In Sachen NextGen

RYSE: SON OF ROME
RYSE: SON OF ROME
KILLZONE: SHADOW FALL
KILLZONE: SHADOW FALL

ZOO TYCOON
ZOO TYCOON
KNACK
KNACK

CRIMSON DRAGON
CRIMSON DRAGON
CONTRAST
CONTRAST

KILLER INSTINCT
KILLER INSTINCT
INJUSTICE: GODS AMONG US
INJUSTICE: GODS AMONG US

FORZA
FORZA

Jedem exklusiven Launch-Titel des einen System kann einer des anderen gegenüber gestellt werden: Für jede Konsole gibt's einen Action-Hingucker ("RYSE" bzw. "Killzone"), einen Familien-Titel ("Zoo Tycoon" bzw. "Knack"), ein Download-exklusives Nischen-Spiel ("Crimson Dragon" bzw. "Contrast") und ein Beat'em-Up ("Killer Instinct" bzw. "Injustice"). Allein Rennspiel-seitig gibt's aktuell nur einen NextGen-Vertreter: "Forza 5" für Xbox One ist pünktlich zur One-Veröffentlichung durchgestartet, "Drive Club" für die PS4 wurde auf 2014 verschoben.

 

 

 

 

Man hat ihnen entgegen gefiebert, sich wegen ihnen die Köpfe heiß diskutiert, geärgert, gefreut und aufgeregt. Und zu guter Letzt hat man sich sogar wegen ihnen geprügelt und getreten: Die Aufregung um die neuen Konsolen war groß, Xbox One und PS4 haben ein Jahr lang die verspielten Schlagzeilen ebenso dominiert wie die angegliederten Communities – doch jetzt stehen sie seit einigen Wochen unter den Zocker-TVs unserer Welt… sind vom Reich der Träume, Begehrlichkeiten und gnadenlosen Hypes in der Realität angekommen.

 

Doch die Realität ist gnadenlos und das Auge unbestechlich – oder zumindest so ähnlich. Tatsache ist, dass jetzt erstmals die Fakten sprechen – und die sind wie am Anfang jeder neuen Hardware-Generation nicht durchweg überzeugend.

Noch deutlich als bei der letzten Generation bauen beide Systeme auf PC-Architektur – eine Entscheidung, die nicht zuletzt deshalb nahe lag, weil die wichtigsten Spiele für beide Konsolen meist aus dem Lager der Drittanbieter kommen. Und die brauchen eine gewohnte Entwicklungs-Umgebung, mit deren Hilfe sie verhältnismäßig stressfrei von einer zentralen Produktions-Pipeline aus arbeiten und jedes System bedienen können, ohne dass der jeweilige Entwicklungsweg zu weit von der zentralen Fahrrinne abweicht. Und die führt nun mal für gewöhnlich ich Richtung PC-Stadt.

 

Damit hat sich der größte Vorteil, den Microsoft während der auslaufenden Hardware-Generation genoss, endgültig relativiert: Obwohl bereits die PS3 ihrem Nebenbuhler in Sachen Grafik-Performance dezent überlegen war, konnte Sony diesen Vorteil nie richtig ausnutzen, weil sein System an der neuen Wirklichkeit des Konsolenmarkts vorbei konzipiert wurde: Microsoft konnte mit seiner Xbox den japanischen Markt zwar nie erobern, doch die westliche Ausrichtung des zunehmend erstarkenden Geräts führte unweigerlich dazu, dass Japan vom EntwickLER-Land immer mehr zum EntwickLUNGS-Land wurde.

Entsprechend ist die PS4 nicht mehr am fernöstlichen, sondern am US-amerikanischen Reißbrett entstanden: Gaming-Spezialist Mark Cerny legte Hand an – und nach Microsofts wenig positiv aufgenommener E3-Präsentation avancierte er als Folge von Sonys cleverem PR-Coup zum Anwalt der Spieler.

Sein Produkt ist ein System, das noch stärker auf PC-Verwandtschaft und Entwickler-Freundlichkeit gebürstet ist wie Microsofts Konkurrenzprodukt – und spätestens seit dem Aufblitzen einer Schwäche in Microsofts Verteidigung war die Positionierung des Produkts "PlayStation 4" besiegelt.

Obwohl aktuell vor allem die Xbox One in dem Ruf steht, die Grenzen zwischen Konsolismus, Gamer-Landschaft, eierlegender Multimedia-Wollmilchsau und PC zu verwischen, so sind in Wahrheit beide Systeme auf fast schon erschreckende Weise Zeugnisse der Orientierungslosigkeit, die nicht nur im Spiele-, sondern im gesamten Digital-Geschäft vorherrscht. Microsofts ehemals dominante PC-Domäne ist ebenso in der Phase der Neuerfindung inbegriffen wie Sony in der Neu-Positionierung seiner Spiele-Sparte – und schließlich ist die große ,Ver-Appl‘ung‘ an keinem von beiden spurlos vorbei gegangen. Die Xbox One will als potentes Multimedia-System überzeugen und den TV-Kosmos ins Konzept integrieren – doch dafür müsste sie streng genommen eine vier bis fünfmal so große Festplatte, einen HD-Rekorder und einen eingebauten Sat- bzw. Internet-Receiver mitbringen. Ein HDMI-Signal durchzuschleifen – das allein kann man schwerlich als echten Multimedia-Ansatz bezeichnen.

Und Sony? Hier ist man nach der Problem-behafteten, von Nintendo und Microsoft dominierten PS3-Ära so sehr darum bemüht, sich vom direkten Widersacher abzuheben, dass man fast schon zwangsläufig laut und provokant „This is for the Players!“ schreit. Traurig genug, dass dieser Schlachtruf heute als USP funktioniert: Vor zehn Jahren hätte man ihn kaum beachtet – und sich gefragt: "Naja, klar… für wen denn sonst?"

 

Eigentlich sollte "Killzone Shadow Fall" (oben) das Flaggschiff der PS4 werden, doch visuell fühlt sich der Titel nicht durchweg nach 'NextGen' an, spielerisch schon gar nicht. Diesen Job übernimmt stattdessen ein kleines Download-Spielchen: "Resogun" (re
Eigentlich sollte "Killzone Shadow Fall" (oben) das Flaggschiff der PS4 werden, doch visuell fühlt sich der Titel nicht durchweg nach 'NextGen' an, spielerisch schon gar nicht. Diesen Job übernimmt stattdessen ein kleines Download-Spielchen: "Resogun" (re

 

Doch dass es so oder so ähnlich kommen würde, das haben wir ja eigentlich alle ahnen können – denn der Tod des Konsolenmarkts wurde im Zuge von Tablet-, Smartphone- und Free2Play-Geschrei schon oft und leidenschaftliche heraufbeschwört. Das Resultat sind zwei Systeme, die auf den ersten Blick um gänzlich verschiedene Markt-Positionen bemüht sind, in Wahrheit jedoch das selbe Ziel haben – nämlich die Erhaltung des Spielemarkts und seines AAA-Modells, das ohne die Millionen-Verkäufe der Konsolen nicht überleben kann.

 

Obwohl gerade Gamern die PS4 mit ihrer angenehm entschlackten Menü-Struktur und ihrer für Entwickler zugänglicheren Architektur wie der einzige wahre Gewinner erscheinen mag, so ist die simple Wahrheit doch die, dass jeder von beiden einfach die Karten ausgespielt hat, die ihm zur Verfügung stehen. Der eine als Multimedia- und Software-Konzern mit weit verzweigtem Produknetz, der andere als Technologie-Hersteller mit dem japanischen Hang zur Reduktion und Optimierung – denn ungeachtet der Tatsache, dass Cerny kein Japaner ist, so ist die PS4 doch immer noch das Produkt eines japanischen Technologie-Konzerns.

Und der hat diesen kleinen Etappen-Sieg bitter nötig: Obwohl die PS4 mutmaßlich mehr 3D-Power unter der Chassis hat und zumindest einige Multiplattformspiele auf der Sony-Konsole eine klar bessere Figur machen (siehe nebenstehender 'Starttitel'-Kasten), so ist der Konsolen-Krieg noch lange nicht entschieden, denn Microsoft ist gerade in den USA ein starker Gegner mit potenten Marken wie "Halo" und "Gears of War". Trotz des potentiellen Performance-Nachteils fühlen sich gerade die Exklusiv-Titel für die Xbox One deutlich mehr nach NextGen an als das Launch-Lineup der PS4, auch die anfangs so harsch kritisierte Konstellation aus klassischem Konsolismus und Sprach- bzw. Gestensteuerung verströmt zumindest einen Hauch von 'Neu'.

Was aktuell jedoch bleibt, das ist beim Bespielen von "Assassin's Creed 4" oder "Battlefield 4" das schlechte Gewissen, das einen dann beschleicht, wenn man die schwächere Version eines Spiels begeht, obwohl man es für hundert Euro weniger besser hätte haben können.

Doch abgesehen von der grafischen Detailzeichnung dieser beiden Multiformat-Titel lässt sich zum Start der NextGen kein klarer Performance-Sieger ausmachen: So hat der PS4-Klang auf starken Heimkino-Systemen zwar einen wuchtigeren Bass und eine präzisere Kanal-Trennung (d.h. die akustischen Effekte wirken räumlicher und lassen sich besser orten), doch dafür ist der Xbox-Sound allgemein voluminöser und spielt vor allem bei den Mitten und Höhen seine Stärken aus. So weisen PS4-Spiele aktuell zwar die höhere Pixeldichte auf, doch die Xbox-Versionen gefallen durch schönere Farben und ein satteres, tieferes Schwarz – das dürfte vor allem Heim-Cineasten und Besitzern eines großen Plasma-TVs wichtig sein.

Auch bei Gestaltung der Menüs gibt es keinen klaren Sieger: Wer bereits mit "Windows 8" so seine Probleme hat, der wird mit dem App-artigen Kachelsystem der neuen Xbox vermutlich wenig anfangen können – doch trotzdem hat es gegenüber der Sony-Lösung ein paar klare Vorteile. Während die PS4 das klarer strukturierte und stärker auf Praktikabilität ausgerichtete Interface bietet, so wirkt die Microsoft-Oberfläche zwar zunächst ein wenig verwirrend, aber auch deutlich lebendiger. Dass die aktiven Kacheln auf der Startseite immer wieder durchwechseln, mag zunächst wenig anwenderfreundlich erscheinen. Doch wer sich erstmal daran gewöhnt hat, der wird die prominente Platzierung der zuletzt aufgerufenen Apps bald zu schätzen wissen. 

 

Der knuffige "Knack" sollte wohl ursprünglich das Potential der PS4 aufzeigen, durch ihre schiere Rechen-Power physische Effekte zu simulieren und ins Spielkonzept zu integrieren… doch das Resultat wirkt unfertig und inkonsequent. Unser Tipp: Abwarten, bi
Der knuffige "Knack" sollte wohl ursprünglich das Potential der PS4 aufzeigen, durch ihre schiere Rechen-Power physische Effekte zu simulieren und ins Spielkonzept zu integrieren… doch das Resultat wirkt unfertig und inkonsequent. Unser Tipp: Abwarten, bi

 

Man darf damit rechnen, dass sich früher oder später durch unsere Vorlieben und vielleicht sogar per Kinect ausgespähte Werbe-Angebote breit machen – aber das muss ja nicht zwangsläufig schlecht sein.

Wer im Anschluss darauf durch die beiden horizontal angelegten Menübalken der PS4 blättert, der findet zwar alles auf Anhieb (damit hat die Konsole ihrem direkten Vorgänger mit seiner konfusen 'Cross Media Bar' einiges voraus), doch als Spielplatz zwischen den Games taugt das PS4-Menü kaum: Hier ist reine Zweckmäßigkeit angesagt. Vorteilhaft ist allerdings, dass uns die PS4 weniger intensiv entmündigt als die Xbox: Hier können wir wie gewohnt einsehen, wie stark die mit 500 GB natürlich viel zu kleine Festplatte gerade ausgelastet ist und dürfen wie wie gewohnt manuell löschen, kopieren, verschieben – eigentlich selbstverständliche Vorgänge, die uns die Xbox durch ihr Cloud-Management abnehmen will, indem sie die Festplatte virtuell vergrößert. Wie genau das vonstatten geht bzw. welche Spiele wann, wie und warum auf die Microsoft-Server ausgelagert werden, um später portionsweise wieder mit der HD in unsere Konsole synchronisiert zu werden – diese Antworten ist uns Microsoft noch immer schuldig. Für den totalen Komfort soll aber nicht nur die Cloud, sondern vor allem Kinect sorgen: Obwohl die Gesten- und Körpersteuerung der seit jeher umstrittenen Kamera einen nur unwesentlichen besseren Eindruck macht als bei ihrem Vorgänger, so ist die harmonische Integration jenseits des systematischen Abzappelns ein ausgesprochen launiges Gimmick. Unsere Konsole mit einem gut gelaunten "Xbox, einschalten" aus dem Standby-Schlummer zu holen bzw. durch weitere Sprachkommandos nahtlos zwischen Spiel, Fernsehen und anderen Apps hin und her zu wechseln – das hat was… und funktioniert obendrein ziemlich zuverlässig. Problematisch wird's nur dann, wenn man den u.U. unanständig langen Spieletitel nicht richtig auszusprechen weiß – hier haben englische Muttersprachler vermutlich einen naturgemäßen Vorteil.

Ebenfalls fraglich ist, ob jeder gleich den Stromverschwender Konsole anwerfen will, nur um mal kurz ins TV-Programm zu zappen. Auch hier erkennen wir ganz klar ein US-natives Konzept, denn im Land der unbegrenzten Stromverschwendung und Rundum-Klimatisierung ist der Saft erheblich günstiger als bei uns. Praktisch ist hier also höchstens der Umstand, dass wir uns auf diese Weise an der TV-Rückseite einen HDMI-Eingang sparen. Es sei denn, wir schleusen ohnehin sämtliche HDMI-Signale komfortabel zentralisiert über unseren Verstärker – dann expotenziert sich das Problem der Saft-Verplemperung nochmal.

Hier ist das an sich futuristische Konzept also nicht gar so zukunftsweisend – denn die Zukunft sieht eine Menge Stromsparer.

So gar nichts auszusetzen gibt es dagegen am überarbeiteten Xbox-Joypad: Ergonomie und Druckpunkte sind gewohnt großartig, die mit sensibler Rumble-Funktion daherkommenden Schulter-Trigger eine sinnvolle Ergänzung – und die Anordnung der beiden Analog-Sticks auf unterschiedlichen Griff-Höhen den Steuerknüppeln des neuen "Dual Shock"-Pads nach wie vor klar überlegen.

Trotzdem hat auch das neue Sony-Pad gegenüber den Vorgängern deutlich zugelegt: Allgemeine Verarbeitung, Button-Qualität, analoge Schulter-Trigger und Griffigkeit der Sticks – alles top. Hier hat Sony endlich ein Pad gebastelt, das mit dem Microsoft-Gegenstück fast gleichziehen kann – vorausgesetzt, die nach wie vor etwas eigenwillige Form des PlayStation-Controllers ist mit der jeweiligen Hand kompatibel. Wir haben die ausgeprägten 'Knochen' an der Unterseite des Controllers nach wie vor als leicht störend empfunden.

Eine ausgesprochene Schnapsidee war dagegen die wenig griffige Verlagerung der Start- bzw. Select-Buttons zugunsten des Touchpads. Letzteres ist zwar hervorragend gearbeitet und reagiert hochsensibel auf jede Berührung – doch die schlechte Erreichbarkeit der Grabbelfläche macht sie ebenso überflüssig wie ihre zu kleinen Abmessungen und die schlichte Tatsache, dass sich Sony hiermit einmal mehr eine Kontroll-Krux geschaffen hat, die wir bald nur noch in den Exklusiv-Titeln des Konzerns finden werden. Wie toll diese Taktik funktioniert, das konnten wir zuletzt beim Six-Axis-Controller und dem Rückseiten-Touchpad der Vita bewundern. Wir hätten uns darüber gefreut, wenn beide Hersteller auf derlei zwanghafte Alleinstellungsmerkmale verzichtet und dafür die Performance ihrer Gerätschaften weiter aufgebohrt hätten. Denn obwohl die PS4 derzeit in dem Ruf steht, der Xbox One nach 3D-Nasenlängen spürbar voraus zu sein (obwohl einige Multiformat-Entwickler dieser Annahme schon jetzt widersprechen), so ist es doch leider eine traurige Tatsache, dass sich beide System aufgrund ihrer offenkundigen PC-Verwandtschaft sowie der zunehmenden Erstarkung des PC-Spielemarkts an eben jenem messen müssen. Vom Standpunkt eines PC-Spielers aus betrachtet sind beide nicht mehr als auf Erschwinglichkeit und Massenmarkt gebürstete Custom-Made-Desktop-PCs – und als solche erreichen sie leider gerade mal das Leistungs-Niveau eines Mittelklasse-Rechenknechts. Ja, "Assassin's Creed 4" sieht auf der PS4 besser aus als auf Xbox One – aber auf dem PC sieht es eben noch besser aus. Dass wir in den nächsten Jahren trotzdem einen spürbaren Grafiksprung sehen werden (und zwar auf Konsole UND PC), ist vor allem der Tatsache zu verdanken, dass die Drittanbieter bei ihren Multiformat-Entwicklungen bald keine Rücksicht mehr auf PS3 bzw. Xbox 360 nehmen müssen.

Also: Beim wem die Lust auf NextGen jetzt schon siegt, der kauft sich einfach das Gerät, auf dem die Spiele laufen, die ihn am meisten ansprechen. Vermutlich wird man auf Dauer weder die eine noch die andere Entscheidung bereuen.

 

 

 

Eine Konsole in der Identitätskrise: Die Xbox One weiß nicht so recht, ob sie Spielmaschine oder Multimedia-Platzhirsch sein will. Doch das App-artig angelegte Konzept mit seiner (zumindest meistens) funktionierenden Sprachsteuerung hat seinen Reiz und verströmt tatsächlich einen Hauch von Futurismus. Schade nur, dass dieser wegweisende Gimmick teuer erkauft wird: Die Xbox One hat nach aktuellem Kenntnisstand etwas schlaffere Grafik-Muckis als die PS4, kostet aber 100 Euro mehr. Kurios: Trotz des vermeintlichen Performance-Defizits hat man mit "RYSE" und "Forza" technisch potentere Exclusives im Gepäck als Sony, manche Titel sehen auf beiden Systemen gleich gut aus.

 

Kinect erfreut sich bei den wenigsten Gamern und XBoxlern großer Beliebtheit, denn die umstrittene Sprach- und Gesten-Steuerung des Zubehörs wurde mutmaßlich durch hundert Euro Aufpreis erkauft. Doch bei unseren ausgiebigen Interface-Tests hat sich besonders das "Blabla" mit Kinect als erstaunlich funktionell und spaßig erwiesen. Außerdem erkennt uns das Tool, meldet uns automatisch mit unserem Profil an und ordnet Gästen Controller zu.

 

Rund hundert Mio. Dollar soll die Entwicklung des neuen Xbox-Pads verschlungen haben: Angeblich hat Microsoft sogar mit Geruchskügelchen und Touchpads experimentiert – letztere denen von Sonys Dual Shock nicht unähnlich. Letztlich hat man sich aber für eine etwas konservativere Fortführung des bewährten Erfolgskonzepts entschieden. Gut so!

 

 

Die 100 Euro günstigere PS4 ist aktuell ganz aufs Zocken ausgelegt, die Kinect-ähnliche Kamera will dementsprechend erst dazu gekauft werden. Die Grafik-Performance ist der von Microsofts Konsole mutmaßlich überlegen, bisher wird dieser Vorteil jedoch nur von Multiplattform-Spielen, und keinem einzigen Exklusivtitel ausgespielt. Irgendwie doof.

 

Das "Dual Shock 4" ist deutlich besser verarbeitet und griffiger als sein Vorgänger, beinhaltet aber auch diskussionswürdige Kuriositäten: Die leuchtende Vorderseite ist für die Erkennung durch die optional erhältliche Kamera und kann die Farbe wechseln – das Touchpad wiederum ähnelt der Berührungs-empfindlichen Rückseite der PS Vita und hat die neuen Start- bzw. Select-Buttons in schlechter erreichbare Positionen verdrängt.

 

 

 

 

 

 

NEXTGEN-STARTTITEL IM ÜBERBLICK


 

 

 

Assassin's Creed 4: Black Flag (PS4 / Xbox One)

Assassin's Creed 4 (Xbox / PS4) Beide Fassungen kommen mit den selben grafischen Details und Effekten, die PS4-Fassung ist dank 1080p aber der klare Sieger (für Xbox nur 900p).
Assassin's Creed 4 (Xbox / PS4) Beide Fassungen kommen mit den selben grafischen Details und Effekten, die PS4-Fassung ist dank 1080p aber der klare Sieger (für Xbox nur 900p).

Battlefield 4 (PS4 / Xbox One)

Battlefield 4 (Xbox / PS4) Xbox-Version läuft unter 720p, PS4-Fassung mit 900p, mehr Details und zusätzlichen Effekten. Gehört in der PS4-Fassung zu den technisch stärksten Titeln.
Battlefield 4 (Xbox / PS4) Xbox-Version läuft unter 720p, PS4-Fassung mit 900p, mehr Details und zusätzlichen Effekten. Gehört in der PS4-Fassung zu den technisch stärksten Titeln.

Call of Duty: Ghosts

Call of Duty: Ghosts (Xbox / PS4) PS4-Version mit 1080p, auf Xbox mit 720p. Trotzdem sind beide Versionen nahezu identisch, der Nutzen der höheren Auflösung auf PS4 ist selten sichtbar.
Call of Duty: Ghosts (Xbox / PS4) PS4-Version mit 1080p, auf Xbox mit 720p. Trotzdem sind beide Versionen nahezu identisch, der Nutzen der höheren Auflösung auf PS4 ist selten sichtbar.

Skylandersa: Swap Force (PS4 / Xbox One)

Skylanders Swap Force (Xbox / PS4) Beide NextGen-Versionen laufen mit 1080p und 30 fps. Wer glaubt, die puppige Comic-Grafik berge kein NextGen-Potential, der irrt sich gewaltig: "Swap Force" ist eine echte Grafik-Granate!
Skylanders Swap Force (Xbox / PS4) Beide NextGen-Versionen laufen mit 1080p und 30 fps. Wer glaubt, die puppige Comic-Grafik berge kein NextGen-Potential, der irrt sich gewaltig: "Swap Force" ist eine echte Grafik-Granate!

Need for Speed: Rivals (PS4 / Xbox One)

Endlich wieder ein "Need for Speed", das es so richtig in sich hat: EA's Open-World-Raserei wurde wie "Battlefield" mit der leistungsstarken Frostbyte-Engine von DICE realisiert. Beide NextGen-Versionen laufen bei 30 fps unter Full HD. Jack wie Hose.
Endlich wieder ein "Need for Speed", das es so richtig in sich hat: EA's Open-World-Raserei wurde wie "Battlefield" mit der leistungsstarken Frostbyte-Engine von DICE realisiert. Beide NextGen-Versionen laufen bei 30 fps unter Full HD. Jack wie Hose.

Forza 5 (Xbox One)

Eindrucksvolle Raserei mit Full HD und 60 fps, aber zu wenig Strecken und nervigem Bezahl-Content. Trotzdem: Pflichtkauf!
Eindrucksvolle Raserei mit Full HD und 60 fps, aber zu wenig Strecken und nervigem Bezahl-Content. Trotzdem: Pflichtkauf!

RYSE: Son of Rome (Xbox One)

Der visuell eindrucksvollste NextGen-Starttitel überhaupt. Das schlichte Arcade-Gameplay ist platt, macht aber Laune.
Der visuell eindrucksvollste NextGen-Starttitel überhaupt. Das schlichte Arcade-Gameplay ist platt, macht aber Laune.

Zoo Tycoon (Xbox One)

Familien-taugliche Simulation mit Kinect-fokussiertem Interface. Platt, aber niedlich und angenehm handlich.
Familien-taugliche Simulation mit Kinect-fokussiertem Interface. Platt, aber niedlich und angenehm handlich.

Fighter Within (Xbox One)

Visuell ordentliche, aber zu unpräzise Kinect-Klopperei. Als Demo für Microsofts Cam nett, aber als Spiel eher unleidlich.
Visuell ordentliche, aber zu unpräzise Kinect-Klopperei. Als Demo für Microsofts Cam nett, aber als Spiel eher unleidlich.

Crimson Dragon (Xbox One)

Geradliniger, aber launiger Arcade-Shooter  auf den Spuren von "Panzer Dragoon". Grafisch leider nur Durchschnitt.
Geradliniger, aber launiger Arcade-Shooter auf den Spuren von "Panzer Dragoon". Grafisch leider nur Durchschnitt.

Killer Instinct (Xbox One)

Stimmige Neuauflage des Spielhallen-Kombo-Monsters von Rare. Client kostenlos, zusätzliche Kämpfer und Arenen müssen separat gekauft werden.
Stimmige Neuauflage des Spielhallen-Kombo-Monsters von Rare. Client kostenlos, zusätzliche Kämpfer und Arenen müssen separat gekauft werden.

Killzone: Shadow Fall (PS4)

Grafisch zwischen monumental und belanglos schwankender 1080p-Ego-Shooter mit gravierenden spielerischen Ausrutschern. Neben "RYSE" und dem PS4-"Battlefield" aber der hübscheste NextGen-Titel.
Grafisch zwischen monumental und belanglos schwankender 1080p-Ego-Shooter mit gravierenden spielerischen Ausrutschern. Neben "RYSE" und dem PS4-"Battlefield" aber der hübscheste NextGen-Titel.

Knack (PS4)

Kindergerechter Jump'n'Run/Brawler-Hybrid mit viel Potential, das weitgehend ungenutzt bleibt. Bis auf einige hübsche Effekte und Texturen auf PS3-Niveau.
Kindergerechter Jump'n'Run/Brawler-Hybrid mit viel Potential, das weitgehend ungenutzt bleibt. Bis auf einige hübsche Effekte und Texturen auf PS3-Niveau.

Resogun (PS4)

Horizontaler Arcade-Shootout mit meditativen Qualitäten, basslastiger Techno-Mucke und fatalem Suchtpotential.
Horizontaler Arcade-Shootout mit meditativen Qualitäten, basslastiger Techno-Mucke und fatalem Suchtpotential.

Contrast (PS4)

NextGen-seitig ist "Contrast" vorerst PS4-exklusiv: Hübscher Indie-Download mit technischen Macken, aber cooler Idee.
NextGen-seitig ist "Contrast" vorerst PS4-exklusiv: Hübscher Indie-Download mit technischen Macken, aber cooler Idee.

 

 

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0