Endlich: "Assassin's Creed 3" kommt

Neuer Held, neues Glück: Das Halbblut mit dem unaussprechlichen Namen Ratohnhaké:ton löst Ezio Auditore ab.
Neuer Held, neues Glück: Das Halbblut mit dem unaussprechlichen Namen Ratohnhaké:ton löst Ezio Auditore ab.

 

Darauf haben wir lange warten müssen: Seit dem Abenteuer von "Assassin's Creed"-Serienvater Altair sind vier Jahre ins Land gegangen – und obwohl Ubisofts Vorzeige-Abenteuer bereits damals als Trilogie ausgelegt war, ist man uns den dritten Teil noch immer schuldig. Aber woran liegt's? Warum hat man uns statt des längst überfälligen Abschlusses ganze drei Abenteuer um Ezio Auditore beschert – und das, obwohl der charmante Venezianer eigentlich weit weniger ins Assassine-Szenario passt als Ordensgründer Altair? War es die pure Unternehmergier, die Publisher Ubisoft dazu angetrieben hat, jedes Jahr ein neues "Assassin's Creed" auf den Markt zu bringen – und das, obwohl sich die Neuerungen sowohl auf spielerischer wie auch auf technischer Seite mehr als nur in Grenzen gehalten haben? 

 

Jetzt liegen neue Fakten auf dem Tisch: Tatsächlich hat man beim Montrealer Entwickler-Team bereits vor drei Jahren mit den Arbeiten an dem Action-Adventure angefangen, und zwar mit Hilfe sechs weiterer Entwickler-Teams aus aller Welt. Golem.de berichtet, dass "Assassin's Creed 3" das bisher größte Projekt aus Montreal darstellt und außerdem auf Basis einer neuen, wesentlich leistungsfähigeren Engine entsteht. Der neue Held ist ein indianisch-britisches Halbblut und durchstreift in einem ersten Video-Trailer eine sturmgepeitschte Schneelandschaft zur Zeit des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, um sich mit Muskete und Tomahawk durch eine Einheit von Rotröcken zu metzeln. Ergo: Ubisoft verlässt das Mittelalter – und ein bisschen Sorgen machen wir uns schon darum, ob ein weiß gewandeter Meuchelmörder nach orientalisch-mittelalterlicher Tradition hier nicht endgültig deplatziert wirkt. Vielleicht erleben wir aber auch eine angenehme Überraschung – immerhin sitzen in der kanadischen Niederlassung des Konzerns einige der besten Spiele-Entwickler weltweit. Bleibt nur zu hoffen, dass Teil 3 WIRKLICH DEN ENDGÜLTIGEN Abschluss der Serie darstellt und sich das tatsächliche Ende nicht um weitere Episoden bzw. SpinOffs verzögert. Aus wirtschaftlicher Sicht ist die fast schon übertriebene Pflege der Marke mehr als nachvollziehbar – aber der Autor dieses Beitrags wünscht sich trotzdem sehr, die Serie noch vor dem vermeintlichen Weltuntergang im Dezember beenden zu können. 

 

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