TEST: PILOTWINGS RESORT

(3DS)

Über den Wolken…

Dem Drachen geben wir Auftrieb, indem wir ihn in Luftkegel hinein manövrieren.
Dem Drachen geben wir Auftrieb, indem wir ihn in Luftkegel hinein manövrieren.

Der beste Starttitel für das 3DS ist ein Remake – und zwar eines, das man ordentlich aufpoliert hat: Die entspannte N64-Mixtur aus Freiflug, luftigem Sightseeing und Nintendo-typischer Sterne-Sammelei wird zum eindrucksvollen Vorzeigetitel in Sachen Autostereoskopie. Ab sofort sind es die Miis, die an den Kontrollen von Doppeldecker, Düsenjet, Raketenrucksack, Flugdrachen oder Air-Bike Platz nehmen und in gemütlichem bis rasanten Tempo über ein kuschliges 3D-Eiland düsen. Während wir uns im Missions-Modus durch fleißiges Sammeln und Abarbeiten der Einsatzvorgaben bis zur Platinklasse vorarbeiten, geht es beim 'Freiflug' vergleichsweise relaxt zur Sache: Zwar wird auch hier gesammelt und freigeschaltet, aber dafür weder in Klassen unterteilt noch mit der Uhr gedroht oder unsere Gesamtleistung bewertet. 

 

Fluggefühl und Steuerung sind schlicht traumhaft: ganz gleich, welches Vehikel wir fliegen, die Kontrollen sind so sensibel wie wir es von einem Nintendo-Titel erwarten und reagieren perfekt auf den kleinsten Input. Zwar haben unsere Testeraugen einige Stunden gebraucht, bis sie sich an die Kombination aus Stereoskopie und schnellen Kameraschwenks gewöhnt hatten – aber danach konnten wir von der verspielten und mit herrlich feinen Texturen veredelten Insellandschaft gar nicht mehr genug bekommen. Außerdem beachtlich, wie die ganzen kleinen 3D-Vehikel ihren Podex aus dem Display strecken und mit vorbidlicher Plastizität verblüffen – ebenso wie das Eiland selber, das in Sachen Tiefenwirkung allen anderen gesichteten 3DS-Titeln die Show stiehlt. 

 

Unsere Wertung: 14 von 15 (sehr gut)

Verlangt das meiste Feingefühl: Der Flug mit dem Raketenrucksack.
Verlangt das meiste Feingefühl: Der Flug mit dem Raketenrucksack.

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