Leise rieselt die Zeit: "Prince of Persia: Sands of Time" erfährt Remake


 

NEWS • Lange bevor der französische Games-Riese die  "Assassin's Creed"- und "Far Cry"-Gelddruckmaschinen erfunden hatte, erweckte Ubisoft einen besonderen Liebling der Gamer-Gemeinde zu neuem, dreidimensionalen Leben – Jordan Mechners "Prince of Persia". Im sogar von Jerry Bruckheimer (allerdings nur mäßig) verfilmten Jump'n'Run-Abenteuer "Sands of Time" geht der ursprünglich gepixelte, inzwischen aber polygonale Prinz mit Parkour-ähnlicher Akrobatik die Wände hoch und spult – der Titel verrät's – auf Knopfdruck die Zeit zurück, um versaubeutelte Passagen noch einmal zu versuchen.

Das ursprünglich 2003 veröffentlichte Jump'n'Run- und Action-Adventure trug wesentlich zum späteren Erfolg von Ubisoft bei – außerdem sind hier die Wurzeln für das anfangs ebenfalls im Morgenland spielende "Assassin's Creed" zu finden.

Nach "Forgotten Sands" ("Die vergessene Zeit") und einem schlicht mit "Prince of Persia" betitelten Cel-Shading-Abenteuer von 2008 war allerdings erstmal Schluss: "Prince of Persia" spielte nicht mehr genug Geld ein – darum bündelte man die Entwicklungs-Ressourcen für lukrativere Marken.

Umso überraschender, dass Ubisoft dem hauseigenen Klassiker jetzt ein vollwertiges Remake spendiert: "The Sands of Time" wurde mithilfe der "Anvile Engine" ("Assassins's Creed Origins") von Grund auf neu entwickelt und soll bereits am 21. Januar 2021 für PS4 bzw. Xbox One erscheinen. Auf PS5 und Series X bzw. S wird der Titel per Abwärtskompatibilität spielbar sein – aber eigens für diese Plattformen entwickelte Versionen sind offenbar nicht geplant.