PSVita-Event in München

Anlässlich des für den 22. Februar bevorstehenden PS-Vita-Launches in Deutschland tourt Sony mit seiner PlayStation-PR-Taskforce seit 26. Januar durch Deutschland: Nach dem Auftakt in Köln machte man am 31. Halt in der Hansestadt, gestern Abend schloss man die Rundreise mit einer gemütlichen Veranstaltung in München. Hier durfte die versammelte Journalie einer Präsentation der neuen, mobilen Daddel-Gerätschaft beiwohnen und obendrein selber Hand anlegen. Zu sehen waren u.a. das Launch-Highlight "Uncharted: Golden Abyss", die possierlichen "Mod Nation Racers", die Touchscreen-seitig begrabbelbaren "Little Deviants", die Augmented-Reality-Prügelknaben aus "Reality Fighters", "Everybody's Golf", die japanophile Schwerkraft- und Adventure-Knobelei "Gravity Rush" sowie das gruftige Download-Jump'n'Run "Escape Plan". Wer das Gerät bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal in Händen hielt freute sich insbesondere über die beiden grandios verarbeiteten Analog-Sticks, die schiere Handlichkeit des schmucken Geräts und nicht zuletzt die Tatsache, dass es überraschend leicht in der Hand liegt. Vor allem der geschrumpfte Nathan Drake machte auf dem knackscharfen 5-Zoll-OLED-Display eine hervorragende Figur und verwöhnte mit Grafik-Effekten, die man sonst nur von 'großen' Konsolen kennt. Am 21. Februar schließlich feiert man in Berlin im Rahmen einer gigantischen Vita-Launch-Fete in den Release rein.

 

Der Abschluss von Sonys deutscher Tour und der letzte Vita-Event vor der Launch-Feier am 21. Februar in Berlin: Gemütlich-geselliger Probezock im Münchener 'Kutchiin' von Holger Stromberg.
Der Abschluss von Sonys deutscher Tour und der letzte Vita-Event vor der Launch-Feier am 21. Februar in Berlin: Gemütlich-geselliger Probezock im Münchener 'Kutchiin' von Holger Stromberg.

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Kommentare: 2
  • #1

    Rolf (Sonntag, 05 Februar 2012 15:18)

    Ich spiele lieber an einer TV-Konsole, als mit einem Handheld.
    Aber wenn die "tragbare Konsole" gutes zu bieten hat, dann kann ich mir einen Kauf wohl vorstellen.

    Den Analog-Stick von der bisherigen PSP finde ich nicht so dolle.
    Wenn die PSPVita nun bessere Sticks mitbringt, dann ist das ein großes Argument für den Kauf.

    Bislang hat mich der Preis der Vita abgeschreckt, das Teil vorzubestellen.
    Sicherlich ist die umfangreiche Technik den Preis wert, insbesondere das gute Display. Aber meine Freundin und ich werden die Vita erstmal in die eigenen Hände nehmen und testen wie gut sich das Ding tatsächlich anfühlt. Mal schauen wie gut sich das neue Teil in unseren unterschiedlich großen Pfoten bedienen lässt.

  • #2

    Robert Bannert (Mittwoch, 08 Februar 2012 01:39)

    Die Analog-Sticks sind wirklich gut – aber die Bewährungs- und Härteproben stehen natürlich noch aus. Die Vita hat allerdings wirklich echte (wenn auch sehr kleine) Sticks, wohingegen die PSP ja eher einen 'Analog-Knubbel' oder 'Schieberegler' (wie beim 3DS) hat. Was die schlauere Lösung ist, wird sich noch zeigen. Der kleine Kasten bietet (zumindest fast) Optik auf PS3-Niveau – das ist für unterwegs schon ein starkes Stück Technik, und auch nicht teurer als es der 3DS anfangs war. Ok, zugegeben: 250 bis 300 Euro für einen Handheld sind schon viel Geld, wenn man eine große Konsole hat und z.B. schon ein iPhone oder iPad besitzt.
    Ob es sich lohnt, die PS3-Erfahrung mobil zu spiegeln? Auch das wird sich erst mit der Zeit erweisen – aber ohne Frage wird man sehr bald Exklusiv-Titel brauchen, die ganz klar zeigen, warum man das kleine Schmuckstück unbedingt braucht. Ein "Uncharted" reicht hierfür sicher sicher nicht aus – zumal der Rest der Starttitel eher so wirkt, als hätte man möglichst schnell mobile 'Move'-Titel entwickelt, die in erster Linie dem Zweck dienen, die Kontroll- und Begrabbel-Features der Hardware zu verkaufen. Ein 'Fehler', der inzwischen fast schon Tradition hat – beim ursprünglichen DS war's anfangs genauso.

    Bleibt zu hoffen, dass Sony hier flotter nachlegt als bei der PSP, sonst unterliegt man langfristig doch dem 3DS (obgleich es der aktuell infolge des veränderten Mobilmarktes auch schwerer hat als seine Vorgänger).