TOP-STORY


Aufstand mit Hindernissen: "Homefront: The Revolution" im Test

26.05. • TEST für PC, PS4, Xbox One • Eine Revolution, die beinahe im Untergrund versickert wäre: Nach etlichen Hersteller- und Studio-Wechseln ist das Ego-Shooter-Projekt "Homefront: The Revolution" jetzt endlich fertiggestellt. Und will die dystopische Shooter-Vision einer nahen Zukunft zeichnen, in der die USA von Nordkorea überrannt wurden. Mitsamt offener Spielwelt und viel Grafikdetails. Doch hat das ehrgeizige Projekt die Publisher-Odyssee schadlos überstanden? (MEHR)



Bekommt PlayStation NEO Konkurrenz? Gerüchte über neue Xbox

MELDUNG VOM 26.05. • Mit der Veröffentlichung einer neuen und deutlich stärkeren PS4-Version (Arbeitstitel "Neo") will Sony seinen Vorsprung in der aktuellen Konsolen-Generation weiter ausbauen und festigen - und das noch 2017. Doch offenbar kommt Microsoft nächstes Jahr mit einem ähnlichen Projekt aus der Deckung: Die amerikanischen News-Seiten Kotaku und Polygon wollen erfahren haben, dass der Windows- und Xbox-Hersteller ein vergleichbares Projekt plant. Die "Xbox Scorpio" soll kompatibel zur Xbox One sein, über die nötigen Schnittstellen für den Schulterschluss mit dem VR-Headset "Oculus Rift" verfügen und stolze sechs Teraflops Rechen-Power in die Waagschale werfen. Zum Vergleich: Die PlayStation Neo kann cira 4,2 Teraflops und wäre dem Xbox-One-Nachfolger damit mutmaßlich unterlegen. Aber damit noch nicht genug: Angeblich will Microsoft noch dieses Jahr eine Slim-Variante der aktuellen Xbox bringen - und die wird angeblich das kompakteste Konsolenmodell, das Microsoft bis heute veröffentlicht hat. Obendrein würde die "kleine One" mit einer zwei Terabyte-Festplatte kommen - so Kotaku und Polygon.


Nordic Games bringt "Spellforce 3"

MELDUNG VOM 26.05. • Von Nordic Games und ihrem Haus- und Hof-Studio "Grimlore" kommt ein neues "Spellforce": Dieser dritte Teil ist laut Entwickler die letzte Chance der einst populären Marke, um wieder auf die Beine zu kommen. Einmal mehr wird das Fantasy-Scharmützel auf einer Mixtur aus Rollenspiel und Echtzeit-Strategie fußen - tatsächlich will man sich besonders stark am ersten Teil von Original-Entwickler Phenomic (2003) orientieren. Während der rund 30-stündigen Kampagne entwickelt der Spieler mit Talentbäumen und Zweitklassen seinen ganz persönlichen Charakter - in der Zwischenzeit baut er Spielsektor für Spielsektor sein Reich aus und verknüpft die einzelnen Bereiche über Rohstoff- beziehungsweise Handelsrouten. Zugänglich werden diese Sektoren erst, nachdem man sie dem Feind abgerungen hat - anschließend dürfen der Spieler und seine Truppen einen eigenen Vorposten errichten. Der bisher exklusiv für den PC angekündigte Genre-Cocktail soll noch dieses Jahr erscheinen.


Rollenspiel-Serie "Sacred" lebt auf Tablet und Smartphones weiter

MELDUNG VOM 24.05. • Das ungewohnt Action-betonte "Sacred 3" ist bei den Fans der deutschen Rollenspielreihe zwar nur auf wenig Gegenliebe gestoßen – aber trotzdem hält Hersteller Deep Silver an der Marke fest. Darum lässt man die beiden deutschen Studios Fishlabs und Chimera an "Sacred Legends" arbeiten. Das soll noch diesen Sommer für iOS- und Android-Gerätschaften erscheinen und sich spielerisch eher an den beiden ersten "Sacred"-Teilen orientieren. Auch erzählerisch knüpft man bei den Klassikern an: "Sacred Legends" soll die Handlung der 2005 veröffentlichten Erweiterung "Sacred Underworld" fortführen.


"Uncharted 4" bricht Sonys First-Party-Verkaufsrekord

MELDUNG VOM 24.05. • Mit "Uncharted 4" haben Sony und Entwickler Naughty Dog einen echten Hit gelandet - das belegt unter anderem die internationale Durchschnitts- und Traumwertung von 93 Prozent laut metacritic.com. Wie groß der Erfolg wirklich ist, das kristallisiert sich aber erst jetzt heraus: Laut Hersteller ist das filmartig aufgezogene Abenteuer um Draufgänger Nathan Drake allein innerhalb der ersten Woche 2,7 Millionen mal über die Ladentheke gewandert - das hat bisher kein anderer Sony-eigener PS4-Titel geschafft. Ob die Episode "A Thief's End" am Ende zum Erfolg ihrer Vorgänger aufschließen kann, bleibt indes abzuwarten. Teil 3 und 2 rangierten beide beide bei je knapp sieben Millionen verkauften Exemplaren. Mit "The Last of Us" knackte Naughty Dog dagegen erstmals die magische Verkaufsmarke von zehn Millionen Exemplaren - wenn auch nur dank der Neu-Veröffentlichung für PS4.


Updates und Add-Ons sollen "Homefront: The Revolution" retten

MELDUNG VOM 23.05. • Aktuell hagelt es für Deep Silvers Shooter-Großprojekt "Homefront: The Revolution" vor allem Schelte - besonders die teils defizitäre Technik wird harsch kritisiert: All zu oft gerät das Baller-Erlebnis arg ins Stocken, auch um die Künstliche Intelligenz der Gegner ist es nicht allzu gut bestellt. Das unrühmliche Ergebnis: International schafft es der Shooter laut Metacritic. com auf gerade mal 53 (PS4), 55 (PC) beziehungsweise 57 (Xbox One) Prozent. Noch gnadenloser als Kritiker gehen die Spieler selber mit dem Titel ins Gericht: Gerade mal 3,7 von zehn möglichen Punkten ist die US-Revolution der internationalen Spielerschaft wert.

Weil sowohl für den deutschen Hersteller als auch das britische Entwickler-Studio "Dambuster" viel auf dem Spiel steht, arbeitet man unter Hochdruck an Lösungen für die vielen Probleme: Durch die zeitnahe Veröffentlichung von Updates will man die Schwierigkeiten in den Griff bekommen und das Vertrauen der Kunden zurückerobern. Außerdem möchte man sich durch die kostenlose Bereitstellung neuer Spielmodi bei den Gamern entschuldigen.


Schnell, brutal, ungeschminkt: Mit "Doom" durch die Action-Hölle

17.05. • TEST für PC, PS4, Xbox One • Feuer frei für die volle Breitseite Retro-Feeling: Mit seinem neuen "Doom" will Ego-Shooter-Erfinder id die Action-Uhr zurückdrehen. Mit dicken Wummen, viel Teufelszeug und Splatter-Effekten. Gegner-Welle für Gegner-Welle. Doch geht die archaische Action-Rechnung heute noch genauso auf wie 1993? (MEHR)


Kein Kreativ-"Spark" mehr ab dem 12.08: Microsoft stellt UGC-Tool ein

MELDUNG VOM 17.05. • Es wurde als neue Dimension des User-seitig generierten Inhalts gefeiert, aber jetzt ist nach nicht mal drei Jahren Laufzeit Schluss: Das exklusiv für Xbox One und PC erhältliche "Project Spark" wird eingestellt. Das Online-Portal zum Spiel fährt der Hersteller am 12. August runter - ab diesem Zeitpunkt stehen alle damit verknüpften Dienste nicht mehr zur Verfügung. Wer seine per "Spark" erstellten Spielwelten und Games auch weiterhin verwenden möchte, der müsse sie bis dahin herunterladen und sichern - so die Entwickler. Laut offizieller Microsoft-Verlautbarung wird das Angebot nicht weiter zur Verfügung gestellt, weil man die entsprechenden Personal-Ressourcen habe um verlegen müssen - und zwar im Zuge der Umstellung des Geschäftsmodells von PC beziehungsweise Xbox auf "Universal Windows Platform". Erste Hinweise auf den ausbleibenden Erfolg des zunächst hartnäckig angepriesenen "Bau Dir Dein eigenes Spiel"-Editors war die allmähliche Umstellung auf ein fast vollständig kostenloses Angebot. Vermutlich war "Spark" trotz umfangreicher Tutorials für die meisten Entwicklungs- und Programmierungs-Einsteiger schlicht zu komplex - die halten sich nach wie vor lieber an das handlichere "Minecraft", bei dem man ebenfalls die Kreativ-Muskeln spielen lassen darf. Wer dagegen ernsthaftere Entwicklungs-Ambitionen hat, der greift lieber zu Profi-Tools wie "Unity" beziehungsweise "Unreal Engine". Oder er wird mit schnell erlernten 2D-Prototyping-Werkzeugen wie "Gamesalad" tätig. Denn all diese Engine gibt's ebenfalls für lau.


Der erste MOBA-Shooter ist gelandet: "Battleborn" im Test

16.05. • TEST für PC, PS4, Xbox One • MOBAs wie "LOL" oder "DOTA" füllen ganze Zuschauer-Stadien – doch auch die Beliebtheit von Multiplayer-Ballerein ist ungebrochen. Was wäre als naheliegender, als beide in einem Genre zu vereinen? Dachte sich wohl auch "Borderlands"-Macher Gearbox: Mit "Battleborn" geben die Action-Experten um Randy Pitchfork den Startschuss für das neue Hype-Genre "MOBA-Shooter". Aber hat die Genre-Hochzeit das Zeug zum Bund fürs Leben? (MEHR)


Taktieren im Comic-Look: Firaxis und 2K kündigen "Civilization 6" an

MELDUNG VOM 12.05. • Taktieren, simulieren, kultivieren - und das Zug für Zug: "Sid Meiers Civilization" gehört seit 20 Jahren zu den ganz großen Nummern im Strategie-Fach. Wo andere Strategiespiele aufhören, da fängt die Serie von Microprose-Mitgründer Sid Meier erst an: "Civilization" bildet Kulturen und ihre Konflikte ab, während sie dem Wandel der Zeitalter unterliegen. Jetzt geht das bekannte Erfolgskonzept in die nächste Runde: Entwickler Firaxis (zuletzt "Xcom 2") und Hersteller 2K haben am 11. Mai "Civilization 6" angekündigt. Hier soll der Spieler auf "neue Art mit seiner Welt interagieren", die eigene Kultur voranbringen und "sich an den größten Anführern der Geschichte messen, um eine Zivilisation zu etablieren, die wirklich die Zeit überdauert" - so der Hersteller. Neu ist außerdem die dynamische und eigenständige Ausdehnung der eigenen Städte: Je mehr sie florieren, desto mehr Fläche belegen sie - und stoßen dabei eventuell an das Territorium verfeindeter Kulturkreise. Ebenfalls auffällig: Die ehemals auf Realismus getrimmte Grafik der Serie weicht diesmal einem bunteren, Comic-inspirierten Stil.


Electronic Arts plant neues "Star Wars: Battlefront" für 2017

MELDUNG VOM 12.05. • Offenbar läuft "Star Wars: Battlefront" noch besser als von Hersteller Electronic Arts erwartet: Die Prognose von 13 Millionen verkauften Einheiten seit Veröffentlichung hat der Titel inzwischen um eine satte Million übertroffen. So viel Erfolg hat Konsequenzen - und zwar in Form einer Fortsetzung, die der Hersteller jetzt für das kommende Jahr bestätigt hat. Ein "Star Wars"-Spiel, das unter der kreativen Regie der bekannten Games-Autorin Amy Hennig ("Uncharted", "Legacy of Kain") entsteht, ist dagegen für 2018 geplant. "Bis 2019 oder 2020 werden wir vermutlich jedes Jahr einen Star-Wars-Titel veröffentlichen", meint Electronic Arts' Chief Financial Officer" Blake Jorgensen. "Nächstes Jahr werden wir die Rückkehr von Battlefront erleben - mit noch größeren und interessanteren Welten. Immerhin gibt es jetzt noch mehr Filme, auf die wir für die Gestaltung des Spiele-Universums zurückgreifen können."


Bioware terminiert "Mass Effect Andromeda" auf Frühjahr 2017

MELDUNG VOM 12.05. • Wer darauf gehofft hat, noch in diesem Jahr mit einer Fortsetzung zu Biowares futuristischer Rollenspiel-Reihe zu den Sternen aufbrechen zu dürfen, der wird enttäuscht: Auf der Homepage der Serie hat der Entwickler die Verschiebung von "Mass Effect Andromeda" bekanntgegeben. Als voraussichtlichen Veröffentlichungstermin peilt man jetzt das Frühjahr 2017 an. "Als wir den Titel neulich bei uns im Studio gespielt haben, da konnten wir erkennen, dass sich das Projekt in die korrekte Richtung bewegt", meint Bioware-Chef Aaryn Flynn in einem Blog-Post auf Masseffect.com. Und weiter: "Aber wir wissen auch, dass wir noch mehr Zeit benötigen, um genau das Produkt abzuliefern, das ein "Mass Effect"-Spiel sein kann und sein sollte. Aber wir können es kaum erwarten, Euch den aktuellen Stand des Spiels zu zeigen - auf der Presse-Konferenz "EA PLAY" am 12. Juni ist es soweit."


Disney verlässt Videospielgeschäft und stellt "Infinity" ein

MELDUNG VOM 11.05. • Mit "Disney Infinity" hatte das Micky-Maus-Imperium neben den "Skylanders" von Activision das zweite heiße Eisen im Feuer, bei dem Videospiel und Action-Figuren in einer gemeinsamen Erfahrung einträchtig vereint waren. Doch jetzt hat der Hersteller überraschend den Stecker gezogen: In einem offenen Brief an Community und Medien gibt "Infinity"-Erfinder John Blackburn die Einstellung der Marke bekannt. Die bereits angekündigten und sich in Produktion befindlichen Figuren zum neuen "Alice"-Kinoabenteuer sowie das Playset zum kommenden Pixar-Film "Finding Dory" würden noch wie geplant veröffentlicht - doch danach wäre endgültig Schluss. Für die Entscheidung verantwortlich sind vermutlich die im gesamten "Toys to Life"-Bereich stagnierenden Verkaufszahlen: Auch Activisions "Skylanders" und Nintendos amiibo-Figuren blieben 2015 weit hinter den Erwartungen zurück.

Wallstreet-Journal-Autor Ben Fritz berichtet außerdem, dass sich Disney nach einem Verlust von 147 Millionen Dollar in seiner Interactive-Division vollständig aus dem Games-Geschäft zurückzieht: Laut Fritz wolle man auch künftig mit Lizenznehmern wie Activision oder Electronic Arts zusammenarbeiten, um die Produktion von Disney-Games anzustoßen. Doch der Konzern selbst möchte nicht mehr als Spiele-Entwickler oder -Hersteller aktiv werden. Für den zuständigen Entwickler Avalanche hat das "Infinity"-Aus ebenfalls gravierende Folgen: Das seit 1994 in Salt Lake City beheimatete Studio wird geschlossen, ca. 300 Angestellte müssen sich einen neuen Job suchen.


Alles auf Anfang: Neues "Battlefield" vor Erster-Weltkriegs-Kulisse

MELDUNG VOM 08.05. • Keine modernen automatischen Waffen und erst recht keine Laser-Geschütze wie beim nächsten "Call of Duty": Während Activision seinen Ego-Shooter-Platzhirsch immer weiter in die Zukunft und von der Erde ins Sternenmeer verlegt, da wagt der schwedische Entwickler DICE für sein nächstes "Battlefield" den Schritt zurück. Der inzwischen fünfte Teil der "Battlefield"-Reihe wird auf den blut- und schlammverspritzten Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs ausgetragen - mit Schlachtrössern, urtümlichen Panzern, Zeppelinen und zwischen viel, viel Stacheldraht. Vermutlich wegen des massiven Zeitsprungs zurück zum Anfang der modernen Kriegsführung betitelt DICE sein neues Multiplayer-Großaufgebot nicht etwa mit "Battlefield 5" - stattdessen wird das KI- und Spielersterben zu Beginn des 20. Jahrhunderts stilecht mit "Battlefield 1" betitelt. Laut Entwickler-Studio würde man sich für die Gestaltung von Mehrspieler-Schlachten und Singleplayer-Kampagne zwar an geschichtliche Eckdaten halten - aber eine realistische Kriegssimulation wird nicht angestrebt.


Mit dem Zweiten zielt man besser: "Star Fox Zero" im Test

08.05. • TEST für WiiU • Plüschige Piloten, affige Endgegner, gigantische Raumschlachten und ein ungewöhnliches Kontroll-Konzept: Mit "Star Fox Zero" versucht Nintendo einer seiner populärsten Marken zu einem Comeback auf der Wii U zu verhelfen. Aber kann die Neuauflage an das Kult-Original heranreichen? (MEHR)


Inafune gibt endgültigen Termin für "Mighty No. 9" bekannt

MELDUNG VOM 08.05. • Darauf mussten Fans und Kickstarter-Unterstüzter lange warten: Designer-Legende und "Mega Man"-Vater Keiji Inafune hat die Entwicklung seines Action-Spiels "Mighty No. 9" endlich für abgeschlossen erklärt. Laut Inafune erscheint der horizontal scrollende Geschicklichkeits- und Reflextest am 24. Juni. Zuletzt war das von Fans mitfinanzierte Projekt wegen anhaltender Release-Verschiebungen immer wieder in Kritik geraten - erst im Januar 2016 hatte man den Termin zwei Wochen vor Veröffentlichung kurzfristig gekippt.


Hinweise auf neue Konsolengeneration in 2017 verdichten sich

MELDUNG VOM 25.04. • Die Informationen zu neuen Videospielkonsolen von Sony, Nintendo und Microsoft verdichten sich: So hat Lisa Su - die Chefin von Grafikchip-Hersteller AMD - zugegeben, dass man für 2017 an gleich drei neuen Chip-Sätzen für Konsolen arbeite. Einer davon würde bereits im zweiten Halbjahr 2016 in Produktion gehen, allerdings sollen alle entsprechenden Geräte erst 2017 veröffentlicht werden. Obwohl die Managerin keine näheren Angaben zu Auftraggebern beziehungsweise den entsprechenden Konsolen machte, dürfte es sich bei zumindest einem System um die in den vergangenen Wochen immer wieder erwähnte "PS 4.5" oder "PS4 Neo" handeln. Die anderen Chips könnten zum Beispiel in Nintendos NX Platz finden oder in einer neuen Xbox-One-Version. Auf alle Fälle untermauert Sus Aussage die Angaben diverser Entwickler und US-Händler, die immer wieder auf die Veröffentlichung gleich mehrerer neuer Konsolen-Systeme in 2017 verweisen.

Parallel dazu machen Informationen von einem Gespräch zwischen Oddworld-Chef Lorne Lanning und Sonys Worldwide-Studio-Boss Shuhei Yoshida die Runde: Lanning will den Sony-Manager gefragt haben, wie die PlayStation5 aussehen würde - der hätte daraufhin geantwortet, dass die wichtigere Frage die wäre, ob es überhaupt einen PS5 geben würde. Yoshida könnte sich damit auf ein vermeintliches Ende des bisher bekannten Konsolen-Marktmodells beziehen - oder auf eine schlichte Veränderung der sonst üblichen Veröffentlichungspolitik, bei der eine Konsolengeneration nach fünf bis sieben Jahren durch die nächste abgelöst wird. Vielleicht plant der Hersteller tatsächlich, den Hardware-Zyklus zu verkürzen. Zieht man in Betracht, dass die klassischen Konsolen immer mehr Gegenwind von mobilen Gerätschaften wie Smartphones und Tablets bekommen, könnte eine derartige Politik sogar Sinn ergeben: Würde die aktuelle Konsolen-Generation erst in vier bis fünf Jahren eine Ablöse erfahren, wäre sie laut Analysten bis dahin zumindest von Tablet-Computern technisch überholt worden.


Steht uns bald eine neue Konsolen-Generation ins Haus?

MELDUNG VOM 21.04. • Üblicherweise dauert es nach Erscheinen einer neuen Konsolen-Generation mindestens sechs Jahre, bis die Nachfolger vor der Tür stehen. Doch im Falle von PS4 und Xbox One könnte es erheblich schneller gehen: Schon seit Wochen häufen sich Aussagen und Gerüchte über Quasi-Nachfolger der aktuellen Sony- und zur Microsoft-Geräte - die Veröffentlichung einer verbesserten "Zwischen-Generation" scheint unmittelbar bevorzustehen… (MEHR)


"Mirror's Edge Catalyst" von Mai auf Juni verschoben

MELDUNG VOM 21.04. • Eigentlich hat DICE die Rückkehr von "Mirror's Edge"-Heldin Faith auf den 26. Mai terminiert - doch jetzt wurde der Titel offiziell auf den 9. Juni verschoben. Laut Design-Director Erik Odeldahl benötigt das Team schlicht mehr Entwicklungszeit, um die Vision einer dystopischen Open-World-Spielwelt zufriedenstellend umzusetzen. Was man konkret verbessern möchte, bevor man sich mit "Mirror's Edge Catalyst" in den Verkauf für PS4, Xbox One und PC traut, wollte der Entwickler aber nicht verraten. Bleibt zu hoffen, dass man in den gerade mal zwei Wochen tatsächlich genug Zeit findet, um an dem Abenteuer zu feilen - immerhin richtet sich das Studio mit der Marke an eine überwiegend anspruchsvolle und erwachsene Spielerschaft.


Die Gadget-Meister sind wieder da: "Ratchet & Clank" im Test

21.04. • TEST für PS4 • Das Spiel zum Film zum Spiel: Der PlayStation2-Klassiker "Ratchet & Clank" kommt ins Kino - und Sony nutzt die Chance, um auch dem Spiel eine PS4-gerechte Frischzellenkur zu verpassen. Aber macht das Konzept noch genauso viel Spaß wie vor 14 Jahren? (MEHR)


2K gibt Veröffentlichungsdatum für "Mafia 3" bekannt

MELDUNG VOM 19.04. • Hersteller 2K und Entwickler-Studio Hangar 13 haben endlich die Veröffentlichung ihres kommenden Open-World-Abenteuers "Mafia 3" terminiert: Für den 7. Oktober dieses Jahres kündigt man den Release  von gleich drei unterschiedlichen Versionen an – einer Standard-, einer Collector's- sowie einer Deluxe-Edition für PC, PS4 und PC. In Jedem Fall geht's ins Jahr 1968 und in US-Metropole "New Bordeaux" – ein fiktives Gegenstück zum realweltlichen New Orleans. Frontmann der Gangster-Geschichte ist Lincoln Clay, der  nach sich nach Rückkehr aus dem Vietnam-Krieg in einer veränderten Welt zurechtfinden muss. Eigentlich möchte der Veteran seine kriminelle Vergangenheit ad acta legen, doch als seine Ersatzfamilie Opfer eines Bandenkriegs gegen die italienische Mafia wird, da startet er einen Rachefeldzug von militärischen Dimensionen.


I ain't afraid of no Ghost: "Ghostbusters"-Games von Activision

MELDUNG VOM 19.04. • Mit seinen "Ghostbusters" hat Regisseur Ivan Reitman 1984 einen Kult-Hit erschaffen, der die Filmlandschaft bis heute beeinflusst. Darum bringt Columbia noch dieses Jahr einen neuen Streifen rund um Geisterjäger und schräge Spukgestalten in die Kinos. Allerdings drückt in der Kreuzung aus Remake und Sequel nicht mehr die bekannte Crew aus männlichen US-Comedians den Geisterfallen-Auslöser, stattdessen sind diesmal vier Damen auf ektroplasmischer Spurensuche - namentlich Melissa McCarthy ("Mike und Molly"), Kristen Wig ("Der Marsianer"), Kate McKinnon ("Ted 2") und "Saturday Night Live"-Ulknudel Leslie Jones. Kein Wunder, das die Ankündigung einer passenden Versoftung da nicht lange auf sich warten ließ: Blockbuster-Lieferant Activision verwandelt das Girl-Power-Quartett in gleich zwei spukige Spiele nach Filmvorlage. Im schlicht mit "Ghostbusters" betitelten Action-Rollenspiel für PC, PS4 und Xbox One ballern sich die Spuk-Häscher nach "Diablo"-Art durch gigantische Monster-Horden, währen sie fleißig Ausrüstung und Fähigkeiten verbessern. Das für iOS- und Android-Mobil-Systeme konzipierte "Ghostbusters: Slime City" wiederum setzt laut Hersteller vor allem auf "asynchrones Koop-Spiel, um mächtige Geister zur Strecke zu bringen und sich bis an die Spitze der Rangliste zu kämpfen".


Mercury Steam kündigt Multiplayer-Spiel an

MELDUNG VOM 19.04. • Schon vor geraumer Zeit hat der spanische "Castlevania"-Entwickler Mercury Steam ("Lords of Shadow") auf seiner Website Gerüchte über die Entwicklung eines neuen Action-Spiels gestreut. Jetzt wurde das Geheimnis gelüftet: Für das Projekt "Raiders of the Broken Planet" verspricht Mercury Steam eine "asymmetrische Multiplayer-Erfahrung in einer fernen Zukunft". Hier treten mehrere Teams gegeneinander an, um die wertvolle Substanz "Aleph" zu erbeuten. Die kann menschliche Fähigkeiten verstärken und lockt deshalb scharenweise Ganoven sowie Söldner auf den Planeten. Für die Konflikte zwischen den Aleph-Jägern setzt Mercury Steam auf eine Mixtur aus Ballerei, Kampfspiel und Taktik-Scharmützel. Solo-Gamer werden nicht völlig enttäuscht: Derzeit plant Mercury Steam, das Multiplayer-Hauptspiel durch die episodische Veröffentlichung einer Einzelspieler-Kampagne zu flankieren. Die hätte das Potenzial, das Hintergrunduniversum hinter "Raiders of the Broken Planet" detaillierter einzuführen. Das Hauptspiel soll laut Studio noch dieses Jahr für PC, PS4 und Xbox One erscheinen, außerdem können sich Interessenten schon jetzt auf der Projekt-Website für die Open-Beta-Teilnahme registieren.


Valve äußerst sich zum Lieferstatus von HTC Vive

MELDUNG VOM 15.04. • Valves VR-Headset "HTC Vive" wird von der Kritik hochgelobt, doch viele Besteller machen im Internet ihrem Unmut Luft. Grund der Kritik: Noch immer haben viele Kunden ihre Cyber-Brille nicht bekommen. Jetzt äußerst sich Valve zum Liefer-Status: Laut Entwickler gingen die ersten Exemplare bereits am 5. April an die Vertriebszentren in Nordamerika, Asien und Europa. Den genauen Liefermonat kann man - so Valve - in der per Mail verschickten Bestell-Bestätigung ablesen. Weitere Exemplare sollen außerdem in der Reihenfolge verschickt werden, in der die betreffenden Bestellungen eingegangen sind - und zwar unabhängig davon, ob der jeweilige Kunde per PayPal oder Kreditkarte bezahlt hat. Sollten User, die ausdrücklich eine Expresslieferung angegeben haben, ihr Headset trotzdem auf normalem Postwege bekommen, dann wird der entsprechende Differenzbetrag zurückerstattet. Jene Vorbesteller, die von einer Stornierung betroffen sind, werden wieder dort in die Liefer-Warteschlange eingereiht, an dem sie sich vor der Stornierung befanden - und das, sobald sie die Order wiederhergestellt haben. 

Wer seine Vive endlich in Händen hält und sich vielleicht über das noch ausbaubare Software-Angebot ärgert, kann die Auswahl an Vive-kompatiblen Titeln durch einen simplen Trick zumindest zeitweilig vergrößern: Normalerweise lassen sich exklusiv für das Oculus-Rift-Headset entwickelte Titel nicht auf der Vive abspielen. Doch ein Homebrew-Patch hilft dabei, das Exklusiv-Stigma zu umgehen. So können Spieler zum Beispiel das sonst nur Rift-Besitzern vorbehaltene Jump&Run-Adventure "Lucky's Tale" doch noch auf ihrem HTC-Headset ausprobieren. Dafür wird nicht mehr benötigt als ein Patch. Allerdings ist es wahrscheinlich, dass mindestens einer von beiden Headset-Herstellern diese Lücke mit einem seiner nächsten Systemsoftware-Updates wieder schließt.


Kollektives Abmurksen im Test-Stadium: Die "Doom"-Beta startet bald!

MELDUNG VOM 12.04. • Wer die für den 13. Mai angepeilte Veröffentlichung von "Doom" gar nicht mehr erwarten kann, der darf schon jetzt einen Blick auf das Revival des legendären Ego-Shooters werfen: Vom 15. bis zum 17. April lädt Bethesda alle Neugierigen zur offenen Mehrspieler-Beta des dämonischen Baller-Infernos. Interessenten laden den ab Freitag bereitgestellten Client für PC, PS4 oder Xbox One, um sich 5,4 bis zehn Gigabyte später in die Schlacht Mann gegen Mann und Mann gegen Monster zu stürzen. Mit von der Multiplayer-Partie sind die Karten "Heatwave" beziehungsweise "Infernal", als Spielmodi winken "Team Deathmatch" und "Warpath". Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich: Hier darf jeder durchladen, der will.


"Dungeons 2" und "Tropico 5" endlich für Konsole

MELDUNG VOM 12.04. • Der deutsche Hersteller Kalypso hat sich zum Experten für virtuelle Tyrannei gemausert: Mit der launigen Diktatoren-Simulation "Tropico 5" (2014) und "Dungeons 2 (2015) hat der Publisher aus Worms gleich zwei satirische Eisen im Feuer, in denen der Spieler als Alleinherrscher nach Belieben in seinem Reich schalten und walten darf wird. In "Tropico" regiert man mit eiserner Faust über eine aufstrebende Bananen-Republik, in "Dungeons" ist man Herr und Meister einer Horde monströser Kerker-Bewohner, die stolzen Rittern, Einhörnern und anderen magischen Wesen den Krieg erklärt haben. Die Konsolen-Umsetzungen der beiden PC-Erfolge haben auf sich warten lassen, aber am 27. Mai ist es endlich so weit: Dann erscheint "Tropico 5" für Xbox One, "Dungeons 2" dagegen für PS4. Der Kerkermeister bringt dabei gleich eine ganze Schatztruhe voller Zusatz-Inhalte mit - darunter "Pixieville", "Morningwood, "A Chance of Dragons", "A Song of Sand and Fire" sowie "A Clash of Pumpkins". Die "Tropico 5 Penultimate Edition" wiederum kommt mit den Add-Ons "The Big Cheese" beziehungsweise "Hostile Takeover" und fünf neuen, Xbox-One-exklusiven Karten.


Evolution Studios von Codemasters gerettet

MELDUNG VOM 12.04. • Der rund 60 Mann starke "DriveClub"-Entwickler Evolution Studios wurde im März zwar überraschend von Sony geschlossen, doch jetzt dürfen die Briten aufatmen. Die englischen Kollegen von Codemasters, ebenfalls ausgewiesene Rennspiel-Experten, sind kurzerhand in die Bresche gesprungen und haben das komplette Studio übernommen. Bekannte Marken wie "MotorStorm" oder "DriveClub" bleiben allerdings in Besitz von Sony, das Team wird sich deshalb bald um die Erstellung von neuen Projekten kümmern. Der ehemalige Evolution-Director Mick Hocking indes steigt bei Codemasters in den Posten des Vizepräsidenten für Produktentwicklung auf und hat damit alle künftigen Spiele-Titel von Codemasters zu verantworten.


Termin und Sammler-Editionen für neues "Star Ocean" angekündigt

MELDUNG VOM 06.04. • Mit "Final Fantasy 15" hat Square Enix das vermutlich heißeste Rollenspiel-Eisen des Jahres im Feuer. Aber bevor die Heldentruppe um Fürstensohn Noctis ran darf, veröffentlicht der japanische Hersteller noch einen anderen Genre-Vertreter: "Star Ocean: Integrity and Faithlessness" wird der sechste Teil der 1996 auf dem Super Nintendo gestarteten Reihe. Auf Genre-Freunde mit PS4 im Wohnzimmer wartet eine mit viel Pathos angereicherte Kombination aus Fantasy und Science Fiction. Neben dem Veröffentlichungsdatum 1. Juli hat der Konzern zudem eine Collector's Editon angekündigt: Die limitierte Fassung des Rollenspiels wird in einer besonders schicken Sammlerbox geliefert. Die enthält neben der Spiele-Disc und dem passendem Steelbook ein 80 Seiten starkes Artbook, eine Soundtrack-CD mit 16 Liedern und acht exklusive Sammelkarten mit großformatigen Charakter-Porträts aus der Zeichenfeder des bekannten "Street Fighter"-Künstlers Akiman. Ebenfalls mit dabei: eine greifbare Nachbildung des Ingame-Ausweises der "Pangalaktischen Föderation", fünf Bonus-Inhalte für das Spiel und sechs flotte Kampf-Melodien, die Fans aus anderen Square-Enix-Titeln wie "Valkyrie Profile", "Valkyrie Profile 2: Silmeria" und dem allerersten "Star Ocean" kennen.


Holo-Schach im "Star Wars"-Stil für VR-Headsets

MELDUNG VOM 06.04. • Zu den beliebtesten Szenen in George Lucas Original-"Krieg der Sterne" von 1977 zählt ein Partie Holoschach an Bord von Han Solos Rasendem Falken: Der pelzige Copilot Chewbacca und Robo-Dolmetscher C-3PO schubsen virtuelle Monsterchen über eine holographische Projektionsfläche - und dabei entpuppt sich der Wookie als ausgesprochen schlechter Verlierer. Die drolligen Monsterchen der damals revolutionären Effekt-Szene gehen auf das Konto von Special-Effekt-Magier und Monster-Designer Phil Tippett. Die Beliebtheit der kosmischen Schachpartie hat jetzt Folgen: Zusammen mit dem Indie-Studio HappyGiant arbeitet Tippet an einer VR-Variante des legendären Brettspiels. Die darf sich zwar weder "Star Wars" nennen noch die Figuren des Originals enthalten - aber abgesehen davon kommt "Hologrid: Monsterbattle" dem Vorbild verblüffend nahe.
Hierfür werden von Tippet modellierte Skulpturen mithilfe der Spezial-Software "Photoelemetry" in 3D-Figuren verwandelt und anschließend mit einem digitalen Animations-Skelett veredelt. Details zu dem ehrgeizigen Projekt sollen bald folgen.


PS4-Firmware 3.50 ab heute verfügbar

MELDUNG VOM 06.04. • Ab heute steht die PS4-Firmware Version 3.50 zum Download bereit - und mit ihr kommen jede Menge neue Features. Darunter die Möglichkeit, PS4-Inhalte auf einen PC beziehungsweise Mac zu streamen: Mithilfe der Funktion lassen sich PlayStation-Higlights wie "Uncharted 4" bald auf dem Computer zocken - vorausgesetzt natürlich, der Spieler stöpselt vorher das passende Dual-Shock-Pad in den USB-Slot des Rechners. Ebenfalls nützlich: Dank neuer System-Software dürfen User ihr Profil künftig auf offline stellen - zum Beispiel, um nicht mehr von anderen Nutzern gestört zu werden. Gleichzeitig erfährt man jetzt, ob andere Mitglieder der Kontaktliste online gegangen sind. Auch in PSN-Parties wird's nun übersichtlicher: Hier erkennt man auf einen Blick, was wo gespielt wird - und mithilfe eines schlichten Tastendrucks darf man in die laufende Partie eintauchen. Ebenfalls zu den neuen Social-Features gehört die Organisation von "Events": Derartige Ereignisse dürfen jetzt erstellt, geplant und zusammen mit den geladenen Freunden begangen werden. Aber es wird noch sozialer: Frische Features für die PSN-Pinwand, Twitter und Facebook machen den User und sein Profil noch kontaktfreudiger. Wo die PS4 in die Hände von Jugendenlichen wandert, dürfen derartige Funktionen auf Wunsch auch eingeschränkt werden: Die neue Konto-Erstellung für Jugendliche von 13 bis 17 Jahren soll potentielle Sicherheits-Lecks schließen. Apropos "Lecks schließen": Der neue "PlayStation Plus Hub" macht die Verwaltung des Online-Speichers für PS-Plus-Kunden endlich übersichtlicher.


Die volle Ladung "Final Fantasy 15"

MELDUNG VOM 01.04. • Der japanische Games-Hersteller Square Enix baut offenbar sehr auf den Erfolg seines kommenden Rollenspiel-Highlights "Final Fantasy 15": Auf seinem "Uncovered: Final Fantasy"-Event in Los Angeles hat der Konzern jetzt bekanntgegeben, dass die Veröffentlichung des Spiels am 30. September von der Anime-Serie "Brotherhood: Final Fantasy 15" begleitet wird. Im Zentrum des Fünfteilers stehen Spiele-Held Noctis und seine Freunde. Noch überraschender kommt die Ankündigung eines abendfüllenden, Computer-animierten Spielfilms: "Kingsglaive: Final Fantasy XV" (Trailer HIER) soll ebenfalls pünktlich zur Veröffentlichung des Spiels zu haben sein und erzählt ein Epos um verfeindete Königreiche. Für die englische Version des Films hat Square Enix prominente Namen wie Sean Bean und Lena Headey (beide "Game of Thrones") beziehungsweise Aaron Paul ("Breaking Bad") als Sprecher verpflichtet. Ebenfalls interessant: Für den Titelsong des Spiels setzt Square auf eine Cover-Version des 1961er Blues-Klassikers "Stand by me" von Ben E. King.
Ausgesprochene Serien-Fans dürfen sich außerdem auf eine ganze Reihe unterschiedlicher Sammler-Editionen freuen: Neben der obligatorischen "Day One Edition" (60 Euro) wird der Hersteller für 90 Euro die "Deluxe Edition" (inklusive "Kingsglaive"-Film auf Bluray) und die auf 30.000 Exemplare limitierte "Collector's Edition" (ca. 270 Euro) anbieten. Letztere enthält außer dem Spiel und "Kingsglaive" noch die Anime-Reihe "Brotherhood", ein Artbook und Held Noctis als Figur.


Viel Entertainment, wenig Spiel: "Quantum Break" im Test

01.04. • TEST für Xbox One • Die Zeit ist aus den Fugen geraten - und "Max Payne"-Entwickler Remedy macht ein packendes Action-Abenteuer draus: Im Xbox-One- und PC-exklusiven "Quantum Break" ballert sich Supermann Jack Joyce durch ein Effekt-Spektakel, das die Grenzen zwischen Spiel und TV-Serie einreißt. (MEHR)


Sony erweitert Pläne: Kann "PlayStation VR" auch mit dem PC?

MELDUNG VOM 30.03. • Bereits Monate vor seinem Erscheinen ist Sonys "Virtual Reality"-Headset "PlayStation VR" so erfolgreich, dass der Konzern seine Pläne offenbar ändert: Nicht nur, dass der überraschend starke Vorverkauf der Cyber-Brille vermutlich eine Release-Verschiebung des Systems um einige Monate zur Folge hat - obendrein denkt der Hersteller jetzt über eine Anpassung des VR-Konzepts nach. Oder konkreter: Im Interview mit der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei weist Sony-Manager Masayasu Ito darauf hin, dass eine Verknüpfung des Headsets mit dem PC nicht mehr ausgeschlossen sein. Laut ihm wäre die PS4 ohnehin ein PC-verwandtes System - offenbar stellt eine Windows-Unterstützung der PS4-Brille deshalb kein allzu großes Problem dar. Für die Vorstellung der genauen VR-Pläne wäre es noch zu früh, aber laut Ito wäre "eine Erweiterung auf verschiedene Felder" jenseits der PlayStation bereits geplant. Tatsächlich würde eine PC-Kompatibilität des Systems gut zur aktuellen Konzern-Strategie passen: Der scheint sich ebenso wie Konsolen-Konkurrent Microsoft zusehends in Richtung PC zu öffnen - bis vor einigen Jahren noch undenkbar. Für die Öffnung sprechen unter anderem die Zunahme von Cross-Play-Features, bei denen Konsolen- und PC-User zusammenspielen. Ebenso wie Pläne für eine Windows- und OSX-App, mit der PS4-Games auf PC beziehungsweise Macintosh gestreamed werden. Eine Veröffentlichung einer "PlayStation-VR für PC"-Lösung wäre gerade kommerziell vielversprechend: Das kundenseitige Interesse an der Technologie ist gigantisch - aber Headsets wie "Oculus Rift" oder "HTC Vive" für die meisten Kauf-Interessenten zu kostspielig. Eine nur etwa halb so teure "PlayStation VR" für Heimcomputer wäre da eine attraktive Alternative.

Zur dezenten Release-Verschiebung des Headsets auf das Jahresende passt außerdem die angebliche Veröffentlichung einer verbesserten und 4K-tauglichen PS4: Die wird Informationen des Youtube-Formats "The Know" zufolge im selben Zeitraum vermarktet wie "PlayStation VR". Sollte das neue Modell wie vermutet über eine stärkere Grafik-Performance verfügen als die aktuelle PS4, würde sie das Abspielen von VR-Games mit deutlich verbesserter Optik ermöglichen. Gegen die Annahme spricht allerdings der mutmaßliche Verkaufspreis des neuen Systems: Die scherzhaft mit "PlayStation 4.5" betitelte Konsole soll zwischen 350 und 400 Dollar kosten - ein Spottpreis, für den sich keine Hardware realisieren lässt, die Spiele in standardmäßiger 4K-Auflösung ermöglicht. Damit tun sich selbst Spiele-PCs jenseits der 2.000-Euro-Schallmauer schwer. Wahrscheinlicher ist, dass es sich lediglich um eine "Slim"-Variante der PS4 handelt, die das Abspielen von 4K-Blurays ermöglicht und unter Umständen im Bundle mit "PlayStation VR" angeboten wird.


Stellt Nintendo schon Ende des Jahres die WiiU-Produktion ein?

MELDUNG VOM 23.02. • Gerüchte über Nintendos mutmaßliche neue Konsole "NX" kursieren schon lange - aber bestätigt hat der Hersteller die Veröffentlichung des Systems bis heute nicht. Beschlossene Sache scheint dagegen der rasche Niedergang des Vorgängers zu sein: Informationen des japanischen Wirtschaftsmagazins Nikkei zufolge will Nintendo die Produktion seiner Heimkonsole WiiU schon Ende dieses Jahres einstellen. Die Herstellung von einigen WiiU-Accessoires wurde laut Report bereits gestoppt. Zuletzt kündigte der Hersteller an, dass WiiU noch immer Teil einer langfristigen Strategie wäre - entsprechend kommt das mutmaßlich rasche Ende der Hardware überraschend. Bis zum 31. Dezember hat Nintendo nur knapp über zwölf Millionen WiiU-Systeme verkauft: Damit ist WiiU die bisher am wenigsten verbreitete Heimkonsole des Konzerns. Von seiner Modul-Hardware "Nintendo 64" hat der Hersteller knapp 33 Millionen Stück verkauft, der Nachfolger "Gamecube" ist knapp 22 Millionen mal über die Ladentheke gegangen. Dass die WiiU bis Ende des Jahres zu dieser Marke aufschließen kann, ist unwahrscheinlich.


Evolution Studios ade: Sony macht "Driveclub"-Entwickler dicht

MELDUNG VOM 23.03. • Vor einigen Wochen hat Microsoft sein traditionsreiches Entwickler-Studio "Lionhead" geschlossen, die Entwicklung von "Fable Legends" eingestellt und damit für eine Welle der Entrüstung gesorgt. Ausgerechnet Konkurrent Sony sprang in die Bresche und kündigte ein PR-trächtiges Rekrutierungs-Event für die Entlassenen an: Auf diese Weise wolle man so viele der ehemaligen Lionhead-Mitarbeiter wie möglich in den Schoß der Sony-Familie überführen - so der PlayStation-Hersteller. Vor diesem Hintergrund mutet es fast schon wie Ironie an, dass jetzt ausgerechnet Sony ein - ebenfalls in England beheimatetes - Studio schließt: Den bisher im britischen Cheshire beheimateten Entwickler Evolution gibt es nicht mehr. Das 1999 von Martin Kenwright und Ian Hetherington gegründete Studio ist vor allem für seine PlayStation-exklusiven Rennspiele bekannt - darunter die "MotorStorm"-Reihe, aber vor allem das 2014 veröffentlichte "Driveclub". Letzteres sollte das Racing-Genre mit einer persistenten Online-Welt kreuzen, hatte aber zuerst mit zahlreichen Release-Verschiebungen und später mit Problemen bei der Online-Stabilität zu kämpfen. Zu guter Letzt bliebt auch der große Verkaufserfolg aus: Um die zwei Millionen verkaufte Exemplare - das gilt bei einer Produktion dieser Größenordnung fast schon als Flop. Vermutlich deshalb hatte man bereits im vergangenen Jahr fast die Hälfte der rund 120 Mann starken Belegschaft entlassen.


Neue Abenteuer für Adventure-Lady Lara

MELDUNG VOM 23.03. • Der britischen Extrem-Archäologin stehen neue Abenteuer ins Haus: In einer verlassenen Militärbasis aus der Ära des Kalten Krieges taucht eine Rotte blutrünstiger Kreaturen auf - inzwischen breit sich eine Seuche aus, die Anhänger der Trinity-Sekte in Zombie-artige, rasende Monstrositäten verwandelt. All das erlebt Lady Croft in der neuen "Rise of the Tomb Raider"-Erweiterung "Cold Darkness Awakened". Die erscheint bereits am 29. März für Xbox One, Xbox 360 und PC - und ist damit neben dem neuen Ausdauer-Modus und "Baba Yaga: Der Tempel der Hexe" der dritte Zusatz-Inhalt für das hochgelobte Action-Adventure. Einzeln kosten die Erweiterungen jeweils zehn Euro - wer stattdessen für 30 Euro den Season-Pass ersteht, der bekommt außerdem zusätzliche Waffen und Outfits für seine Heldin.


Die PS4.5: Plant Sony ein Hardware-Update für PlayStation 4?

MELDUNG VOM 22.03. • Offenbar zieht nicht nur Microsoft die Möglichkeit in Betracht, seine Konsolen-Hardware schon bald zu überarbeiten: So behauptet die bekannte US-Website Kotaku.com, Sony hätte bei der Game Developers Conference in San Francisco bereits über ein PS4-Update referiert. Das auf der Messe angeblich scherzhaft mit "PS4.5" oder "PS4K" betitelte Gerät sollte über mehr Grafik- und Rechenleistung verfügen - unter anderem, um Spiele in 4K-Auflösung (3.840 mal 2.160 Pixel) zu ermöglichen. Außerdem würde ein Performance-Zuwachs Sonys PS4-exklusiver Cyber-Brille "PlayStation VR" helfen: Das Interesse an dem Zubehör ist riesig. Allerdings verfügt die PS4 mit ihrer aktuellen Hardware-Konfiguration über zu wenig Grafik-Power, um auf dem Headset die gleichen visuelle Qualität abzubilden wie auf dem TV-Schirm. Eine neue und stärkere PS4 könnte dieses Problem lösen. Wie Spiele für die mutmaßliche neue PS4 mit ihrem Vorgänger zusammenarbeiten würden, ist bisher unbekannt. Denkbar wären aber Titel, die - je nach PS4-Variante - automatisch unter höherer oder niedrigerer Auflösung beziehungsweise mit angepasster Bildwiederholrate laufen.


"Cyberpunkt 2077" von CD Projekt rückt in weitere Ferne

MELDUNG VOM 22.03. • Offenbar rückt die Veröffentlichung von "Cyberpunk 2077" in immer weitere Ferne: Wegen des großen Erfolgs von "The Witcher 3" würde man jetzt umso mehr in der Pflicht stehen, mit "Cyberpunk 2077" ein Produkt von überragender Qualität zu liefern, so CD-Project-Firmenchef Marcin Iwinski in einem Interview mit Gamespot. Sein genauer Wortlaut: "Aktuell blicken wir auf den großen Erfolg von 'Witcher 3'. Die Leute haben es gespielt und geliebt. Das bedeutet für uns eine noch größere Verantwortung. Außerdem war 'Witcher 3' so erfolgreich, dass wir bei 'Cyberpunk 2077' noch ambitionierter sein können. Die Leute erwarten etwas Großes von uns - und genau das wollen wir ihnen auch liefern." Laut Iwinski könnte man frühestens 2017 mit einer Veröffentlichung des Titels rechnen. Betrachtet man allerdings die Tendenz des Studios, seine Produkte immer wieder zu verschieben, dürfte 2018 realistischer sein.


Microsoft gibt Pläne für "UWP" und Xbox Live bekannt

MELDUNG VOM 18.03. • Zuletzt hat der Redmonder Software- und Hardware-Riese durch die Ankündigung seiner "Universal Windows Platform" für Aufsehen gesorgt: Die Software-Schnittstelle, die den Windows-10-seitigen Schulterschluss von PCs, Xbox und Micrsoft Mobile-Geräten sucht, hat weltweit Diskussionen um die Zukunft des verspielten Mediums entfacht. Bekannte Spiele-Entwickler wie Epic-Chef Tim Sweeny mutmaßen hinter dem Schritt sogar den Versuch Microsofts, den Spiele-Markt vor allem vertriebsseitig zu monopolisieren. Jetzt hat der Konzern auf der Game Developers Conference in San Francisco seine Pläne genauer vorgestellt: Die betrafen nicht allein die "UWP"-Strategie – außerdem ging es um die langfristigen Pläne für Xbox Live. So hat Jason Ronald – Chef der "Xbox Advanced Technology Group"" – einen dramatischen Ausbau des Netzwerks angekündigt: Auf diese Weise möchte man dessen Kapazitäten und Stablität verbessern. Ende des Jahres sollen dann die Online-Stores von PC und Xbox zusammengelegt werden. Für Spiele-Entwickler bedeutet das unter anderem, dass sie ihre Produkte über eine einheitliche Schnittstelle für alle Hardware-Plattformen einreichen können.

Darüber hinaus sollen PC-Spieler bald in den Genuss einiger bisher Xbox-exklusiver Netzwerk-Features kommen – darunter die übersichtliche Gliederung in Game-Hubs, die bekannten Gamercards und Extras fürs Social-Networking. Gleichzeitig schraubt man bei Microsoft an einer Performance-Verbesserung für DirectX-12, um die visuelle Qualität von Spielen spürbar zu verbessern. Ebenfalls interessant: Der Xbox-Hersteller kooperiert künftig mit den E-Sports-Profis von ESL. Die soll es Entwickler-Studios und Spiele-Publishern ermöglichen, ohne größeren Aufwand digitale Turniere auszurichten. Den Mammutteil der Arbeit übernehmen dabei Microsoft und ESL – darunter die Erstellung von Ranglisten, Matches sowie das gültige Regelwerk. Und natürlich die Übertragung der Turniere, damit die Zuschauer dem verspielten Ereignis beiwohnen können.

 

Einen ersten Ausblick auf die Funktionen der "Universal Windows Platform" wiederum gewährt der Konzern schließlich im April: Dann wird Remedys Zeitreise-Adventure "Quantum Break" zeitgleich für Xbox One und PC veröffentlicht, und zwar auf Basis der "UWP"-Technologie. Aktuell werden laut Jason Ronald noch Verbesserungen eingearbeitet, mit denen man auf das Feedback von Beta-Testern reagiert, darunter Details wie deaktivierbarer V-Sync und Support für G-Sync beziehungsweise Freesync. Auf die Vorwürfe über seinen Wunsch nach Markt-Monopolisierung ging der Hersteller zwar nicht ein – allerdings beteuerte man, es würde bei "UWP" vor allem darum gehen, Entwicklern sowie Herstellern ein Modell anzubieten, mit dem sie ihre Produkte einheitlich verpacken und digital ausliefern können. Voraussichtlich ab Spätsommer dieses Jahres wird man endlich erfahren, was wirklich dahintersteckt: Dann will Microsoft die fertige Version von "UWP" eingeführt werden.


Knapp vorbei ist auch daneben: Die erste "Hitman"-Episode im Test

17.03. • TEST für PC, PS4, Xbox One • Ein Auftragskiller geht in Serie: Den neuen Auftritt ihres "Hitmans" servieren Square Enix und IO Interactive nur häppchenweise. Macht die "Pilotfolge" der Mini-Serie um mörderische Glatzköpfe und skrupellose Erz-Fieslinge Lust auf mehr? (MEHR)


"PlayStation VR" schon kurz nach Termin-Ankündigung ausverkauft

MELDUNG VOM 16.03. • Kaum hat Sony seinem PS4-exklusiven Virtual-Reality-Headset "PlayStation VR" offiziell Termin (Oktober 2016) und Preis (399 Euro) verpasst, da ist das Erst-Kontingent der Cyber-Brille auf amazon.de und amazon.co.uk auch schon vergriffen. Das Gleiche gilt für die PS4-Kamera: Das 45 Euro teure Zubehörteil ist nicht im Lieferumfang von "PlayStation VR" enthalten, wird aber für das Headtracking der Brille benötigt. Auf amazon.de ist die Lieferzeit des Zubehört-Teils aktuell mit "drei bis vier Wochen" gelistet. Außerdem hat Sony angekündigt, dass sich auf dem Headset auch herkömmliche, also nicht speziell auf VR ausgelegte Spiele und Filme konsumieren lassen – ein spezieller "Cinematic-Modus" macht's möglich. Die entsprechenden Inhalte werden dann in einer von drei möglichen Zoom-Stufen dargestellt und auf eine Art virtuelle 360-Grad-Leinwand projiziert. Vermutlich ist diese Art des  Konsums aber weniger erstrebenswert als der per Monitor bzw. HDTV.


Alle Macht dem Bösen: Obsidian kündigt "Tyranny" an

MELDUNG VOM 16.03. • Nach dem Erfolg von "Pillars of Eternity" bringt US-Entwickler Obsidian Entertainment (unter anderem bekannt für "Fallout New Vegas") bald das nächste Rollenspiel, das auf klassischen Genre-Pfade wandelt. Titel des Projekts, das der Entwickler zusammen mit Publisher Paradox Interactive auf der Game Developers Conference vorgestellt hat: "Tyranny". Das bildet seine finstere Fantasy-Welt von schräg oben ab und bietet neben klassischen Rollenspiel-Tugenden wie taktischen Gefechten erneut jede Menge Entscheidungs-Situationen, die den weiteren Verlauf des Abenteuers und das Schicksal seiner Bewohner beeinflussen. Die Geschichte hinter "Tyranny" ist ungewöhnlich: Anders als in den meisten Rollenspielen ist der entscheidende Kampf zwischen Gut und Böse bereits vorbei – und die Finsternis hat die Schlacht für sich entscheiden können. Nun herrscht der düstere Overlord Kyros mit eiserner Despoten-Faust über das Land – und als einer seiner Schergen muss der Spieler den Willen seines bösen Herrschers ausführen. Je nachdem wie skrupellos der "Held" dabei vorgeht, wachsen in der Bevölkerung entweder Loyalität oder Angst. Wann das ungewöhnliche RPG-Aufgebot erscheint, haben Obsidian und Anbieter Paradox Interactive noch nicht verraten – aber bereits 2016 sollen Fantasy-Begeisterte das Tyrannen-Zepter schwingen dürfen.


Veröffentlichungszeitraum und Preis von "PlayStation VR" angekündigt

MELDUNG VOM 16.03. • Auf der Game Developers Conference hat Sony Preis und  Veröffentlichungsfenster für sein Virtual-Reality-Headset "Playstation VR" bekanntgegeben: Laut Hersteller kommt die PS4-exklusive Cyberbrille im Oktober dieses Jahres, außerdem will man das System für 399 Euro anbieten. Damit liegt "PlayStation VR" preislich spürbar unter den PC-Lösungen "Oculus Rift" (circa 750 Euro) und "HTC Vive" – aber vielen PS4-Besitzern dürfte das noch immer zu kostspielig sein. Immerhin kostet das Accessoire damit genauso viel wie die Konsole selber – die Kombi aus PS4 und "PlayStation VR" würde dann mit satten 800 Euro zu Buche schlagen. Darum soll ein imposantes Start-Lineup Interessierte trotzdem vom Kauf überzeugen: Mit rund 50, teils extra auf "PlayStation VR" zugeschnittene Titeln will man das kostspielige Gimmick attraktiv machen. Außerdem haben Lucas Arts und das Electronic-Arts-Studio DICE gerade ein VR-exklusives "Star Wars"-Action-Spiel angekündigt: Nähere Infos zum "Krieg der Sterne"-Spektakel wurden keine verraten – allerdings wird es sich dabei angeblich um eine "Battlefront"-ähnliche Erfahrung handeln. Nach eigenen Ausführungen hat Sony sein Headset noch mal dezent überarbeitet: Das fertige Produkt hat eine Auflösung von 960 mal 1.080 Bildpunkten pro Auge, dabei setzt sich jeder Pixel aus drei Subpixeln zusammen. "PlayStation VR" beherrscht eine Bildwiederholrate von 120 Hertz, außerdem deckt es einen Blickwinkel von bis zu hundert Grad ab.


Endlich: Oddworld kündigt Fortsetzung von Abes Abenteuern an!

MELDUNG VOM 15.03. • Auf der allerersten PlayStation-Generation gehörten die "Abe"-Abenteuer der kalifornischen "Oddworld Inhabitants"-Studios zu den ganz großen Verkaufsschlagern. Doch nachdem US-Publisher GT Interactive (unter anderem bekannt für das erste "Driver", "Unreal" und "Discworld Noir") in finanzielle Schieflage geriet, sah es für die Inhabitants nicht mehr gar so rosig aus: Das von Microsoft verlegte "Munch's Oddysee" floppte, auch "Oddworld Stranger" (damals Electronic Arts) war kein großer Erfolg beschieden. Das Ende vom Lied: Die geplante Oddworld-Quintologie wurde nie zu Ende erzählt. Aber es gibt Hoffnung: Seit einigen Jahren engagieren sich die beiden Oddworld-Erfinder Lorne Lanning und Sherry McKenna für eine großangelegte Rückkehr der putzigen "Mudokons" und der anderen Oddworld-Bewohner: Mit HD-Editionen und digital distribuierten Neuauflagen der alten Titel spülten die Inhabitants wieder ordentlich Geld in die Oddworld-Kassen – zuletzt brachte man mit dem "Abe's Oddysee"-Remake "Oddworld: New'n'Tasty" einen regelrechten Verkaufsschlager in die Donwload-Stores von PS4, XBox One, WiiU und PC. Ein Erfolg, der positive Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der Saga hat: Unter dem Titel "Oddworld: Soulstorm" will man bereits 2017 den lang erwarteten Nachfolger zu Abes Geschichte veröffentlichen. Der Titel deutet auf einen erzählerischen Bezug zum 1998er-Sequel "Abe's Exoddus" hin – denn hier ging es um die Bekämpfung seines süchtig  machenden Gebräuse namens "Soulstorm". Trotzdem handelt es sich laut Lanning zum ersten Mal seit über zehn Jahren um ein völlig neues Abe-Spiel: Das soll zwar vom ursprünglichen Nachfolger inspiriert sein, sich aber im Wesentlichen von dessen Erzählung und Spiel-Mechanismen lösen. Auf der Website will man den kosmetisch überarbeiteten Helden Körperteil für Körperteil enthüllen – und zwar sobald die jeweiligen Facebook-Seiten genügend Follower haben.


Cross-Network: Können Xbox-Gamer bald gegen PS4-Spieler antreten?

MELDUNG VOM 15.03. • Microsoft öffnet sein Xbox-One-System für das Plattform-übergreifende Multiplayer-Spiel: Laut offizieller Ankündigung sind Xbox-One-Besitzer beim Rudel-Zock bald nicht mehr auf das Zusammenspiel mit anderen Xbox-One-Spielern beschränkt - stattdessen darf man sich dann auch mit solchen Gamern ins Gefecht stürzen, die zum Beispiel einen PC, eine PS4 oder eine WiiU besitzen. Voraussetzung für das Konsolen-seitige Miteinander ist natürlich, dass sich Sony und Nintendo auf das von Microsoft geplante "Cross-Networking" einlassen. Den Anfang macht der beliebte Auto- und Ballsport-Crossover "Rocket League": PS4-Spieler dürfen hier bereits seit Längerem gegen Besitzer der PC-Fassung antreten - darum plant man für die Xbox-One-Version ein ähnliches Cross-Platform-Feature. Dann können Käufer von "Rocket League" für Xbox One ebenfalls gegen PC-Profis antreten. Sollten Microsoft und Sony zu einer entsprechenden Einigung kommen, dann dürfte demnächst auch spannenden Matches zwischen Angehörigen beider Konsolen-Lager nichts mehr im Wege stehen - ein Beispiel, das auch für anderen Spiele Schule machen könnte. Eine weitere Voraussetzung hierfüre wäre allerdings, dass die Entwickler des jeweiligen Spiels ein solches Feature unterstützen: Nicht jedes Studio besitzt wie die großen Hersteller eigene Server-Strukturen - viele sind auf die Nutzung von Online-Strukturen wie Microsofts Azure-Server oder Steamworks angewiesen. Hier dürfte ein Zusammenspiel zwischen den unterschiedlichen Versionen nicht so leicht zu bewerkstelligen sein.


15 Jahre nach Veröffentlichung: "Diablo 2" erhält Update

MELDUNG VOM 14.03. • Blizzard verpasst dem Begriff "Produktpflege" eine völlig neue Dimension: Tatsächlich veröffentlicht der US-Hersteller für sein prominentes Action-Rollenspiel "Diablo 2" über 15 Jahre nach seiner Veröffentlichung noch ein Update. Das verhilft dem Metzel-Opa zwar nicht zu neuen Inhalten, macht es aber immerhin zukunftssicher: Ohne das Update ist der Titel unter aktuellen Betriebssystemen entweder gar nicht oder nur eingeschränkt lauffähig – dieser Misstand wird mit dem Patch behoben, denn "Diablo 2" erfreut sich trotz seines fortgeschrittenen Alters noch immer einer begeisterten Fan-Gemeinde. Eine entsprechende Stelle schrieb Blizzard vor einem knappen halben Jahr aus: Darin suchte der Publisher nach Fachkräften, um neben "Diablo 2" noch die beiden altehrwürdigen Scharmützel "Starcraft" (1998) und "Warcraft 3" (2002) aufzupolieren. Laut Blizzard ist dieser erste "Diablo 2"-Patch seit fünf Jahren nur der Anfang: Die Klassiker sollen auch weiterhin unterstützt werden – solange es genug Spieler dafür gibt.


"Das Flüstern der alten Götter" soll "Hearthstone" einfacher machen

MELDUNG VOM 14.03. • Mit seiner iOS- und Android-App "Hearthstone: Heroes of Warcraft" hat US-Hersteller Blizzard ("World of Warcraft", "Diablo") erfolgreich den Einstand in die Welt der Mobile- und Free-to-Play-Spiele geschafft. Zu den größten Trümpfen des digitalen Sammelkartenspiels gehört seine hohe Zugänglichkeit: Auch Trading-Card-Einsteiger haben bei Matches mit den kunterbunten, Comic-artig illustrierten Karten eine Chance. Zumindest war das anfangs so. Doch inzwischen ist das mit über 40 Millionen registrierten Spielern extrem erfolgreiche "Hearthstone" auf dem besten Weg dazu, ein Komplexitäts-Monstrum zu werden. Denn ein steter Nachschub aus neuen Erweiterungen hat das virtuelle Blatt inzwischen auf über 500 verschiedene Karten anwachsen lassen: Für Profis ein Traum, für Einsteiger dagegen ein Grauen. Darum will Blizzard mit dem nächsten Add-On Abhilfe schaffen: Das für den Zeitraum zwischen Ende April und Anfang Mai geplante Zusatz-Set "Das Flüstern der alten Götter" wird nicht weniger als 134 neue Karten ins "Hearthstone"-Universum schleudern – das klingt zunächst mal eher nach weiterer Komplizierung denn Vereinfachung. Aber jetzt der Clou: Beginnend mit dem neuen Set will Blizzard sein Trading-Card-Game in zwei unterschiedlichen Varianten anbieten. Im "Wild"-Modus dürfen ausgesprochene "Hearthstone"-Profis auf den vollen Karten-Fundus zurückgreifen – das "Standard"-Spiel dagegen beschränkt sich auf eine besser überschaubare Auswahl und soll künftig auch für E-Sport-Turniere maßgebend sein. Hier werden vor allem die neuen Karten und solche aus dem Starter-Set ins Spiel gebracht. Auf diese Weise möchte Blizzard den alternden Mobile-Hit gerade für neue Spieler attraktiver machen. Außerdem wird man mit "Das Flüstern der alten Götter" ungewohnt finstere Töne anschlagen – für das sonst humorig gestaltete "Hearthstone" ein Novum: Das Set wird neben vier garstigen Gottheiten überwiegend fiese Kultisten und bizarre Monstrositäten ins Spiel bringen. Zur Einführung des Sets bekommen die Fans eine Handvoll Karten gratis – darunter die Gottheit 'C'Thun', die ihre Anhänger beim Ausspielen stärker macht. Wer mehr Karten haben möchte, der bezahlt die Neuzugänge wie gewohnt mit der während des Spiels erkämpften Ingame-Währung – oder er zückt die Echtgeld-Börse.


Sony kündigt Rekrutierungs-Event für Lionhead-Mitarbeiter an

MELDUNG VOM 11.03. • Am Montag, dem 7. März hat Microsoft bekanntgegeben, die Entwicklung seines Multiplayer-Abenteuers "Fable Legends" einzustellen und das von Peter Molyneux gegündete Traditionsstudio Lionhead zu schließen. Laut Studio-Mitarbeitern kam beides völlig überraschend. Umso größer ist jetzt die Solidarität von Seiten der Entwickler-Szene: Auf Twitter und Facebook hagelt es Kondolenz-Bekundungen von anderen Teams – darunter Sony Santa Monica ("God of War"), Naughty Dog ("Uncharted"), Hello Games ("No Man's Sky") und Rocksteady ("Batman: Arkham Knight"). PlayStation-Hersteller Sony indes nutzt die Gunst der Stunde: Der Hersteller plant für den kommenden Montag ein Rekrutierungs-Event im britischen Guildford – also genau der Ortschaft, in der Lionhead bisher ansässig war.

Hintergrund der Veranstaltung: Ehemalige Lionhead-Mitarbeiter sollen hier die Gelegenheit bekommen, eventuell bei Sony anzuheuern. Microsoft selber hatte zwar schon angekündigt, viele Lionhead-Mitarbeiter in die eigene Konzern-Struktur übernehmen zu wollen – doch nach der Studio-Schließung dürfte manch einem Ex-Mitarbeiter die Lust darauf vergangen sein, weiterhin auf Microsofts Gehaltsliste zu stehen.


Sony plant scheinbar Neu-Design des PlayStation-Stores

MELDUNG VOM 11.03. • Aktuellen Erkenntnisse der Website "Dualshockers" zufolge plant Sony wohl in nächster Zeit eine drastische Neu-Strukturierung des PlayStation-Stores. Das Re-Design ist offenbar abgeschlossen und muss nur noch freigeschaltet werden. Der Hersteller hat das neue Design schon mal für ganz kurze Zeit hochgeladen, es dann aber wieder gegen die bekannte Version ausgetauscht – ob unbeabsichtigt oder zu Testzwecken, das ist unbekannt. Diese kurze Zeitspanne nutzten die Mitarbeiter von Dualshockers, um Screenshots von der neuen Shop-Oberfläche zu schießen. Die weisen unter anderem auf eine prominentere Platzierung von Spiel-Features und Dateigröße der abgebildeten Produkte hin, außerdem laufen im HIntergrund wohl hochaufgelöste Trailer des betreffenden Titels ab. Von jedem vorgestellten Spiel wird zuerst eine Hauptseite mit allgemeinen Produkt-Merkmalen aufgeführt, darauf folgen Unter-Seiten mit Informationen über weiterführende Produktdetails, Bundle-Angebote, Hintergrund-Themen, Avatare und mit dem jeweiligen Game verknüpfte andere Medien.



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