Commander Shepard wieder auf Rollenspiel-Kurs

Weil sich beim letzten "Mass Effect" viele Spieler darüber beklagt haben, dass das einstige Rollenspiel zunehmend zum reinen Action-Shootout mutiere, hat sich Entwickler Bioware für den dritten Teil (erscheint am 8. März für PC, XBox 360 und PS3) der Space-Opera ein Herz gefasst: Rollenspiel-Elemente des Erstlings, die man im Zuge einer General-Entschlackung beim zweiten Teil gestrichen hatte, schaffen es jetzt sehr zur Freude vieler Fans doch wieder ins Konzept – darunter vor allem filigraneres Inventar-, Fertigkeits- und Skill-Management. Aber die Entwickler haben noch eine weitere Überraschung in petto: Obwohl man noch keinen vierten Teil bestätigt hat (Shepards Abenteuer waren von vornherein als Trilogie angelegt), empfiehlt Associate Producer Mike Gamble laut golem.de und Gamerzines.com die Archivierung des Spielstands. Zur Erinnerung: Bereits Teil 2 hat auf die Speicherdaten des Erstlings zurückgegriffen, um die individuelle Spielerfahrung des jeweiligen Gamers fortzuführen – ebenso wie Teil 3, der das Save-Game der zweiten Episode fortführen wird. Gambles Empfehlung lässt demnach auf einen weiteren Nachfolger, ein Spin-Off oder gar eine weitere Trilogie hoffen.

Sollen jetzt wieder 'rolliger' auftreten: "Mass Effect 3"-Commander Shepard und seine Crew.
Sollen jetzt wieder 'rolliger' auftreten: "Mass Effect 3"-Commander Shepard und seine Crew.

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Kommentare: 3
  • #1

    Rolf (Mittwoch, 08 Februar 2012 09:46)

    Bislang habe ich nur den ersten Teil gespielt. Ehrlich gesagt: das "filigrane Inventar-, Fertigkeits- und Skill-Management" fand ich ganz nett, aber sooo sehr hat es mich nicht vom Hocker gerissen. Irgendwie hatte ich nicht das Gefühl, dass diese Rollenspiel-Elemente stark das Spielgeschehen geprägt haben.

    Für mich war das beeindruckenste die Dialoge und Shooterelemente/aufgaben. Ich hatte nicht erwartet, dass die Shooter-Einlagen so herausfordernd wären. Auch die netten Dialoge (und Möglichkeiten) sind mir im Gedächnis geblieben.

    Ich freue mich auf die anderen Teile.

  • #2

    Robert Bannert (Samstag, 11 Februar 2012 01:07)

    Ich fand den Unterschied zwischen dem Mikro-Management des ersten und des zweiten Teils schon ziemlich krass… viell. sogar einen Tick zu krass. Allerdings schließe ich mich an, wenn Du sagst, dass man nicht das Gefühl hatte, das Spiel wäre dadurch maßgeblich beeinflusst worden… manchmal fand ich die gigantische Menge aus Items sogar erdrückend… sie hat mich zu sehr von dem abgehalten, was mir hier hauptsächlich Spaß gemacht: Story, Action, Präsentation.

  • #3

    Rolf (Montag, 13 Februar 2012 06:49)

    Zum zweiten Teil kann ich noch nichts sagen - den werde ich mir anschauen, wenn ich das Spiel durchhabe, welches ich zur Zeit spiele. Dann werde ich ja sehen wie stark verändert wurde.

    Meine Erwartung an den ersten Teil war so: ich vermutete ein RPG mit etwas Action. Nach dem Durchspielen hatte ich den Eindruck, das es eher ein Action-Spiel mit guter Story und guten Dialogen (und Auswahlmöglichkeiten) ist. Nicht was ich erwartet habe, aber trotzdem richtig klasse.

    An den zweiten Teil habe ich die Erwartung an gute Action (und fast keine Rollenspiel-Elemente mehr) - mal schauen, was ich bekomme...