dtp will weiter machen

Gibt es für die RPG-Versoftung der HBO-Serie "Game of Thrones" (nach Martins Romanzyklus "A Song of Ice and Fire") doch noch Hoffnung? Ursprünglich hätte das Rollenspiel dieses Frühjahr erscheinen sollen.
Gibt es für die RPG-Versoftung der HBO-Serie "Game of Thrones" (nach Martins Romanzyklus "A Song of Ice and Fire") doch noch Hoffnung? Ursprünglich hätte das Rollenspiel dieses Frühjahr erscheinen sollen.

 

Der Hamburger Publisher dtp Entertainment hat sich heute zum jüngst eröffneten Insolvenzverfahren geäußert: Laut offizieller Stelle geht der Vorstand davon aus, das in Liquiditätsschwierigkeiten geratene Unternehmen durch eine Planinsolvenz retten und den Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten zu können. 

 

Zur Begriffserklärung: Anders als bei einer normalen Insolvenz (umgangssprachlich auch 'Konkurs') geht man nicht direkt von aus, dass die Außenstände der Firma beglichen werden, indem jegliche Unternehmenswerte unter den Hammer kommen. Stattdessen versucht man sich mit den Gläubigern gütlich zu regeln, indem die auf die Zahlung bestimmter Beträge verzichten oder man sich z.B. auf eine Ratenzahlung einigt. Grundsätzlich bedeutet 'Insolvenz', dass die betroffene Firma ihren monetären Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann und die weiteren Vorgänge deshalb von einem sog. 'Insolvenzverwalter' regeln lässt. Im Falle der 'Planinsolvenz' legt letzterer beim zuständigen Gericht einen Plan vor, der die Rettung seines Klienten vorsieht. 

 

Laut dtp will man dafür Sorge tragen, dass für Ende Mai angekündigte Spiele wie das Point'n'Click "Memento Mori 2" und ein "Sherlock Holemes"-Adventure doch noch erscheinen – ebenso "Alarm für Cobra 11" und die Versoftung von "Gam of Thrones", die später in diesem Jahr hätten erscheinen sollen.

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