beta von "Battlefield"-Entwickler Dice austoben, zur Wahl stand u.a. ein Kampf gegen die gigantischen AT-AT-Walker auf dem Eisplaneten Hoth. Nach dem Erfolg des Stresstest-Spiels schlägt jetzt das Imperium von Hersteller Electronic Arts zurück – denn wer die Online-Ballerei im "Krieg der Sterne"-Universum mit allen Inhalten bestreiten will, der muss tief in die Tasche greifen: Mindestens fünf Erweiterungspakete plant EA für den SciFi-Shooter – und nur für Käufer der Day-One-Edition des Hauptspiels gibt es zumindest den ersten Download-Inhalt kostenlos (mit dem Wüstenplaneten Jakku aus dem neuen Kinofilm als Schlachtfeld). Der Season-Pass für "Battlefront" lässt sich bereits jetzt für 50 Euro vorbestellen. Alternativ gibt's die"Ultimate Edition", die neben dem Hauptspiel den Season-Pass enthält und mit Exklusiv-Items kommt – darunter neue Emotes und den Ionenschock. Nicht exklusiv, aber mit der "Ultimate Edition" früher verfügbar sind Han Solos Blaster DL-44, die Ionengranate und den Ionentorpedo. Sternenkrieger bezahlen für die PC-Version der ultimativen Edition um die 120 Euro, für PS4- bzw. Xbox-One-Besitzer kostet sie zehn Euro mehr. Doch ganz gleich, in welcher Version – "Star Wars Battlefront" erscheint am 19. November für alle drei Systeme.

 

MELDUNG VOM 13.10. • Hollywood-reifes Star-Aufgebot für "Star Citizen": Nach den Pleite- und Problem-Gerüchten gibt es endlich wieder Positives über "Star Citizen" zu vermelden: Für die Raumkampf-Simulation von „Wing Commander"-Schöpfer Chris Roberts treten allerlei Leinwand-Promis vor die Kamera – darunter sogar "Das Fünfte Element"- und "Harry Potter"-Star Gary Oldman. In "Star Citizen" mimt der bekannte Darsteller den Admiral Ernst Bishop, der die Menschheit in den Krieg gegen die außerirdischen Vanduul führt. Die Szenen für das Spiel wurden im Studio von Motion-Capture-Profi Andy Serkis (Gollum) aufgenommen, der für das Roberts-Spiel außerdem selber als Schauspieler auftritt. Ein weiterer "Herr der Ringe"-Mime mit "Star Citizen"-Auftritt ist John Rhys-Davies (Gimli), darüber hinaus sind Gillian Anderson ("Akte X") und Mark Hamill (Luke Skywalker) mit von der Partie. Hamill und Rhys-Davis sind etablierte Darsteller in Roberts' Spielen: Ende der 90er haben beide in "Wing Commander"-Episoden mitgespielt.

 

MELDUNG VOM 13.10. • Spiele-Lokalisierungen per Crowdfunding? Fans japanischer Rollenspiele sehen in den letzen Jahren immer weniger Nachschub, denn die meisten asiatischen Vertreter der Genre-Gattung bleiben in ihrer Heimat. Grund sind die hohen Kosten für Übersetzung und Synchronisation eines Spiels – denn die können durch die vergleichsweise geringen Einspielergebnisse solcher Nischentitel nicht aufgefangen werden. Darum befürwortet Square Enix' Europa-Chef ein Modell, bei dem sich die Fans an den Auslagen beteiligen können: Er hält es für eine gute Idee, die Lokalisierung der Nischentitel mit Hilfe von Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter zu finanzieren. Hier können die Fans beweisen, ob sie ein Spiel wirklich wollen oder nicht. "Zu beobachten, wie viele Fans sich daran beteiligen, das wäre sehr spannend. So könnten wir auch direkt sehen, ob tatsächlich Bedarf herrscht", meint Rogers im Interview mit dem US-Magazin Game Informer.

 

MELDUNG VOM 09.10. • Jetzt "Battlefront"-Beta spielen! Wer sich schon jetzt ein Bild von EA's neuem Multiplayer-Shooter "Battlefront" machen will, der sollte sich beeilen: Nur noch bis zum 12. Oktober (kommender Montag) bietet der Hersteller freien Zugang zur Beta-Phase des Action-Aufgebots im "Star Wars"-Universum. Für den Download des Clients ist keine Voranmeldung erforderlich – allerdings sollte man dafür über genügend Zeit und Bandbreite verfügen, denn das Programm für PS4, XBox One bzw. PC ist um die zehn GB groß. Spielbar sind der "Walker Assault"-Modus auf dem Planeten Hoth sowie der neue Modus "Drop Zone". Auch Koop-Missionen auf der Wüstenwelt Tatooine stehen zur Wahl. Kleiner Wermutstropfen für Konsoleros: Weder auf PS4 noch auf Xbox One fährt "Battlefront" bisher die volle 1080p-Auflösung – Sony-Spieler müssen sich mit 900p zufrieden geben, Besitzer der Microsoft-Hardware gar mit 720p. Auch die Bildwiederhol- bzw. Frame-Rate ist allem Anschein nach nicht sonderlich konstant, die PS4-Version bringt es immerhin die meiste Zeit über auf 60 fps bzw. Einzelbilder pro Sekunde.

 

MELDUNG VOM 09.10. • Sony kauft SoftKinetic: Während der Wii-Ära war Bewegungssteuerung der heiße Trend und hat dabei geholfen, die Zielgruppe des "Gelegenheitsspielers" oder "Casual Gamers" zu erschließen. Inzwischen ist Leztere überwiegend auf mobile Spiele-Gerätschaften wie iPhone bzw iPad umgestiegen, das Konsolenfeld von PS4 und Xbox One dagegen gehört überwiegenden "Core Gamern". Mit bewegungssensitiven Controller-Konzepten wie Microsofts Kinect-Kamera oder PlayStation Move wollte man auch hier immer wieder die Gelegenheitsspieler aktivieren – doch bisher ohne  großen Erfolg. Trotzdem hat sich Sony jetzt dafür entschieden, in den Kauf einer verwandten Technologie zu investieren: Die Übernahme des belgischen Startups "SoftKinetic" bringt den japanischen Entertainment-Konzern u.a. in den Besitz von Bildsensoren, die zur Erfassung von realen Objekten konzipiert wurden, um sie dann in 3D-Daten umzuwandeln. Auch die Kamera-Technologie "Time of Flight" gehört zu den Errungenschaften der Belgier – eine Lösung, die bereits bei Kinect zum Einsatz kam. Bei der Technologie hinter der PS4-Version von "Just Dance" und 3D-Scannern von MakerBot hatten die Belgier ihre Finger ebenfalls im Spiel. Vermutlich hat Sony die auf Bewegungs- und Kamera-Steuerung spezialisierte Firma übernommen, um deren Lösungen für "PlayStation VR" zu verwenden. Außerdem stellt der Konzern unterschiedliche Kamera-Sensoren für die Mobile-Industrie her, die von SoftKinetics Entwicklungen profitieren könnten.

 

MELDUNG VOM 08.10. • CD Projekt über neuen "Witcher 3"-Patch und "Cyberpunk 2077": Das Mammut-Rollenspiel "The Witcher 3" vom polnischen Entwickler CD Projekt RED feiert zwar seit Monaten gigantische Erfolge, doch so richtig rund läuft das Spiel noch immer nicht – die zahlreichen bereits veröffentlichten Patchs haben zwar einige Probleme bereinigt, doch fast jedes Mal neue Bugs mitgebracht. Weil mit "Hearts of Stone" die Veröffentlichung des ersten zahlungspflichtigen Story-Add-Ons unmittelbar bevorsteht, will man außerdem einen besonders umfangreichen Patch für das Hauptspiel bringen: Der soll so dick sein, so viele Bugs bereinigen und so zahlreiche Verbesserungen mitbringen, dass CD Projekt kurzerhand die eigentlich anstehende Versionsnummer 1.09 überspringt und stattdessen gleich zu 1.10 übergeht. Trotz der Schwierigkeiten beim Bug-Fixing lässt das Studio auch künftig nicht vor Open-World- und Größenrekorden ab: So hat man schon jetzt angekündigt, mit dem SciFi-Rollenspiel "Cyberpunk 2077" die Größe der "Witcher 3"-Welt um ein Vielfaches schlagen zu wollen. Kurzum: Die RPG-Großprojekte der Polen werden selbst für engagierte Gamer immer mehr zur Lebensaufgabe.

 

MELDUNG VOM 08.10. • Neues von Capcom: Was ist eigentlich aus "Resident Evil" geworden? Seit der Veröffentlichung des episodisch angelegten Survival-Abenteuers "Resident Evil Revelations 2" hüllt sich der Hersteller in Bezug auf seine wichtigste Marke in Schweigen – vor allem, wenn es um den nächsten und siebten Teil der Hauptserie geht. Jetzt hat sich Producer Masachika Kawata zur Lage geäußert: "Momentan können wir noch nicht über "Resident Evil 7" reden – bitte haben Sie noch etwas Geduld", heißt es von ihm. Ähnliches von seinem Kollegen Hiroyuki Kobayashi: Der würde gerne neue Episoden zum Action-Rollenspiel "Dragon's Dogma" und "Devil may cry" bringen, doch für beide Marken liegen aktuell keinen neuen Pläne auf dem Tisch. Immerhin: Momentan arbeitet der Hersteller am Action-geladenen Spin-Off "Umbrella Corps" für die PS4 sowie weiteren HD-Remakes der klassischen Serie.

 

MELDUNG VOM 07.10. • Definitives "Darksiders" am 27. Oktober: Die Welt von Bungies Multiplayer-Ballerei "Destiny" wird emotionaler: Bereits für den 13. Oktober kündigt der Entwickler die Einführung eines Ingame-Shops für Mikro-Transaktionen an. Das Feature mit dem Titel "Eververse Trading Company" bietet 18 neue 'Emotes' an – also steuerbare Animationen, die der Kommunikation zwischen den Spielern und dem puren Multiplayer-Vergnügen dienen. Gezahlt wird diesmal allerdings nicht mit der Ingame-Währung Glimmer, sondern in Silber. Das wiederum will zunächst gegen Echtgeld im PlayStation- bzw. Xbox-Store gekauft werden. Es handelt sich also um ein rein optionales Feature – die Einführung von solchen Mikro-Transaktionen, die für den Spiefluss wichtige Elemente bergen, ist allem Anschein nach nicht geplant. Ein echter Grund zur Freunde für Fans ist aber vor allem das Gerücht um einen Nachfolger: So will die Website kotaku.com aus dem direkten Umfeld von Entwickler Bungie erfahren haben, dass für "Destiny" künftig nur noch kostenlose DLCs und Add-Ons erscheinen sollen – denn bereits für Herbst 2016 plant man offenbar die Veröffentlichung von "Destiny 2".

 

MELDUNG VOM 07.10. • Gerüchte um "Destiny"-Nachfolger: Die Welt von Bungies Multiplayer-Ballerei "Destiny" wird emotionaler: Bereits für den 13. Oktober kündigt der Entwickler die Einführung eines Ingame-Shops für Mikro-Transaktionen an. Das Feature mit dem Titel "Eververse Trading Company" bietet 18 neue 'Emotes' an – also steuerbare Animationen, die der Kommunikation zwischen den Spielern und dem puren Multiplayer-Vergnügen dienen. Gezahlt wird diesmal allerdings nicht mit der Ingame-Währung Glimmer, sondern in Silber. Das wiederum will zunächst gegen Echtgeld im PlayStation- bzw. Xbox-Store gekauft werden. Es handelt sich also um ein rein optionales Feature – die Einführung von solchen Mikro-Transaktionen, die für den Spiefluss wichtige Elemente bergen, ist allem Anschein nach nicht geplant. Ein echter Grund zur Freunde für Fans ist aber vor allem das Gerücht um einen Nachfolger: So will die Website kotaku.com aus dem direkten Umfeld von Entwickler Bungie erfahren haben, dass für "Destiny" künftig nur noch kostenlose DLCs und Add-Ons erscheinen sollen – denn bereits für Herbst 2016 plant man offenbar die Veröffentlichung von "Destiny 2".

 

MELDUNG VOM 07.10. • Ubisoft kündigt "FarCry Primal" an: Ubisofts "Far Cry"-Serie spielt seit jeher in der fast unberührten Wildnis. Hier bringt man die Helden im Kampf gegen Mann und Tier an ihre Grenzen. Entsprechend stehen Jagd und Ressourcen-Gewinnung spätestens seit Teil 3 im Brennpunkt der Marke: Ob Krokodil, Dickhäuter, Affe oder Wolf – wilde Tiere werdern erlegt, zerlegt und kurzerhand in die Rohstoff-Kette überführt.
Jetzt geht man den nächsten logischen Schritt: Bereits für kommendes Jahr hat Hersteller Ubisoft das Spin-Off "Far Cry Primal" angekündigt – und das reißt der ungezähmten Ego-Shooter-Serie die modernen Ballermänner aus der Hand, um sie gegen Steinaxt, Speer sowie Bogen zu ersetzen. Denn: Die Ubisoft-Studios aus Montréal, Toronto, Shanghai und Kiev verlegen die bekannte Action-Reihe kurzerhand in die Steinzeit. Creative Director Jean-Christophe Guyot hierzu: "Die Steinzeit ist das perfekte Setting für ein 'Far Cry'-Spiel. Normalerweise versetzt uns die Serie an den Rand der bekannten Welt, an eine wunderschöne, gesetzlose und wilde Grenze zur Natur. Die Steinzeit ist gewissermaßen die ersten Grenze der Menschheit zur Wildnis. Es ist die Zeit, als Menschen einen Stab in den Boden rammten und das Land ihr Eigen nannten. Die Zeit, als wir begannen, auf der Nahrungskette emporzusteigen. Hierdurch entwickelten sich die ersten Konflikte unter den Menschen sowie gegen die Natur an sich." Kurzum: Hier geht's ums nackte Überleben – im wilden Land 'Oros'.
Laut Ubisoft beginnt der Überlebenskampf auf PS4 und Xbox One schon am 23. Februar 2016, die PC-Version des Vollpreistitels folgt im März. Hier geht's zum TRAILER.

 

MELDUNG VOM 05.10. • USK lädt zum Tag der offenen Tür: Wer schon immer wissen wollte, wie die Alters-Kennzeichnung von Videospielen funktioniert, der nutzt am 16. Oktober seine Chance: Dann veranstaltet die "Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle" (USK) einen Tag der offenen Tür. Wer den Prüfern bei ihrer Arbeit auf die Finger schauen und die Büros besichtigen möchte, der kann jederzeit und ohne Voranmeldung reinschneien – und zwar von 13.00 bis 18.00 Uhr. Die Angestellten der Prüfstelle beantworten brav alle Fragen der Besucher, außerdem darf man selber in die Rolle eines Prüfers schlüpfen und fiktive Alterseinstufungen vergeben, um ein Gefühl für den Prozess zu bekommen. Schulklassen und Universitätskurse können die Büros außerdem in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr besuchen, werden allerdings darum gebeten, vorher einen Termin zu vereinbaren.

 

MELDUNG VOM 05.10. • Sündenfall "Star Citizen" – Chris Roberts weist Vorwürfe zurück: Offenbar wegen der Vorwürfe des Indie-Entwicklers Derek Smart ("Universal Combat", "Battlecruiser Millennium") sind in den letzten Tagen immer wieder Berichte über Probleme bei "Star Citizen"-Entwickler Cloud Imperium Games aufgetaucht: Angeblich würde die durch Crowd-Funding finanzierte Weltraum-Kampfsimulation von "Wing Commander"-Schöpfer Chris Roberts kurz vor dem Aus stehen. Grund wären ein schlechtes Arbeitsklima unter dem über-perfektionistischen Chris Roberts sowie dessen luxuriöser Lebensstil – letzteren soll Roberts angeblich mit Hilfe der Crowd-Funding-Millionen aufrecht erhalten haben. Jetzt meldet sich der 'Angeklagte' zu Wort: So führt Roberts an, dass er seinen gehobenen Lebensstil allein durch das Geld pflegen würde, das er durch den Verkauf der Entwicklungs-Studios Origin bzw. Digital Anvil eingenommen hätte, außerdem verfüge er durch den Erfolg früherer Werke über genügend Mittel. Privat wäre er bereits seit "Wing Commander" finanziell unabhängig – so Roberts. Zum angeblich rüden Umgangston bzw. den Vorwürfen, dass bei der Einstellung neuer Mitarbeitet diskriminierende Maßstäbe angesetzt würden, wollte sich nicht Roberts nicht näher äußern. Allerdings deutete er zumindest an, dass er die Dinge anders sieht.

 

MELDUNG VOM 05.10. • Button-Belegung von Xbox-One-Controller darf bald Speler-seitig geändert werden: Für manche Games ist eine freie, durch den Spieler bestimmbare Belegung des Controllers selbstverständlich – doch eine System-übergreifenden Lösung für das Problem der Button-Belegung ist selten. Bisher bietet nur die PS4 ihren Usern die Option, die Button-Funktionen des Dual-Shock-Pads selber zu bestimmen – und auch das erst seit kurzer Zeit. Ein derartiges Feature ist besonders für solche Spieler ein Segen, die in ihrer Feinmotorik eingeschränkt sind und z.B. aufgrund einer rheumatischen Erkrankung nicht alle Finger einer Hand zuverlässig bewegen können. Solche Gamer können mit Hilfe des System-nativen, individuellen 'Button-Mappings' z.B. die Funktion eines Kreuz- oder Quadrat-Buttons auf die Schultertasten des Controllers legen. Der kommende "Xbox One Elite Controller" von Microsoft wird derartige Optionen von Haus aus bieten, doch eine verwandte Lösung für das herkömmliche Xbox-One-Joypad gibt es noch nicht. Das könnte sich aber bald ändern – so viel hat kürzlich Mike Ybarra ('Partner Director of Program Management' bei Microsoft) auf seinem Twitter-Account verraten. Der Manager hat damit auf die direkten Fragen von Kunden geantwortet. Wann das Feature verfügbar sein wird, hat er allerdings nicht verraten.

 

MELDUNG VOM 04.10. • Kickstarter-Finanzierung von "Die Zwerge" erfolgreich: Der Rollenspiel-Strategie-Mix "Die Zwerge" nach den gleichnamigen Fantasy-Romanen von Markus Heitz ist finanziert! Vor einigen Wochen ging "Book of Unwritten Tales"-Entwickler King Art für die Budgetierung des ehrgeizigen Großprojekts auf Kickstarter hausieren – vor allem zusätzliche Features sollten mit Hilfe der Crowdfunding-Community ermöglicht werden. Jetzt können die in Bremen ansässigen Entwickler aufatmen: "Die Zwerge" hat sein Kickstarter-Ziel von 260.000 US-Dollar geschafft – und das sieben Tage vor Ablauf der Kampagne. Damit sind laut King Art jetzt neue Features möglich, darunter ein extra fürs Spiel erschaffener Charakter aus der Feder von Original-Autor Heitz und ein Multiplayer-Modus für kooperatives Teamplay.

 

MELDUNG VOM 03.10. • Square Enix ändert Waffenwechsel-System für "FF 15": Der japanische Hersteller Square Enix nutzt die Reaktionen auf seine spielbare "Final Fantasy 15"-Demo mit dem Titel "Episode Duscae", um das kommende Hauptspiel weiter zu verbessern: So haben viele Spieler das bisherige System für den Waffenwechsel im Gefecht kritisiert. Darum soll es im finalen Spiel möglich sein, jederzeit die vier im Gefechtsvorfeld festgelegten Waffen zu tauschen – und zwar per Digital-Steuerkreuz. Laut Game-Director Hajime Tabata (im Gespräch mit der englischsprachigen "Final Fantasy-Website "Nova Crystallis") ermöglicht die Änderung flexiblere und dynamischere Gefechte, in deren Verlauf die Helden sogar während ihrer Angriffs-Kombinationen die Waffen wechseln können

 

MELDUNG VOM 02.10. • Gameboy und "Pokémon" mit Hilfe von "Minecraft" nachgebaut: Gerade denkst Du, Du hättest alles Skurrilitäten gesehen, die sich mit Mojangs "Minecraft" konstruieren lassen – da belehrt Dich die emsige Community schon wieder eines Besseren: Besonders fleißig ist offenbar Reddit-User Magib1. Der sorgt auf der Social-Media-Plattform gerade mit einem "Minecraft"-Projekt der besonders kolossalen Art für Aufsehen: Tatsächlich hat der eifrige Architekt mit dem virtuellen Baukasten einen gigantischen und obendrein funktionstüchtigen Gameboy konstruiert. Aber damit nicht genug: Auf dem "Minecraft"-Nachbau des Nintendo-Handhelds lässt sich eine lauffähige Version des ehemaligen Gameboy-Top-Sellers "Pokémon Rot" spielen. Hierfür hat Magib1 die Grafiken des Spiels als Texturen auf Klötze gebannt. Kommt Bewegung in Spiel, wechseln die Textur-Seits. Das Ergebnis bildet zwar noch nicht das ganze Spiel ab, verblüfft aber schon jetzt.

 

MELDUNG VOM 01.10. • Geht "Star Citizen" bald das Geld aus? "Star Citizen" von "Wing Commander"-Legende Chris Roberts gilt als Vorzeige-Modell des Crowdfunding-Modells: Rund 90 Millionen Dollar hat Chris Roberts durch Community-seitige Spenden eingefahren, um seine Vision des perfekten Weltraum-Kampf-Simulators zu realisieren. Jetzt gehen Gerüchte um, das Studio stünde kurz vor der Pleite: Angeblich verfügt Roberts' Firma "Cloud Imperium Games" nur noch über rund acht Millionen Dollar, die in spätestens zwei Monaten verbraucht wären. Außerdem würden immer mehr Mitarbeiter das Studio auf eigenen Wunsch verlassen – Roberts ist angeblich als extrem pedantischer und unberechenbarer Chef gefürchtet. Sollte "Star Citizen" scheitern, könnte das dem Crowdfunding-Modell insgesamt schaden.

 

MELDUNG VOM 01.10. • Neues "Assassin's Creed" doch wieder mit Ingame-Käufen: Für "Assassin's Creed Unity" hatte Ubisoft u.a. deshalb viel Kritik geerntet, weil zu viele Spielinhalte auf "Micro-Transactions" setzten – also den Echtgeldkauf direkt aus dem Spiel heraus. Für den Nachfolger "Assassin's Creed Syndicate" hat der Hersteller Besserung gelobt – von Online-Features und Ingame-Käufen wollte man sich trennen und stattdessen Story bzw. Einzelspieler-Erfahrung in den Fokus rücken. Jetzt hat Development Director Francois Pelland bestätigt, dass "Syndicate" doch auf Ingame-Käufe setzt, die wären allerdings weit weniger aufdringlich als in "Unity". Angeblich würde die Bezahl-Logik dem spürbar zahmeren Konzept folgen, das der Hersteller bereits für "Black Flag" eingesetzt hat. In dem Piraten-Abenteuer konnten sämtliche Elemente auf herkömmlichem Wege erspielt werden – wer hier zusätzlich in die Tasche griff, der bezahlte lediglich für eine Beschleunigung dieser Eroberungen.

 

MELDUNG VOM 29.09. • "Project Spark" bald kostenlos: Mit seinem Welten- bzw. Games-Editor "Project Spark" (PC, Xbox One) wollte Microsoft eine kleine Revolution unter den Vertretern der Spiele-Sub-Gattung "User Generated Content" auslösen – also unter all jenen Titeln, bei denen nicht das Spielen, sondern die Konstruktion spielbarer Inhalte im Vordergrund steht. So kommt "Project Spark" mit der Möglichkeit, ganze Spielwelten nach Vorstellung des Users zu generieren und anschließend mit solchen Bewohnern bzw. Gegnern zu bevölkern, die der KI-Programmierung ihres Schöpfers folgen. Auch komplette Abenteuer mit komplexer Quest-Logik, interaktiven Elementen und Story sind für das Tool kein Problem – vorausgesetzt natürlich, man ist bereit, sich in die Oberfläche reinzufummeln… (MEHR)

 

MELDUNG VOM 29.09. • Darum hat man "Uncharted 4" verschoben: Naughty-Dog-Chefentwickler Neil Druckmann erklärt in einem Interview mit Games Radar, warum man sich dazu entschlossen hat, "Uncharted 4" auf März kommenden Jahres zu verschieben. Laut dem Creative Director wäre die Entscheidung sehr schwer gefallen – dann zieht er einen Vergleich zu "Last of Us", das ebenfalls unter seiner Regie entstand. Das postapokalyptische Adventure-Drama wäre bis dahin der erste Titel gewesen, den Naughty Dog jemals hätte verschieben müssen. "Es ging dabei um nur einen Monat, aber trotzdem haben wir uns unglaublich schuldig gefühlt", so Druckmann im Interview. Weil "Uncharted 4" nach der aktuellen Planung das Finale der Geschichte um den Schatzjäger Nathan Drake darstellt, wäre es besonders wichtig, den Spielern ein rundum gelungenes und ambitioniertes Ende zu bieten. "Was eine gute klassische Geschichte ausmacht, das ist ein Ende, das sich für den Rezipienten auszahlt. Die ganze Geschichte arbeitet auf diesen Moment hin, der Dir schließlich das Gefühl eines gelungenen Abschlusses vermittelt. Und wenn dabei einige Dinge offen bleiben, dann aus gutem Grund – nicht etwa, um auf eine evtl. Fortsetzung hinzudeuten. Vielmehr geht es darum, interessante Fragen aufzuwerfen – damit sich die Spieler oder Zuschauer weiter mit dem beschäftigen, was sie gerade erlebt haben. Auf der anderen Seite muss ein gelungenes Ende auch überraschend und unerwartet kommen", so Druckmann. Um all das hinzubekommen, hat man "Uncharted 4" schließlich verschoben.

 

MELDUNG VOM 29.09. • Vermutlich keine Handheld-Konsole mehr von Sony: Sonys Studio-Chef Shuhei Yoshida hat sich auf dem britischen Gaming Event EGX 2015 gegen eine neue Handheld-Konsole ausgesprochen: Bereits die PS Vita hat sich wegen der Dominanz von Smartphones und Tablets nur dürftig verkauft, vor allem jenseits von Japan ist der Kleinst-Konsole nie der Durchbruch gelungen. Laut Yoshida hat man viel Geld und Arbeit in die Entwicklung des Handhelds investiert, doch die hat sich kaum ausgezahlt – eine neue Pocket-PlayStation schließt sich deshalb nahezu aus. Der Sony-Manager selber zieht eine Hosentaschen-Hardware mit Joysticks dem Touchscreen-Spiel der Smartphones vor, doch die hätten – so Yoshida – für ein "ungesundes Klima" gesorgt.

 

MELDUNG VOM 28.09. • Kein Story-Modus für Last-Gen-Versionen von "Black Ops 3": Fans von Activisions erfolgreicher Ego-Shooter-Reihe "Call of Duty", die noch immer weder potenten Spiele-PC noch aktuelle Konsole besitzen, die sollten jetzt mehr denn je mit dem Kauf eines solchen Geräts liebäugeln: Erst kürzlich hatte Entwickler Treyarch angedeutet, die Xbox-360- und PS3-Versionen des Action-Titels um einige besonders aufwändige Features kürzen zu müssen. Grund: Diese Features sind auf der alten Konsolen-Generation technisch nicht zu realisieren. Zu den Kürzungen gehörten bisher die eSports-Tools sowie die Klassiker-Karte "Nuketown". Auch der Waffen-Paintshop für die Erstellung eigener Lackierungen musste weichen. Aber jetzt kommt es noch dicker: Treyarch hat die komplette Singleplayer-Kampagne ersatzlos gestrichen. Was bleibt, das ist der Mehrspieler-Modus für den Kampf Spieler gegen Spieler – auch der kooperativ gepolte Zombie-Modus bleibt erhalten. Trotz der exzessiven Kürzungen scheint Activision den Preis des Titels nur unmerklich senken zu wollen – für die US-Version liegt er nach wie vor bei 50 Dollar. Immerhin: Als Gratis-Dreingabe gibt's einen Download-Code für das erste "Black Ops".

 

MELDUNG VOM 28.09. • "Just Cause"-Held im Smartphone-Sturzflug: Wer es nicht erwarten kann, mit "Just Cause 3"-Held Rico Rodriguez durch die Konsolen-Lüfte und über eine gigantische Karibik-Insel zu rauschen, der holt sich bereits jetzt mit der passenden App ein bisschen Karibik-Feeling aufs iOS- bzw. Android-Smartphone: Die "Wingsuit Experience" lässt den bekannten Spielehelden mit einem Wingsuit auf das Südsee-Eiland hinabstürzen – und das aus 360-Grad-Perspektive. Besonders spaßig wird der räumliche Eindruck mit Googles "Cardboard"-Headset oder anderen VR-Brillen für Smartphones. Dank Gyroskop-Funktion von iPhone & Co. lässt sich der fliegende Südsee-Söldner auch dann noch steuern, wenn beide Hände an bzw. auf der VR-Brille ruhen.

 

MELDUNG VOM 24.09. • Bringt Naughty Dog doch keine "Last of Us"-Fortsetzung:  Vor einigen Wochen ist "Uncharted"- und "Last of Us"-Synchronsprecher Nolan North eine Info herausgeflutscht, die er besser für sich behalten hätte: Angeblich arbeitet Sonys Premium-Entwickler Naughty Dog ("Uncharted") bereits an einem zweiten Teil des postapokalyptischen Adventures "Last of Us". Jetzt hat sich Creative Director Neil Druckmann zu den Gerüchten geäußert: Laut ihm berät das Studio noch immer darüber, was der nächste Titel wird – allerdings hätte man auch über die Möglichkeit einer "Last of Us"-Fortsetzung gesprochen, die entweder mit oder ohne die beiden Hauptcharaktere Joel und Ellie stattfinden könnte. Außerdem habe man bereits Prototypen für ein Fantasy- und ein SciFi-Spiel konstruiert – welches davon also tatsächlich das nächste Projekt des Studios wird, ist unklar.

 

MELDUNG VOM 24.09. • XBox-Chef kritisiert Konsolenkrieg und VR-Headsets: Weil sich Xbox-Chef Phil Spencer unlängst lobend zum PlayStation-exklusiven "Bloodborne" und zur Ernennung des neuen Nintendo-Geschäftsführers Tatsumi Kimishima geäußert hat, hagelte es von allen Seiten Kritik: Offenbar finden es sowohl Xbox-Fans als auch die Anhänger der anderen Konsolenlager skurril, wenn ein Manager die Mitbewerber lobt. Jetzt hat sich Spencer dazu geäußert und die Reaktionen der Community als "etwas geschmacklos" bezeichnet. " Vielen scheint es vor allem darum zu gehen, welches Stück Plastik sie besitzen – und nicht um die Games, die man spielt. Und Scheitern scheint attraktiver zu sein als Erfolg. Ich glaube nicht, dass das für unsere Branche eine gesunde Einstellung ist. ", so der Xbox-Chef in einem Gepsräch mit Gamespot.com. Für weiteres Aufsehen hat der Microsoft-Manager gesorgt, als er den aktuellen Virtual-Reality-Trend kritisiert hat: Hier hat Spencer zu Bedenken gegeben, dass er die totale Abschottung von der Umwelt, die ein VR-Headset zwangsläufig mit sich bringt, für bedenklich hält. Laut ihm würden sich einige Spiele zwar hervorragend dafür eignen, aber trotzdem sollte der Einsatz der Headsets eher die Ausnahme bleiben. Er selber hält Spiele für ein sehr soziales Hobby, das von mehreren Leuten gleichzeitig zelebriert werden sollte, während sie zusammen vor dem Fernseher sitzen.

 

MELDUNG VOM 24.09. • "Mario Kart" trifft auf Carrera-Bahn: "Anki Overdrive" von den amerikanischen Robotik- und Gaming-Spezialisten Anki kreuzt auf pfiffige Weise Spielzeug mit Videospiel. Anders als bei "Toys to Life"-Konzepten wie den "Skylanders" oder Nintendos Amiibos steht hier allerdings nicht die Videospiel-, sondern die haptische Spielzeug-Erfahrung im Vordergrund. Die Carrera-artigen Mini-Mobile werden mit Hilfe einer kostenlosen Smartphone-App über frei gestaltbare Rundkurse manövriert… (MEHR)

 

MELDUNG VOM 24.09. • Aktuell kein "Fable 4" in der Mache: Schon seit Jahren hoffen Fans von Lionheads Xbox-Rollenspielreihe "Fable" auf eine Fortsetzung der Serie – zumal der Entwickler erst vergangenes Jahr ein Xbox-360-Remake des zu diesem Zeitpunkt zehn Jahre alten Originals veröffentlichte. Doch wer noch immer auf einen echten vierten Teil hofft, der wird enttäuscht: Laut "Lionhead" arbeitet man nach wie vor ausschließlich am Online- bzw. Multiplayer-Ableger "Fable Legends", den man nach der Veröffentlichung erstmal eine ganze Weile pflegen wird. Ob jemals ein "Fable 4" erscheint, steht also nach wie vor in den Sternen Albions.

 

MELDUNG VOM 24.09. • Will EA sein Access-Programm auf andere Plattformen bringen? Publishing-Gigant Electronic Arts ("FIFA", "Mass Effect") bietet auf Xbox One seit einiger Zeit das "EA Access"-Programm an: Hier steht gegen eine monatliche Abo-Gebühr eine Auswahl von EA-Titeln zum Spielen bereit. Jetzt hat EA eine Umfrage gestartet, die auf eine Ausweitung des Programms auf andere Hardware-Plattformen hindeutet: Die soll u.a. klären, wie viel die Kunden für ein solches Abonnement zu zahlen bereit sind. Außerdem sollen bereits Gespräche mit anderen Blockbuster-Publishern wie Take-Two und Ubisoft stattgefunden haben – scheinbar wird auch die Option erwogen, Titel der Mitbewerber ins Programm aufzunehmen. EA selber hat die Gerüchte bisher nicht kommentiert.

 

MELDUNG VOM 23.09. • Neues Hitman erst März 2016: Ursprüngliche wollten Entwickler Io Interactive und Publisher Square Enix ihr neues "Hitman"-Abenteuer noch dieses Jahr bringen: Am 8. Dezember sollte der sympathische Glatzen-Killer wieder auf die Pirsch gehen. Jetzt hat man die Verschiebung des Titels bekannt gegeben: "47" wird erst im März kommenden Jahres wieder den Schalldämpfer auf die Pistole schrauben. Als Grund für die Verschiebung gibt Io an, man wolle "bereits zum Start mehr Inhalt als ursprünglich geplant anbieten können". "Diese paar zusätzlichen Monate erlauben es uns außerdem, mit einer höheren Frequenz Updates zu veröffentlichen. So entsteht am Ende für jeden ein besseres Spiel. Und das ist doch genau das, was wir alle wollen", so das dänische Entwickler-Studio.

 

MELDUNG VOM 23.09. • "Game of the Year"-Edition von "Dragon Age Inquisition" angekündigt:  Wer bisher Biowares gigantisches Fantasy-RPG "Dragon Age: Inquisition" ausgelassen hat, der bekommt Ende des Jahres die perfekte Nachhol-Gelegenheit: Am 8. Oktober veröffentlicht Hersteller Electronic Arts eine "Game of the Year"-Edition, die neben dem Hauptspiel sämtliche Updates und die drei DLC-Kampagnen "Hakkons Fänge", "Der Abstieg" sowie "Eindringling" enthält. Weitere DLC-Ergänzungen zur Kampagne des Hauptspiels sind nicht geplant, mit "Eindringling" hat Entwickler Bioware die Geschichte des dritten "Dragon Age"-Spiels endgültig abgeschlossen. Hiobsbotschaft für Besitzer der Xbox360- bzw. PS3-Version: Für die Vertreter der letzten Konsolen-Generation ist keine "Game of the Year"-Edition geplant. Bereits auf das Story-Add-On "Der Eindringling" musste man hier verzichten.

 

MELDUNG VOM 23.09. • Bringt Bethesda "Wolfenstein: The New Order"? Scheinbar plant Bethesda eine offizielle Fortsetzung zu seinem erfolgreichen Ego-Shooter "Wolfenstein: The New Order":  Die Synchronsprecherin Alicja Bachleda-Curus (spricht Anya Oliwa in "Wolfenstein: The New Order") hat in einem Interview mit DzienDobry.tvn bestätigt, dass sie in einer entsprechenden Fortsetzung die selbe Rolle wie bisher übernimmt. Laut der Sprecherin ist eine zweijährige Entwicklungszeit geplant – der Titel könnte also bereits 2017 erscheinen. Bethesda selber hat die Meldung bisher nicht kommentiert und selber keine entsprechende Ankündigung vorgenommen. Erst dieses Jahr hat der Hersteller mit "Wolfenstein: The Old Blood" die Vorgeschichte zu "The New Order" veröffentlicht. Außerdem fraglich: Wie soll die bereits bestehende Storyline fortgeführt werden? Immerhin ist Hauptcharakter Blazkowicz am Ende des letzten Spiels verstorben. Erwartet uns für den Fall einer Fortsetzung vielleicht ein neuer Frontmann?

 

MELDUNG VOM 23.09. • Kommt der Elite-Controller doch erst Ende Oktober? Anders als bisher vermutet, könnte der neue "Elite"-Controller für Xbox One und PC statt Anfang Oktober doch erst Ende des Monats erscheinen: Microsofts Larry Hryb alias "Major Nelson" hat jetzt auf Twitter den 27. Oktober als offizielles Veröffentlichungsdatum genannt. Kurz zuvor ging man zumindest hierzulande davon aus, dass der neue Luxus-Controller bereits am 06. Oktober erscheint – denn schon im Juli hat amazon.de das "Elite"-Modell entsprechend terminiert. Die neue Terminangabe von "Major Nelson" bezieht sich allerdings vorerst nur auf die USA – laut Hryb würde sich das Release-Datum in den anderen Regionen nur marginal vom US-Termin unterscheiden. Noch besteht also zumindest die Chance, dass das Joypad hierzulande tatsächlich früher kommt.

 

MELDUNG VOM 22.09. • Neuer Trailer und Collector's Edition schüren Vorfreue auf Laras neues Abenteuer: Am 10. November ist es soweit: Dann bringen Crystal Dynamics, Square Enix und Microsoft das erste Abenteuer der britischen Extrem-Archäologin, das nur auf Xbox erscheint. Oder genauer: Für Xbox One und Xbox 360. Allerdings ist die Exklusivität zeitlich befristet: Anfang 2016 erscheint die PC-Fassung des Abenteuers, Ende kommenden Jahres turnt Lady Croft dann auch über die PS4. Um den "Tomb Raider"-Hunger weiter zu schüren, hat Crystal Dynamics jetzt einen neuen Gameplay-Trailer online gestellt: Der zeigt, wie die neue Lara zum ersten Mal durch gigantische subterrane Knobel-Katakomben kraucht und per Greifhaken durch das verschneite Gebirge in Sibirien schwingt. Hier entdecken Lara und der vierschrötige Jonah Maiavea (bereits aus dem Vorgänger bekannt) u.a. die versunkene Ruinenstadt Kitesch. Hier hat der Legende nach ihr Erbauer Juri II. Wsewolodowitsch das Geheimnis des ewigen Lebens versteckt. Wem dieser Ausflug in die Eiswüste einen besonderen Platz im Regal wert ist, der liebäugelt am besten gleich mit der limitierten Sammler-Edition: Die lässt sich schon jetzt für 140 Euro im Online-Store des Herstellers vorbestellen. (HIER geht's zum Video)

 

MELDUNG VOM 22.09. • Ehemalige "Witcher 3"-Entwickler grünen neues Studio: Bis vor kurzem haben Dan Cordell und Chris Hardwick noch beim "Witcher 3"-Studio CD Projekt Red gearbeitet – doch jetzt gehen die beiden ihren eigenen, unabhängigen Weg. Ihr neues Studio "Wickerman Games" ist in England angesiedelt und soll sich vor allem dem Rollenspiel-Genre widmen. Hardwick und Cordell – beides passionierte Paper'n'Pencil-Rollenspieler – wollen hier Spiele erschaffen, bei denen der Abenteurer die Geschichte und ihren Ausgang maßgeblich mitbestimmen kann.

 

MELDUNG VOM 22.09. • "Ocarina of Time" goes "Unreal": Schon lange belagern alteingesessene Nintendo-Fans den japanischen Hersteller, weil sie statt innovativer Kontroll-Konzepte lieber eine klassische, starke Gaming-Hardware haben wollen, die aktuelle Entwicklungs-Umgebungen beherrscht – wie z.B. die Unreal Engine 4. Entwickler Epic hat das Profi-Tool inzwischen frei verfügbar gemacht, um seine Verbreitung zu steigern. Und es auch Nachwuchs-Entwicklern zu ermöglichen, sich ohne horrende Kosten in die Umgebung einarbeiten zu können. Darum tauchen in letzter Zeit immer mehr Videos auf, die klassische Nintendo-Szenarien aus der Ära der Modulkonsole N64 neu interpretieren. So kommt es, dass Mario das Schloss aus "Mario 64" auf einmal in moderner, Effekt-gespickter HD-Grafik durchstreifen darf – und jetzt auch Spitzohr Link ein Déjà Vu der "unwirklichen" Art erlebt. Der Künstler Ioannis Papazis zeigt auf seinem Youtube-Kanal "ArtistArtoria" einen Teil-Nachbau der "Ocarina of Time"-Welt: Konkret tollt der ungewohnt detailreiche Link hier durch einen Nachbau des heimligen Dorfes Kakariko. Die Fan-Interpretation des prominenten Schauplatzes kommt mit zeitgemäßem Lichtmodell, plastischen Strukturen, reflektierenden Pfützen und wunderbar flauschigem Gras.  (HIER geht's zum Video)

 

MELDUNG VOM 21.09. • Kostet PlayStation VR so viel wie eine PS4? Gerade erst hat Sony sein Virtual-Realilty-Headset von "Project Morpheus" in "PlayStation VR" unbenannt, da kursieren auch schon die ersten Gerüchte über eine mögliche Preisgestaltung für das Gerät. So hat CEO Andrew House erst kürzlich in einem Interview geäußert, dass man "PlayStation VR zum Preis einer neuen Konsole" anbieten werde. Geht man dabei vom aktuellen Preis einer PS4 bzw. Xbox One aus, dann dürfte das Headset damit bei um die 400 Euro liegen. Andererseits machen Mutmaßungen darüber die Runde, dass Microsoft und Sony zum kommenden Weihnachtsgeschäft die Preise für ihre Hardware senken wollen. Auf diese Möglichkeit verweist u.a. Xbox-Chef Phil Spencer, entsprechende Rückschlüsse lässt außerdem das für März kommenden Jahres geplante Bundle aus PS4 und "Uncharted 4" zu: Dessen Preis wird in England (in der 500GB-Variante) mit 299,99 Pfund angegeben. Damit wäre das Bundle immerhin 50 Pfund günstiger als eine normale, nackte 500GB-PS4.
Da auch Sonys "VR"-Headset erst für 2016 geplant ist, könnte sich die Preis-Schätzung von House demnach auf den Kostenpunkt beziehen, zu dem die PS4 nächstes Jahr angeboten wird – das Headset würde dann vermutlich 300 bis 350 Euro kosten. Laut dem Sony-Manager werden zum Start des Zubehörs zehn Spiele angeboten, darunter vor allem Titel von kleinen und ehrgeizigen Teams.

 

MELDUNG VOM 21.09. •Plant 2K eine "Bioshock"-Collection? Fans von 2K's verrollenspielter Ego-Shooter-Reihe "Bioshock" hängen aktuell buchstäblich in der Luft: Seit der erfolgreichen Veröffentlichung von "Bioshock Infinite" und dem Ausscheiden von Serien-Schöpfer Ken Levine hat sich weder unter den Meeren noch über den Wolken etwas getan. Jetzt scheint sich ein erster Hoffnungsschimmer abzuzeichnen: In der Datenbank des südafrikanischen Händlers Raru ist kurzzeitig eine "Bioshock Collection" aufgetaucht. 2K selber ist auf die Gerüchte bisher nicht eingegangen – sollten sie sich allerdings bewahrheiten, dann ist wohl damit zu rechnen, dass die mögliche "Collection" für PS4 bzw. Xbox One erscheint, alle drei Serien-Teile umfassen wird und uns "Remakes" der Originale beschert, die auf dem visuellen Niveau der jeweiligen PC-Versionen rangieren.

 

MELDUNG VOM 21.09. • Sieht so der Controller für Nintendo NX aus? Offenbar hat Nintendo bereits im Februar ein neues Controller-Design zum Patent eingereicht – entsprechende Skizzen und Design-Dokumente geistern aktuell durch div. Online-Communities, darunter vor allem das bekannte Zocker-Forum NeoGAF. Zu sehen ist eine neue Eingabe-Gerätschaft des Mario-Herstellers, die evtl. als Controller für Nintendos Projekt "NX" dient. Den Illustrationen nach verlässt sich das potentielle NX-Joypad wieder auf einen Touchscreen, der einmal mehr von Analog-Reglern und einem digitalen Steuerkreuz flankiert wird – die vier Buttons von WiiU-Gamepad bzw. 3DS wurden auf zwei Knöpfe reduziert. Statt der herkömmlichen Schultertasten beherbergt das Gerät oben links bzw. rechts Rädchen, wie sie bei Computern zum Scrollen, Blättern und Heranzoomen Verwendung finden.

 

MELDUNG VOM 18.09. • Keine Blockbuster mehr von Konami? Wir leben im Zeitalter der Großproduktionen: Ob Kino oder Konsole – überall wird das "Larger than Life"-Motto gelebt und mit gigantischen Millionen-Etats gestützt. Bis vor nicht mal zehn Jahren galt eine Games-Produktion von um die zehn Mio. Dollar bereits als verschwenderisch, heute dagegen verschlingen Mega-Blockbuster wie ein "Assassin's Creed: Syndicate" mindestens 150 Mio. Dollar – die Games-Branche ist endgültig in den selben absurd hohen Budget-Regionen angekommen wie Hollywood. Die Ausnahme: Free2Play- bzw. Mobile-Games und andere Download-Only-Produktionen entstehen mit vergleichsweise kleinen Etats und können ebenfalls ordentlich Kasse machen. Darum will sich Konami jetzt – laut der französischen Gaming-Website "Gameblog" – endgültig aus dem teuren AAA-Geschäft zurückziehen. Ausnahme: Die erfolgreiche Sportspielserie "Pro Evolution Soccer" wird weitergeführt, auch das kommende "Metal Gear Online" wird man wie geplant veröffentlichen. Sollte sich das Gerücht bestätigen, dann kommt diese Entwicklung immerhin nicht sonderlich überraschend: In den vergangenen zehn Jahren hat der japanische Traditionshersteller abseits seiner Kernmarken "Metal Gear Solid" und "PES" kaum noch nennenswerte Titel gestartet, auch die einst so erfolgreiche "Silent Hill"-Reihe hat keinen Höhenflug mehr geschafft. Ein Ausscheiden Konamis aus dem AAA-Markt wird für den Konsumenten also kaum zu spüren sein. Ein untrügliches Indiz war bereits das Zerwürfnis mit "MGS"-Mastermind Hideo Kojima, außerdem hat unlängst auch Fox-Engine-Director Julien Merceron das Unternehmen verlassen. Ob Konami mit dem angeblich geplanten Umschwenken auf Low-Budget-Produktionen wieder an den Geist seiner frühen 8Bit- und 16Bit-Tage anknüpft oder ob man bald ausschließlich auf Free2Play setzt, bleibt abzuwarten.

 

MELDUNG VOM 18.09. • Dass "Fallout"-Monopoly: Das neue "Fallout" steht noch nicht in den Läden, da läuft die Vermarktungs- und Lizenz-Maschine von Publisher Bethesda auch schon auf Hochtouren: Smartphone-Zocker vertreiben sich die Zeit bis zur Veröffentlichung des Hauptspiels am 10. November mit der Free-to-Play-App "Fallout Shelter" – Brettspieler indes freuen sich schon mal auf eine "Fallout"-Version von Monopoly. Die funktioniert wie das bekannte Gesellschaftsspiel von Parker, allerdings wurden alle bekannten Elementen des Board-Games "Fallout"-affin umgestaltet: Gezahlt wird stilecht mit Kronkorken, aus Häusern werden Vaults, als Spielfiguren dienen u.a. eine Nuka-Cola-Flasche, der Vault-Boy, ein Power-Armor-Helm und eine Miniatur-Atombombe. Die Ereigniskarten wiederum zitieren den kommenden "Vault Dweller's Survival Guide" sowie das Ingame-Werk "You're S.P.E.C.I.A.L.". "Fallout Monopoly" lässt sich ab dem 30. Oktober für ca. 40 US-Dollar im Bethesda-Store bestellen. Vermutlich wird auch nach Deutschland geliefert – sicher ist das aber noch nicht.

 

MELDUNG VOM 18.09. • PS4-Bundle mit "AC Syndicate" und "Watch Dogs": Virtualisierte Hobby-Meuchler, die bisher keine PS4 besitzen, liebäugeln schon mal mit einem ganz besonderen Paket: Vermutlich pünktlich zur Veröffentlichung von "Assassin's Creed: Syndicate" am 23. Oktober bringen Sony und Ubisoft ein kolossales Kombi-Paket. Das umfasst neben einer normalen schwarzen PS4-Konsole (mit 1TB Festplattenspeicher) und "Assassin's Creed"-Syndicate noch die Vollversion von Ubisofts erfolgreichem Cyber-Thriller "Watch Dogs". Ein Preis für das ausschließlich in Europa erhältliche Bundle wurde noch nicht genannt. PS4-Käufer von "Syndicate" dürfen sich außerdem über vier exklusive Inhalte freuen, darunter zehn mit "Penny Dreadful" betitelte Extra-Missionen. Die sind von den gleichnamigen Taschenromanen inspiriert, die im London des 19. Jahrhunderts reißenden Absatz gefunden haben. (Hier geht's zum "Penny Dreadful"-Video)

 

MELDUNG VOM 17.09. • "Bloodborne"-Add-On "The Old Hunters" angekündigt: Sony und der japanische RPG-Experte From Software bringen eine Erweiterung für ihren RPG-Hit "Bloodborne": Der DLC "The Old Hunters" soll die finstere Spielwelt aus Froms gothischem Fantasy-Inferno durch neue Details ergänzen. Spieler treffen nach Installation des Add-Ons in der Gothic-Metropole Yharnam neue Charaktere, außerdem soll die Geschichte des Schauplatzes aus einer anderen Perspektive neu aufgerollt werden. Ebenfalls mit dabei: Neue Outfits bzw. Waffen sowie mehr magische Elemente für die Ausarbeitung weiterer Angriffsstrategien. Im Fokus der Story stehen die Jäger, die einst das Geheimnis der Tür von Byrgenwerth bewacht haben. Dahinter verbirgt sich eine Welt, in der diese Jäger noch immer gefangen halten werden – in neuen Levels voller tödlicher Bedrohungen und sagenhafter Belohnungen. "The Old Hunters" ist für den 24.11. geplant und soll 14,99 Euro kosten.

 

MELDUNG VOM 17.09. • Warcraft-Verfilmung auf Eis gelegt?  Zwischen der Produktionsfirma Legendary Pictures und deren aktuellem Filmverleih Universal scheint es zu kriseln: Nach den Mega-Hits der vergangenen Monate ("Minions", "Jurassic World") ist der Film-Major wohl so verwöhnt, dass er keine kleineren Brötchen mehr backen will. Darum hält er den ursprünglich für 2016 geplanten Starts von Guillermo del Toros Roboter-Haudraufs in "Pacific Rim 2" für problematisch – ebenso kritisch beäugt wird aber der fürs selbe Jahr geplante "Warcraft"-Kinofilm. Beiden Projekten misst Warner nicht genügend Blockbuster-Potential bei, darum droht ihnen jetzt scheinbar das Aus. Kurz zuvor hat sich Universal bereits gegen die Finanzierung von del Toros Grusel-Spektakel "Crimson Peak" ausgesprochen, darum übernahm Legendary die Finanzierung kurzerhand selber. Für den "Warcraft"-Film könnte das ähnlich problematisch werden wie für "Pacific Rim 2": Beide Filme sind schlicht zu groß und zu teuer – Produktionen dieser Größe kann Legenday nicht ohne Hilfe des Verleihs stemmen.

 

MELDUNG VOM 16.09. • Leisere PS4 mit stärkerer Wärme-Entwicklung: Das bisher nur in Japan erhältliche PS4-Modell mit der Typen-Bezeichnung CUH-1200 ist jetzt auch in Europa zu haben. Für die dezente Hardware-Revision seiner Konsole hat Sony deren "Innereien" optimiert und sparsamer gestaltet: So verfügt das neue Modell nur noch über die Hälfte der Speicher-Chips, aber an Performance bzw. Speichergröße ändert sich dadurch natürlich nichts. Ebenfalls reduziert wurde der Kühler: Die neue Frischluftzufuhr ist hier einfacher gestaltet wie bisher. Eine von zwei "Heatpipes" wurde nämlich kurzerhand entfernt, außerdem hat man die Lüfterdrehzahl reduziert. Vorteil: Die PS4 ist jetzt deutlich leiser. Nachteil: Eine größere Hitze-Entwicklung. Immerhin: Die Nennleistung des Netzteils ist von 250 auf etwa 230 Watt gesunken, die neue PS4 ist also sparsamer als ihr Vorgänger. Auch der Look des herkömmlichen schwarzen Modells wurde behutsam angepasst: Statt wie bisher auf einen Berührungs-sensitiven Ein/Ausschalter zu setzen, gibt es jetzt einen echten, "ertastbaren" Knopf. Ähnliches gilt für den Disc-Auswurf: Auch für diese Funktion wurde ein herkömmlicher Button angebracht. Für das Oberflächen-Design wiederum hat der Hersteller diesmal auf die glänzende Lackierung verzichtet – die neue PS4 ist rundum matt.
Wer beim PS4-Kauf unbedingt das neue Modell haben will, der legt sich die seit September-Anfang erhältliche Limited Edition im "MGS 4"-Look zu oder liebäugelt mit dem just in die Märkte gelieferten "Destiny: König der Besessenen"-Paket. Wer dagegen zur schwarzen Standard-Variante greifen möchte, der muss auf sein Glück vertrauen: Die "CUH-1200"-Serie ist nicht extra gekennzeichnet und steht gleichberechtigt neben dem nach wie vor verfügbaren Ursprungsmodell im Handel.

 

MELDUNG VOM 16.09. • Rockstar über BBC-Film "Gamechangers": Mit seinem Doku-Drama "The Gamechangers" hat der britische Medien-Riese BBC für Aufregung gesorgt: Die Hintergrundstory über die angebliche Entstehungsgeschichte von Rockstars Millione-Seller "GTA" (mit Daniel Radcliffe in der Rolle von Rockstar-Boss Sam Houser) wurde vor allem aus der Perspektive des ehemaligen Rockstar-Anwalts Jack Thompson gedreht – und bei der kommen Houser & Co. nicht sonderlich gut weg. Darum haben Rockstar und die Firmenmutter Take-Two bereits vor Monaten einen Klage wegen Missachtung von Markenrechten gegen das Produktionsstudio eingereicht. Jetzt haben sich die Entwickler auf Twitter zum BBC-Film geäußert: Hier bezeichnen sie die Doku als "erlogenen Schwachsinn" und stellen außerdem die Qualität der Produktion in Frage.

 

MELDUNG VOM 16.09. • "Last Guardian"-Monster in Lebensgröße: Für die kommende Tokyo Game Show hat sich "Last Guardian"-Macher "genDesign" einen besonderen Gag einfallen lassen: Um das Greifen-artige Kuschel-Monstrum Trico so greifbar und authentisch wie möglich darzustellen, wirft man es auf eine Leinwand – in Lebensgröße. Auf seinem Twitter-Blog verdeutlicht der Entwickler mit einem animierten Gif, wie das aussieht: Das PS4-Fabelwesen steckt hinter einem Käfiggitter – und reagiert von hier aus genauso auf die Passanten wie Trico auf sein Mündel im fertigen Spiel. Genau die Sorte Marketing-Gag, die Messe-Aufgebote lebendiger und interessanter gestaltet!

 

MELDUNG VOM 15.09. • Wird CD Projekt RED von Electronic Arts gekauft? Fans von "Witcher 3"-Macher CD Projekt Red haben am 15. September einen Schock bekommen. Grund der Aufregung: Gerüchte von einer Übernahme des polnischen Studios durch den Blockbuster-Riesen Electronic Arts machten die Runde. Die Gerüchtequelle war offenbar ein Mitarbeiter des Unternehmens. Der wollte Wind davon bekommen haben, dass sich die Führungsspitze des "Witcher"-Entwicklers und GOG-Betreibers gerade in Verhandlungen mit EA befindet. Da in näherer Zukunft kein neues Spiel veröffentlicht wird (bis zum geplanten Dark-Future-RPG "Cyberpunk" ist es noch eine Weile hin), hält er Publishing-Verhandlungen für ausgeschlossen. Entsprechend schlussfolgert der "Whistleblower": Es muss um Übernahme-Gespräche gehen! "Alles Blödsinnn", sagt jetzt CEO Adam Kicinski: "Nein, wir befinden uns nicht in Verhandlungen wegen eines Verkaufs von CD Projekt Red oder GOG. Außerdem ist die zur Verifikation herangezogene Quelle nicht echt!"
Völlig abwegig ist eine derartige Verkaufsthese trotzdem nicht: Allem Idealismus zum Trotz sind auch Spiele-Entwickler in erster Linie Investment-Objekte, und die werden oft genau dann veräußerst, wenn ihr Wert am höchsten ist – z.B. nach der Veröffentlichung eines erfolgreichen Millionen-Sellers wie "The Witcher 3". Prominentes Beispiel: "Bioware" – auch die kanadischen Rollenspiel-Experten gingen während eines ausgesprochenen Höhenflugs in den Besitz von EA über.

 

MELDUNG VOM 15.09. • Project Morpheus heißt jetzt "PlayStation VR: "Project Morpheus" – so heißt Sonys PS4-exklusive Virtual-Reality-Brille, mit der man – zumindest im Konsolen-Kosmos – dem VR-Platzhirsch Oculus zunehmend die Show stiehlt. Bisher. Denn jetzt hat der Hersteller den bekannten Arbeitstitel gestrichen: Aus "Projekt Morpheus" wird offiziell "PlayStation VR". Das klingt zwar nicht sonderlich inspiriert, aber einleuchtend. "Der Name PlayStation VR bezeichnet nicht nur eine völlig neue PlayStation-Erfahrung, die Spielern das Erleben virtueller Gaming-Welten so erlaubt, als wären sie tatsächlich vor Ort. Außerdem illustriert dieser Name unsere Hoffnung, bei diesem Erlebnis auch ein Gefühl der Vertrautheit zu vermitteln", so Masayasu Ito, Vize-Präsident der Software-Design-Division und Chef des "PS Product Business".

 

MELDUNG VOM 15.09. • Assassinen jagen Jack the Ripper: Ende des 19. Jahrhunderts hält eine grausame Mordserie die britische Metropole London in Atem: Die "Whitechapel"-Morde durch den Frauenkiller "Jack the Ripper" erregen weltweit Aufmerksamkeit – und das bis heute! Immerhin sind die Verbrechen nach wie vor ungeklärt. Das ungebrochene Interesse an der vielfach zitierten und verfilmten Thematik hat auch Ubisoft erkannt: Grund genug für den französischen Hersteller, das "Assassin's Creed" mit einem passenden Add-On zu bedenken: Die "Jack the Ripper"-Kampagne spielt 20 Jahre nach der Handlung des Hauptspiels und lässt den Spieler an der Jagd nach dem berüchtigten Serienmörder teilhaben. Käufer des Season-Passes erhalten außerdem die Missions-Sammlung "Der letzte Maharadscha", die Exklusiv-Mission "Eine lange Nacht" sowie das "Die Straßen von London"-Paket. Ebenfalls nett: Ein Jules-Verne-inspirietes Steampunk-Package mit dampfbetriebenen Waffen und Ausrüstungs-Gegenständen sowie ein exklusiver Erfahrungspunkt-Boost, in dessen Genuss nur Season-Pass-Käufer kommen. (MEHR)

 

MELDUNG VOM 14.09. • "Killzone"-Macher wollten Spiel zu Wells' "Zeitmaschine" entwickeln: Das holländische Entwickler-Studio Guerilla Games gehört zu den Vorzeige-Teams von PlayStation-Hersteller Sony – mit "Killzone" hat das 150 Mann starke Team eine der stärksten PlayStation-exklusiven Marken in petto. Ihre Neuankündigung "Horizon: Zero Dawn" gehörte außerdem zu DEN Most-Wanted-Titeln der letzten E3-Messe. Jetzt hat der Entwickler verraten, dass vor der Entwicklung des gegen Maschinen-Monster kämpfenden Steinzeit-Girlies ein anderes Spielkonzept entstehen sollte: Laut Studioboss Herman Huls war lange Zeit eine mögliche Versoftung von H.G. Well's Roman-Klassiker "Die Zeitmaschine" der heißeste Kandidat für das erste PS4-Projekt.

 

MELDUNG VOM 14.09.2015 • Mario hat einen neuen Boss – Kimishima wird neuer Nintendo-Geschäftsführer: Nach dem dramatischen Krebstod von Nintendos japanischem Geschäftsführer Satoru Iwata am 11. Juli haben Designer-Legend Shigeru Miyamoto und Genyo Takeda die kommissarische Leitung des Spiele-Riesen übernommen. Jetzt steht Iwatas Nachfolger fest:  Tatsumi Kimishima wird ab sofort die Geschicke des Mario-Konzerns leiten. Zuvor war der 65 Jahre alte Kimishima bei dem Hersteller u.a. als Personalchef tätig, bis 2013 leitete er als CEO die eigenständige Konzerntochter Nintendo of America. Anders als sein Vorgänger kommt Kimishima nicht aus der Spiele-Entwicklung, stattdessen hat der Manager einen rein wirtschaftlichen Hintergrund. Mit ihm an der Spitze könnte Nintendo bald einem Kurswechsel entgegensehen – weg von idealistisch geprägten, kreativen Ideen und hin zu reiner Profitabilität. Für Investoren und Firmenkasse erstmal eine feine Sache, für Kunden und die langfristige Marken-Entwicklung aber u.U. problematisch. Eine ähnliche Situation ließ sich zuletzt bei Apple beobachten: Nach dem Krebstod des kreativen, charismatischen Wirrkopfs Steve Jobs übernahm der vergleichsweise steife Business-Experte Tim Cook das Ruder. Unter dem läuft der iPhone- und Mac-hersteller  zwar hochprofitabel, doch innovative Neuheiten hat man seitdem keine mehr gesichtet. Positiv: Miyamoto und Takeda können sich jetzt wieder verstärkt ihren Aufgaben als Kreativköpfe des Unternehmens widmen.

 

MELDUNG VOM 14.09.2015 • "Starcraft 2: Legacy of the Void" erscheint am 10. November: Echtzeit-Strategen dürfen sich freuen: Laut  Blizzard erscheint der dritte Teil der "StarCraft 2"-Kampagne bereits am 10. November dieses Jahres. "Legacy of the Void" funktioniert erzählerisch wie eine Erweiterung, läuft aber ohne den ersten Teil und kostet mit 40 Euro auch so viel wie ein eigenständiges Produkt. Im Mittelpunkt der Kampagne steht die hochentwickelte Rasse der Protoss. Erzählerisch wird damit das "Starcraft 2"-Dreigestirn abgeschlossen. Der erste Teil "Wings of Liberty" widmete sich 2010 noch den Terranern, danach übernahm man 2013 in "Heart of the Swarm" die Zerg.

 

MELDUNG VOM 14.09.2015 • Was ist eigentlich aus Kinect geworden? Gute Nachricht für Xbox-Besitzer mit defektem Netzteil: Microsoft bietet den Saft-Lieferanten jetzt endlich separat an. Rund 35 US-Dollar kostet das Netzgerät beim Kundenservice des Herstellers. Damit ist das Xbox-One-Kraftwerk neben dem Joypad das dritte Zubehör des Geräts, das jetzt ohne Konsolen-Kauf erhältlich ist. Dasselbe gilt für die glücklose Motion-Control-Cam "Kinect" – deren Entkoppelung vom Basis-Paket war allerdings eher Not- und Panik-Lösung als Service am Kunden. Ursprünglich sollte sie der entscheidende Unterschied sein, der die Xbox… (MEHR)

 

MELDUNG VOM 11.09.2015 • Assassin's Creed Council: Passionierte Hobby-Assassinen haben jetzt eine neue Plattform, mit der sie sich über ihre Lieblingsserie austauschen können: Auf Ubisofts neuer Website "Assassin's Creed Council" können sich Spieler über Serien-Hintergründe informieren, die Entwickler mit Fragen löchern und über die Spiele diskutieren. Ubisoft verweist darauf, dass viele der dargestellten Hintergründe exklusiv sind und Informationen aus erster Hand bergen. Außerdem lassen sich Struktur und Look der Seite durch die User beeinflussen, indem sie Beiträge bewerten bzw. teilen.

 

MELDUNG VOM 11.09. • Neues Xbox-One-Dashboard bald für Preview-Teilnehmer verfügbar: Wer sich für das Preview-Programm der Xbox One angemeldet hat, der bekommt bereits diesen Monat einen Einblick in die "New Xbox Experience". Die startet offiziell im November, basiert auf Windows 10 und stellt den bisher radikalsten Umbau der Benutzeroberfläche dar. Außerdem sollen durch das Update viele Features um bis zu 50 Prozent schneller reagieren. Preview-Mitglieder können dabei helfen, Fehler zu lokalisieren und das System stabiler zu machen.

 

MELDUNG VOM 11.09. • Überholt der PC bald die Spiele-Konsolen? Einer Marktstudie zufolge könnte die  Vorherrschaft der Konsolen bald gebrochen sein: "Jon Peddie Researches" aus den USA will herausgefunden haben, dass das Geschäft mit dem PC schon seit Jahren schneller wächst als das mit den Konsolen. Die Schlussfolgerung der Studie: Der PC wird die Konsolen schon bald überholt haben – denn aktuell ziehen die meisten Spieler ein flexibles, aufrüstbares System der geschlossenen Konsolen-Umgebung vor.

 

MELDUNG VOM 10.09. • Augmented Reality: Pikachu wird Teil der 'Real World": iOS / Android • Schon vor Monaten hat der japanische Spiele-Riese Nintendo angekündigt, künftig auch auf Apps für Smartphones und Tablets zu setzen – jetzt zeigen sich die ersten Resultate der dezenten Neu-Orientierung: Anfang 2016 bringt der Hersteller in Zusammenarbeit mit "Ingress"-Macher Niantic eine Augmented-Reality-Version der "Pokémon". Unter dem Arbeitstitel "Pokémon Go" entsteht ein Titel für iOS- bzw. Android-Gerätschaften… (MEHR)

 

MELDUNG VOM 10.09.2015 • iOS / Android • Gerade erst hat Apple mit der Spiele-affinen Neuauflage seiner Streaming- und Settop-Box "Apple TV" verblüfft, da kündigen die Deep Silver Fishlabs auch schon die Veröffentlichung eines Titels mit entsprechendem Apple-TV-Support an: "Galaxy on Fire 3: Manticore" wird die Fortsetzung der erfolgreichen Weltraum-Ballerei von 2010… (MEHR)

 

MELDUNG VOM 10.09.2015 • PS4 / PS3 / XBox One / Xbox 360 • Die Erweiterung "König der Besessenen" steht unmittelbar vor dem Release, da unterzieht Entwickler Bungie seinen Multiplayer-Shoter "Destiny" mit Veröffentlichung von Patch 2.0 noch mal einer General-Überholung: Neben kleineren wie größeren Anpassungen wurde auch an der Spielmechanik und Balance gefeilt… (MEHR)

 

MELDUNG VOM 09.09.2015 • 19,99 Euro soll die "Witcher 3"-Erweiterung "Hearts of Stone" kosten, mit der Entwickler CD Projekt Red sein Mammut-Rollenspiel bald aufwertet. Auch ein Veröffentlichungsdatum hat der Entwickler jetzt: Das ungefähr zehn Stunden lange Add-On wird am 13. Oktober verfügbar sein – entweder als Download oder wie das Hauptspiel in der Box. Wer sich für die physische Version entscheidet, der darf sich außerdem über zwei waschechte "Gwint"-Kartensets freuen – also eine greifbare Version des in der virtuellen "Witcher"-Welt gespielten Trading-Card-Games. Käufer des Season-Passes können sich die Karten ebenfalls sichern – und zwar über diese Website! Auch inhaltlich wird einiges geboten: Neben der neuen Runenwort-Magie gibt's reichlich frisches Monster-Schlachtvieh und sogar eine geisterhafte Romanze! Die neue Mini-Kampagne ist auf der bekannten Karte verortet – außerdem muss man das Hauptspiel nicht abgeschlossen haben, um "Hearts of Stone" zu genießen.

 

MELDUNG VOM 08.09.: Hut Bungie die "Destiny"-Story kurz vor Release geändert? • Wer schon immer wissen wollte, warum Bungies erfolgreicher Multiplayer-Shooter "Destiny" eine so dünne Story und viele erzählerische Unstimmigkeiten aufweist, der bekommt jetzt eine mögliche Erklärung: Bei Bungies Rechtsstreit mit dem früheren "Halo"-Komponisten und Mitarbeiter Marty O'Donnel sind Informationen an die Oberfläche gekommen, die nicht nur ein düsteres Bild vom Umgang mit Angestellten durch den US-Entwickler zeichnen – obendrein erhärtet sich der Verdacht, dass der Entwickler (evtl. auf Weisung von Publisher Activision) die Story seines Action-Games im letzten Moment geändert hat. Angeblich (Achtung, dieser Satz birgt potentielle Spoiler!) war ursprünglich geplant, den vermeintlichen Menschheits-Wohltäter "Traveller" als den eigentlichen Schurken zu entlarven, der in Wahrheit selber Schuld an der Invasion durch unterschiedliche Alien-Spezies trägt. Allem Anschein nach sind bisher nur Spieler der frühen Alpha-Testphase in den Genuss dieser "Original"-Storyline gekommen. Ob Bungie im Verlaufe später nachfolgender "Destiny"-DLCs wieder zu seiner ursprünglichen Idee aufschließt, ist unbekannt. Der bekannte Videospiel-Komponist O'Donnell hatte auf jeden Fall Glück: Ein US-Gericht hat Bungie dazu verdonnert, ausstehende Nachzahlungen an den "Halo"-Musikus zu leisten und sein Aktien-Paket zu reaktivieren. Auch andere ehemalige Bungie-Mitarbeiter skizzieren wie O'Donnell das Bild eines skrupellosen Ausbeuter-Betriebs – darunter Ex-Senior-Artist Vic DeLeon und "Halo 3"-Lead-Designer Jaime Griesemer.

 

MELDUNG VOM 07.09.: Freizeitpark um Assassinen und Karnickel • Wenn es darum geht, seine Marken einem breiten Publikum zugänglich zu machen und auf so vielen Kanälen wie möglich zu vermarkten, dann ist Ubisoft ganz vorne mit dabei: Der französische Games-Major bringt Brands wie "Assassin's Creed", "Watch Dogs" die "Rabbids" oder Tom-Clancy-Spiele als TV-Serien, Filme, Comics, Bücher und gießt sie in Figuren-Form – Ubisoft ist einfach überall. Da erscheint die Eröffnung eines Freizeitparks fast wie der nächste logische Schritt – ein Schritt, den man bis 2020 machen will. Bis dahin soll in Zusammenarbeit mit der R-Segari Group – dem Mitbesitzer von "Movie Animation Park Studios" – ein Ubisoft-Themenpark im malaysischen Kuala Lumpur entstehen. Im Zentrum des freizeitlichen Aufgebots werden Ubisoft-Aufgebote zu "Assassin's Creed", "Just Dance", den Rabbids & Co. stehen. "Zusammen erschaffen wir einen Ort, an dem jeder Gast ein Spieler, jedes Fahrgeschäft ein Spielplatz und jeder Besuch ein Spiel ist" – so Ubisoft-Motion-Picture-Vize Jean de Riviéres.

 

MELDUNG VOM 07.09: Gerüchte über Nintendo "NX" und ein neues "Pikmin" • Gerüchte über Nintendos vermeintlichen WiiU-Nachfolger NX kursieren bereits seit Monaten – doch der Hersteller selber schweigt sich bisher aus. Jetzt will ein Insider mehr wissen: Auf Reddit hat der Italiener Informationen zusammengefasst, denen zufolge es sich bei "NX" nicht wie bisher vermutet um eine Konsole, sondern ein Betriebssystem und eine Entwickler-Schnittstelle handelt. Die soll mehrere unterschiedliche Plattformen miteinander kompatibel machen, sodass sich die auf NX basierenden Spiele auf mehreren verschiedenen Hardware-Plattformen spielen lassen. Nintendos angekündigtes Engagement im Smartphone- und Tablet-Segment würde perfekt in dieses Konzept passen – allerdings sollen NX-Spiele laut besagtem Insider auch auf einer neuen mobilen Hardware spielbar sein, die der Hersteller schon nächstes Jahr vorstellen will und die Performance-seitig einen Tick vor Sonys PS Vita liegen soll. Im Wohnzimmer stützt sich der Mario-Hersteller wohl erstmal weiter auf WiiU, den Gerüchten zufolge soll ein stationärer Thronfolger nicht vor 2017 erscheinen. Immerhin dürfen sich Nintendo-Fans bis dahin noch auf ein neues "Pikmin" freuen: Shigeru Miyamoto höchstpersönlich hat bestätigt, dass eine Fortsetzung zum letzten Gemüse-Gewusel (WiiU) fast fertiggestellt ist – über das System indes, auf dem das neue "Pikmin" läuft, wollte der Mario- und "Zelda"-Erfinder noch nichts verraten.

 

MELDUNG VOM 07.09: Ron Gilbert wünscht sich neues "Monkey Island" • 1990 haben Ron Gilbert, Tim Schafer & Co. mit "The Secret of Monkey Island" einen der großen Klassiker des Point'n'Click-Adventures erschaffen. 25 Jahre später liegen die Rechte an der noch immer beliebten Abenteuer-Serie bei Disney: Als "Star Wars"-Schöpfer George Lucas sein Imperium an den Konzern mit der Maus verkauft hat, da haben auch Unternehmen wie "Industrial Light & Magic" oder eben "Lucas Arts" nebst aller angeschlossenen Marken den Besitzer gewechselt. Bisher hat Micky weder Anstalten gemacht, Brands wie "Monkey Island" zu veräußern noch selber an entsprechenden Spielen zu arbeiten. Jetzt kommt aus der Erfinder-Ecke ein gut gemeinter Vorschlag: Ron Gilbert höchstpersönlich hat sich zu Wort gemeldet. "Ich habe mir das Spiel immer als Teil einer Trilogie vorgestellt", meint der Macher – und fügt hinzu, dass ihm die Idee einer Fortsetzung gefällt. Über einen entsprechenden Anruf von Disney würde er sich freuen, so Gilbert.

 

ANGESPIELT / 04.09: Definitives "Dishonored" für XBox One und PC • Als Bethesda und die Arkane Studios 2012 ihr Schleich- und Action-Abenteuer "Dishonored" veröffentlichen, da macht der Meuchel-Exkurs des maskierten Assassinen Corvo Attano dem stagnierenden Stealth-Genre mächtig Dampf. Die Stärke des ehemaligen königlichen Leibwächters ist sein Set aus übernatürlichen Fähigkeiten: Die lassen ihn durch Wände sehen, ruckzuck von einem Ort zum nächsten teleportieren, gefräßige Rattenschwärme auf Gegner hetzen und sich in die Körper ahnungsloser Feinde versetzen. Je pazifisitischer Corvo beim Gang durch die Viertel der finsteren Steampunk-Metropole Dunwall zugange ist, desto weniger deprimierend der Ausgang des düsteren Schleichgangs.
Bevor das Abenteuer nächstes Jahr in die zweite Runde geht, erinnert Publisher Bethesda noch mal mit einer überarbeiteten Neuauflage an das preisgekrönte Heimlichtuer-Spektakel: Die "Definitive Edition" für PS4 und Xbox One kommt mit allen Updates und Add-Ons. Außerdem gleicht sie der 2012er PC-Version aufs Haar und ist damit entsprechend feiner gezeichnet als die vergleichsweise detailarmen sowie pixeligen Fassungen für PS3 bzw. Xbox 360. Wer "Dishonored" bisher verpasst hat oder mit den alten Konsolen-Ports Vorlieb nehmen musste, der greift bedenkenlos zu: "Dishonored" ist bis heute der beste Vertreter seiner Zunft.

 

ANGESPIELT / 04.09: "Tearaway Unfolded" angespielt • Auf der PS Vita gehört "Tearaway" von "Little Big Planet"-Erfinder Media Molecule zu den wenigen lohnenden Exlusiv-Titeln für das Handheld-System. Hintergedanke des im Papier- und Bastel-Look gehaltenen Jump'n'Runs ist es, die besonderen Kontroll-Features von Sonys glückloser Hosentaschen-Konsole zu unterstreichen: So werden mit dem rückseitigen Touchpad solche Flächen "durchstoßen", die aus leichtem Papier bestehen – per Touchscreen wiederum berüht der Spieler Elemente oder drückt sie ein. Bei dem PS4-exklusiven "Tearway Unfolded" übernehmen nun die Bewegungs-Sensitivität und der Licht-Schlitz des Controllers den Job der Berührungs-empfindlichen Vita-Flächen. Mit beiden dirigiert der Spieler einen Scheinwerfer-ähnlichen Lichtkegel durch die Spielwelt: Der lässt Papier-Gewächse wuchern und bringt von den fiesen "Schnipseln" zerstörte Elemente der Spielwelt dazu, wieder zu heilen oder zusammenzuwachsen. Durch Berührung des Touchpads wiederum stimuliert er z.B. die Trampolin-artigen Membranen von Pflanzen, die den putzigen Papierkameraden des Spielers in die Höhe schnalzen lassen. Wie schon der Vita-Vorgänger verlässt sich auch das neue "Tearaway" vor allem auf seine liebevoll ausgerarbeitete Bastel-Kulisse, die tatsächlich wie eine Papier- und Papp-Landschaft wirkt. Passend dazu lassen sich einige Spiel-Elemente mit Hilfe des Touchpas zerschneiden bzw. bemalen – allerdings fallen die Ergebnisse deutlich weniger genau und ansehnlich aus als mit dem präziseren und größeren Vita-Touchscreen.
Leider setzt auch "Unfolded" eher auf Minispiel-artige Herausforderungen und Missionen denn konsistentes Jump'n'Run-Gameplay – darum ist das Abenteuer zwar herzig und fantasievoll, aber manchmal auch ganz schön einschläfernd.

 

 

MELDUNG VOM 03.09.2015 • 420 Seiten MGS im offiziellen "Phantom Pain"-Buch: "MGS"-Fans, aufgepasst! Rechtzeitig zum Release von Hideo Kojimas Open-World-Spektakel "MGS 5: Phantom Pain" veröffentlicht der Hamburger Lösungsbuch-Experte Piggyback das passende Begleitwerk. "Das offizielle Buch" kommt in zwei unterschiedlichen Editionen – und nur in der "Hardcover-Collcetor's-Edition" gibt's eine exklusive Shinkawa-Lithographie, eine riesige Poster-Karte sowie die volle 48 Seiten starke Artwork-Galerie. Macht insgesamt stattliche 420 prall mit Infos und Bildern gefüllte Seiten – das ist der bisherige Verlags-Rekord.

 

MELDUNG VOM 03.09.2015: PS4-FIRMWARE 3.0, FEATURES • Es ist noch nicht bekannt, wann das nächste große System-Software-Update für die PS4 kommt, doch über die Features von Firmware 3.0 informiert Sony schon jetzt: So verrät der Hersteller in seinem offiziellen Blog, dass uns "Kenshin" (der Codename der neuen Version) vor allem neue und komfortablere Social-Features beschert. Darunter z.B. ein neues Event-Center mit einer Aktivitäten-Auflistung der vom jeweiligen Spieler meistgenutzten Games. Hier will Sony u.a. anstehende Double-XP-Wochenende oder saisonale Aktionen aufführen. Ebenfalls interessant ist ein neues Feature, das die Live-Übertragung (per Stream) auf das neue Gaming-Portal von Youtube erlaubt. Problem: Für Deutschland ist dieser Zusatznutzen bisher nur eingeschränkt nutzbar, da Youtube hierzulande rechtliche Probleme mit dem Live-Streaming hat. Umso praktischer sind eine Steigerung des Online-Speichers von einem auf zehn GB, die Erweiterung der Freundes-App um Lieblingsgruppen sowie die Möglichkeit, Screenshots künftig auch im PNG-Format zu speichern (bisher war nur JPG möglich). Ebenfalls nett: Dank "Kenshin" lassen sich demnächst bis zu zehn Sekunden lange Videos auf Twitter teilen, außerdem finden beliebte Broadcasts, Clips und Screens ihren Weg in den Live-Bereich der PS4. Und wer sich die Gameplay-Session eines Freundes ansehen will, der schickt einfach die entsprechende Anfrage ab – ein "Live Broadcast" oder eine "Share Play"-Einladung sind die Folge.

 

ANGESPIELT AM 03.09.2015: RISEN 3 FÜR PS4 • Der Abschluss der "Risen-"Trilogie vom deutschen Rollenspielexperten Piranha Bytes musste viele Rüffel einstecken – vor allem die Konsolenversion wurde harsch kritisiert, denn XBox 360 und PS3 waren einfach überfordert mit dem PC-nativen Titel. Jetzt präsentiert der "Gothic"-Erfinder aus Essen mit der "Enhanced Edition" für PS4 eine Konsolen-Fassung, die mit der hübscheren PC-Version gleichziehen kann, außerdem sind sämtliche Updates und Zusatz-Inhalte auf der Bluray. Wesentlich stimmiger oder ansehnlicher wird das Abenteuer dadurch allerdings nicht: Die im Piraten- und Fantasy-Genre angesiedelte Reise von Insel zu Insel ist jetzt feiner aufgelöst und offenbart mehr visuelle Details – aber das Säbelgerassel Mann gegen Mann bzw. Monster ist unverändert grobschlächtig und plump. Im Vergleich zu aktuellen Genre-Blockbustern wie "Witcher 3" fällt vor allem das fehlende Treffer-Feedback in den Gefechten negativ auf. Sympathisch ist "Risen 3" wegen seines raubeinigen Erzähl-Charmes und der liebevoll ausgearbeiteten Schauplätze. Wer "Witcher 3" durch hat und bis zu "Fallout 4" dringend RPG-Nachschub braucht, der gibt den Störtebekers Erben eine Chance.

 

MELDUNG VOM 03.09.2015: UNCHARTED 4, DLCS • Zusätzliche Download-Inhalte und Extra-Missionen für ein "Uncharted"? Das gab's bei der Adventure-Serie um den verlotterten Abenteurer Nathan Drake noch nie – aber mit genau dieser Regel will Entwickler Naughty Dog jetzt brechen: Das PS4-Debüt der Serie soll früher oder später von einem entsprechenden Story-DLC flankiert werden. Wer beim Kauf von "A Thief's End" gleich zur Deluxe Edition des Spiels greift, der hat übrigens direkt den Season-Pass im Sack – auf diese Weise kommt das Add-On "kostenlos" (sobald veröffentlicht). Naughty Dog hat auch einen gutenGrund, mit der bisherigen "Keine Add-Ons"-Politik zu brechen: Laut "Community Strategist" Arne Meyer spielte Naughty Dogs postapokalyptisches Abenteuer "The Last of Us" bei der Entscheidung eine große Rolle. Dessen Story-Add-On "Left Behind" war so erfolgreich, dass der US-Entwickler prompt umdachte. Details wie Inhalt oder Release-Datum des "Uncharted 4"-DLCs sind noch unbekannt.

 

MELDUNG VOM 01.09.2015: UNCHARTED 4, RELEASE-DATUM UND COLLECTOR'S EDITION • Endlich wissen Fans von Naughty Dogs PlayStation-exklusiver "Uncharted"-Reihe, auf welchen Termin sie sich freuen dürfen: Teil 4 des Action-Adventures um den draufgängerischen Schatzjäger Nathan Drake erscheint am 18. März 2016 – dann darf wieder geklettert, geballert und natürlich ausgiebig geforscht werden. Und all das in schnieker, unglaublich plastischer Full-HD-Grafik. Wem es der schnodderige Drake besonders angetan hat, der liebäugelt schon jetzt mit Special bzw. Collector's Edition: Erstere bietet nebem dem Spiel ein edles Steelbook aus der Ideenschmiede des bekannten Freelance-Illustrators und -Konzept-Künstlers Alexander Iaccarino, der bereits für "The Last of Us" tätig war. Ebenfalls mit dabei: Ein 48 Seiten starkes Artbook, ein Naughty-Dog-Sticker, Mehrspieler-Objekte bzw. -Outfits und "Naughty-Dog-Punkte" für den Multiplayer-Modus. Bei der Collector's Edition wird's noch toller: Die kommt mit einer 30 cm großen Statuen von Hauptcharakter Nathan, reichlich Objekten, Skins bzw. Taunts für den Multiplayer-Modus, einem dymanischen PS4-Theme und natürlich allen Inhalten der Special Edition.

 

MELDUNG VOM 01.09.2015: DIE ZWERGE KOMMEN! • Der Roman vom deutschen Fantasy-Paps Markus Heitz ist hierzulande längst ein Genre-Klassiker – jetzt liefert der Bremer Adventure- und Strategie-Experte King Art ("The Book of Unwritten Tales") das passende Rollenspiel dazu. Mit einer Kickstarter-Kampagne will man den kleinen Kerlen jetzt tüchtig Dampf unter dem Helm machen: Immerhin 260.000 Spenden-Dollar hat King Art angepeilt, um das taktisch orientierte RPG noch größer und besser zu machen, knapp 70.000 hat man bereits zusammen. Wer dabei zusehen will, wie drei behelmte Rauschebart-Hippies bis zu 200 Feinde auf einmal verdreschen, der lässt ebenfalls ein paar Kröten springen. Vermutlich lohnt sich die Investition, bisher hat das kleine deutsche Studio seine Kunden nicht enttäuscht.

 

MELDUNG VOM 01.09.2015: XBOX-ONE-ELITE-BUNDLE • Mit Erfolgsmeldungen will Microsoft das stagnierende Xbox-One-Geschäft immer wieder beschönigen, doch Tatsache ist: Es muss etwas passieren, sonst lässt sich der Vorsprung von Sonys PS4 nicht mehr aufholen. Dabei helfen soll das neue "Xbox One Elite Bundle", das in den USA bereits kommenden November, später weltweit erscheint. Das kommt u.a. mit einer größeren 1TB-Festplatte: Hier verlässt sich der Hersteller aber nicht wie bisher auf eine herkömmliche HD, stattdessen steckt diesmal ein Solid State Hybrid Drive in der Konsole. Das legt besonders oft genutzte Daten auf der SSD-Partition ab, wodurch die Xbox in bestimmten Situationen an Ladegeschwindigkeit zulegt. Z.B. soll die Hardware auf diese Weise rund 20 Prozent schneller starten, wenn man sie aus dem Ruhemodus holt. Neben der größeren und schnelleren Festplatte sowie einer schicken, matt-schwarzen Chassis bringt die Elite-Edition der Xbox One den namengebenden Elite-Controller mit. Der wird ab Oktober separat im Handel erhältlich sein und einzeln um die 150 Euro kosten. Der Preis von 500 Dollar für das US-Bundle erscheint also mehr als fair.

 

ANGESPIELT: FEIST • Mit Stock, Tannenzapfen und Schmeißfliege: Der pelzige, kleine Held aus dem Indie-Abenteuer "Feist" bewaffnet sich mit allem, was er kriegen kann. Er hat auch keine große Wahl: Seine Reise führt den rundlichen Kobold durch einen finsteren Forst, in dem es vor arglistigen Fallen und aggressivem Stachelgetier nur so wimmelt. Um sich gegen die widerborstigen Waldbewohner und rattenschnäuzige Riesentrolle zu wehren, schnappt sich der knuffige Held Stöckchen, schmeißt mit Tannenzapfen bzw. Steinen um sich oder benutzt betäubte Insekten als Stachelgeschütz. Das Schweizer Entwickler-Duo von "Bits & Beasts" hat sich für die Umsetzung seines kniffligen Knobel-Jump'n'Runs überdeutlich beim "Limbo" bedient: Wie der bekannte Independent-Klassiker bildet "Feist" seine Fantasy-Welt als eine Art horizontal scrollendes Schatten-Theater ab – bis auf vereinzelte Details sind sämtliche Figuren und Objekte nur als Silhouette sichtbar. Was dem Kleinst-Projekt an Eigenständigkeit fehlt, das macht es durch seinen Charme und herausforderndes Game-Design wieder wett. Allerdings sorgen die ewig gleichartigen Schatten-Grafiken dafür, dass es dem Titel auf Dauer an Abwechslung mangelt: Mit der dramaturgisch packenden Inszenierung eines "Limbo" kann "Feist" nicht gleichziehen.

 

ANGESPIELT: TEMBO – THE BADASS ELEPHANT • Vom Urwald mit Karacho, Getröte und viel Gestampfe in den Großstadtdschungel: „Badass“-Dickhäuter Tembo wird von seinem alten Kumpan General Krenman zu den Waffen gerufen, um das „Phantom“ dingfest zu machen. Segas Jump’n’Run-Klotz ist dabei nicht gerade zimperlich: Das radikale Rüsseltier rennt und rempelt in vollem Elefanten-Galopp durch massive Stahlwände und Mauern, auch tragende Teile der Level-Architektur gehen mal zu Bruch und bilden anschließend z.B. Brücken oder Übergänge. Die Dächer von Wolkenkratzern werden mit dem blanken Dickhäuter-Podex voran bis zum Erdgeschoss durch-donnert und Brandherde mit einer Sprudelwasserfontäne aus dem Rüssel gelöscht. Obwohl der herzig gestaltete Tembo und die von links nach rechts durchwetzten 3D-Kulissen rundum sympathisch gestaltet und mit drolligen Ideen nur so gespickt sind, will der elefantöse Spielspaßfunke zumindest auf Dauer nicht so recht überspringen: Das Download-Jump’n’Run ist auf Dauer einen Tick zu eintönig geraten. Für kleines Geld aber trotzdem eine lohnende Anschaffung – bereits das Rüsseltier selber ist das Spiel wert.

 

ANGESPIELT: LEGEND OF KA – ANNIVERSARY • In der plüschigen Fabelwelt aus "Legend of Kay" ist der Gorilla los: Die übergroßen Primaten haben kurzerhand die Herrschaft über das herzige Tierreich an sich gerissen – darum ist Kung-Fu-Kater Kay stinksauer. Mit Pfotenkante und Schwertspiel will die Kampf-Mieze dem affigen Treiben jetzt Einhalt gebieten: Dabei entpuppt sich "Legend of Kay" wie bereits bei seiner Erstveröffentlichung vor zehn Jahren (für PS2) als Vertreter der alten (und inzwischen leider sträflich vernachlässigten) Action-Adventure-Schule. Die Neuauflage für PS4, WiiU und PC wartet mit zeitgemäßen Effekten wie Flauschefell, verspiegeltem Parkett und feineren Texturen auf – darum ist die "Anniversary"-Edition des "Adventures made in Germany" die perfekte Gelegenheit, um das launige Abenteuer nachzuholen. Problemchen wie eine konfuse Kameraführung oder die noch immer einen Tick zu altbackene Grafik sind beim schmalen Preis von 25 Euro verschmerzbar. Von Spiel-Design und Präsentation darf man allerdings kein modernes Adventure erwarten, vor allem die zwanghaft auf Hippness getrimmten Sprüche der Charaktere nerven mitunter gewaltig.

 

MELDUNG VOM 28.07.2015 • Also doch: Nachdem bereits seit einiger Zeit Gerüchte über einen Razer-Ouya-Deal durchs Netz geistern, hat der "Forge TV"-Hersteller die Übernahme jetzt bestätigt. Razer verleibt sich den angeschlagenen Hersteller der bekannten Kleinst-Konsole ein – angeblich für zehn Mio. Dollar. An der Hardware indes scheint man wenig Interesse zu haben, dem Käufer geht es vor allem um den OUYA-Store und die Team-Kompetenzen – beide will man künftig für das eigene Android-System nutzen. Firmenchefin und OUYA-Gründerin Julie Uhrman verlässt  das Unternehmen nach der Übernahme.

 

MELDUNG VOM 24.07.2015 • Dass "Rise of the Tomb Raider" eine zeitliche Exklusivität für Xbox One besitzt – das ist bekannt. Jetzt hat sich Square Enix erstmals zur Dauer der Exklusivität geäußert: Die Xbox-One-Fassung des Adventures kommt noch diesen November, Anfang 2016 folgt dann die PC-Version. Die PS4-Variante wird erst Ende kommenden Jahres erhältlich sein.

 

ANGESPIELT: ABSOLUTE DRIFT • Wer früher gerne mit den 16Bit-"Micro Machines" über vogelperspektisch abgebildete Parcours geschlittert ist, der gibt jetzt dem Indie-Rennspiel "Absolute Drift" eine Chance: In der launigen Kurverei gibt es keine Rennen von A nach B, stattdessen geht's um kunstvolle Drifts. Im richtigen Moment bremsen, schlittern, dabei die für das Spiel charakteristischen Reifenspuren hinterlassen und Markierungen sammeln – so werden bei "Absolute Drift" Punkte verdient. Fahrgefühl und Spielidee sind top, leider wird die Drifterei vor minimalistischer, grauer Grafik-Tristesse recht schnell öde. Was anfangs stylish wirkt, verliert schnell an Reiz.

 

MELDUNG VOM 24.07.2015 • Die volle Breitseite "Fallout": Um auf die  Veröffentlichung von Teil 4 einzustimmen, bringt Hersteller Bethesda im Oktober die "Fallout Anthology" für den PC. Die enthält alle drei bisherigen Episoden der RPG-Reihe. Ebenfalls mit dabei ist "Fallout: New Vegas", das genauso wie Teil 3 mit allen verfügbaren Zusatzinhalten kommt. Kostenpunt: 49,99 Euro.

 

MELDUNG VOM 16.07.2015 • Wie gestern bekannt wurde, haben sich der Münchener Publisher Deep Silver und der bisherige "Dead Island 2"-Entwickler Yager getrennt. Heute hat sich das Berliner Studio erstmals zum Ende der Zusammenarbeit geäußert: "Das Team hat mit großem Enthusiasmus an Dead Island 2 gearbeitet. Leider haben sich die Vorstellungen von uns und Deep Silver nicht mehr gedeckt. Dies führte zu der Entscheidung, sich zu trennen", so CEO Timo Ullmann.

 

MELDUNG VOM 16.07.2015 • Konsolen-Hexer dürfen sich freuen: Entwickler CD Projekt Red hat jetzt zum ersten Mal seinen "Witcher 3"-Patch auch für PS4 bzw. Xbox One bestätigt. Der wird vor allem Performance-Probleme fixen, die in manchen Situationen für fiesen Ruckel-Schluckauf gesorgt haben. Mit dabei sind sinnvolle Überarbeitungen des Inventar-Systems – darunter eine Truhe für das Auslagern überzähliger Objekte, die Streichung der Alchemie-Zutaten aus der Belastungs-Regel sowie das Ausgrauen gelesener Schriftstücke.

 

MELDUNG VOM 15. JULI • Koch Media bzw. Deep Silver hat sich vom Berliner Entwickler Yager Development getrennt und das Projekt "Dead Island 2" abgezogen. Yager hat seit zwei Jahren an der Fortsetzung gearbeitet. Der ursprünglich für Anfang 2015 angekündigte Titel wurde zuletzt auf 2016 verschoben. Gründe für das Ende der Zusammenarbeit wurden bisher nicht genannt.