NEWS: Sony kündigt PS4 an

Wie erwartet hat Sony bei einer Konferenz im New Yorker Manhattan Center die PlayStation 4 (ja, sie heißt jetzt offiziell so) vorgestellt: Die Konsole selber wurde nicht gezeigt, auch in Bezug auf Preis und Veröffentlichungsdatum hielt man sich bedeckt. Wahrscheinlich ist allerdings ein Kostenpunkt von um die 400 Euro und eine Veröffentlichung noch in diesem Jahr – entgegen dem, was Kaz Hirai vor einigen Wochen behauptete (man käme erst deutlich nach der nächsten Xbox mit einer neuen Konsole, hieß es da). 

In die Kamera gehalten wurde dagegen das neue Pad, das – ebenfalls wie erwartet – neben den bekannten Buttons und Features ein Touchpad bietet, außerdem verfügt es über einen Share-Button (z.B. um Screenshots in die Community hochzuladen) und eine Sensor-Bar an der Vorderfront, um die Position des Controllers im Raum zu ermitteln. 

Einige technische Specs hat man ebenfalls verraten: Die Kombi aus Achtkern-CPU und GPU (auf dem selben Die) soll knapp zwei Teaflops schaffen – eine Größe, die zunächst eindrucksvoll klingt, letztlich aber wenig über die tatsächliche Power des Hardware aussagt. Die Größe der Festplatte ließ man ebenfalls offen, bekannt gemacht hat man dagegen, dass die Konsole über acht GB GDDR5-RAM verfügen soll. 

Unter den angekündigten Spielen finden sich ein neues "Killzone", Bungies MMO-Shooter "Destiny", Ubisofts "Watchdogs", ein "Infamous"-Spinoff von Sucker Punch sowie eine Umsetzung von "Diablo 3". Capcom zeigte außerdem eine eindrucksvolle Demo seiner "Panta Rhei"-Engine… und zwar am Beispiel einer "Dragon's Dogma"-ähnlichen Drachen-Hatz.

 

Vermutlich um die schwächelnden Vita-Verkäufe zu befeuern, kündigte man die Möglichkeit an, jedes PS4-Spiel auf die Vita zu streamen – und zwar mit Hilfe von David Perrys Gaikai-Technologie. Obwohl Cloud-Streaming (z.B. für das Abspielen von PSOne/PS2/PS3-Spielen) und Facebook-artige Community-Features eine zentrale Rolle spielen sollen, wird die PS4 keine Internet-Anbindung benötigen, um zu funktionieren. Auch der in letzter Zeit heiß diskutierte 2nd-Hand-Handel wird damit aller Vorraussicht nach wie gewohnt weiterlaufen. Unwahrscheinlich ist dagegen, ob auf der PS3 getätigte Online-Einkäufe auf der PS4 laufen: Wer seine PS3 unmittelbar nach dem Kauf der PS4 einmotten möchte, sollte damit vorsichtshalber warten. 

 

Am besten gefallen hat uns allerdings die iOS-artige Regelung bei einer Unterbrechung des Spielablaufs: Das Gerät wird auf Standby geschaltet – und anschließend kann man genau dort weitermachen, wo man aufgehört hat.

 

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