Erdbeben in Japan: Keine Schäden bei Nintendo

Der "Nintendo 3DS Blog" zitiert eine Pressemeldung von Nintendo in Japan, der zufolge der Konzern bzw. sein Firmgebäude und seine Angestellten unbeschadet wären: 

 

"Wir begrüßen die Besorgnis und Anteilnahme, die uns nach der jüngsten Katastrophe zuteil werden. Aktuell sieht es so aus, als wäre niemand von Nintendo Japan verletzt, außerdem gibt es an unserem Hauptquartier in Kyoto keine sichtbaren Schäden. Sämtliche Geschäftsabläufe, künftige Produkt-Veröffentlichungen eingeschlossen, bleiben von der Katastrophe unberührt. Unsere Gedanken und besten Wünsche gehen an all jene, die Freunde und Famillienmitglieder haben, die unter dem Erdbeben bzw. Tsunami zu leiden haben.", heißt es in der Pressemeldung.

Nintendos Hauptquartier in Kyoto, Japan.
Nintendos Hauptquartier in Kyoto, Japan.

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Kommentare: 9
  • #1

    OneOfMany (Samstag, 12 März 2011 16:01)

    Im Atomkraftwerk ist höchstwahrscheinlich eine Kernschmelze passiert ... aber Nintendo geht es gut. Wie beruhigend. :/

  • #2

    Pinguin (Samstag, 12 März 2011 17:02)

    Sie versuchen ja mit den ganzen geliefere die Kernschmelze zu verhindern, hoffen wir mal dass es nicht zu einer Explosion kommen wird.

    Mein Beileid für alle Betroffenen.

  • #3

    Robert Bannert (Samstag, 12 März 2011 17:11)

    Klar ist eine solche Meldung gemessen an der Tragweite der Ereignisse eher unwichtig, aber wir sind eine Spieleplattform, also berichten wir über die Auswirkungen auf die Gamesbranche. Und schließlich erleichtert es uns, wenn wir erfahren, dass es Kollegen gut geht. LG, Robert

  • #4

    Michael (Samstag, 12 März 2011 19:05)

    Dennoch gehören gerade in solchen Fällen Recherche und eine gewisse inhaltliche Selektion einfach zum guten Ton. Nicht alle Städte Japans liegen in Trümmern. Das Nintendo-Hauptquartier befindet sich in Kyoto, während das Erdbeben vor allem den nordöstlichen Teil des Landes erfasst hat. In Kyoto haben die meisten Leute wohl überhaupt erst übers Fernsehen von der Katastrophe erfahren. Zur Veranschaulichung:

    http://www.luftlinie.org/Kyoto_Sendai

    Phrasen wie "herrlich durchgeknallte Comic-Illustrationen" und Informationen über umgestürzte Automaten in Akihabara haben in einem Artikel dieser Art außerdem nichts zu suchen. Ersteres ist (sicher ungewollt) geschmacklos, während sich das andere zudem so liest, als würde man von einem umgefallenen Sack Reis in China berichten.

  • #5

    Robert Bannert (Samstag, 12 März 2011 20:09)

    @Michael: Ich habe ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um Zitate bzw. Übersetzungen von entsprechenden US-Sites handelt. (Bitte die Links lesen!) Was glaubst Du denn, woher wir unsere Infos - vor allem jetzt am Wochenende - bekommen? Denkst Du, wir fliegen mit dem Helikopter übers Krisengebiet? Auch wir können nicht mehr tun als die entsprechenden Informationen im Netz aufzustöbern – und auf die jeweiligen Meldungen zu verweisen bzw. sie für diejenigen zu übersetzen, die sie im Original nicht verstehen.

    Wenn Du die Quellenberichte liest, dann wirst Du dort exakt die selben Informationen finden. Natürlich hätten wir die Sache wie die meisten anderen Game-Sites auch schlicht totschweigen können.

    In der Meldung hier steht ganz deutlich, dass Nintendo in Kyoto liegt – dass von der Katastrophe der Nordosten des Landes betroffen ist, das kann man auf unzähligen News-Sites nachlesen.

    Die Intention von elektrospieler ist und war es nie, eine News-Site zu sein. Aber in einem solchen Fall ist es durchaus angebracht, auf entsprechende Artikel zu verweisen. Nichts weiter habe ich hiermit getan.

    Die Information, dass es liebgewonnenen Kollegen, Designern und Branchen-Koriphäen gut geht, das halte ich nicht für unerheblich... denn wer sagt denn, dass sich niemand von denen zum Zeitpunkt des Unglücks dort hätte aufhalten können?

  • #6

    Michael (Samstag, 12 März 2011 20:43)

    Dann hast du also befürchtet, das Nintendo-Hauptquartier hätte sich zum Zeitpunkt des Unglücks in Sendai aufhalten können? ;-)

    Zumal ich an keiner Stelle beanstandet habe, dass der Artikel von einer anderen Seite stammt. Ich kritisiere die mehr als ungeschickte Wort- und Inhaltswahl deiner deutschen Fassung. Es ist vollkommen in Ordnung, Informationen von anderen Quellen zu übernehmen, solange man sie vorher mit etwas gesundem Menschenverstand filtert. Man braucht keinen Helikopter, um zu überprüfen, wo Kyoto liegt. Und noch mal: In einem Artikel über eine Naturkatastrophe haben Formulierungen wie "herrlich durchgeknallte Comic-Illustrationen" einfach nichts zu suchen. Ganz nach dem Motto: "Impertinenz, Verelendung, leckere Himbeeren, Depression."

  • #7

    Robert Bannert (Samstag, 12 März 2011 20:48)

    @Michael: Die Ausführung in Klammern war eine Erläuterung zur zitierten Person, weil sie den wenigsten bekannt sein dürfte. Jetzt zieh Dich doch bitte um Himmels Willen nicht so an der Wortwahl hoch. oO

    Und warum hätten diese Meldungen gefiltert werden sollen? Ich habe übernommen, was mir interessant erschien und auf das Original verwiesen. Es handelt sich hierbei um einen Blog-Eintrag - nicht mehr und nicht weniger.

  • #8

    Actery (Montag, 21 März 2011 20:29)

    Robert Bannert hat Recht Michael. Ich z.B wollte mich schlau machen wie es Nintendo geht... und somit bin ich über die veröffentlichte News froh.

  • #9

    Robert Bannert (Dienstag, 22 März 2011 20:05)

    @Actery: Danke… endlich jemand, der mich versteht! :D Würde z.B. ein guter Freund von Dir in einem von einer Katastrophe betroffenen Gebiet leben… wäre es dann egoistisch, wenn Du Dir in erster Linie mal um ihn Gedanken machst, obwohl auch tausende andere betroffen sind? Nein, sicher nicht. Das ist nur natürlich.